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 Zweibeinerfriedhof

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Ahorn
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BeitragThema: Zweibeinerfriedhof   Mo Apr 13, 2015 6:43 pm

das Eingangsposting lautete :

Überall ragen seltsame Steine aus dem Boden, geschmückt von Blumen und kleinen, flackernden Feuern. Auf alte Zweibeiner trifft man hier relativ oft, aber weder sind sie laut noch realisieren sie einen. Dafür treibt es viele Mäuse, Ratten und Vögel hierher, und in den dichten Sträuchern findet man brauchbare Unterschlüpfe. Selbst Wasser ist immer vorhanden, von Zweibeinern gesammelt in steinernen Brunnen.


copyright: http://nyafox.tumblr.com/post/11775328545
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Mi Jan 27, 2016 9:47 pm

Kiba antwortete lässig das er nichts schlechtes über die Clankatzen sagen konnte und das schon immer Abenteuerlust ihn getrieben hätte, weshalb er auch bei Douleur gelandet wäre und auch den Rest fand ich ebenso amüsant wie logisch. Doch mein interessiertes Lächeln erstarb, als er mir fest in die Augen sah. Wieso kann er nicht so ein verfilster Fellhaufen wie die anderen sein? fragte ich mich und antwortete dann gespielt leichtfertig:"Aha, ein Abenteurer und Schmarotzer also, gefällt mir, genauso muss ein Streuner sein." Dabei lächelte ich frech und zwinkerte ihm zu damit er wusste das ich es nicht genau so meinte, immerhin fand ich das mit dem Davonlaufen vor dem Kampf schon feige, aber egal. Während meiner Antwort bemerkte ich das Kiba aufgewühlt war, was mich schuldig fühlen lässt, weshalb ich schnell antwortete. "Wir machen mit um dann Douleur umzubringen und uns selbst den Efeuclan unterwerfen zu können, miaute ich gespielt ernst, bevor ich nach einer langen Pause lachte,"nein, nein. Versteh mich nicht falsch, mit dem Clankatzen hatte ich nie was am Hut, die sind mir egal solange sie in ihrer kleinen Welt bleiben. Douleur bat uns eines Tages an, mitzumachen und wir würden einen Anteil kriegen. Man spürte das ein Nein heissen würde, unser jetziges Heim zu verlassen und wenn wir mitmachen würden wäre es wenigstens wieder ein Schritt in Richtung früher, ein Schritt in Richtung eigenes Heim, eigene Beute, eigenes Glück." Einen Augenblick sah ich Kiba an und seufzte dann theatralisch auf, weil ich mich einfach mal danach fühlte. "Wie du vielleicht nicht ahnst, bin ich trotz allem eine ehrenvolle Kätzin. Ich halte meine Versprechen immer und nein, ich habe es nicht vergessen, ich sah ihn tief in die Augen," tu mir nur einen Gefallen, verstanden? Überzeug mich davon das du weder so ein missgeratener Streuner noch ein großer Hochstabler bist, das ich dir vertrauen kann, wenn ich dir das Versprechen abnehme, es niemanden zu sagen." Aufmerksam sah ich ihn an. Ich kenne ihn kaum und er würde vor einem Kampf mit Clankatzen davonlaufen, warum vertraue ich ihn trotzdem auch nur Ansatzweise?
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   So Jan 31, 2016 4:43 pm

<----AC Lager

Mit unsicheren Schritten rannte ich durch das Gestrüpp, um so schnell wie möglich von diesen Clankatzen wegzukommen. Nach einigen Schwanzlängen blieb ich keuchend stehen und sah mich erschrocken um. Zwischen dunklen Kiefern ragten unheilvolle, brüchige Steine empor, die an heruntergekommene Kreuze erinnerten. Dieser Ort war mir nicht geheuer und plötzlich nahm ich den frischen Geruch von Katzen war, die ganz in der Nähe sein mussten. Trotz meiner Müdigkeit presste ich meinen grauen Körper in das feuchte Gras und spähte durch die Stängel eines Farns. Da waren tatsächlich Katzen, eine große, weiß-schwarz getigerte Kätzin mit einem braun getigerten Kater, welche sich ununterbrochen miteinander unterhielten. Zu meiner Erleichterung schienen es Streuner zu sein. Die Streuner, die mit gegen das rote Tier gekämpft hatten? Ich musterte sie nachdenklich und tatsächlich kam mir die Kätzin bekannt vor, weshalb ich all meinen Mut zusammen nahm und vor sie trat. Schüchtern kauerte ich mich vor die großen Pfoten und wartete vielleicht darauf, dass sie mich verjagen würden oder mich verschleppten, doch hoffen war das einzige, was ich jetzt tun konnte. "Ha-Hallo, wer seit ihr?" Meine Frage war knapp, doch gut verständlich. Ich wollte nicht viel reden, sondern einfach nur ein paar Infos.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Mo Feb 01, 2016 7:19 pm

