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 Verwachsene Brücke

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Ahorn
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Männlich Clan : AhornClan
Gefährte : //
Besondere Merkmale : groß, breitschultrig, rechtes Ohr eingerissen, einige Kampfnarben im Genick und an der Flanke

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BeitragThema: Verwachsene Brücke   Mo Apr 13, 2015 6:41 pm

das Eingangsposting lautete :

Die Zweibeiner nutzen dieses Brücke schon lange nicht und die Natur hat sich diese schon längst wiedererobert. Wilder Efeu säumt die ehemals hohen Stahlbauten und unter der alten Konstruktion kann man den Fluss erkennen, der bis zum Gebiet des LotusClans fließt. Aufgrund dessen verstecken sich hier gerne Vögel und sind eine leuchte Beute für kluge Jäger.

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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Sa Dez 26, 2015 11:09 am

Cyan hatte mit halb offenen Augen die Umgebung betrachten und ihm war natürlich nicht der AhornClan Geruch entgangen welcher stetig penetranter wurde. Mit gespitzten Ohren wartete er eine weile bis schließlich einee silberne Kätzin mit einenem getigerten Kater aus dem Dickicht trat und direkt auf ihn zukam. Cyan richtete sich auf und betrachtete die beiden Katzen, vermutlich Kriegern. Ehe er auch nur dazu kam sie zu fragen was sie hier wollen, begann die helle Kätzin ihn schon nach zwei Katzen zu fragen. Der Schildpattkater hob seinen Schweif um sie kurz mal zu bremsen. "Erstens kenne ich den AhornClan Geruch bestens aber danke für den Tipp, zweitens habe ich die beiden wirklich gesehen.", miaute er und schloss kurz seine Augen um sich genau an die Szene zu erinnern. "Der Kater war recht abgemagert als er mit dem Jungen im Maul meinen Weg kreuzte, ich wusste das er ein AhornClan Krieger war, doch ich wollte ihn das nicht wissen lassen.", abermal hielt er kurz Inne und fuhr dann weiter fort. "Da ich selbst gerade von der Jagd kam hatte ich eine fette Elster im Maul, tja, da mir das ebenso abgemagerte Junge leidtat bot ich ihm meine Elster an, was er danken annahm. So kamen wir dann ins Gespräch, ich fragte ihn wo er denn mit dem kleinen Jungen hinwollte, mehr als ein Weg hab ich nicht als Antwort erhalten. Schließlich habe ich sie ziehen lassen. Sie sind da lang.", am Ende seiner Erzählung deutete er auf die Verwachsene Brücke hinter sich, der Kater hatte diese mit dem Jungen überquert, wenn er Glück hatte lebte er noch, bei seiner Dummheit hatte er sich sicherlich selbst mit dem Jungen in den Tod gestürzt weil er dachte die Löcher überspringen zu können.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Mo Dez 28, 2015 5:16 pm

Out: Tut mir leid, ich springe jetzt mal kurz.

In: cf.: AC-Lager
Wachsam folgte ich Rosengift aus dem Ahornclan-Gebiet heraus, auf der Suche nach dem vermissten Gefährten meiner Schwester. Wieso suchen wir ihn überhaupt? Wenn ich mit ihn fertig bin ist er ehe Krähenfraß, dachte ich mit grimmigen Lächeln, aber nur um davon abzulenken was passierte wenn wir ihn und Silberjunges nicht fanden. Als mich Rosengift fragte, was er wohl vor hatte überlegte ich nicht lange:"Vielleicht hat er es im Clan nicht mehr ausgehalten? Immerhin kommt jetzt die Blattleere, die schlechteste Zeit für uns Katzen. Und Silberjunges sah ihm immer so ähnlich, vielleicht hat er sie deshalb mitgenommen?" Spekulierte ich und stimmte Rosengift mit einem Nicken zu, als sie meinte das es ziemlich armselig wäre und Bachklang einen besseren Gefährten verdient hätte. Allemal... war ich mir sicher und hob prüfend die Schnauze, als Rosengift fragte ob ich noch etwas wahrnehmen könnte. Mit einem frustrierten Kopfschütteln antwortete ich bemüht locker und freundlich in der angespannten Situation:"Der Ort riecht aus allen Poren nach Streuner, vielleicht wurden sie ja angegriffen?" Noch beim Sprechen entdeckte ich einen Kater, der nicht viel weiter weg war. Still blieb ich an Rosengifts Seite und überließ der Kriegerin das Sprechen, da ich momentan keinen klaren Kopf hatte. Deshalb schenkte ich den fremden Kater ein höfliches Nicken und lauschte seiner Erzählung. An deren Ende blickte ich zur Verwachsenen Zweibeinerbrücke, wo Eisfell und Silberjunges verschwunden sein sollten. Wo zum Sternenclan wollte er nur hin? fragte ich mich und wandte mich dann wieder an den Streuner - der mir irgendwie vertraut vorkam. Auch habe er gemeint, er kenne den Ahornclan. Ist bestimmt nur Zufall,dachte ich in dieser Situation nur. "Danke für die Info," miaute ich deshalb knapp, aber nicht unfreundlich und deutete dann in die Richtung, in welche der Streuner gezeigt hat. "Noch eine letzte Frage: Was liegt dahinter?", ergänzte ich noch wartete gespannt auf eine Antwort, als ein Donnergrollen zu hören war. Nicht auch das noch!
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Mo Dez 28, 2015 7:51 pm

