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 Die weite Ebene

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Schnee
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BeitragThema: Die weite Ebene   Do Jan 19, 2017 3:59 pm



Zur Grenze des dichten Waldes findet man die letzten hohen Tannen, bis sie von einer weiten Ebene abgelöst werden. Am Horizont erkannt man die hohen Gebirge, wo nur wenige Katzen je dagewesen waren. Die Farben an der weiten Ebene wechseln sich mit jedem Blattwechsel ab. In der Blattfrische ist alles in ein sanftes grün getaucht, während in der Blattgrüne die Wiese durch das Aufblühen des Löwenzahns gelb wird. In der Blattleere wirken die Berge bedrohlicher, dunkler und auch die starken Farben wirken verwaschen. Um Beute zu erlegen braucht man ein gutes Auge. Nicht nur um zu jagen, sondern auch um Feinde auf der kahlen Fläche zu entdecken.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Sa Feb 11, 2017 12:54 am

~ first post ~

Es dämmerte bereits und der Himmel färbte sich von einem hellen Blau, in ein helles Violett, zu einem kräftigem Orange, als Nessel zum ersten Mal ihre Höhle verließ. Ihr Unterschlupf war nicht besonders groß - es passten vielleicht zwei oder drei Katzen rein, wenn sie eng aneinander liegen würden. Auch der Eingang war recht tief und versteckt, so dass man ihn auf den ersten Blick für einen gewöhnlichen Steinriss in der Felswand halten könnte. Nessel war bewusst, dass sie gefährlich nah an den kalten Bergen lebte, doch diese Höhle hatte ihr nicht nur einmal das Leben gerettet. Sie war 8 Monde alt, als die härteste und kälteste Blattleere über dieses Tal hinein brach, die man seit langem gesehen hatte. Ihre Mutter erfror in einem heftigen Schneesturm, als sie gemeinsam mit der noch sehr jungen Nessel auf der Suche nach einem Unterschlupf war. Im Wald hatten sie eine Erdhöhle gefunden, doch sie stank nach Dachs und der Geruch war zu frisch, um sich hineinzuwagen. Also blieb den beiden nichts anderes übrig als den Weg in Richtung Bergkette einzuschlagen. Nessel hatte an dem starren Leichnam ihrer Mutter gewartet, bis der letzte Funken Wärme aus ihrem Körper erloschen war, dann erst lief sie mit schwerem Herzen weiter. Als Nessels Pfoten bereits taub vor Kälte waren, fand sie schließlich diese kleine Höhle und blieb dort bis heute. Nun war die Schwarzweiße Kätzin erwachsen und das harte Leben als Einzelläuferin hatte sie geprägt. Sie verließ den Schutz ihres Baus und lief lautlos am Fuß der Bergkette entlang, bis das Gras hoch genug war, um von dort auf die weiten Ebenen zu gelangen. Sie jagte gerne bei Dämmerung, da viele Beutetiere sich nun in der Sicherheit der Dunkelheit wogen. Dumme Idee. Nessel erreichte die ersten hohen Tannen und begann ihre Sinne zu schärfen. Das Rascheln von kleinen Nagetieren, die auf Nadeln herumhuschten ließ sie inne halten.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Sa Feb 11, 2017 12:54 am

'Nessel' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 5, 2
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Di Feb 14, 2017 4:03 pm

<-- Hohe Bäume

Krähe war fasziniert von der Eben, welche er hinter dem Wald, welcher wirklich nur aus diesen hohen Bäumen bestanden hatte, gefunden hatte. Die Bäume waren auf dauer irgendwie beengend gewesen, also war er gerade wirklich froh wieder den Himmel über sich zu haben. Genau auf seine Umgebung achtend streifte er, aber ohne auf Geräusche, welche er Verursachen könnte, durch die Büsche.
Und wie es der Zufall wollte blieb Krähe mit seiner Pfote an einer Wurzel hängen, weil er definitiv nicht damit gerechnet hatte, das er irgendwie auf einen Widerstand stoßen würde, landete der Kater fluchend und mit einem lauten Rascheln und Knacken im nächsten Busch. Der Busch hatte unter seinem Gewicht nachgegeben. Immernoch leise vor sich hin fluchend versuchte der Kater aus dem Busch zu kommen, was ihm aber nur gelang als er sich von den Ästen rollte, mittlerweile hatte sicher jeder Hund, oder anderer potentielle Feind gemerkt das er hier war. Toll, etwas besseres hätte er sich nicht wünschen können.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Di Feb 14, 2017 9:15 pm

