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 Die Ältestengeschichten

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Schnee
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BeitragThema: Die Ältestengeschichten   Do Nov 27, 2014 7:00 pm

Hallo euch allen!

Dieser Thread ist dazu da, spannende und tolle Ältestengeschichten hier hinein zu posten. Es ist euch freigestellt für welchen Clan er spezifisch da sein muss, solange  man ihn auch im RPG auch einbinden kann. Solltet ihr euch also entschließen eure Geschichte hier zu posten, so dürfen alle im RPG sie verwenden, aber ausschließlich in diesem RPG.

Dieser Thread hat zwei Funktionen. Zum einen können die Ältesten viele verschiedene Varianten von Geschichten erzählen und zum anderen fühlt es sich immer toll an, wenn man seine "Werke" von jemanden anderen im RPG ließt.
(Natürlich wollen wir auch so eure Kreativität fördern:P)

Also schreibt fleißig, achtet auf Rechtschreibung und postet sie hier hinein!

Viel Spaß!

PS: Wenn ihr über Geschichten diskutieren wollt, dann tut es bitte in der Laberecke

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BeitragThema: Re: Die Ältestengeschichten   Do Nov 27, 2014 7:43 pm

So, weil ich mal den Theard mal mit Leben füllen will und gerade kreativ tätig sein will, mach ich mal den Anfang Smile
LotusClan-Geschichte - Der Kampf um den Splitterfelsen ~ In Ohnezahns Sicht Wink
"Ich erinnere mich noch an die härteste Zeit, die unser Clan überwinden musste. Es ist schon so lange her, ich glaube, die meisten Katzen haben dieses Ereignis sogar schon vergessen. Doch ich habe sie noch in Erinnerung, als wäre es erst gestern gewesen. Unser Clan war schon seit jeher sehr mit dem SternenClan verbunden. Dadurch kam es oft zu Streitigkeiten zwischen den anderen Clan, den EfeuClan gab es damals noch nicht. Der AhornClan war es, mit dem wir seit jeher verfeindet waren, die uns die Splitterfelsen stahlen und immer noch behielten. Doch diesen einen Kampf, den vergesse ich nie, als sich unsere halben Clans versammelten, um zu kämpfen. Ich war damals noch ein Schüler, keine neun Monde alt, aber dennoch befahl unser Anführer, alle kampffähigen Katzen ufzustellen und zum Kämpfen zu benutzen. Einzig allein die Königinnen, Jungen und die Ältesten blieben - selbst unsere Heiler kamen mit, aber nicht um zu kämpfen.
Es war ein grundloser Krieg, es wurde so viel Blut vergoßen, das ich nicht einmal mehr weiß wie viele Katzen damals gestorben sind. Erst waren es kleinere Beutediebstähle, dann waren es handfeste Anschläge auf Katzen. Wir sahen keinen Grund darin, den AhornClan anzugreifen, da wir es für Provotierung hielten. Erst als eine gnze Kriegerpatrouille zwei harmlose Schüler attakierten, darunter meine beste Freundin Kleinschweif(damals -pfote), hielten wir es für nötig etwas zu tun. Wir warteten die große Versammlung ab, doch dort entbrach ein großer Streit zwischen den beiden Clans.
Der Kampf war ursprünglich ein Zweikampf gewesen. Zwei Katzen, die den grausamsten Krieg zum Rollen gebracht hatten. So viele Tote hatte der LotusClan sicherlich noch nie gehabt, auch die Verluste beim AhornClan schienen schlimm zu sein. Doch der Krieg hörte nicht auf, keine der beiden Seiten wollte nachgeben.
Bis es schließlich passierte. Das, worauf alle eigentlich gewartet hatten. Die größte Schlacht fand statt, Clan gegen Clan, bis sie schließlich irgendwann aufhörten, als sie sahen, was sie getan hatten. Drei Krieger, die einen einzigen Schüler umgebracht hatten - Schüler, die einen einzelnen, sehr alten Krieger angefallen hatten. Und unglaublich viele Tote um sie herum, Blut wohin das Auge nur sah. Es war in der Tat eine dunkle Zeit, in der wir lebten.
Nach diesem schrecklichen Kampf, war es an beiden Seiten erst einmal still. Alle hatten geliebte Katzen zu beklagen, niemand war auf irgendeine Art und Weise verschont geblieben. Ich zum Beispiel hatte meine Eltern und Geschwister verloren, aber andere hatte es noch schlimmer getroffen. Meine Mentor verlor seine Gefährtin und seine Kinder, unser Anführer büßte ganze drei Leben für diese grausame Schlacht ein.
Erst nachdem alle Toten begraben und beklagt worden sind, trafen sich die Anführer beider Clans wieder, um einen Pakt zu schließen. Nie wieder sollte eine Schlacht so grauenvoll und schlimm sein wie jener, an dem die Hälfte der Clans ausgelöscht wurden.
Seitdem herrscht Frieden zwischen den beiden Clans. So weit es möglich ist. Nie wieder vermochten es beide Seiten solche schreckliche Bluttat zu vollbringen, jene Ktzen die sich noch daran erinnern, werden es aus dem Gedächnis oder es ins Gedächnis gebrannt haben. Niemand wird diese schreckliche Geschichte vergessen, an dem unsere Clans sich so sehr bekriegt hatten, dass sie Freund und Feind kaum noch voneinander unterscheiden konnten.
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BeitragThema: Re: Die Ältestengeschichten   Mo Dez 08, 2014 7:07 pm