Als der Kater meinte, dass er den AhornClan Geruch kenne blickte sie ihn überrascht an. Ihr war der Fremde nicht bekannt, aber sie war ja auch einige Zeit nicht da gewesen. Wer weiß was in dieser Zeit passiert war und ob der Braune da einmal beim AhornClan war. Doch als er meinte, dass er Eisfell und Silberjunges gesehen hatte, sah sie ihn aufmerksam an und hörte ihm weiter zu. "Dieser Krähenfraß...", fauchte sie leise, als der Streuner geendet hatte. "Verlässt einfach den Clan und sagt niemanden ein Wort, nicht einmal Bachklang." Dankend nickte sie ihrem Gegenüber nun dennoch zu. "Danke, dass du uns erzählt hast, was du weißt.", meinte sie lächelnd und warf einen Blick auf Glutschatten, der wissen wollte, was hinter der Brücke lag. "Gute Frage. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass sich Eisfell wenigstens gut um Slberjunges kümmert.", dachte Rosengift und ließ ihre Augen weiterhin auf den attraktiven Kater an ihrer Seite ruhen. "Er würde sicher seine Gefährtin niemals auf diese Weise verlassen. Glutschatten ist ein ehrenhafter Kater, der ausspricht, wenn ihm etwas nicht passt.", dachte sie und wandte nun langsam ihren Blick ab, damit es nicht allzu sehr auffiel. Als sie ebenfalls das Donnergrollen ganz in der Nähe hörte, sah die Helle besorgt zum Himmel hinauf und erblickte sogleich die Gewitterwolken nahe ihres Territoriums. "Wir müssen uns beeilen, im Wald ist es sonst sehr gefährlich, wenn es donnert und blitzt.", sprach sie besorgt zu Glutschatten.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Fr Jan 01, 2016 8:38 pm

Cyan hob seinen Blick gen Himmel und blickte schließlich wieder zu den Katzen. Als ihm ein Regentropfen auf den Kopf fiel stand er gänzlich auf und schüttelte seinen Kopf. "Was hinter den Gleisen liegt? Das weiß ich nicht so genau, aber man munkelt das sich auf der anderen Seite dieser Brücke ein riesiges Zweibeinerdorf befindet, noch größer und noch gefährlicher als dieses welches wir hier haben.", miaute er ehe er langsam an den beiden vorbei lief. Der Regen wurde nun stets stärker und er wollte sich noch einen Unterschlupf für die Nacht suchen. "Ich hoffe ich konnte euch helfen, lebt wohl.", miaute er und sprang dann mit einen Satz ins Unterholz. Vielleicht wäre es für den Clan besser gewesen wenn er den Kater samt den Jungen aufgehalten hatte, doch das Schicksal der Katzen lag schließlich nicht in seiner Pfote. Das machte für die ja dieser ominöse SternenClan. Ein Clan bestehend aus toten Katzen. Das hörte sich irgendwie nicht sonderlich glaubhaft an aber was solls. Der gescheckte Kater wusste noch nicht genau wohin seine Pfoten ihn trugen. Doch er würde schon etwas für die Nacht finden.

---> Irgendwo
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Mi Jan 06, 2016 8:40 am