Als ich Six ihre Antworten gab, beobachtete ich die Kätzin genau. Dabei viel mir auf, dass ihr das lächeln ziemlich schnell aus dem Gesicht fiel und sie mir stattdessen ein wenig zu leichtfertig antwortete. Auf ihre Worte hin musste ich lächeln und meinte mit einer düsteren Stimme: "Man muss eben sehen, wo man bleibt." Dabei zwinkerte ich ihr kurz zu um zu zeigen, dass das nicht ernst gemeint war. Das sie mich einen Schmarotzer natnnte, kratzte schon ein wenig an meinem Stolz, doch mit einem Schwanzzucken tat ich das Ganze ab. Als sie erneut die Stimme hob, zuckte ich bei ihren ersten Worten kurz zusammen, nur um mich eine Sekunde später dafür zu verfluchen. Ich will nicht auch noch gegen Six kämpfen müssen! Dann korrigierte sie sich und ich entspannte mich ein wenig. Aufmerksam hörte ich ihr zu und empfand bei ihren Worten eine seltsame Sympathie. Sie scheint in ihrer Vergangenheit ebenfalls alles verloren zu haben. So unähnlich sind wir Streuner uns gar nicht. Dann seufzte Six kurz schwer auf und für einen Herzschlag wollte ich mich tröstend an sie schmiegen, bewegte mich jedoch nicht vom Fleck. Als sie auf das Versprechen zwischen uns zurück kam, nickte ich nur verstehend. Bei ihren letzten Worten musste ich schließlich schlucken. Einen so ernsten Satz hatte ich noch nie aus Six Maul gehört. Kann sie mir vertrauen? Wir stehen auf unterschiedlichen Seiten. Soll ich ihr alles erzählen? Ich fühlte die schwere Last meines Geheimnisses auf meinen Schultern und wollte diese Last so gerne mit jemanden teilen. Gleichzeitig kam ich mir wegen diesem Gedanken schlecht vor. Gerade als ich mein Maul öffnete, um ihr zu antworten, wurde ich von der Seite angesprochen. Überrascht blickte ich zu dem grauen Jungen. Es sah ziemlich erschöpft und müde aus. Ich wusste nicht recht, was ich tun sollte und so meinte ich nur: "Ich bin Kiba und das ist Six." Dabei deutete ich auf die Silberne neben mir. Dieses Junge kam mir dabei immer vertrauter vor und so fragte ich: "Warst du nicht bei dem Kampf gegen den Fuchs dabei?" Ich wusste gerade wirklich nichts mit dem Jungen anzufangen.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Sa Feb 13, 2016 6:29 pm

Die Katzen schienen mich erst gar nicht bemerkt zu haben, denn sie sahen ziemlich überrascht aus. Der braun getigerte Kater wirkte etwas unsicher, als er anfing mir zu antworten, doch seine Stimme klang fest und zu meiner Erleichterung nicht feindselig. Er hieß Kiba und die große Kätzin wurde Six genannt. Six? Ich war mir ziemlich sicher, diesen Namen schon einmal gehört zu haben, doch wann? Bei dem Kampf? Nachdenklich setzte ich mich in das spärliche Gras und konnte nicht verhindern wegen dem aufkommenden Frost ein wenig zu zittern, doch jetzt durfte ich keine Schwäche zeigen, weshalb ich mich zusammenriss und die Fremden mit einem entschlossenen Blick musterte. Kiba fragte mich, ob ich bei einem Kampf mit einem Fuchs dabei war. "Ein Fuchs? Was ist das?", fragte ich ihn irritiert. "Letztens haben mich meine Zweibeiner an einem schrecklichen Ort ausgesetzt, wo mich ein rötliches, schlankes Tier mit spitzer Schnauze und weißer Schwanzspitze verfolgt hat. Zum Glück kamen irgendwelche Katzen vorbei, die gegen das Tier gekämpft haben. Zwei von ihnen, namens Hope und Danny, haben mich mitgenommen, doch diese widerlichen Clankatzen trugen mich in ihr Lager, wo sie freundlicherweise mein gebrochenes Bein behandelten. Da ich es dort nicht mehr ausgehalten habe und ich mehr über die Katzen erfahren wollte, die mein Leben gerettet haben, bin ich abgehauen." Ich holte tief Luft und wartete auf die Reaktion der Katzen, denen ich meine ganze Geschichte anvertraut hatte. "Übrigens, ich bin Whisper."
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Sa März 05, 2016 3:29 pm

