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 Die weite Ebene

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Schnee
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BeitragThema: Die weite Ebene   Do Jan 19, 2017 3:59 pm



Zur Grenze des dichten Waldes findet man die letzten hohen Tannen, bis sie von einer weiten Ebene abgelöst werden. Am Horizont erkannt man die hohen Gebirge, wo nur wenige Katzen je dagewesen waren. Die Farben an der weiten Ebene wechseln sich mit jedem Blattwechsel ab. In der Blattfrische ist alles in ein sanftes grün getaucht, während in der Blattgrüne die Wiese durch das Aufblühen des Löwenzahns gelb wird. In der Blattleere wirken die Berge bedrohlicher, dunkler und auch die starken Farben wirken verwaschen. Um Beute zu erlegen braucht man ein gutes Auge. Nicht nur um zu jagen, sondern auch um Feinde auf der kahlen Fläche zu entdecken.
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Nessel

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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Sa Feb 11, 2017 12:54 am

~ first post ~

Es dämmerte bereits und der Himmel färbte sich von einem hellen Blau, in ein helles Violett, zu einem kräftigem Orange, als Nessel zum ersten Mal ihre Höhle verließ. Ihr Unterschlupf war nicht besonders groß - es passten vielleicht zwei oder drei Katzen rein, wenn sie eng aneinander liegen würden. Auch der Eingang war recht tief und versteckt, so dass man ihn auf den ersten Blick für einen gewöhnlichen Steinriss in der Felswand halten könnte. Nessel war bewusst, dass sie gefährlich nah an den kalten Bergen lebte, doch diese Höhle hatte ihr nicht nur einmal das Leben gerettet. Sie war 8 Monde alt, als die härteste und kälteste Blattleere über dieses Tal hinein brach, die man seit langem gesehen hatte. Ihre Mutter erfror in einem heftigen Schneesturm, als sie gemeinsam mit der noch sehr jungen Nessel auf der Suche nach einem Unterschlupf war. Im Wald hatten sie eine Erdhöhle gefunden, doch sie stank nach Dachs und der Geruch war zu frisch, um sich hineinzuwagen. Also blieb den beiden nichts anderes übrig als den Weg in Richtung Bergkette einzuschlagen. Nessel hatte an dem starren Leichnam ihrer Mutter gewartet, bis der letzte Funken Wärme aus ihrem Körper erloschen war, dann erst lief sie mit schwerem Herzen weiter. Als Nessels Pfoten bereits taub vor Kälte waren, fand sie schließlich diese kleine Höhle und blieb dort bis heute. Nun war die Schwarzweiße Kätzin erwachsen und das harte Leben als Einzelläuferin hatte sie geprägt. Sie verließ den Schutz ihres Baus und lief lautlos am Fuß der Bergkette entlang, bis das Gras hoch genug war, um von dort auf die weiten Ebenen zu gelangen. Sie jagte gerne bei Dämmerung, da viele Beutetiere sich nun in der Sicherheit der Dunkelheit wogen. Dumme Idee. Nessel erreichte die ersten hohen Tannen und begann ihre Sinne zu schärfen. Das Rascheln von kleinen Nagetieren, die auf Nadeln herumhuschten ließ sie inne halten.
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Würfel

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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Sa Feb 11, 2017 12:54 am

'Nessel' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 5, 2
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Krähe

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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Di Feb 14, 2017 4:03 pm

<-- Hohe Bäume

Krähe war fasziniert von der Eben, welche er hinter dem Wald, welcher wirklich nur aus diesen hohen Bäumen bestanden hatte, gefunden hatte. Die Bäume waren auf dauer irgendwie beengend gewesen, also war er gerade wirklich froh wieder den Himmel über sich zu haben. Genau auf seine Umgebung achtend streifte er, aber ohne auf Geräusche, welche er Verursachen könnte, durch die Büsche.
Und wie es der Zufall wollte blieb Krähe mit seiner Pfote an einer Wurzel hängen, weil er definitiv nicht damit gerechnet hatte, das er irgendwie auf einen Widerstand stoßen würde, landete der Kater fluchend und mit einem lauten Rascheln und Knacken im nächsten Busch. Der Busch hatte unter seinem Gewicht nachgegeben. Immernoch leise vor sich hin fluchend versuchte der Kater aus dem Busch zu kommen, was ihm aber nur gelang als er sich von den Ästen rollte, mittlerweile hatte sicher jeder Hund, oder anderer potentielle Feind gemerkt das er hier war. Toll, etwas besseres hätte er sich nicht wünschen können.
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Nessel

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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Di Feb 14, 2017 9:15 pm