Bei Cyans Erklärung sah sie überrascht hinter die Gleisen und blickte dann erneut zu Glutschatten. "Dorthin werden wir wohl nicht gehen können. Eisfell muss sich ab jetzt alleine um Silberunges kümmern.", miaute sie leicht wütend zu ihrem Clangefährten. "Danke, dass du uns geholfen hast.", wandte sie sich nun an den Streuner, der sich auch schon zum Gehen wandte. Mittlerweile regnete es schon in Strömen und das Gewitter war direkt über ihnen - immer wieder blitzte es am Himmel und das Donnergrollen war laut wie nie. "Versuchen wir hier einen Unterschlupf zu finden, es wäre zu gefährlich, wenn wir bei diesem Gewitter durch den Wald gehen.", teilte sie Glutschatten mit. "Versuchen wir es unter der Brücke, vielleicht ist es dort trocken." Ohne noch länger zu warten, suchte sich Rosengift einen Weg unter die Verwachsene Brücke und stellte dort fest, dass es tatsächlich trocken war. "Hier können wir die Nacht über bleiben. Es sieht nicht so aus, als würde der Sturm so schnell wegziehen.", miaute die Helle nachdenklich und schüttelte sich kurz, um ihr Fell etwas zu trocknen. "Ich hoffe Bachklang ist nicht allzu enttäuscht, wenn wir ihr hiervon berichten.", miaute sie seufzend und sah dem roten Kater in die ansonsten so schelmisch funkelnden Augen. "Aber sie wird schon einen Besseren finden. Sie ist noch jung und schön, genau wie wir beide.", fügte sie nun schmunzelnd hinzu. "Ich denke, ich versuche mal etwas zu schlafen. Gute Nacht, Glutschatten." Nachdem sie sich etwas Moos zusammengesucht hatte, rollte sich die Kriegerin zu einer Kugel zusammen und versuchte etwas Schlaf zu finde.

Nächster Morgen

Als Rosengift am nächsten Tag erwachte, war es sehr kalt und es war spürbar, dass die Blattleere sich schnell näherte. "Glutschatten, aufwachen.", murmelte sie leise zu dem Kater neben ihr und stupste ihn sanft mit der Nase an. "Wir sollten aufbrechen, nicht dass jemanden unser Verschwinden auffällt. Ich weiß nicht, ob Flussstern mit unserem nächtlichen Ausflug überhaupt einverstanden war." Gähnend streckte sich die Kätzin durch und wartete bis der Krieger ebenfalls fertig war, bevor sie nach Hause aufbrach.

tbc.: AhornClan Lager
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Do Jan 07, 2016 8:17 pm

Der Streuner meinte auf meine Frage hin, das er man munkelte hinter der Brücke wäre ein noch größeres Zweibeinerdorf, welches noch gefährlicher wäre als unseres. Und wieso soll so ein Feigling von Eisfell, der nicht mal meiner Schwester lebewohl sagen kann, sich dahin verkriechen? Der muss ja ganz schön verzweifelt sein, dachte ich mir mit grimmiger Verärgerung. „Danke für die Information, ich bin dir was schuldig,“ erwiderte ich aufrichtig dem gemusterten und sah ihm nach, wie er von dannen zog. Als ich dann Rosengifts Meinung hörte, musste ich wiederwillig Nicken, auch wenn ich nicht glauben konnte, das das jetzt einfach so gewesen wars. „Wenn diese Fuchslosung mir je wieder unter die Augen kommt, schwöre ich beim Sternenclan ist er einen Kopf kleiner, für das Leid was er meiner Schwester angetan hat,“ knurrte ich leise, doch in meinen Augen konnte man nur die Sorge um Bachklang erkennen. Plötzlich ging das Gewitter richtig los, weshalb ich mich entschied wieder runterzukommen – morgen war immerhin auch noch ein Tag. „Du hast recht,“ stimmte ich ihr zu und folgte der Kätzin unter die Brücke. Hier war es genauso bewachsen wie es dem Anschein nach auch aussah, zwar nicht das gleiche wie ein Moosnest aber wenigstens etwas. Wieder aus meinen ziemlich primitiven Gedanken gerissen lauschte ich Rosengifts Worten und musste dann auch einmal tief Seufzen, bevor ich antwortete:“Enttäuscht wird sie nicht sein, es wird ihr das Herz brechen.“ Mich plötzlich müde und alt fühlend starrte ich an die bewachsene Seite der Brücke und versuchte etwas zu erkennen, das wie eine glückliche Zukunft aussah, bevor ich wieder zu Rosengift blickte und ein leichtes Lächeln blicken ließ:“Danke das du mir geholfen hast. Und danke das du für sie da bist, wenn sie nicht braucht. Du bist echt ein Geschenk des Sternenclans, weisst du das?“ Ich schüttelte leicht den Kopf und musste dann Grinsen,“vermutlich klang ich gerade wie ein Ältester, tut mir leid.“ Danach hörte ich wieder ihr zu, nickte bei ihrer Aussage das Bachklang noch einen Gefährten finden würde und versuchte dabei aufmunternd auszusehen – auch um mich selbst davon zu überzeugen, das es einen Grund zu Aufmunterung gibt. Und solange werde ich auf Bachklang aufpassen, bis sie den richtigen findet! Schwor ich mir und legte mich dann neben Rosengift schlafen. „Gute Nacht, Rosengift.“ flüsterte ich zurück auf ihren Schlafensgruß und schloss dann die Augen, um wenigstens ein bisschen zu ruhen, bis der kurzweilige Schlaf über mich kam.