Die Schwarz-Weiße begab sich in Kauerstellung und ihre Schwanzspitze zuckte in freudiger Erregung, während sie sich lautlos weiter vor schlich. Nun trat der erdige Duft von Nagern in ihre Nase und bei dem Gedanken an Frischbeute lief das Wasser in ihrem Maul bereits zusammen. Doch plötzlich war ein ohrenbetäubendes Knacken von Ästen und Rascheln von Blättern zu hören, dass alle Beutetiere im näheren Umkreis verscheuchte. Nessel fuhr die langen, schwarzen Krallen aus und bohrte sie in die Erde, während ihr Fell vor Schreck in alle Richtungen ab stand. Was ist das? Ein Fuchs? Ein Dachs? Das Geräusch kam immer näher, sie würde ihrem Feind nun nicht mehr davon laufen können. Auf einmal brach ein großer, zotteliger Kater aus dem Unterholz und befreite sich laut fluchend von Dornen und Geästen. Überrascht wich Nessel einen Schritt zurück, ehe Wut das erstere Gefühl ersetzte. "Du dummer Fellball! Kannst du nicht etwas leiser sein?! Du hast mir gerade mein Fressen für diesen Tag verscheucht!" fauchte die Kätzin und ihre Augen funkelten dabei wütend und angriffslustig.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   So Feb 19, 2017 10:06 pm

Krähe stieß ein leises Zischen aus als er die Kätzin so vor sich stehen sah. Immerhin war es ja nicht peinlich genug das ihn jemand gesehen hatte, wie er diesen eleganten Abgang gemacht hatte, nein, es war auch noch eine Kätzin die ihn jetzt auch noch anpampte. Klar er hatte ihr vielleicht die Beute verscheucht, doch was konnte er dafür? Der Ast war einfach im Weg gewesen. Blöde Zufälle passierten... naja es wäre verhinderbar gewesen, aber ja, im nachhinein war man immer klüger nicht wahr?
Krähe erhob sich und schüttelte sich einmal energisch und blieb dann gegenüber von der Kätzin stehen, ihre aggresive Art gefiel ihm. Das war schon ein amüsanterer Gesprächspartner als die weiße Kätzin von vorhin. Der Schildpattfarbene zuckte mit seinem rechten Ohr bevor er die Kätzin kurz musterte und dann kopfschüttelnd Antwortete: "Es tut mir fast leid, aber Missgeschicke passieren. Mich aber gleich als dumm zu bezeichnen, tzz." Der Kater konnte nicht anders als darüber zu lächeln. "Wärst du schneller bei der Jagd gewesen hättest du wahrscheinlich schon ein Stück Beute gehabt bevor ich überhaupt gekommen bin.", fügte Krähe schließlich hinzu. Ihm war durchaus bewusst das er gerade extrem provokant war und wenn er pech hatte konnte die Kätzin ihre Krallen nicht zurückhalten und er würde eine peinliche Niederlage erleben, aber ein bisschen Risiko musste einfach sein.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mo Feb 20, 2017 6:15 pm

Nessel kochte vor Wut. Der Schildpattfarbene Kater besaß doch tatsächlich die Frechheit zu behaupten, dass es ihre eigene Schuld sei nichts gefangen zu haben. Und das ganze auch noch in einem gleichgültigen Ton! "Du bist tatsächlich ziemlich dumm, Flohpelz. Denn wenn du schlauer gewesen wärst und mehr Respekt gezeigt hättest, würde dir gleich kein Ohr fehlen!" Unnötige Kämpfe vermied Nessel gewöhnlicherweise, doch diese Kater hatte einfach eine Lektion verdient. Niemand redete so mit ihr und wenn er der letzte Kater auf dieser Welt gewesen wäre! Ein tiefes, kehliges Knurren drang aus ihrer Kehle und ihr Fell stellte sich senkrecht auf. Ihre gelben Augen schätzten noch einmal ihr Gegenüber ab, ehe sie mit ausgefahrenen Krallen auf ihn losging.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mo Feb 20, 2017 6:15 pm

'Nessel' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Schaden-Würfel (1-6)' : 2
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Fr Feb 24, 2017 11:16 pm