Die Geschichte von Himmelblüte und Regenfell



Diese Geschichte, meine lieben Jungen, ist traurig. Sie zeigt uns das Liebe grenzenlos sein kann und doch zum Scheitern verurteilt ist. Ich möchte euch die Geschichte von Himmelblüte und Regenfell erzählen, die so alt ist wie unsere Clans sind.
Vor langer Zeit wüteten im AhornClan-Gebiet schreckliche Hunde, die selbst die mutigsten Krieger nicht besiegen konnten! Als sie in die Nähe des so schönen Lagers kamen, mussten sie fliehen und wurden von Nebelstern, der Anführerin des LotusClans aufgenommen. Natürlich nur vorübergehend, denn der AhornClan würde wieder zurückschlagen. Dieser Moment führte überhaupt die beiden Krieger zusammen. Himmelblüte war eine wunderschöne LotusClan-Kriegerin und eine begnadete Jägerin. Diese wurde auf eine Patrouille mit Regenfell aus dem AhornClan geschickt und so lernten sich die beiden kennen, obwohl sie so grundverschieden waren. Aber vielleicht geschieht auch so wahre Liebe? Als der AhornClan erstarkte und sich einen Plan überlegte die Hunde zu bekämpfe, ahnten beide, dass es bald Zeit für einen ewigen Abschied war. Doch beide wollten es nicht wahr nehmen.
Es herrschte ein grauenhafter Kampf auf einer Ebene, die nun dem EfeuClan gehört. So viele Hunde starben und Katzen. So viel Blut wie auch Tränen waren geflossen, doch die beiden hatten überlebt und nahmen Abschied. Doch nach einiger Zeit bemerkte Himmelblüte, dass sie seine Jungen trug und das sie im LotusClan aufwachsen sollten. Sie traf sich ein letztes Mal mit Regenfell und trennten sich. Für das Wohl ihrer beider Jungen und ihrer Clans. Obwohl sie sich liebten, so war die Loyalität zu ihrem Clan genauso wichtig gewesen. Nach einiger bekam die Kätzin drei Junge und niemanden fiel auf, dass Regenfell ihr Vater war...bis eines ihrer eigenen Jungen das Geheimnis erfuhr. Der junge Kater, dessen Name schon lange vergessen worden ist, war so wütend und stritt mit seiner Mutter. Himmelblüte konnte nichts tun und alle ihre Jungen gingen zum AhornClan, ließen sie allein zurück. Regenfell selber war vom SternenClan ersehen, einen fremden Clan zu finden und ihm zu helfen. Vielleicht war dies der EfeuClan? Wir wissen es nicht, nur dass er später eine neue Gefährtin gefunden hatte und seine Nachkommen bis heute leben sollten, genau wie seine Jungen mit Himmelblüte. So verbindet den AhornClan und den LotusClan immer noch ein Teil Geschichte. Wollt ihr wissen was aus Himmelblüte geworden ist? Sie starb am gebrochenen Herzen, doch im SternenClan, so munkeln viele, ist sie wieder mit ihrer Famile vereint. Und vielleicht haben ihre Kinder, ihr verziehen?
Nun meine lieben Jungen habt ihr die so schöne und tragische Geschichte der beiden erfahren. Ich hoffe, ihr versteht das Liebe das beste sein kann und doch...Liebe ist unbegreifbar.
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BeitragThema: Re: Die Ältestengeschichten   Mo Dez 08, 2014 8:07 pm