Es war nur halb so unangenehm mich mit Kiba zu unterhalten, als ich es gedacht hatte. Doch ich erinnerte mich daran, das ich heute noch gegen ihn kämpfen wollte. Also wartete ich noch kurz, ob Kiba nun doch nun mit seiner Geschichte herausrücken will, als plötzlich ein hohes Stimmchen ertönte. Verwirrt blickte ich mich um und entdeckte das kleine graue Kätzchen, das wir vor dem Fuchs gerettet hatten und aussah wie meine verstorbene Freundin Mel. Erstarrt sah ich die Kätzin schweigend an und nickte nur einmal, als Kiba und vorstellte. Als er fragte, ob sie nicht bei dem Kampf gegen den Fuchs dabei war, erzählte sie kurz wie es um sie geschehen war und verriet ihren Namen. Whisper, ein ziemlich bedeutungsvoller Name für ein Hauskätzchen, dachte ich argwöhnisch und näherte mich der Kleinen langsam. „Das Tier worauf du gestoßen bist war ein Fuchs, das sind böse Biester mit dem Aussehen eines Hundes und den Verstand einer Katze. Er war am Zweibeinerort, unserem Territorium, weshalb wir ihn vertrieben und dich gerettet haben. Hope sollte dich in Sicherheit bringen,“ ich musterte sie kurz und ergänzte etwas freundlicher,“ was er augenscheinlich auch getan hat. Wie wärs, du wartest hier und ruhst dich ein bisschen aus, Kiba und ich haben nämlich noch ein kleines Kampftraining zu erledigen und später nehmen wir dich mit, dann hast du Essen, ein Dach über dem Kopf und wir sehen wie wir dir helfen können.“ Ich schaute sie fragend an und bedeutete ihr, sich einem trockenes Plätzchen unter einer Tanne zu suchen. Dann wandte ich mich an Kiba und blickte ihn prüfend an:“Wir sollten heute noch Kämpfen, bevor der kleine Anführer stinkig wird. Ich hoffe du kennst die Regeln: keine Krallen und gebissen wird  nur ins Fell, Verstoß zahle ich Auge um Auge wieder, verlass dich darauf,“ erklärte ich mich verstohlenem Grinsen und ließ meine langen, frisch geschliffenen Krallen aufblitzen. Dann fuhr ich sie ein und baute mich zu meiner vollen, beeindruckenden Größe auf. "Jetzt lass uns mit dem Training anfangen Katerchen,“ miaute ich mit verstellter, nun bedrohlicher Stimme, eiserner Maske und stechenden Blick. Ohne weiter zu warten stürzte ich mich auf seine Flanke und versuchte ihn gekonnt festzunageln. Mal sehen ob Kibas Kampffähigkeiten so gut sind wie sein Sinn für Humor...

(ohne 'Blutungspunktabzug', da es nur ein Übungskampf ist^^)


Zuletzt von Six am Sa März 05, 2016 5:14 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Sa März 05, 2016 3:29 pm

'Six' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Sa März 05, 2016 5:22 pm

Ich wich schüchtern zurück, als Six näher kam, doch ihre Stimme klang freundlich, als sie mir erklärte, dass ich auf einen Fuchs gestoßen sei. Auch erzählte dir Getigerte, wie sie das Tier vertrieben hatten und mich in Hopes Obhut gab, weshalb ich begann, eine tiefe Zuneigung für sie zu empfinden. "Danke, dafür!" Meine Augen wurden groß, denn die beiden Katzen würden mich mitnehmen, nachdem sie hier trainierten. Noch wusste ich nicht, was ich davon halten sollte, doch eine andere Möglichkeit hatte ich nicht. Außer die Clankatzen, aber von denen wollte ich wirklich nichts mehr hören. Sie hatten zwar mein Bein geheilt, doch das war auch schon alles. Also nickte ich knapp, ehe ich mich unter eine kleine Tanne schleppte, um den Beiden beim Training zuzusehen, was auch immer das zu bedeuten hatte. Mit knurrendem Magen ruhte ich mich aus, bis Six und Kiba fertig waren und mich zu ihrem Zu Hause bringen konnten, wo immer sich dieses auch befinden mag. Hoffentlich nicht so weit weg... Dann sank ich in einen unruhigen Schlaf.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Do März 10, 2016 6:37 pm

Als Six sich zu Wort meldete und dem Jungen, Whisper, erklärte, was ein Fuchs ist und was als nächstes mit ihr passieren würde, warf ich der hübschen Kätzin einen dankbaren Blick zu. Mit Jungen war ich einfach etwas unbeholfen, da brauchte ich mir selbst nichts vorzumachen. Schließlich kam Six auf den Übungskampf zusprechen und Whisper machte und Platz. Mit peitschenden Schweif starrte ich die Kätzin vor mir an und ließ mich schon mal in eine Kampfhaltung fallen. Dennoch miaute ich kühn: "Die Krallen sind mir bestens bekannt, Du brauchst dir um dein hübsches Fell keine Sorgen zu machen!" Dabei zwinkerte ich ihr frech zu, doch dass sie ein hübsches Fell hatte war ehrlich gemeint. Doch Zeit um einen Angriff zu planen blieb mir nicht. Schon sprang Six mir hart in die Flanke und mit einem Knurren ging ich zu Boden. Sofort drehte ich mich instinktiv auf den Rücken, als ich ihr Gewicht über mir spürte. Dann stieß ich alle Viere nach oben um Six von mir runter zu katapultieren.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Do März 10, 2016 6:37 pm

'Kiba' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Fr März 11, 2016 4:57 pm