Nächster Morgen:

Ich erwachte als mich etwas sanft anstupste – mein Schlaf war so wie es aussah doch nicht so kurzweilig. Rosengifts Stimme war zu hören, welche meinte das wir aufbrechen sollten, damit niemanden unser Verschwinden auffällt. Sofort war ich hellwach auf dem Pfoten und lächelte sie an. “Dir auch einen guten Morgen, okay, ich komme gleich nach,“ miaute ich gewohnt freundlich folgte der Kriegerin nach einer schnellen Wäsche zügig zurück ins Lager.

---> Ahornclan-Lager
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   So Jan 24, 2016 7:10 pm

<----- Zweibeinerdorf

Nachdem sie die Siedlung hinter sich gelassen hatten, begann Blue etwas zu entspannen. Einfach abhauen können würde er nicht aber vielleicht ließ die Kätzin sich ja überlisten? Sie kamen nach einiger Zeit zu einer alten Zweibeinerbrücke, die schon ganz zugewachsen war von wildem Efeu und anderen Kletterpflanzen. "Ich fange dann mal an zu suchen," informierte er seine Bewacherin knapp und versuchte bekannte Gerüche aufzunehmen. Noch immer Spukte der gestrige Traum in Blues Kopf, der von Schierling handelte. Würde er Lynx dazu kriegen etwas von dieser Pflanze zu fresse, würde sie nach kurzer Zeit sterben. Nur weshalb sollte sie freiwillig etwas fressen, dass sie nicht kannte? Der Wanderheiler setzte eine unschuldige Miene auf und fragte die kleine Kätzin: "Wenn ich schon Six behandeln muss - fehlt dir auch etwas?" Währenddessen suchte er weiter nach dieser einen Pflanze, die ihm das Leben retten würde.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   So Jan 24, 2016 7:10 pm

'Blue' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel

'Kräuter-Würfel (1-6)' : 2
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   So Jan 24, 2016 7:17 pm

<---- Zweibeinerdorf

Stets wachsam folgte Lynx dem blauen Kater und beobachtete ihn aus zusammengekniffenen Augen. Würde er auch bloß versuchen zu fliehen, wäre es sein Tod. Sie hatte ihre Krallen während des gesamten Wegs ausgefahren und wartete nur darauf, dass Blue einen Fehler machen würde. Doch sie erreichten nach einiger Zeit die verwachsene Brücke, an der Lynx bereits mit Kyra vor einigen Tagen gejagt hatte. Ihr Blick wanderte flüchtig zu ihrem geschwollen Bauch, der durch ihre drahtige Figur kaum auffiel. Dennoch spürte sie Leben darin, da war sie sich zu 100% sicher. Allerdings war sie sich ganz und gar nicht sicher, was Douleur dazu sagen wird, dass sie von ihm Junge erwartete. In ihrer zeit auf den Straßen hatte sie schlimme Dinge gesehen, die Katzen ihren Jungen antun, nur um zu überleben oder die Rangordnung zu bewahren. Blues plötzlich Frage ließ sie kurz aufschrecken und mit ihren großen, gelben Augen starrte sie den Kater misstrauisch an. "Ob mir etwas fehlt? Naja..." Zögernd setzte sie sich und schnaufte schwerfällig. Wenn ich ihm sage, dass ich mich schwach fühle, wird er versuchen abzuhauen! "Nein, alles in Ordnung," log sie und begann ihr zerzaustes Fell zu putzen. "Und jetzt beeil dich."
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   So Apr 10, 2016 9:21 pm