Die Allianz der Tiere


Ihr alle wisst, dass Junge niemals das Lager verlassen dürfen und Schüler nur mit Krieger. Euch wird gesagt, dass die Wildtiere dort draußen gefährlich sind, aber es ist weit aus schlimmer, meine lieben Jungen! Diese Tiere leben in einer Allianz, die sich zusammengeschlossen hat. Ihr wollt wissen, welche Tiere dort sind? Eine wilde Eule, deren Augen einen unnatürliches Orange sind. Auch ein Dachs, der so blutrünstig ist, dass er so viele Katzen getötet hatte! Er wanderte vom LotusClan zum AhornClan und wieder zurück und war tödlich. Auch ein Adler flog in diesen Kreisen und griff sogar im Lager selbst an, weil eine Katze in der Nach draußen geblieben ist. Doch das waren nicht alle. Ein grimmiger Fuchs lief von Grenze zu Grenze, immer hungrig und die Ratten wanderten in Schwärmen, die eine starke Patrouille besiegen konnten.
Alles in einem, könnt ihr euch vorstellen, dass dies keine angenehme Gesellschaft sein kann, doch diese Tiere halten zusammen. Wir haben nie gesehen, dass sie sich gegenseitig bekämpft haben, nein sie haben sich sogar unterstützt! Es hieß, dass einst die Eule und der Fuchs gemeinsam Tupfenstern, die ehemalige Anführerin des LotusClans, besiegten, als diese den Ältesten Blutlied beschützte. Diese Allianz der Tiere ist also nicht dämlich, sie sind klug und gerissen und deswegen solltet ihr sie auch fürchten, ihr lieben Jungen. Wenn ihr denkt, dass sie grundlos angreifen, so liegt ihr auch falsch. Die Tiere haben Gründe wieso sie uns angreifen. Oft verlegen sie ihre Bauten auf unser Territorium und wir müssen sie bekämpfen, da es unser Gebiet ist und wenn wir zu nah kommen würde, sie uns töten könnten. Andererseits habe ich auch gehört, dass sie spezielle Katzen nicht mögen und diese besonders gerne angreifen. Diesen Grund verstehe ich nicht und vielleicht ist er auch nicht wahr, doch eines ist klar, liebe Jungen:
Ihr solltet nicht zum Feind der Allianz der Tiere werden.
Sie sind und bleiben gefährlich, also lernt im Lager zu bleiben und als Schüler euch gegen sie zu wehren und euch Respekt zu verdienen. Wenn ihr diese Grundwerte lernt, liebe Jungen, so habt ihr ein längeres Leben als die Feinde dieser wilden und grimmigen Tiere...
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BeitragThema: Re: Die Ältestengeschichten   Mo Dez 08, 2014 8:29 pm