Er wusste ab dem Moment, dass er zu weit gegangen war, als die Kätzin so auf seine Aussagen reagierte, er wollte jetzt nicht behaupten, das er es nur in ihren Augen gesehen hatte. Die Aussage hatte dazu beigetragen, das er schon damit gerechnet hatte, dass sie ihn Anspringen würde. Dennoch tat sie das mit so einer Schnelligkeit, das es für ihn unmöglich war dem Pfotenhieb auszuweichen. Die Kätzin erwischte ihn an seiner rechten Vorderpfote. Krähe legte seine Ohren an und sprang noch einen Satz zurück um noch mehr Distanz zwischen sich und die Kätzin zu bringen. Er schüttelte seinen Kopf und zischte kurz. "Anscheinend verstehst du meinen Humor nicht. Wie Schade.", zischte er ehe er herumwirbelte und davonrannte, wobei man anmerken sollte das er sich dabei wirklich Zeit lies. Sein Vorderlauf verschonte ihn noch mit dem Schmerz, aber er wusste genau, dass er bald einsetzen würde.
Krähe kannte sich hier immer noch nicht aus und wusste auch nicht wo er hinrannte, aber er würde schon irgendwo, irgendetwas finden, das ihm helfen würde seine Kratzer zu versorgen.

--> Silbersee
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Di Jun 27, 2017 9:09 pm

<--- irgendwo

Ich lief weg. Lief immer weiter. Immer weiter weg. Weg von diesem... Ding. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so schnell und so weit gerannt. Und ich hatte noch nie so eine blanke Angst gespürt. Ich weiß nicht was uns da angegriffen hat. Das letzte an das ich mich erinnern kann sind die langen Fänge die sich in den Hals meines Bruders gebohrt haben und an seinen markerschütternden Todesschrei. Danach bin ich nur noch gelaufen. Normalerweise würde ich nicht so einfach von einem Kampf weglaufen, aber dieses Mal war alles anders. Ich wusste gerne gegen wen oder was ich kämpfe. Mein Bruder und ich waren auch keine unerfahrenen Kämpfer. Wir haben Seite an Seite schon so einige Abenteuer erlebt, die auch nicht spurlos an uns vorbeigegangen waren. Etliche Narben gruben sich durch mein schwarzes Fell, aber ich war stolz darauf. Doch so etwas war noch nie passiert. Ich konnte nicht glauben, dass ich meinen Bruder nie wieder sehen sollte. In meine Ungläubigkeit mischten sich langsam Verzweiflung, Trauer und Wut. Dicke Tränen liefen meine Wange hinunter. Ich werde dich rächen Wind. Ich werde stärker werden als es je eine Katze vor mir war. Und ich werde dieses Biest finden und ihm das antun was es dir angetan hat. Und sollte es das letzte sein was ich tue. schwor ich mir. Langsam ging mir die Kraft aus noch weiter zu laufen. Ich sah mich um, um sicher zu gehen dass mir niemand mehr folgt. Es sah alles sicher aus. Ich suchte mir einen bequemen sicheren Platz zwischen einigen hohen Gräsern und lies mich erschöpft fallen. Überall an meinem Körper hatte ich Kratzer von Ästen und Büschen durch die ich gelaufen war. Ich putzte meine Wunden und legte dann meinen Kopf auf die Vorderpfoten. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich hatte alles verloren. Mein Bruder, alles was ich noch hatte, im Kampf gestorben. Mein Leben machte keinen Sinn mehr.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 8:40 am

nächster RPG Tag

Nessel hatte dank dem dummen Flohpelz vom Vortag nichts mehr fangen können. Ihr Magen knurrte ununterbrochen und schmerzte, was ihr einen leichten und wenig erholsamen Schlaf gebracht hatte. Dementsprechend war ihre Laune auf dem Tiefpunkt angelangt, als die Morgendämmerung über das Tal hereinbrach und sie ihre müden Augen öffnete. Ihr Körper wehrte sich dagegen aufzustehen, doch sie musste. Sie musste ihr Glück in der Morgendämmerung versuchen, wenn die Mäuse und anderen Nager noch träge und langsam waren. Nessel schleppte sich aus dem schmalen Eingang des Baus und sog die kühle Morgenluft ein. Sofort bemerkte sie den stechenden Geruch von Blut und Angst. Alarmiert stellte sie das Nackenfell auf und rechnete schon damit, dass der Kater von gestern sich wieder in ihr Territorium geschlichen hatte. Na warte, wenn ich dich erwische ziehe ich dir dieses Mal wirklich das Fell über die Ohren! dachte die Schwarz-Weiße, doch anstelle des verlausten, langhaarigen Katers, fand sie einen Haufen schwarzes Fell im hohen Gras. "Hey! Verschwinde hier, dass ist mein Territorium!" fauchte Nessel schon von weitem und legte die Ohren an, während sie sich ihm mit ausgefahrenen Krallen näherte. Sie hatte nun wirklich keine Lust mehr auf Fremde und unnötige Kämpfe. Doch der schwarze Kater machte keinen Anstand aufzustehen oder sich generell zu bewegen. Ist er tot? dachte sie irritiert, doch seine Flanken hoben und senkten sich schwach. Erst jetzt bemerkte sie unzählige Kratzer und Narben auf seinem dunklen Pelz.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 9:59 am