Zufrieden bemerkte ich wie Kiba mit einen Knurren zu Boden ging, ja sein kühner Spruch hatte schon an meinen Stolz genag. Wenn er wüsste was sich unter diesem hübschen Fell verbirgt, würde er es verstehen? dachte ich düster, bevor ich meinen Kopf schüttelte. Immerhin war das hier genau das was mir am besten lag - Kämpfen! Und das auch noch mit einem würdigen Gegner, diesmal kein Katz-und-Maus-Spielchen mit einem dämlichen Hauskätzchen. Zurück in die Realität versetzt spürte ich die beeindruckenden Muskeln meines Kampfpartners sich zusammenziehen. Kiba hatte sich schnell auf den Rücken manövriert, was mir bewies das auch er im Kampftechnik schon geschult war und ich erkannte seinen nächsten Handlungsschritt, fast das einzige was man machen kann in einer solchen Lage. Also spannte ich mich an und machte in dem Moment, als Kiba seine Pfoten nach oben stieß einen gewaltigen Satz nach vorne, wobei ich mich beim Aufprall auf dem Boden über die Schulter abrollte und elegant auf den Pfoten aufkam. "Um meinen Pelz mache ich mir keine Sorgen, höchstens um deine heilen Ohren," antwortete ich mit einem Lächeln. Um Kiba Zeit zum Aufrichten zu geben, sprach ich weiter. "Regeln hin oder her, wir beide wissen das nur als Muskelpaket in der Gossenicht überlebt, es verlang auch Köpfchen. Sei immer darauf vorbereitet das dein Gegner mit dem hinterhältigsten Mitteln kämpft, erkenne daher seine Schwächen und nutze sie gnadenlos aus," sprach ich im ruhigen Ton. Blitzschnell schoss meine Pfote vor und warf Kiba Sand ins Gesicht. Diese Ablenkung nutzend sprang auch ich auf ihn zu und traktierte sein Gesicht mit Schlägen, welche zwar gewollt schwächer als sonst waren, aber immer noch gut gezielt auf Nase, Augen und  Ohren.Ein Glück ist er auf Douleurs Seite, ich weiss nicht ob ich wirklich gegen ihn Kämpfen könnte...


Zuletzt von Six am Fr März 11, 2016 5:01 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Fr März 11, 2016 4:57 pm

'Six' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Sa März 12, 2016 4:31 pm

Unzufrieden bemerkte ich, dass Six Gewicht einen Herzschlag vorher von mir verschwand, bevor ich sie mit meinen Pfoten treffen konnte. Dennoch nutzte ich den Moment und richtete mich schnell auf. Meine Augen fixierten ununterbrochen die silberne Kätzin, als diese sich elegant abrollte. Ich darf sie nicht unterschätzen! Bei ihren Worten musste ich grinsen, auch wenn das nicht der richtige Zeitpunkt war, dann jedoch konzentrierte ich mich wieder und verfolgte jede ihrer Bewegungen. Interessiert hörte ich ihren Worten zu. Irgendetwas hat sie vor. Doch noch eher ich reagieren konnte, warf sie mir Sand ins Gesicht. Überrascht und geblendet taumelte ich ein paar Schritte zurück, eher ich auch schon die ersten Schläge von Six einkassierte. Schnell machte ich mich klein, versuchte wenigstens etwas zu sehen und schlug nach ihren Beinen, damit sie das Gleichgewicht verlieren würde.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Sa März 12, 2016 4:31 pm

'Kiba' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   So März 13, 2016 4:48 pm

Obwohl mein Überraschungsangriff trotz Kibas scharfer Aufmerksamkeit gelungen ist, bemerkte ich das der muskulöse Streuner so leicht nicht klein zu kriegen war. Er kann sich im Kampf wirklich sehen lassen, dachte ich, auch wenn er momentan fast wortwörtlich den Kopf in den Sand steckte. Dadurch das er sich kleiner machte gingen meine nächsten Schläge ins Leere, bevor ich mich schließlich von ihm zurückziehen musste, da er nach meinen Beinen ausschlug, welche er auch nur knapp verfehlte. Ein paar Schritte vom ihn entfernt merkte ich das er geschwächter aussah und verspürte langsam auch ein Ziehen in den Muskeln - der Kampf ging schon etwas länger als meine üblichen. Kiba, welcher momentan immer noch mit dem Sand in den Augen kämpfte, ließ für einen kurzen Moment Schuldgefühle in mir aufflackern. "Kiba, geht es wieder? Ich denke du solltest nachdem dieser Kampf gleich vorbei ist später Blue aufsuchen, bevor sich deine schönen Äuglein entzünden, miaute ich deshalb halb im Scherz, halb im Ernst. Dann fixierte ich mit meinen Augen seine rechte Flanke und sprintete mit gesenktem Kopf los. Wie ein Blitz in einem Baum, schlug ich in seine Seite ein und war nach sekündlicher Benommenheit versucht, ihn endgültig festzunageln. "Ergibst du dich?" fragte ich mit einem bedrohlichen Knurren und wartete geduldig, bis jetzt zumindest, eine Antwort ab. Es war nämlich gar nicht so leicht, jemanden wie Kiba für längere Zeit im Schach zu halten. Erst recht nicht, wenn man sich wirklich Sorgen um seine Augen machte.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   So März 13, 2016 4:48 pm

'Six' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   So März 13, 2016 9:03 pm

Kurz fauchte ich missmutig auf, als meine Pfoten ins leere schlugen. Dennoch zog ich mich sofort ein paar Schritte zurück, als ich bemerkte, dass auch Six auf Abstand ging. Schnell rieb ich mir kurz mit einer Pfote über die Augen um diese einigermaßen zu reinigen. Ich hatte nun schon ein paar härtere Schläge einstecken müssen und die Erschöpfung machte sich langsam bemerkbar. Dennoch richtete ich mich wieder auf und ein wenig konnte ich auch wieder sehen. Six schien sich Sorgen um meine Augen zu machen, auch wenn sie ihre Sorge versuchte zu verbergen. "Vielleicht reicht es schon, wenn ich sie mir in einem Bach auswasche." Ich wollte mir nicht die Blöße geben und wegen soetwas zum Heiler rennen. Doch mehr Gedanken konnte ich mir nicht machen, denn schon riss mich Six mit einem harten Schlag in die Seite von meinen Pfoten und nagelte mich am Boden fest. Doch noch dachte ich nicht ans aufgeben. Einen letzten Schlag wollte ich noch wagen. Kurz entspannte ich all meine Muskeln um sie hinters Licht zu führen und so ihren Griff zu lockern, dann bäumte ich mich mit all meiner Kraft auf um Six abzuwerfen.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   So März 13, 2016 9:03 pm