Die Geschichte von Minzblatt und Krähenfeder


Diese Geschichte ist so sagenhaft wie sie auch tragisch ist, liebe Jungen. Hört gut zu und lauscht der alten Sage zu, die über Krähenfeder und Minzblatt handelt. Damals war das Verhältnis zwischen LotusClan und AhornClan ziemlich angespannt gewesen, doch die großen Versammlungen fanden immer noch statt und auch die jungen Schüler besuchten diese. Minzblatt, damals Minzpfote, war nicht gewohnt so viele Katzen auf einem Fleck zu sehen. Insbesondere waren es Katzen aus einem anderen Clan, der als kriegerisch empfunden wurde. Deswegen versteckte sich diese in einen Rosenstrauch und wahrscheinlich hätte sie niemand gefunden, weil ihr Fell so unverkennbar war, wenn nicht Krähenpfote sie entdeckt hätte. Er hatte sie beobachtete und da er ihr Gesellschaft leisten wollte, verbrachten die beiden, die ganze Große Versammlung unser dem Rosenstrauch. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass daraus eine herrliche Freundschaft entstand.
Doch die Zeit verging und die Monde gingen wie sie kamen. Minzpfote wurde zu Minzblatt, einer wunderschönen Kätzin im AhornClan und Krähenpfote zu Krähenfeder der ein hervorragender und kampferprobter Kater aus dem LotusClan wurde. Nach ihrer Ernennung zum Krieger trafen sich beide an der Großen Versammlung und beide waren nun erwachsen geworden und merkten, dass sie etwas verband, was man nicht mit Worten beschreiben konnte. Aus diesem Ereignis und so vielen mehr, war wahre Liebe entstanden. Eines Tage erfuhr Minzblatt, dass sie Junge erwartete und wollte sich mit ihrem Krähenfeder an der Grenze treffen, aber...wie das Schicksal so wollte, würde sie ihn nie wieder treffen. Sie war wütend und fühlte sich verraten, weil er nicht auftauchte. Minzblatt fragte sich, ob er sie wirklich liebte? Ob er diese Jungen lieben würde? Und ob er sie in Stich gelassen hatte. Doch auf der nächsten Versammlung erfuhr sie die schreckliche Wahrheit. Ihr geliebter Krähenfeder war auf der Suche von Katzenminze gewesen, für sie, wurde dabei aber von einem Monster niedergestreckt. Deswegen war er nie zu ihrem Treffen erschien und konnte nie der Vater der Jungen sein, die er sein wollte. Es verging die Zeit und Minzblatt bekam die Jungen, die sie Rehjunges und Falkenjunges taufte. Doch in Ehren und zu Liebe Krähenfeders brach sie in einer regnerischen Nacht auf und brachte Rehjunges zum LotusClan, wo ihr Junges das Erbe ihres Vaters aufnehmen sollte. Minzblatt brach es das Herz, doch sie wusste, Krähenfeder wäre glücklich gewesen. So wuchsen die beiden Geschwister entfernt voneinander auf und Minzblatt...nun ich vermute sie ist im SternenClan wieder mit ihrem Geliebten vereint und ihrer Familie, die sich durch die ganzen Clans zieht.
Meine lieben Jungen, ihr fragt euch, was die Lehre der Geschichte ist. Nun, zum einen fällt Liebe hin, wo man es nie erwartet hätte und oft erfordert sie harte Entscheidungen, wie sie Minzblatt tragen musste. Doch vergiss nie, es wird auch immer belohnt werden. Minzblatt und Krähenfeder haben für ihre Liebe gekämpft und sind nun für immer im SternenClan zusammen. Ist dies keine wahre Liebe, meine Jungen?
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BeitragThema: Re: Die Ältestengeschichten   Mi Jan 14, 2015 8:38 pm

Tupfensterns letzter Kampf


Habt ihr von Tupfenstern gehört, der Anführerin vor Gewitterstern?Sie war eine sehr starke und außergewöhnliche Kätzin und das möchte ich euch in dieser Geschichte zeigen.
Im LotusClan gab es einen gewissen Ältesten namens Blutlied. Ein kampferprobter Veteran und selbst im Ältestenstand, wollte er einfach nicht aufhören Krieger zu sein. Für den Clan etwas zu tun. Niemand merkte das, da es Blattfrische war und es nichts außergewöhnliches war, das Älteste Spazieren gingen. Schon überhaupt nicht Blutlied! So schlich er sich oft außerhalb des Lagers und jagte oder übte alte Kampfzüge, um sie ja nicht zu vergessen. Doch eines Tages geschah etwas schreckliches! Der alte Blutlied jagte am Flussufer, als ihn etwas erschreckte. Es war ein stinkender und gemeiner Fuchs, der den Kater entdeckt hatte. Sofort griff dieser den Ältesten an und Blutlied konnte ihn einige Wunden zu schlagen, doch zu wenig, um ihn zu verjagen.
In dieser Zeit hatte Tupfenstern nach dem Ältesten gesucht und seine Fährte verfolgt. Sie fand ihn am Flussufer und sprang mitten in den Kampf hinein. Sie kämpfte wie ein Tiger aus dem TigerClan und war so mutig wie ein Löwe aus dem LöwenClan! Blutlied war an ihrer Seite, bis eine gewaltige, schneeweiße Eule auftauchte. Diese wollte ebenfalls Beute haben und so kämpfte die Anführerin des LotusClans mit einem Ältesten gegen einen Fuchs und eine Eule. Eigentlich wäre dieser Kampf unmöglich zu gewinnen gewesen, insbesondere, als der Älteste zu Boden ging. Doch Tupfenstern kämpfte erbittert weiter und schaffte es in einem atemberaubenden Kampf, den sich der StenenClan bis heute erzählt, die beiden Feinde zu besiegen. Doch der Fuchs als auch die Eule konnte eine große Wunde in sie schlagen und so verlor sie alle ihre neun Leben auf einmal.
So starb eine junge und sehr mutige Anführerin, um den schwächsten der schwächsten im Clan zu retten. Dieser Blutlied aber, überlebte, nur dank ihr und brachte ihren Körper zum Clan, wo man noch ein letztes Mal trauern durfte.
Tupfenstern war eine gute Anführerin im LotusClan gewesen und nach ihr kam Gewitterstern, die große Pfotenabdrücke betreten musste. Ob sie dies schafft, ist eine andere Geschichte, meine lieben Zuhörer, aber Tupfenstern wacht bis heute über uns. Mit ihren Mut, den selten eine Katze noch aufweisen kann.