Erleichterung machte sich in dem Blauen breit, als er die leuchtend grüne Pflanze mit weißer Haube schließlich entdeckte. Er knickte zwei Halme extra nur mit den Pfoten ab, damit sein Maul nicht mit dem giftigen Substrat in Berührung kam, und schob es neben sich. Er hatte Lynx zögerliche Aussage vernommen und warf einen Blick zu der drahtigen Kätzin. Sie läuft schwerfälliger und schnauft - entweder ist sie erkältet und Kurzatmig oder trächtig. Bei genauerem Hinsehen fielen ihm leichte Rundungen am Unterbauch auf und es stand fest, dass die Kätzin trächtig war. Wenn du sie den Schierling fressen lässt, werden ihre Jungen sterben. Kannst du das mit dir vereinbaren? fragte sich Blue und biss sich dabei auf die Zunge. Das Leben der Jungen und Lynx' im Gegenzug für viele Leben des EfeuClans, so musst du denken! Der Wanderheiler tat sich schwer, denn immerhin hatte er damals einen Eid abgeleistet. Doch viel schlimmer war der Gedanke daran Himbeernase, Waldpfote, Aschenherz und viele andere Katzen zu verlieren. "Ich weiss, dass du trächtig bist, Lynx. Und ehrlich gesagt sieht es nicht gut aus, dein Körper ist zu zierlich und gibt deinen ungeborenen Jungen nicht die Stärke, die sie benötigen," begann er langsam zu erklären und mied dabei den Blick der Kätzin. Innerlich schämte er sich, doch er wusste, dass es sein musste. "Die Pflanze, die ich gerade gefunden habe stärkt dein Herz und deinen Kreislauf. Nur eine gesunde Königin bringt auch gesunde Jungen zur Welt. Ich denke, dass Douleur sich über starken Nachwuchs freuen wird - sollten es seine sein."
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   So Apr 10, 2016 9:28 pm

Es traf die kleine Kätzin eiskalt, als der Heiler sie auf ihre Trächtigkeit ansprach. Nun kannst du es nicht mehr leugnen, steh zu deinen Jungen! Doch dann sagte er auch noch, dass es nicht gut um die kleinen Fellbündel stehen würde. Ihr Mutterinstinkt meldete sich schlagartig und besorgt starrte sie auf ihren geschwollenen Bauch. Noch bevor sie fragen konnte, was helfen würde, deutete Blue auf eine langstielige Pflanze, die er vorhin gefunden hatte. Langsam näherte sich Lynx der Pflanze und schnupperte misstrauisch daran. "Und das soll wirklich helfen?" Der blaue Kater meinte, dass Douleur sich über starken Nachwuchs freuen würde, was die Lösung für ihre Probleme darstellte. Wenn die Jungen so stark und gesund sind, kann Douleur gar nicht nein sagen oder ihnen etwas antun! Erleichterung schwappte über die drahtige Kätzin und zufrieden seufzte sie auf. Ohne zu zögern begann sie eine der Pflanzen herunter zu schlingen, was sie beinahe zum würgen brachte. Der Saft war ungeheuerlich bitter und ließ ihre Krallen ein und ausfahren. Doch sie schluckte alles brav herunter und wartete einige Herzschläge, doch der bittere Geschmack ließ nicht nach. "Ich... muss etwas trinken!" stotterte sie und stoß dabei auf, ehe sie in Richtung Abhang torkelte. "Bleib wo du bist, sonst bist du tot!" rief sie noch über ihre Schulter, doch die Aussage klang alles andere als bedrohlich. Lynx Beine wurden schwächer und sie stolperte ein paar Mal, ehe sie den schmalen Bach erreichte und gierig daraus trank.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   So Apr 10, 2016 9:36 pm

Blues Magen zog sich zusammen, als er Lynx dabei beobachtete, wie sie die giftige Pflanze herunter schlang. Sein Gewissen war so schlecht wie noch nie in seinem Leben, doch jetzt verstand er, was es heißt, Opfer zu bringen. Wie erwartet verspürte die Kätzin kurz darauf einen großen Durst und langsam folgte er ihr den steilen Abhang hinunter. Er blieb ein paar Schwanzlängen hinter ihr und bemerkte, dass sie bereits taumelte. Schließlich erreichten sie den Bach und Lynx begann gierig daraus zu trinken. "Ich werde jetzt gehen und meine Freunde im EfeuClan vor euch warnen. Es tut mir Leid, dass ich es tun musste, doch du hättest mich nicht gehen lassen. Leb wohl, Lynx." Mehr wagte der Wanderheiler nicht auszusprechen und drehte sich um, ehe er davon preschte. Er wusste, dass der trächtigen Kätzin nur noch wenig Zeit blieb und sie nicht mehr in der Lage war ihn aufzuhalten. Sein neues Ziel war nun den EfeuClan möglichst unbeschadet zu erreichen, um Luchsstern und Himbeernase zu warnen. Immerhin hingen viele Leben davon ab.