'Kiba' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Schaden-Würfel (1-6)' : 3
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Di März 15, 2016 2:39 pm

Ich war erst einmal erleichtert, das Kiba schon mit seinen Augen zurechtkam, sodass ich meinen Griff verstärkte. Doch dann merkte ich, wie seltsam ruhig Kiba wurde und sah ihn an, das er nachdachte. Doch dann entspannte er sich wie erwartete und ich lockerte triumphierend meinen Griff. "Und ich dachte schon du bist einer dieser Schwachköpfe-", konnte ich nur noch sagen, bevor ich durch die Luft katapultiert wurde und hart auf dem Boden aufkam. Dabei spürte ich wie der Aufschlag die Luft aus meinen Körper presste und mein noch nicht ganz verheiltes Bein anfing schmerzhaft zu pulsieren. "... die einfach nicht aufgeben," beendete ich keuchend meinen Satz und richtete mich wieder auf, wobei ich kurz mein Bein begutachtete, welches aber noch heil war. Er hat mich mit meinen eigenen Waffen geschlagen, unglaublich, dachte ich leicht benommen. Kurz verweilte ich an meinen Ort, bevor ich wieder in den Kampf zurückkehrte und mich Kiba zuwandte. "Das hättest du lieber nicht tun sollen, es bringt nämlich nichts auf der Straße bis in den Tod zu kämpfen wenn man beim aufgeben wenigstens noch lebt," knurrte ich und raufte mich zusammen. Dann raste ich auf Kiba, der sich in der Zwischenzeit vermutlich wieder aufgerichtet hat, zu, täuschte nach links an und sprang nach rechts, wo ich mich mit  voller Wucht auf Kiba schmiss und mich an seinem Genick verbiss. Gleichzeitig klammerte ich mich mit meinem Vorderpfoten an seinen Rücken fest und trommelte mit meinem Hinterpfoten. Ich könnte ihm jetzt einfach das Gewicht wie der Efeuclan-Kätzin brechen... warum kann ich das nicht?
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Di März 15, 2016 2:39 pm

'Six' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Schaden-Würfel (1-6)' : 2
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Di März 15, 2016 7:53 pm

Zu meiner Erleichterung schaffte ich es tatsächlich Six von mir herunter zu stoßen, doch bei ihrem harten Aufprall sog ich kurz scharf die Luft ein. Hoffentlich ist ihr Bein noch ganz! Doch kurz darauf richtete sie sich schon wieder auf und auch ich erhob mich schwerfällig und brauchte erst einen Moment um mein Gleichgewicht wiederzufinden. Kurz lauschte ich ihren Worte, musste ihr jedoch Unrecht geben. "Wenn ein Hund die in die Enge drängt kannst du nicht aufgeben und musst kämpfen. Außerdem ist kleinbei-geben noch lange keine Garantie dafür, dass dich dein Gegenüber verschont." Auf einmal Sprintete Six los und zielte auf meine Rechte Flanke. Ich stellte mich bereit hin, um den Angriff abzufangen, doch dann griff sie plötzlich von der anderen Seite an. Kurz konnte ich ihrem Gewicht stand halten, als sie auf mir landete, doch dann knickten meine Beine ein. Ich spürte ihre Zähne an meinem Genick und unwillkürlich lief mir ein Schauer über den Rücken. Dieses mal blieb ich einfach einen Moment lang still liegen, eher ich leicht keuchend und mit einem belustigten Unterton meinte: "Glückwunsch, du hast mich gerade getötet." Und ich sollte dringend Kämpfen üben. ergänzte ich in Gedanken.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Fr März 18, 2016 4:46 pm