Eine Geschichte, die im RPG vorkam und in einer Geschichte zusammengefasst wurde.
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BeitragThema: Re: Die Ältestengeschichten   Di Mai 10, 2016 6:19 pm

Die Geschichte von Adlerblick und Rabenklang



Ihr wollt eine Geschichte hören? In Ordnung. Doch ich möchte euch vorwarnen: Das Ende wird euch vielleicht nicht gefallen…

Diese Geschichte, meine lieben Jungen, handelt von den mutigen Kriegerinnen Adlerblick und Rabenklang. Die beiden Schwestern waren mit vier Monden zum AhornClan gekommen, und trotz ihrer Streunerherkunft waren sie im Clan angesehen und geachtet, denn sie zählten zu den besten Jägern im Wald. Adlerblick und Rabenklang waren zusammen ein unschlagbares Team, und auch sonst teilten sie alles, was sie konnten, miteinander. In der Zeit, bevor sie im AhornClan aufgenommen wurden, lernten die beiden, dass sie nur zusammenzuhalten brauchten, dann würde ihnen nichts Schlechtes widerfahren. Und diesem Grundsatz, so schworen sie sich, wollten sie immer treu bleiben.

Ihr wollt wissen, wie die beiden Schwestern aussahen? Nun denn, ich will es euch erzählen.

Adlerblick hatte oft struppiges Fell, unter dem sich das Spiel der Muskeln deutlich abzeichnete. Ihr Fell hatte die Farbe von einem gleichmäßig dunklem Braun, das im Licht der Sonne aber auch gelegentlich einmal rötlich schimmerte. Beide Schwestern hatten freundliche, bernsteingelbe Augen und einen großen und schlanken Körperbau. Im Gegensatz zu Adlerblick jedoch hatte Rabenklang dunkelbraunes bis schwarzes Fell, das stets glatt anlag, aber viel länger war als das ihrer Schwester. Genügt euch das? Ich sehe schon, wie ihr euch die beiden Schwestern zusammen vorstellt. Adlerblick hatte ein sehr offenes und sonniges Gemüt, doch Rabenklang fühlte sich neben ihrer Schwester oft benachteiligt und wurde immer verschlossener und stiller. Auch in der Jagd, so fand die schwarze Kriegerin, konnte sie mit Adlerblick nicht mehr mithalten. Rabenklang wurde sehr eifersüchtig auf ihre Schwester, doch sie hegte dieses Gefühl nur im Geheimen, insgeheim darauf hoffend, dass sie dieses Gefühl wieder vergessen würde, insbesondere, weil der AhornClan zu dieser Zeit große Probleme mit rücksichtslosen Streunern hatte. Und obwohl Rabenklang selbst als Streunerin geboren wurde, verabscheute sie deren Art zu leben. Doch Rabenklangs Eifersucht fraß sich, trotz dieser Ablenkung, immer wieder in die dunkle Kriegerin hinein, und als sie eines Tages mit Tannenblut, in den sie sich verliebt hatte, redete und dabei erfuhr, dass ihre Schwester und eben jener Kater Gefährten geworden waren, brach für Rabenklang eine Welt zusammen. Sie hatte immer geglaubt, Adlerblick würde zu ihr halten, doch nun hatte ihre Schwester ihr die große Liebe gestohlen.