Die Schwarz-Weiße begab sich in Kauerstellung und ihre Schwanzspitze zuckte in freudiger Erregung, während sie sich lautlos weiter vor schlich. Nun trat der erdige Duft von Nagern in ihre Nase und bei dem Gedanken an Frischbeute lief das Wasser in ihrem Maul bereits zusammen. Doch plötzlich war ein ohrenbetäubendes Knacken von Ästen und Rascheln von Blättern zu hören, dass alle Beutetiere im näheren Umkreis verscheuchte. Nessel fuhr die langen, schwarzen Krallen aus und bohrte sie in die Erde, während ihr Fell vor Schreck in alle Richtungen ab stand. Was ist das? Ein Fuchs? Ein Dachs? Das Geräusch kam immer näher, sie würde ihrem Feind nun nicht mehr davon laufen können. Auf einmal brach ein großer, zotteliger Kater aus dem Unterholz und befreite sich laut fluchend von Dornen und Geästen. Überrascht wich Nessel einen Schritt zurück, ehe Wut das erstere Gefühl ersetzte. "Du dummer Fellball! Kannst du nicht etwas leiser sein?! Du hast mir gerade mein Fressen für diesen Tag verscheucht!" fauchte die Kätzin und ihre Augen funkelten dabei wütend und angriffslustig.
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Krähe

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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   So Feb 19, 2017 10:06 pm

Krähe stieß ein leises Zischen aus als er die Kätzin so vor sich stehen sah. Immerhin war es ja nicht peinlich genug das ihn jemand gesehen hatte, wie er diesen eleganten Abgang gemacht hatte, nein, es war auch noch eine Kätzin die ihn jetzt auch noch anpampte. Klar er hatte ihr vielleicht die Beute verscheucht, doch was konnte er dafür? Der Ast war einfach im Weg gewesen. Blöde Zufälle passierten... naja es wäre verhinderbar gewesen, aber ja, im nachhinein war man immer klüger nicht wahr?
Krähe erhob sich und schüttelte sich einmal energisch und blieb dann gegenüber von der Kätzin stehen, ihre aggresive Art gefiel ihm. Das war schon ein amüsanterer Gesprächspartner als die weiße Kätzin von vorhin. Der Schildpattfarbene zuckte mit seinem rechten Ohr bevor er die Kätzin kurz musterte und dann kopfschüttelnd Antwortete: "Es tut mir fast leid, aber Missgeschicke passieren. Mich aber gleich als dumm zu bezeichnen, tzz." Der Kater konnte nicht anders als darüber zu lächeln. "Wärst du schneller bei der Jagd gewesen hättest du wahrscheinlich schon ein Stück Beute gehabt bevor ich überhaupt gekommen bin.", fügte Krähe schließlich hinzu. Ihm war durchaus bewusst das er gerade extrem provokant war und wenn er pech hatte konnte die Kätzin ihre Krallen nicht zurückhalten und er würde eine peinliche Niederlage erleben, aber ein bisschen Risiko musste einfach sein.
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Nessel

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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mo Feb 20, 2017 6:15 pm

Nessel kochte vor Wut. Der Schildpattfarbene Kater besaß doch tatsächlich die Frechheit zu behaupten, dass es ihre eigene Schuld sei nichts gefangen zu haben. Und das ganze auch noch in einem gleichgültigen Ton! "Du bist tatsächlich ziemlich dumm, Flohpelz. Denn wenn du schlauer gewesen wärst und mehr Respekt gezeigt hättest, würde dir gleich kein Ohr fehlen!" Unnötige Kämpfe vermied Nessel gewöhnlicherweise, doch diese Kater hatte einfach eine Lektion verdient. Niemand redete so mit ihr und wenn er der letzte Kater auf dieser Welt gewesen wäre! Ein tiefes, kehliges Knurren drang aus ihrer Kehle und ihr Fell stellte sich senkrecht auf. Ihre gelben Augen schätzten noch einmal ihr Gegenüber ab, ehe sie mit ausgefahrenen Krallen auf ihn losging.
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Würfel

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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mo Feb 20, 2017 6:15 pm

'Nessel' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Schaden-Würfel (1-6)' : 2
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Fr Feb 24, 2017 11:16 pm

Er wusste ab dem Moment, dass er zu weit gegangen war, als die Kätzin so auf seine Aussagen reagierte, er wollte jetzt nicht behaupten, das er es nur in ihren Augen gesehen hatte. Die Aussage hatte dazu beigetragen, das er schon damit gerechnet hatte, dass sie ihn Anspringen würde. Dennoch tat sie das mit so einer Schnelligkeit, das es für ihn unmöglich war dem Pfotenhieb auszuweichen. Die Kätzin erwischte ihn an seiner rechten Vorderpfote. Krähe legte seine Ohren an und sprang noch einen Satz zurück um noch mehr Distanz zwischen sich und die Kätzin zu bringen. Er schüttelte seinen Kopf und zischte kurz. "Anscheinend verstehst du meinen Humor nicht. Wie Schade.", zischte er ehe er herumwirbelte und davonrannte, wobei man anmerken sollte das er sich dabei wirklich Zeit lies. Sein Vorderlauf verschonte ihn noch mit dem Schmerz, aber er wusste genau, dass er bald einsetzen würde.
Krähe kannte sich hier immer noch nicht aus und wusste auch nicht wo er hinrannte, aber er würde schon irgendwo, irgendetwas finden, das ihm helfen würde seine Kratzer zu versorgen.

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