Während des Angriffes dachte ich über Kibas Worte nach und musste ihn zustimmen. Immerhin habe ich es vorhin doch selbst feige gefunden wegen einem Kampfes zu fliehen, mahnte ich mich selbst und murmelte kühl:"Meinen Gegnern würde ich es trotzdem nicht empfehlen." Dann merkte ich wie die Beine des Streuners einknickten und wie sich sein Fell leicht aufstellte, als meine Zähne sich in sein Nackenhaar gruben. Einen langen entsetzlichen Moment war es einfach nur still, bevor er zwar leicht keuchend aber belustigend meinte, das ich ihn gerade getötet hätte. Diese Worte ließen mich schaudern und ich entgegnete grinsend zurück:"Kein Sieg auf den ich stolz gewesen wäre, da hätte ich mir lieber aus dem Fuchs eine leckere Mahlzeit gemacht." Dann rollte ich mich von ihn herunter und blieb im Gras liegen. Dabei spürte ich wie die berauschende Euphorie des Kampfes verklang und das Wohlsein gute Arbeit vollrichtet zu haben zurückließ. "Das war ein guter Kampf gewesen. Von mir aus können wir das gerne wiederholen," meinte ich fast schon begeistert und schaute zu Kiba. Es war schön einen Kampfpartner gefunden zu haben, aber auf der anderen Seite wollte ich nicht, das er gegen mich verlor. Es gibt immer stärkere Katzen als mich, dachte ich und erinnerte mich beunruhigt an den schwarzen fetten Hauskater, Frozen und die Efeuclan-Königin deren Schicksale von meinen Krallen besiegelt wurden. Ich schaute in den Himmel und merkte wie sich Worte in meinen Kopf formten, Worte die meine Geschichte erzählten ohne das wiederzugeben, was nie eine Katzenseele außer Scáth erfahren sollte. "Es war mal eine heiße Blattfrische, in der zwei kleine Kätzchen das Licht der Welt erblickten," begann ich zu murmeln und wurde dann ein bisschen lauter,"ihre Mutter war Hofkatze und hatte sich unsterblich in einen Streuner verliebt, welcher ihre Liebe zutiefst erwiderte. Sie brachten ihren Jungen alles bei: Jagen, schwimmen, Kämpfen, klettern und die Tricks der Straße. Als sie zum ersten Mal mit ihren Vater unterwegs waren, übernachteten sie in einem großen Nest. Die junge Tochter war noch lange wach und roch plötzlich den Geruch von Ratten," ich unterbrach kurz und ließ es wie eine Kunstpause wirken, obwohl ich mich zwang meine Stimme objektiv und stark zu halten,"sie wollte diese Ratte fangen, dachte ihr Bruder und Vater würden sich über ein großes Frühstück freuen. Also folgte sie der Spur, durch ein Fenster. Dabei stolperte sie und geriet in eine Falle. Tagelang versuchte sie sich zu befreien, bis ein feuerroter Kater mit schönen, blauen Augen kam und sich als Trouble vorstellte," früher waren hatte ich diese Worte zart geflüstert, heute spuckte ich den Namen aus wie Galle,"die Närrin verliebte sich in ihn. Er nahm sie zu sich und beeindruckte sie mit seiner Streunerbande. Dort verweilte sie ein paar Tage und kehrte dann zu ihren Bruder zurück. In der Zeit hatte ihr Vater sie verzweifelt gesucht und wurde dabei von einen Monster überfahren. Geschockt kehrten beide zu ihrer Mutter zurück, die die Nachricht nicht gut verarbeitete. Auch sie starb nach wenigen Monden. Ohne Heim und Familie führte die Schwester ihren Bruder also zu Troubles Streunerbande. Während sie aufblühte, Stellvertreterin und Gefährtin des Anführers wurde, entwickelte sich ihr Bruder zu einem ebenso guten Krieger, doch die Kätzinnen die ihn verehrten oder Rangreihenfolge interessierten ihn nicht. Eines Tages beichtete die beste Freundin der Schwester ihr, das sie Junge von einem Clankater bekam. Innerhalb weniger Tage verbreitete sich genau das Gerücht herum und man fand sie später aufgeschlitzt in einem Schuppen. Die Schwester erkannte als einziges, wer es gewesen war, da sie Troubles feuerrotes Fell in den Pfoten ihrer Freundin fand. Sie heckte mit ihren Bruder einen Plan aus, zum Krallenmond zu fliehen. Alles war perfekt geplant, doch sie wurden erwischt. Auf einmal erkannte die Schwester was sie alles verbockt hatte und stellte sich den Katzen, während ihr Bruder fliehen sollte. Dann bekämpfte sie jeden einzelnen ihrer Gegner, welche ihr an den Kragen wollten. Der Kampf verweilte fast bis zum Morgengrauen. Doch die Schwester schaffte es schwerverletzt sich in Sicherheit zu bringen, wo ihr Bruder sie pflegte." Ich beendete meine Geschichte und bemerkte dann eine peinliche Stille. Ob er es kapiert hat wovon ich gesprochen habe? fragte ich mich und schaute geduldig lauernd auf eine Reaktion, ein Aufblitzen der Gefühle zu Kibas funkelnd grünen Augen auf.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Mo März 21, 2016 8:33 pm