----> EfeuClan Lager
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   So Apr 10, 2016 9:42 pm

Während die Kätzin trank, wurde ihr immer schwindeliger und ihre Beine gaben kurz nach. Sie fiel ins Wasser und schreckte auf, woraufhin sie sich wieder auf rappelte. Plötzlich hörte sie Blues tiefe Stimme hinter sich und blickte dem Kater überrascht in die leuchtend blauen Augen. Bei seinen Worten verwandelte sich ihre Überraschung in Erkenntnis und Entsetzen. "Mir ist so schlecht... Du... hast mich vergiftet?" Doch der Blaue preschte schon davon und hilflos sah sie ihrem Mörder hinterher. "Halt! Du kannst doch nicht ...!" Ihre Augen weiteten sich und ihre Atmung wurde hysterisch. "Mörder!" schrie sie ihm nach und brach zusammen. Ihr Blick wanderte zu ihrem Bauch und Panik überkam sie. Ich muss zu Douleur! Ich muss ihm alles erzählen! Torkelnd machte sich die Getigerte auf den Weg, getrieben von ihrer Wut und ihren Hass. Dafür wird er bluten! Sie alle werden dafür bluten! Douleur wird den Wald in Blut tränken!

----> Zweibeiner Dorf
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Di Aug 30, 2016 9:24 pm

.... 5 Jahre später ....

Sandpfote wachte an diesem Morgen von lautem Vogelgezwitscher über ihrem Kopf auf. Müde öffnete sie die Augen und streckte sich ausführlich, wobei sie an Mohnfeuers Flanke stieß. Die Kätzin war froh ihren Bruder endlich wieder gefunden zu haben, nachdem sie sich für einige Monde aus den Augen verloren hatten. Noch bevor der LotusClan Krankheit und Tod zum Opfer fiel, hatte Sandpfote sich auf die Suche nach ihrem Vater Weizenfell gemacht. Tatsächlich hatte sie ihn finden können und begleitete ihn eine Weile lang bei seinem Dasein als Streuner. Sie lernte schnell für sich alleine zu sorgen und viele wichtige Überlebensstrategien. Ein paar Monde später schnappte sie in den Straßen Gerüchte auf, dass eine skrupellose Streunerbande die Clans angreifen wollte und eilte zurück zum LotusClan Territorium, doch zu spät. Weder von Mohnfeuer, Edelstein noch von Pantherfell oder Gewitterstern war eine Spur übrig. Stattdessen hatte eine große Flut das komplette Lager unter Wasser gesetzt und alle Bauten zerstört. Die Blattleere folgte und tapfer durchforstete Sandpfote gefährliche Gebiete, um ihre Familie wieder zu finden. Irgendwann stieß sie auf Knochenpfote - der ab da nur noch Knochen genannt werden wollte - und konnte ihn überreden mit zu suchen. Gemeinsam fanden sie schließlich einen sehr mageren Mohnfeuer und reisten ab da an zu dritt.
"Hey Langschläfer, das Frühstück ruft nach dir," neckte Sandpfote den Schwarzen und deutete auf die laut zwitschernden Vögel über ihren Köpfen. "Die legen es echt drauf an gefressen zu werden, oder?" Ihr Blick huschte kurz zu Knochen, der etwas abseits schlief.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Mi Aug 31, 2016 5:41 pm

Ich zuckte zusammen, als mich etwas an die Flanke stieß und schlug blitzschnell die Augen auf. Als ich allerdings bemerkte, dass es nur meine Schwester war, schloss ich sie brummend wieder, um weiterzuschlafen. Kurz glitten meine Gedanken in einen unruhigen Traum, der voll mit Überschwemmungen und Zerstörung war, doch schon wieder wurde ich von Sandpfote aufgeweckt, welche mich neckend Langschläfer nannte. "Na warte!", murmelte ich leise, während meine Augen sich erneut öffneten. Ohne Vorwarnung sprang ich auf, warf mich auf meine Wurfgefährtin und begrub sie unter mir. "Kann man hier denn nicht mal ausschlafen?", fragte ich grinsend und sprang von Sandpfote herunter, damit die Kätzin sich wieder aufrichten konnte. Dabei fiel mein Blick auf Knochen, der etwas weiter weg lag und ich erinnerte mich erneut an die Ereignisse der letzten Tage. Natürlich würde ich so etwas nie preisgeben, doch meine Clangefährten und die alltäglichen Patrouillen fehlten mir sehr, auch wenn man dafür immer so früh aufstehen musste. Umso erleichterter war ich, dass Sandpfote und Knochen mich ein paar Tage nach der Überschwemmung im LotusClan gefunden hatten. Während ich meinen staubigen Pelz säuberte und dem lauten Vogelgezwitscher lauschte, verblassten die Erinnerungen an unseren alten Clan und ich bereitete mich auf eine Jagd vor. Dabei fiel mir auf, wie warm es tatsächlich war und wie intensiv die Sonne auf meinen schwarzen Pelz schien. Ich hasse heiße Tage! dachte ich seufzend und beendete meine Fellwäsche endgültig, indem ich das Büschel auf meiner Schnauze glättete.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Mo Sep 05, 2016 10:19 am