Erinnert ihr euch daran, was ich vorher gesagt habe? Dass Adlerblick und Rabenklang alles miteinander teilten, was sie konnten? Aber dass die beiden Schwestern später sogar einmal den selben Kater lieben würden, das hättet ihr nicht gedacht, oder? Es muss wirklich schrecklich für Rabenklang gewesen sein. Was denkt ihr? Was wird die schwarze Kriegerin jetzt tun?

Rabenklang war tatsächlich sehr eifersüchtig auf Tannenblut und Adlerblick. Sie konnte ihrer Schwester nicht mehr in die Augen blicken, doch heuchelte weiterhin ihre Freundschaft, vielleicht konnte sie dieses doch sehr gute Verhältnis ja noch gebrauchen? Vielleicht, wenn man sie mit den Streuner verglich? Oder gar für einen Racheplan? Rabenklang beschattete ihre Schwester heimlich, um eine ihrer Schwächen aufzudecken. Und tatsächlich tat Adlerblick etwas Merkwürdiges: Sie verließ nachts das Lager und kam erst im Morgengrauen zurück. Rabenklang setzte eine besonders besorgte Miene auf, trat zu ihrer Schwester und fragte sie: ”Adlerblick, wo warst du denn? Ich habe mir Sorgen gemacht.” Adlerblick, die aufgewühlt und übermüdet wirkte, sah Rabenklang verwundert und nervös an und erklärte ihr: ”Es ist etwas ganz Wichtiges, aber ich kann es dir jetzt noch nicht erklären.” Rabenklang wurde daraufhin im ersten Moment verdutzt, dann verärgert über die Antwort ihrer Schwester von eben jener alleine auf der Lagerlichtung zurückgelassen. Die Schwarze fühlte sich unglaublich verraten und ausgenutzt und ihre Eifersucht und ihr Hass auf Adlerblick, die es anscheinend so viel besser hatte, machten sie blind und rücksichtlos. An den folgenden Tagen streute sie das Gerücht, Alderblick habe sich mit den Streunern, die immer wieder das Territorium des AhornClans betraten, verbündet. Außerdem verrate ihre Schwester den Streunern die besten Jagdplätze und die geheimen Eingänge ins Lager, durch die die Streuner die Jungen des AhornClans aus der Kinderstube stehlen könnten. Rabenklang führte als Beweis die nächtlichen Ausflüge ihrer Schwester auf, und sie ging sogar so weit, dass sie sich beim Jagen nahe des Zweibeinerortes in Streunergeruch wälzte und diesen im ganzen Territorium bis hin zum Lager verteilte. Jeden, dem Rabenklang diese Lügen erzählte, ließ sie versprechen, ja nichts weiterzuerzählen.

Was denkt ihr, haben all diese Katzen getan? Haben sie diese Lügen geglaubt? Katzen können sehr leichtgläubig sein, wenn sie wollen, und so glaubten sie Rabenklang. Und natürlich behielten sie diese Lügen nicht für sich, sondern erzählten sie ihren Geschwistern, Freunden, Bekannten… Das meine Jungen, ist die Entstehung eines Gerüchtes, und ich rate euch davon ab, selber solche Lügen zu erfinden oder weiterzuerzählen. Gerüchte können zu wahrlich Schrecklichem führen.