Ich seufzte kurz erleichtert auf, als Six sich von mir herunterrollen ließ und drehte mich schließlich selbst auf die Seite, sodass ich ihr hübsches Gesicht sehen konnte. Dann erwiderte ich schmunzelnt: "Der Kampf hat mir auch Spaß gemacht. Du bist eine gute Trainingspartnerin." Kurz schwiegen sie, eher sich ihr Tonfall veränderte und sie mir die versprochene Geschichte erzählte. Zuerst hörte es sich wie eine glückliche und zufriedene Zeit an, doch dann wechselte die Stimmung. Schockiert verfolgte ich die Erzählung und konnte nicht verstehen, was dieser Kater ihr angetan hatte. Kein Wunder, dass sie mir misstraut hat. Dennoch musste ich ihren Mut bewundern, auch wenn ich mir von ganzem Herzen wünschte, dass ihr das nie passiert wäre. Ich wusste, dass ich etwas sagen sollte, doch ich wusste nicht, was. Schließlich meinte ich: "Ich bin dir dankbar, dass du mir genug vertrauen entgegen bringst um mir deine Geschichte zu erzählen." Kurz richtete ich mich auf und schaute, ob Whisper uns hören konnte, doch das Kätzchen war zu weit weg. Dann ergänzte ich: "Ich vertraue dir ebenfalls und deshalb erzähle ich dir meine Geschichte." Kurz schwieg ich, eher ich die Augen zum Himmel richtete. "Vor ein paar Tagen, bevor ich mich Douleur anschloss, hielt ich mich am japanischen Haus auf. Es tauchten drei EfeuClan-Katzen auf und ich fing an sie zu beobachten, einfach nur so. Ich kannte damals noch keine Clans. Plötzlich erschien ein großer Hund und griff mich einfach an. Kurz gesagt, die EfeuClan-Katzen waren sofort zur Stelle und haben mit mir den Hund bekämpft. Dann verschwanden sie auch schon wieder. Als ich von Douleur hörte und davon, dass er den EfeuClan angreifen wollte, schloss ich mich an um für den EfeuClan Informationen zu sammeln." Ich schloss kurz die Augen und richtete anschließend meinen Blick auf Six. "Ich bin ein Spion. Ich bin den EfeuClan-Katzen die mir damals geholfen haben etwas schuldig und ich werde nicht an Douleurs Seite kämpfen, wenn es zum Kampf kommt. Ich weiß, wo meine Seite ist. Und nach deiner Erzählung bin ich mir sicher, dass Douleur nicht besser als Trouble ist. Für sojemanden kämpft man nicht." Kurz kamen mir die Bilder der toten EfeuClan-Katzen in den Sinn. Auch Six hatte eine getötet, doch ich machte ihr nicht den geringsten Vorwurf deswegen. Ich war eher auf ihre Reaktion gespannt und hoffte auch, dass sie mich nicht gleich angreifen würde. Ich vertraue dir, Six. war alles, an das ich denken konnte.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Fr Apr 08, 2016 7:11 pm

Das Geheimnis des Lebens, nicht enttäuscht zu werden, ist, das man sich einfach keinen Kopf drum macht, weder Hoffnungen noch Befürchtungen hochzieht. Deshalb war ich auch mäßig überrascht und nahm es leicht hin, als Kiba meinte, das er mir dankbar wäre das ich ihm genug Vertrauen entgegenbrächte um ihn von mir zu erzählen. Ich schluckte und lächelte dann verhalten:“Naja, Bandenmitglieder halten unter einander doch zusammen oder?“ In mir taute eine lang versteckte Seele auf – Solas, zerbrechlich, naiv und liebenswert wie eh und je. Doch ich war zu sehr auf Kiba konzentriert, um das zu realisieren und beäugte ihn kurz fragend, wieso er sich wie ein schuldiges Junge umblickte. Was hat jemand wie er schon für Leichen an den Pfoten, dass man so geheimnissvoll tut? Fragte ich mich und merkte, wie sich meine Ohren aufstellten, als er mit seiner vertraut wirkenden Stimme erggänzte, er würde mir jetzt auch seine Geschichte erzählen. Sein kurzes Schweigen, sein abgewandter Blick und schon seine ersten Worte „vor ein paar Tagen“ ließen in mir ein mulmiges Gefühl aufkommen. Er erzählte von seinem Aufenthalt am japanischen Haus und seiner ersten Begegnung mit dem Efeuclan-Katzen. Ich wartete auf den Satz „... und seitdem hasse ich sie.“ doch er kam nicht, stattdessen erfuhr ich von einem Hundeangriff,den Efeuclan-Katzen als die Retter in der Not und Kibas Entschluss für sie Informationen zu sammeln. Das mulmige Gefühl in meinem Inneren wuchs und setzte sich fest. Plötzlich sah er wieder mich an und bestätigte meine schlimmsten Befürchtungen. Kiba. War. Ein. Feind. Er rechtfertigte sich noch, doch ich war taub für alles weitere. Ich grub meine Krallen in die Erde und sah ihn mit einer Mischung aus Verwirrung und Verletztheit an. Hatte ich es doch gewusst, dass er nicht auf meiner Seite war, er war ein Lügner wie alle anderen. Ich hatte es von Anfang an gewusst. Nur mein idiotisches Herz hatte sich täuschen lassen. Es hatte ihm so gern glauben. Und jetzt wurde es von der immer weiter anwachsenden Wut in mir brutal gegen die Rippen gequetscht. „Ach, aber DU bist ein Kater, für den man kämpft? Der Clankatzen hilft, die nichts von ihm wollen und dann auch noch dafür andere Streuner, Katzen wie er selbst eine ist, betrügt? Und was ist mit mir, was soll ich deiner Meinung nach tun und sein? Ich habe Katzen umgebracht, Leben zerstört, gestohlen und betrogen, Kiba! So ein Gesindel wie uns will niemand haben, sie verstehen nicht, was man alles tut, um allein zu überleben,“ fluchte ich wütend und bildete mir ein, etwas wie Enttäuschung in seinem Blick zu sehen. Ich würde mir kein schlechtes Gewissen machen lassen. Ich hatte kein schlechtes Gewissen. Und im nächsten Moment war ich nicht mehr da, mein Blick leer. Mein Körper hatte sich nicht von der Stelle gerührt, doch meine Gefühle und Emotionen hatten meinen Körper sich selbst und der zurückgebliebenen Wut überlassen. Ich hatte meine ausdruckslose Maske aufgesetzt, kalter Blick, eine Braue dauerhaft auf Verachtung gestellt. „Red nicht mehr mit mir,“ sagte ich emotionslos, bevor ich bedrohlich knurrend hinzufügte„und verschwinde von hier, wenn du weisst wann der Angriff stattfindet, wenn ich dich danach noch sehe, werde ich mit Freuden meine Pflicht als Wächterin erfüllen.“ Ich ging zu Whisper zurück und nahm sie mit all meiner Selbstbeherrschung vorsichtig hoch. Danach trat ich den Rückweg an, Scáth würde sicherlich schon auf mich warten. Dabei erlaubte ich mir einen letzten Blick zu Kiba, zu seinen leuchtenden Augen und mir zog sich das Herz zusammen. Und ich dachte er wäre anders. Doch sämtlichen Respekt den ich ihn entgegengebracht hätte, rottet er dahin...Dann ging ich fort.