Knochen drehte ein Ohr, als Sandpfote erwachte und sofort ihre Stimme erhob um Mohnfeuer zu wecken. Ein weiteres Mal fragte er sich, warum er mit den beiden Katzen zog, die noch zur Zeit des Lotusclans mit ihm Schüler gewesen waren und ein weiteres Mal beantwortete er sich die Frage damit, dass sie ohneinander ziemlich aufgeschmissen wären. Knochen war kein guter Jäger und die beiden Geschwister, die zwar optisch unterschiedlicher nicht sein konnten, waren keine guten Kämpfer. Zusammen hatten sie einfach viel bessere Chancen. Vielleicht brauchten sie sich auch, weil sie ein Leben lang unter gefühlt hunderten von Katzen gelebt hatten und sich vor der Einsamkeit des Lebens als Streuner fürchteten. Mit einem Gähnen streckte der grau getigerte Kater sich und sah Sandpfote kurz in die braunen Augen, bevor er sich mit einem Schweifschnippen umdrehte und das Gerüst er alten Brücke bis zum Wasser herunterkletterte, das dichte Efeu an den alten Stahlträgern ausnutzend. Mit ein paar Schritten glitt er ins Wasser und sah sich um. Fische fangen war das einzige, was er mehrmals mit Gewitterstern geübt, aber nie geschafft hatte- Genau wie seine Mentorin. Alleine der Gedanke an die Siam machte Knochen ein wenig melancholisch. Wenn er sie doch nur noch einmal sehen könnte, sie würde stolz auf ihn sein. Er war ein Krieger geworden, von dem die anderen Clans sich fürchteten, sich Geschichten erzählten. Nur kein Krieger, der seinen Clan beschützt... Mit einem tiefen Seufzer schob er die Gedanken zur Seite und konzentrierte sich auf das kühle Wasser zu seinen Pfoten, dass durch die anhaltende Hitze schon deutlich weniger geworden war. Die Jagd war nie sein Ding gewesen, aber er wollte sich nicht völlig von den Geschwistern abhängig machen, weshalb er es jeden Morgen aufs Neue versuchte.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Mo Sep 05, 2016 10:19 am

'Knochen' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 9, 2
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Do Sep 08, 2016 7:19 pm

Tatsächlich zeigte der Sternenclan sich ihm gnädig und nachdem er eine Weile bis zum Bauch im Wasser stand, schwamm direkt vor seiner Nase eine Forelle vorbei. Knochen schob die erneut aufsteigende Melancholie sofort beiseite und konzentrierte sich stattdessen auf den schlanken Fisch, der sich seiner Reichweite Flossenschlag für Flossenschlag näherte. Ein gezielter Schlag und er hatte den Fisch, drückte seinen kräftigen Kiefer um den vor Panik um sich schlagenden, nassen Leib, bis die Bewegungen schwächer wurden und schließlich ganz verebbten. Ein weiteres Leben, dass zwischen den Zähnen des Katers gestorben wahr. Diesmal jedoch eins, dass nicht heult, wie ein Junges. Die Forelle weiterhin im Maul, sah der Getigerte sich wieder um, doch das Schlagen des Fisches auf die Wasseroberflächte hatte scheinbar alle anderen der Artgenossen vertrieben. Sandpfote und Mohnfeuer jagen sich schon selber genug Beute, stellte er schließlich fest und trat aus dem Wasser, wo er sich erst einmal schüttelte. Den Fisch im Maul machte er sich schließlich zurück zu seinen beiden Weggefährten, wobei er sich dennoch in Abstand zu ihnen in den Schatten des Dickichts legte. Es war schon genug, dass sie überhaupt da waren.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Do Sep 08, 2016 11:07 pm

Sandpfote war etwas überrumpelt, als Mohnfeuer plötzlich auf sie sprang und unter sich begrub. "Hey! Geh runter!" protestierte sie lautstark, "wir sind doch keine Jungen mehr!" Ihr Bruder gab die Sandfarbene wieder frei, die sich daraufhin wild schüttelte. "Nein, die Zeiten zum Ausschlafen sind tatsächlich vorbei. Wir müssen die Beute noch fangen wenn sie - so wie du - schlaftrunken ist. Dann ist die Erfolgschance höher." Ihr aufmerksamer Blick wanderte zu Knochen, der gerade einen Fisch gefangen hatte. "Siehst du? Sogar er fängt dann etwas," flüsterte sie und musste lachen. Sie deutete ihrem Bruder leise zu sein und verschwand dann im Unterholz der Brücke um selber jagen zu gehen.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Do Sep 08, 2016 11:07 pm