Irgendwann musste ich vor lauter Erschöpfung eingeschlafen sein, denn als ich irgendwann eine Stimme hörte und meine Augen öffnete fielen mir bereits ein paar Sonnenstrahlen ins Gesicht. Die Stimme die ich vernommen hatte gehörte zu einer schwarz-weißen Katze die mit ausgefahrenen Krallen auf mich zukam. Wenn sie mich jetzt angreift bin ich wahrscheinlich unterlegen. Ich bin zu schwach. Aber das darf ich nicht zeigen. überlegte ich während ich die Katze genau musterte. Sie hatte auch einige Narben war also wohl nicht unerfahren im Kampf. Ich musste also ruhig bleiben und eine Konfrontation möglichst vermeiden. "Tut mir Leid. Ich hatte nicht erwartet hier unten auf andere Katzen zu treffen. Wenn du willst bin ich sofort wieder weg." antwortete ich also der Schwarz-Weißen um sie zu besänftigen und stand dabei langsam auf. Meine Gliedmaßen schmerzten bei jeder Bewegung aber ich ließ mir nichts anmerken. "Ich werde mir nur noch etwas zu essen jagen und dann verschwinden. Dann hast du wieder Ruhe in deinem Territorium. Ganz alleine in der großen Ebene." stichelte ich dann doch noch. Was dachte sie sich auch dabei hier etwas von Territorium zu faseln. "Ich bin gestern nur knapp dem Tod entkommen und es tut mir natürlich schrecklich Leid bei meiner Flucht deine Privatsphäre verletzt zu haben." knurrte ich leise vor mich hin, es kümmerte mich nicht ob sie es hörte. Meine Laune war ohnehin bereits am Tiefpunkt. Vielleicht sollte ich aufhören so provokant zu sein. Nachher würde mich die Schwarz-Weiße wirklich noch angreifen und bei meiner Verfassung würde ich das nicht überleben. Aber vielleicht wäre das auch besser. Was habe ich denn hier noch?
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 10:49 am

Der große Kater hatte sie also endlich bemerkt und entschuldigte sich sofort. Zufrieden schnaubte die Schwarz-Weiße, bis er anfing zu sticheln und davon redete, sich hier noch Beute zu fangen. "Bist du taub oder was? Ich sagte das ist mein Territorium, du hast kein Recht hier zu jagen!" fauchte sie und peitschte dabei wütend mit dem Schweif. Dann fing der Fremde an von persönlichen Dingen zu sprechen, war dabei aber immer noch respektlos und frech. Nessel bohrte für einen kurzen Moment die langen schwarzen Krallen in das weiche Gras und straffte ihre Schultern. Es konnte doch nicht wahr sein, dass sie gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen einen Kater verprügeln musste, der nicht auf Aufforderung ihr Gebiet verließ. "Es ist mir egal ob du dem Tod entkommen bist, dafür wirst du ihm wohl heute begegnen." Die Kätzin sprang den großen fauchend an und schlug mit ausgefahrenen Krallen nach seinem Ohr. Es war die letzte Warnung, bevor sie richtig anfangen würde zu kämpfen. Immerhin ging es jetzt um Beute und die brauchte sie sehr dringend.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 10:49 am

'Nessel' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Schaden-Würfel (1-6)' : 3
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 10:50 am

[+ 1 Schaden Blutung = 4 Schadenspunkte gesamt]
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 11:51 am