---> Zweibeinerdorf + Whisper
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   So Apr 10, 2016 11:36 am

Völlig erstarrt starrte ich auf die Stelle, an der eben noch Six gestanden hatte. Ihr wütender und verletzter Blick hatten sich für immer in meiner Seele festgebrannt. Einen Herzschlag lang schloss ich die Augen und wünschte mir, dass ich meine Worte rückgängig machen konnte. Dafür ist es jetzt zu spät. Eine gewisse Endtäuschung machte sich auch in mir breit, umschloss mein Herz und verletzte mich auch irgendwie. Schnell versuchte ich diese Gefühle niederzukämpfen, damit sie mich nicht zu übermannen drohten. Irgendwo, tief in meiner Seele verborgen, starb der Traum, mit dieser Kätzin ein gemeinsames Leben zu führen. Im Gehen drehte Six sich jedoch noch einmal zu mir um. Ihre schönen Augen bohrten sich noch einmal in meine, dann verschwand sie. "Ich sollte nicht in Selbstmitleid baden." murmelte ich zu mir selbst und richtete mich auf. Six würde mich nicht verraten, zumindest fürs erst nicht. Ich wusste auch nicht, woher mein Vertrauen kam, doch war es noch immer unerschütterlich. Sie wird mich nicht verraten, zumindest, bis ich den Tag kenne." Wie Six, setzte nun auch ich meine Maske auf und machte mich auf den Weg zurück zum Zweibeinerdorf. Dabei ging mir ihr Blick nicht aus den Kopf, den sie vor meiner Erzählung hatte. Er war beinahe schon liebevoll.

---> Zweibeinerdorf
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BeitragThema: Re: Zweibeinerfriedhof   Sa Apr 16, 2016 10:47 pm

[Out: Whisper ist ja schon weg, oder?]

<--- Hafenstadt

Schattenherz hatte einen ihm völlig fremden Weg eingeschlagen, weshalb es ihn nun überraschte als er plötzlich am Rand eines kleinen Waldes stand. Auf den ersten Blick schien es, als sei dieses Wäldchen nur ein Park, angelegt mitten in der Stadt, aber der Wald schien zu natürlich, um von den Zweibeinern angelegt worden zu sein, und so tappte Schattenherz nur gerne dem alten, dunkel gekleideten Mann hinterher, der nun in den Wald lief. Er folgte ihm wie ein Schatten im Gebüsch neben dem Kiesweg, denn wenn Schattenherz es vermeiden konnte, auf Steinen oder dem Asphalt, wie die Menschen es nannten, zu laufen, dann vermied er es. Auf einmal war da ein rostiges Eisentor, das ein wenig quietschte, als der alte Zweibeiner es öffnete, und der Graue folgte ihm geschwind hinein. Die Sache hatte seine Aufmerksamkeit erregt. Schattenherz betrachtete interessiert die verschiedenen Steine und Bäumchen, die teilweise vor den Steinen wuchsen, und es erinnerte den Kater an etwas. Etwas Geheimnisvolles, vielleicht sogar Unheimliches. Ah! Das war einer dieser Orte, an denen die Zweibeiner ihre Toten vergruben. So etwas, wie der Platz neben dem LotusClan Lager, an dem die Ältesten die Toten beerdigten. Wäre er selbst nicht auch ein Ältester, käme er jetzt in seinen Clan zurück? Schattenherz tappte ein wenig weiter und betrachtete aufmerksam die Zeichen, die in die Steine eingeritzt waren. Da war etwas, das aussah wie eine Schlange. Und da: Das Gekritzel, das 'M' bedeutete. Felix hatte es ihm freudestrahlend gezeigt, als er es in der Schule gelernt hatte, denn es war das Anfangszeichen des Namens, den man ihm gab. Plötzlich hielt Schattenherz inne. Dieser Geruch, den kenne ich doch! Er schnupperte an dem nächsten Stein und roch hauptsächlich Streuner. Der Geruch war noch unglaublich frisch, als stände der Streuner direkt vor Schattenherz. Das verunsicherte ihn schon, aber nicht so sehr, dass er den Hauch AhornClan darin nicht bemerkte. "Flussstern.", raunte Schattenherz aufgeregt. Ja, das war AhornClan Geruch, und hier, an dieser Tanne war es sogar noch stärker. Wie war der Geruch hier hergekommen? Er schnupperte nochmals. Sein Bruder war nicht hier gewesen, es war jemand anderes. Jemand Winziges, vielleicht sogar ein junger Schüler? Ein Junges? Aber das machte keinen Sinn. Der Geruch nach Streuner war einfach immer noch zu stark. Noch während Schattenherz überlegte, führten ihn seine Pfoten geschwind weiter, immer hinter dem Hauch AhornClan Geruch her.

---> Farnlichtung
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