'Sandpfote' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 2, 1
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Fr Sep 16, 2016 6:37 pm

Ich seufzte, als Sandpfote meinte, die Tage zum Ausschlafen wären vorbei. Meine Schwester belehrte mich überflüssigerweise, dass man die Beute fangen sollte, wenn sie wie ich noch schlaftrunken ist. Seit sie damals aus dem Lager gezogen ist bin ich echt froh sie wieder an meiner Seite zu haben, doch sie hatte sich auch verändert. Ich hatte das Gefühl die Sandfarbene wurde von einer aufgedrehten, munteren Schülerin zu einer ernsten Streunerin, welche gelernt hatte, sich alleine durch das Leben zu schlagen. Kopfschüttelnd stimmte ich in ihr Lachen ein, als ich den wie immer schlecht gelaunten Knochen mit einem Fisch im Maul aus dem Wasser kommen sah. "Na dann viel Glück auch dir!", rief ich Sandpfote nach, doch diese verschwand schon im Unterholz. Mit einem letzten Blick auf Knochen kletterte auch ich an den Rand des Wasser und verharrte dort mit erhobener Pfote, ganz so wie wir es als LotusClan Schüler gelernt hatten. Wenn ich Glück habe muss ich vielleicht nicht tauchen! Allein der Gedanke daran ließ mich schaudern. Trotz meiner Herkunft, hatte ich mich nie richtig an das kühle Nass gewöhnt und versuchte es so weit es ging zu vermeiden.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Fr Sep 16, 2016 6:37 pm

'Mohnfeuer' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 8, 3
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Mo Sep 19, 2016 6:33 pm

Sandpfote hatte eine ganze Weile im Unterholz nach Beute gesucht und tatsächlich eine kleine Wühlmaus aufgespürt. Die Sandfarbene setzte geschmeidig zum Sprung an, als ein Zweig ihre Nase kitzelte und sie mit zu gekniffenen Augen niesen musste. Als sie ihre gelben Augen wieder öffnete, war die Maus bereits verschwunden. "Fuchsdung!" fluchte sie leise und fand auch bis Sonnenhoch keine Beute mehr. Frustriert kehrte sie zurück zu ihrem Sammelpunkt und wartete auf Knochen und Mohnfeuer. Sie hasste es bei anderen zu Schnorren aber wenn sie nicht hungern wollte, musste sie auf die Jagdkünste ihres Bruders hoffen. Also werden wir früher oder später verhungern.... dachte Sandpfote sarkastisch und begann Blätter und Zweige aus ihrem kurzen Fell zu putzen.
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BeitragThema: Re: Verwachsene Brücke   Mo Okt 03, 2016 3:39 pm

Tatsächlich entdeckte ich bald eine fette Forelle, die nahe an der Wasseroberfläche schwamm. Mit angehaltenem Atem wartete ich starr, bis sie in Reichweite kam und schlug kraftvoll zu. Der glänzende Fisch flog nach einem lauten Platschen meiner Pfoten ans Ufer, wo ich blitzschnell zur Stelle war und ihn tötete. Im Stillen dankte ich Kastanienfall, der mir diese Technik beibrachte und immer berücksichtigte, dass ich kein besonders talentierter Schwimmer war. Stolz über meinen Fang, kraxelte ich die Böschung wieder hinauf. Nach dieser Aktion wird sich wahrscheinlich kein Fisch mehr in der Nähe aufhalten, weshalb ich mein Glück an Land versuchen wollte. Eine junge Waldmaus lief mir plötzlich regelrecht über die Pfoten, doch mit der Beute im Maul konnte ich sie unmöglich zur Strecke bringen. Also verharrte ich still und wartete, bis sie sich ein Stück entfernte, ehe ich die Forelle ablegte und mich ins Jagdkauern sinken ließ. Beim Anschleichen, vergaß ich allerdings auf meinen hin und her schwingenden Schweif zu achten, weshalb er zu meinem Pech einen knisternden Farn streifte. Die Maus flüchtete sofort ins dichte Unterholz. Mäusedreck! Verärgert kehrte ich zu der Forelle zurück, nahm sie ins Maul und gesellte mich wieder zu meiner Schwester. Sandpfote hatte kein Glück gehabt, denn sie wartete anscheinend frustriert auf meine Rückkehr. Grinsend teilte ich den Fisch in zwei gleich große Teile und schob ihr eines davon zu. Da ich wusste wie sehr sie es hasste bei anderen mitzuessen, anstatt die eigene Beute zu verspeisen, hielt ich den Mund und begann mein Anteil zu verzehren.
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Verwachsene Brücke
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