Anscheinend gefiel es der Schwarz-Weißen garnicht wie ich mit ihr redete denn sie fauchte mich an und schlug nach mir. Ich versuchte noch auszuweichen aber meine Reflexe litten sichtlich unter meiner schlechten Verfassung. Ich spürte einen stechenden Schmerz an meinem Ohr und konnte fühlen wie das warme Blut meine Wange herunter lief. Ich fauchte die Fremde an und lies aus meiner Kehle ein tiefes Knurren erklingen um ihr zu signalisieren, dass ich keine Angst vor ihr hatte. Diese kleine Katze hatte ganz schön Mut mich anzugreifen. Unter normalen Umständen hätte ich mich ohne zu zögern auf sie gestürzt um ihr eine Lektion zu erteilen. Aber bei meinem aktuellen Zustand wäre das keine gute Idee gewesen. Das Adrenalin das durch meinen kompletten Körper strömte betäubte zwar den Schmerz, lies mich aber auch endlich wieder klar denken. Hier auf irgendeiner Wiese mein Leben zu riskieren, wegen irgendeiner Katze mit übertriebenem Territorialverhalten, war weder was ich mir wünschte, noch was Wind für mich gewollt hätte. Ich habe noch eine Aufgabe. Ich muss meinen Bruder rächen. Ich darf hier nicht sterben. wurde mir bewusst. Ich musste die Situation also irgendwie entschärfen. "Ist ja ok. Beruhige dich." knurrte ich immer noch leicht angespannt, "Wenn das ist was du willst. Dann lass mich wenigstens kurz zu Kräften kommen und danach siehst du mich nie wieder." Ich versuchte die Katze ein wenig zu besänftigen und hoffte, dass sie mich wenigstens hier kurz ausruhen lassen würde. Würde ich sofort weiterziehen, mit schmerzenden Gliedern, einem seit Tagen leeren Magen und jetzt noch mit dieser blutenden Wunde wäre das mein sicherer Tod. "Aber lass mich dir noch eins sagen. Irgendwann wird jemand wieder hier her kommen. Nicht geschwächt und ausgehungert wie ich es jetzt bin. Dann wirst du im Kampf unterlegen sein und dir wünschen dir würde jemand helfen. Aber wenn du jeden weg schickst wirst du alleine hier sein. Und du wirst sterben." warnte ich die Schwarz-Weiße.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 6:28 pm

Nessels lange, schwarze Krallen verfehlten ihr Ziel nicht und warmes Blut haftete an ihren Pfoten. Auch wenn man es nicht auf den ersten Blick sehen mochte, aber es war tatsächlich nur ein Warn-angriff gewesen. Ein richtiger wäre in Richtung Kehle oder Bauch gegangen. Der Schwarze wehrte sich überraschenderweise nicht und wurde plötzlich freundlicher. Nessel belächelte ihn innerlich; er war schwach. Er versuchte herauszuhandeln, dass er sich wenigstens noch etwas ausruhen dürfte, woraufhin sie mit zusammengeknirschten Zähnen einwilligte. "Von mir aus aber verhalt dich ruhig und bleib mir ja vom Leib." Sie wollte sich gerade wegdrehen, als der Fremde meinte ihr zum Schluss eine Moralpredigt halten zu müssen. Er sprach davon, dass eines Tages ein Gegner kommen würde, dem sie im Kampf unterlegen sei und ihr dann niemand helfen würde, weil sie alle anderen weg schickt. Ein Schwall aus Erinnerungen brach über Nessel zusammen, denn sie war schon einmal auf einen ihr Überlegenen Gegner getroffen und hatte trotz Hilfe keine Chance gehabt. Sie zuckte unbewusst mit dem vernarbten Ohr. Im Gegenteil, es hatte alles nur noch schlimmer gemacht denn gebrochene Knochen heilten mit der Zeit doch gebrochene Herzen blieben immer verletzt. "Morgen früh bist du verschwunden," knurrte sie letztendlich und rannte dann fort, um sich von ihren schrecklichen Gedanken abzulenken.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 6:28 pm

'Nessel' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 8, 3
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 10:16 pm