Jedenfalls verging kaum ein halber Mond, da wusste jede AhornClan Katze und vielleicht auch einige der Katzen des LotusClans davon, dass Adlerblick angeblich die Streuner unterstützte. Einige wenige Katzen hatten Rabenklangs ursprüngliche Lüge sogar noch mit Gräultaten, die ich noch nicht nennen will, ausgeschmückt, und so wurde Adlerblick gemieden. Rabenklang betrachtete zufrieden, wie das Ansehen ihrer Schwester immer kleiner wurde und wie ihre Clangefährten über die braune Kriegerin tuschelten. Um den Schein zu wahren, trat Rabenklang am folgenden Tag zu ihrer Schwester und fragte sie ganz unbehelligt: ”Adlerblick, wie geht es dir denn? Wir haben so lange schon nicht mehr geredet.” Die braune Kriegerin sah sie besorgt an und erklärt traurig: ”Wie schön, dass du hier bist. Es ist so merkwürdig, es scheint, als vertraue mir niemand mehr im Clan.” Rabenklang, die sich insgeheim riesig freute, das ihr Plan geglückt war, erwiderte besorgt und gleichzeitig aufmunternd: ”Es wird schon nichts sein, Schwester. Auch ich habe mit Vorurteilen zu kämpfen, bedingt durch diese Streuner, die unser Territorium betreten.” Auch Bienenstern, der zu dieser Zeit Anführer des AhornClans war, bekam von dem Gerücht mit. Er war ein sehr junger und unerfahrener Kater und nicht betraut darauf, viel Verantwortung zu tragen, weshalb er – zumindest in jungen Jahren – noch sehr leicht manipulierbar war. Und so glaubte auch er den Gerüchten um Adlerblick. Aus Furcht vor der angeblichen Bedrohung rief er eine Clanversammlung ein und richtete sein Wort an Adlerblick: ”Ich erfuhr von Gerüchten, Adlerblick, Gerüchten nach denen du im Geheimen die Streuner anführst. Angeblich willst du mit ihnen die Kontrolle über den AhornClan übernehmen!” Die Katzen tuschelten miteinander und sahen Adlerblick mit großen Augen an, während diese ganz bleich wurde und nach einem kurzen Moment anfing zu stammeln: ”D-Das würde ich niemals tun!” Doch niemand glaubte Adlerblick, und als Tannenblut sich für seine Gefährtin aussprach und versuchte, sie zu verteidigen, sorgte Bienenstern mit seiner wenigen Autorität für Ruhe. Er verbannte Adlerblick aus dem Clan und verbot der Kätzin, sich jemals wieder blicken zu lassen, es sei denn, sie wolle unbedingt sterben. Adlerblick weinte und klagte, doch Bienenstern beendete die Clanversammlung und schickte Rabenklangs Schwester fort. Nur Tannenblut, der nicht ohne seine Gefährtin leben wollte, begleitete Adlerblick und entschied damit, nie wieder zum AhornClan zurückzukehren. Nur kurz bevor die beiden Gefährten tatsächlich aufbrachen, redete Adlerblick nochmals mit Rabenklang. Sie erklärte ihr, was sie in dieser einen Nacht im Territorium getan hatte: Adlerblick hatte unter den Streunern, die sie an der Grenze verjagen hätte sollen, ihre Mutter entdeckt und mit dieser lange geredet. Sie wollte sie davon überzeugen, mit zum AhornClan zu kommen, doch ihre Mutter hatte nicht zugestimmt. Um sie dennoch dazu zu bewegen, mit Adlerblick zu kommen, hatten die beiden sich in dieser einen Nacht treffen wollen - doch die Streunerin war nicht erschienen. Die dunkelbraune AhornClan Kriegerin hatte das ganze Territorium abgesucht und die Geruchsspur ihrer Mutter dann an einem Donnerweg verloren. Nach dieser Erzählung war Rabenklang sehr traurig und sie wünschte sich, diese Gerüchte nie erfunden zu haben. Wie gerne hätte Rabenklang mit Adlerblick weiter nach ihrer Mutter gesucht! Doch Adlerblick und Tannenblut mussten aufbrechen und tatsächlich wurden die beiden nie wieder gesehen. Rabenklang war zunächst verzweifelt darüber, wie gut ihr Racheplan funktioniert hatte, und auch, dass Tannenblut lieber mit Adlerblick das Leben als Streuner vorzog als mit der schwarzen Kriegerin im Clan zu bleiben, verletzte sie zutiefst. Trotz allem konnte sie ihre Eifersucht auf Adlerblick und den Schmerz, dass ihre Schwester ihr nichts von ihrer Mutter erzählt hatte, nicht vergessen. Doch mit der Zeit merkte sie, wie viel ihr ihre Schwester wirklich bedeutet hatte, und die Eifersucht und der Schhmerz darüber, wen Tannenblut zur Gefährtin gewählt hatte und dass Adlerblick ihr nicht sofort die Wahrheit erzählt hatte, verblassten immer weiter. Rabenklang wurde eine sehr traurige und einsame Kätzin, als sie in vollem Ausmaß erkannte, was sie getan hatte, und nicht lange, nachdem Adlerblick aus dem AhornClan verbannt wurde, verschwand auch Rabenklang wort- und spurlos.