Zum Glück lies die Schwarz-Weiße es nach dem einen Schlag bleiben und griff nicht weiter an. Sonst hätte ich wieder rennen müssen und das hätte ich bei bestem Willen nicht mehr weit geschafft. Sie willigte sogar ein, dass ich zu Kräften kommen kann und dann verschwinden sollte. Wenigstens das. Hier sterbe ich noch nicht. dachte ich erleichtert. Bei meiner Bemerkung, dass sie alleine sein werde zuckte ihr linkes Ohr leicht. Ich hatte also einen Nerv getroffen. Was wohl passiert ist? Hatte sie auch jemandem im Kampf verloren? überlegte ich, verschwendete aber nicht zu viele Gedanken daran. Was interessierte mich die Vergangenheit von dieser Katze, ich war nur froh mich ein Weilchen ausruhen zu dürfen. "Ich werde morgen verschwunden sein, keine Sorge." antwortete ich ihr, "Und danke." Dann rannte sie weg um zu jagen. Auch ich schärfte meine Sinne und hörte tatsächlich ein leises Rascheln in einiger Entfernung. Zum Glück war es in entgegengesetzter Richtung zu der Fremden, sodass ich ihr nicht in die Quere kommen würde.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 10:16 pm

'Asche' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


#1 'Jagd-Würfel (1-10)' : 6

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#2 'Jagd-Würfel (1-10)' : 7
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jun 28, 2017 10:47 pm

Die Schwarz-Weiße rannte durchs hohe Gras und achtete dabei nicht wirklich darauf leise zu sein. Irgendwann schrien ihre Lungen nach Luft und sie musste gezwungener Maßen anhalten. Vor ihr erstreckten sich die kalten Berge, deren Anblick Nessel schaudern ließ. Zum Glück ist Blattgrüne! Ich brauche keine Angst vor kalten Winden oder gar Schneestürmen zu haben, dachte sie und versuchte ihr rasendes Herz zu beruhigen. Doch ihre Gedanken wanderten immer wieder zu dem kurzen Gespräch mit dem schwarzen Kater zurück. Wütend bohrte sie ihre langen Krallen in den Boden und ließ sich dann ins hohe Gras fallen. Was wusste ein Fremder schon über sie und ihr Leben? Nichts! Schemen ihres ehemaligen Gefährten Birke tanzten vor ihren Augen, was sich höchstwahrscheinlich auf ihren Sauerstoffmangel zurückführen ließ. Nessel verzog das Gesicht und schloss die Augen, um ihn auszublenden. Wieso ignorierst du mich? hörte sie seine tiefe Stimme im Inneren und begann dabei den Kopf vehement zu schütteln. "Hau ab! Lass mich!" fauchte sie und sprang auf. Sie rannte wieder und lief immer und immer weiter, bis sie auf ein paar vereinzelten Baumgruppen stieß. Das laute Vogelgeschnattere ließ sie endlich wieder einen klaren Gedanken fassen. Deshalb bist du hier! Futter! Nessel nahm sich zusammen und wartete bis ihre wackeligen Beine aufhörten vor Aufregung zu zittern, dann begann sie endlich zu jagen.
Nach einiger Zeit kehrte sie mit einer fetten Elster im Maul zurück zu ihrem Bau und legte sich davor nieder. Der Schwarze war weg - na endlich! dachte sie und biss herzhaft in ihren Schwarz-Weißen Raubvogel.

[+ 1 Elster, - 1 Elster]
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Do Jun 29, 2017 9:24 am

Ich drehte mich in Richtung des Geräuschs welches ich gehört hatte und lief los. Meine Gedanken streiften dabei zurück zu der Begegnung mit der Schwarz-Weißen. Ich hätte wahrscheinlich genauso reagiert wie sie wenn jemand in mein Territorium eindringen würde überlegte ich mir, Nein! Sie hat überreagiert. Die Ebene ist doch groß genug versuchte ich mir einzureden. Ich wollte eigentlich keinen weiteren Gedanken an die Fremde vergeuden, da ich sie sowieso bald nie wieder sehen würde, aber unterbewusst interessierte mich doch was ihr widerfahren ist. Gedankenverloren lief ich immer weiter und vergaß fast warum ich in die Richtung gelaufen bin, bis ich direkt vor mir ein leises Pfeifen hörte. Eine kleine Maus saß dort in einer Erdmulde. Problemlos erlegte ich diese und lief dann wieder zurück auf die Ebene um dort zu essen und meine Wunden zu versorgen. Die Schwarz-Weiße war anscheinend auch erfolgreich gewesen denn sie lag mit einer Elster vor ihrem Bau. Gut dass sie auch was gefangen hat. Meine mickrige Maus hätte nicht für zwei gereicht. Ich werde ja selbst kaum satt davon Ich hielt genug Abstand zu der Fremden, legte mich erschöpft hin und fing an zu essen. Endlich wieder was im Magen. Die erste Mahlzeit seit Tagen Ich war froh, es schien wieder etwas bergauf zu gehen.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Do Jun 29, 2017 10:03 am

Während Nessel ihre Beute gierig verschlang, ließ sie ihren misstrauischen Blick von dem Fremden nicht ab. Sie rechnete jeder Zeit mit einem Angriff seinerseits, denn Jagen konnte er noch trotz Verletzungen. Doch er selber widmete sich ausschließlich seiner gefangen Maus und auch er machte den Eindruck seit längerem nichts mehr gefressen zu haben. Langsam wuchs die Neugier in Nessel, trotz großem Unbehagen in fremder Gesellschaft zu sein. Sie war es einfach nicht mehr gewohnt nicht alleine zu sein. Ihr Blick fiel auf das dunkle Fell des Katers, an dem jede Menge Blut in der Sonne schimmerte. "Du solltest etwas Kerbel auf deine Wunden packen," sagte sie leise und beendete ihre Mahlzeit. "Die Kratzer sind so tief, dass sie sich entzünden werden, wenn du sie nicht behandelst." Die Schwarz-Weiße begann mit ihren Pfoten ein kleines Loch zu buddeln und schob dort die Knochen und Überreste der Elster rein. Danach schaufelte sie die lockere Erde wieder drüber und blickte zu dem schwarzen Kater.
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Asche
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Sa Jul 01, 2017 9:59 am

Ich spürte den Blick der Schwarz-Weißen auf mir während ich aß, ich konnte es ihr nicht verdenken, natürlich traute sie mir nicht. Ich war allerdings zu sehr mit meiner Beute beschäftigt als mich um sie zu kümmern. Als sie ihre Mahlzeit beendete sagte sie mir leise, ich sollte meine Wunden behandeln. Langsam schien sie keine Angst mehr vor mir zu haben. Auch ich beendete meine Mahlzeit und vergrub die Überreste der Maus im Boden. "Kannst du mir helfen etwas Kerbel zu finden?" fragte ich sie etwas schüchtern. Ich wollte ihre Geduld nicht strapazieren. "Bisher hat das immer mein Bruder gemacht. Ich habe von Kräutern keine Ahnung." gab ich zu. Da waren wieder diese Bilder in meinem Kopf. Es waren schöne Bilder, von Zeiten wo noch alles in Ordnung war. Wind und ich gemeinsam auf der Jagd. Und er wie er Kräuter zusammen gemischt hat wenn ich mir mal wieder einen Kratzer oder eine Schramme zugezogen hatte. Unterbewusst lies ich meinen Schwanz auf dem Boden hin und herschleifen. Ich wollte mich erinnern wie dieser Kerbel aussah von dem die Fremde sprach, aber es ließ immer wieder die schmerzlichen Erinnerungen an meinen Bruder hoch kommen.
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Nessel

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Weiblich Clan : Einzelläuferin
Rang : ausgewachsen
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Besondere Merkmale : V-Riss am rechten Ohr, auffällig lange schwarze Krallen,

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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Sa Jul 01, 2017 1:02 pm

Der Fremde beendete ebenfalls seine Mahlzeit und fragte dann etwas zurückhaltend, ob sie ihm helfen könnte Kerbel zu finden. "Sehe ich aus wie deine Mutter? Wie alt bist du bitteschön?" fauchte sie zurück, hielt aber inne als er den Teil mit seinem Bruder hinterher schob. Aha er hat also einen Bruder. Warum kümmert der sich nicht um ihn? Offensichtlich braucht dieser Kater eine Art Aufpasser, fragte sie sich still und seufzte genervt auf. "Wo ist denn dein Bruder?" Vielleicht werde ich ihn so los, wenn ich herausfinde wo sein Bruder steckt. Sie bemerkte wie der Schweif des Katers unruhig hin und her peitschte, also schien die Antwort auf Nessels Frage eher weniger positiv zu sein. "Na schön, wenn es denn sein muss helfe ich dir. Ich brauche eh ein paar Sachen, denn wenn ich mich verletze und DANN ERST Kräuter sammel, bin ich bis dahin tot," entgegnete sie mit scharfen Unterton, da der Kater sich gerade jetzt in so einer Situation befand. Nessel stand auf und gab ihm ein Zeichen ihr zu folgen. "Ich hoffe du kannst noch laufen, wir müssen ein paar Schritte gehen. Kerbel wächst nicht überall," miaute sie über die Schulter und klang diesmal etwas freundlicher.

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