Das ist kein schönes Ende, hm? Aber ich hoffe, dass ihr aus dieser Geschichte lernt. Lasst Euch nicht von Euren Gefühlen wie zum Beispiel Angst, Eifersucht oder auch Wut unterwerfen, denn es kommen bestimmt wieder bessere Zeiten, wenn man nur Geduld hat. Und egal, welche Steine das Leben euch in den Weg legt, und egal, wie ungerecht behandelt ihr euch auch fühlt – Lügen und Missverständnisse machen alles nur noch schlimmer.
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BeitragThema: Re: Die Ältestengeschichten   Fr Aug 19, 2016 5:17 pm

Das Ende des LotusClans

Dies ist die Geschichte, vom Fall eines alten Clans. Es war als würde der LotusClan mit dem Anbeginn des Flusses im Ahornwald existieren und mit ihm untergehen. Doch war der Fall trauriger und durch Schwäche gezeichnet. Lasst mich erzählen, vom Ende des LotusClans.
Es begann mit Gewitterstern, die zu früh Anführerin wurde. Überfordert in ihrer Aufgabe verlor sie Schlachten gegen den AhornClan und somit ihren Glauben in den SternenClan. Welcher Clan kann ohne unsere Ahnen geführt werden? Doch nicht nur das, auch ihr Heiler, ein ehemaliger Streuner konnte die Zeichen der Ahnen nicht lesen. Wenn die Ahnen also nicht warnen können ist ein Clan in Gefahr. Dies musste Gewitterstern auf die schrecklichste Weise lernen, die eine Anführerin lernen konnte.
Der Clan musste viele Entbehrungen ausharren. Einen harten Winter, wenige Junge und viele Tode. Verursacht durch Krankheit, Zweibeiner und Kämpfe. Die Anführerin nahm sich Knochenpfote als Schüler, der anders als seine Herkunft verriet, alles für seine Anführerin wie eine gewisse Kriegerin namens Eiskristallsplitter tat. Das zeigte er als er bei einer Großen Versammlung den Schüler Falkenpfote angriff und sein Bein brach, da dieser Gewitterstern beleidigte. Der heilige Frieden wurde gebrochen und es herrschte Krieg zwischen LotusClan und EfeuClan. Nach nur wenigen Monden verzeihte Gewitterstern Knochenpfote, doch der Clan litt unter Beutemangel und der EfeuClan hatte nicht vergessen was geschehen war. Nachdem sich dieser nach einer gewaltigen Streunerattacke erholt hatte führte er unter Luchsstern den finalen Kampf gegen Gewitterstern an. Diese konnte nur versuchen zu kontern, doch wie oft verlor der LotusClan und sie mussten sich zurückziehen. Das war aber nicht das Ende des LoutsClan. Es war nur einer der vielen Steine, die die Lawine zum Fallen brachte.
Der Winter war hart und mehr Krieger starben als Neue geboren wurden. Als im Frühjahr das Schneewasser zu schmelzen begann, war es mehr als erwartet. Da die Botschaften des SternenClans nicht gelesen wurden, überraschte die darauffolgende Flut den Clan. Mit dem geschwächten Clan konnten sie sich retten, doch nicht alle überlebten. Gewitterstern verlor dabei eines ihrer Leben. Da keiner der Clans ihnen helfen wollte oder konnte, denn ein neuer Versammlungsort war noch immer nicht gefunden worden, versuchte der Clan ein neues Lager aufzubauen. Aber ihr letzter Versuch zu Überleben sollte verhindert werden, als die letzten Überlebenden der großen Streunergruppe auftauchten und den nun geschwächten Clan Angriffen. Diese Streunergruppe hatte schon einst gegen den EfeuClan gekämpft, doch gewann Luchssterns Clan gegen die wilden Streuner. Der EfeuClan hätte sie jetzt bestimmt erneut überwältigen können, doch der LotusClan war in keiner Verfassung dazu. Sie verloren und dann löste sich der Clan in alle Richtungen auf. Viele flohen in die anderen Clans, andere blieben bei den Streunern, wurden zu Einzelläufern oder sogar Hauskätzchen. Der einzige der über das endgültige Schicksal Gewittersterns weiß ist ihr ehemaliger Schüler, Knochenpfote und so ranken sich nun Legenden über das wirkliche Ende des LotusClans. Die Wahrheit wird zwischen all den Spinnenweben liegen.
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