Forest Cats

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 Die weite Ebene

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Schnee
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BeitragThema: Die weite Ebene   Do Jan 19, 2017 3:59 pm

das Eingangsposting lautete :



Zur Grenze des dichten Waldes findet man die letzten hohen Tannen, bis sie von einer weiten Ebene abgelöst werden. Am Horizont erkannt man die hohen Gebirge, wo nur wenige Katzen je dagewesen waren. Die Farben an der weiten Ebene wechseln sich mit jedem Blattwechsel ab. In der Blattfrische ist alles in ein sanftes grün getaucht, während in der Blattgrüne die Wiese durch das Aufblühen des Löwenzahns gelb wird. In der Blattleere wirken die Berge bedrohlicher, dunkler und auch die starken Farben wirken verwaschen. Um Beute zu erlegen braucht man ein gutes Auge. Nicht nur um zu jagen, sondern auch um Feinde auf der kahlen Fläche zu entdecken.
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Asche
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Sa Jul 01, 2017 1:19 pm

Die Katze war nicht begeistert, dass ich sie um Hilfe bat. Es war auch eigentlich nicht meine Art, aber sie lebte hier schon etwas länger und kannte sich bestimmt besser aus als ich, also war ich auf sie angewiesen. Natürlich musste sie erst noch einen schnippischen Satz loswerden. Dann fragte sie mich nach meinem Bruder. Ich blickte betreten auf den Boden. "Mein Bruder ist... tot" flüsterte ich, "seit ein paar Tagen. Ich habe ihn sterben sehen. Und ich konnte nichts machen, außer weg zu laufen." Sie willigte schließlich ein mir zu helfen und ermahnte mich, dass man Kräuter sammeln musste bevor man sich verletzt. "Ich bin ja gerade erst angekommen mit nichts außer meinem Leben. Wie soll ich denn da etwas gesammelt haben?" antwortete ich mit einem genervten Ton. Warum musste sie mir jetzt auch noch eine Moralpredigt gehalten. Hätte ich unterwegs angehalten um eine paar dumme Blumen zu pflücken wäre ich überhaupt nicht so weit gekommen wie ich jetzt bin. Sie stand also auf und zeigte mir an ihr zu folgen. Ich erhob mich langsam, "Ja ich kann noch laufen. Jagen kann ich ja auch noch." Mit diesen Worten folgte ich der Schwarz-Weißen in den Wald.

---> Waldquelle
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Nessel

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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Do Jul 06, 2017 9:18 am

<---- Waldquelle

Die Schwarz-Weiße hörte erst auf zu rennen, als sie den Eingang ihrer Höhle erreichte. Ihre flanken bebten und ihre Lungen schrien nach Luft. Erschöpft ließ sie sich auf den kühlen Steinboden fallen und versuchte ihre Atmung zu regulieren. War der Schwarze ihr gefolgt? Sie wusste es nicht, denn sie hatte ihn unterwegs überholt und irgendwann sogar abgehangen. Tränen der Erleichterung kullerten über ihre Wange und tropften auf den Boden. Es geht einfach nicht, ich dachte ich könnte es aber es geht einfach nicht! dachte sie frustriert und fuhr die langen schwarzen Krallen dabei ein und aus. Wie soll ich je wieder fremden Katzen trauen? Und warum sollte ich auch? Ich komme sehr gut alleine zurecht, dachte die Kätzin und ertappte sich sofort selber gerade gelogen zu haben. "Nein, tust du nicht," hörte sie Birkes tiefe Stimme. "In der letzten Blattleere wärst du fast verhungert und niemand hat dich versorgen können, als der Dachs dich überraschte und angriff. Du wärst beinahe verblutet!" - Aber ich lebe noch! schrie sie innerlich und begutachtete ihre Zahlreichen Narben. Ich bin nicht stolz darauf, auch wenn ich manchmal so tue als ob. Sie schloss die Augen und hoffte heimlich, dass der Fremde ihr folgen würde. Sie wollte nicht mehr alleine sein.
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Asche
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Do Jul 06, 2017 9:42 am

<--- Waldquelle

Einige Zeit nach der Schwarz-Weißen erreichte ich ihre Höhle wieder. Sie hat mich überholt und rannte als ob ihr Leben davon abhing. Sie hatte Angst gehabt als wir von der Waldquelle verschwanden. Ihr Schweif peitschte wild umher und ihre Hinterläufe zitterten so stark, dass ich überrascht war, dass sie überhaupt laufen konnte. Wovor hatte sie solche Angst? Das waren doch bloß ein paar Katzen. Ich überlegte was ihr wohl zugestoßen sein konnte, diese Angst schien nicht unbegründet zu sein. "Hey. Ist alles in Ordnung bei dir? Du siehst total fertig aus." fragte ich die Fremde vorsichtig. Wahrscheinlich wird sie mir nur wieder sarkastisch antworten und mir sagen, dass mich das nichts angeht. dachte ich mir sowie ich meine Frage ausgesprochen hatte. Ich begann meine Wunden zu lecken um sie zu säubern und versuchte mich daran zu erinnern wie das mit dem Kerbel nochmal funktioniert hat. "Ach Mäusedreck. Wofür brauche ich diesen Stängel überhaupt?" murmelte ich vor mich hin.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Do Jul 06, 2017 9:57 am

"Nessel," murmelte die Kätzin erschöpft, nachdem der schwarze Kater tatsächlich zurück gekommen war. "Ich heiße übrigens Nessel." Sie war erleichtert, dass sie nun gemeinsam wieder in Sicherheit waren und nahm dem Kater den Kerbel aus der Pfote. "Gib her," miaute sie und begann den Stängel samt Blüten langsam zu kauen. Sie richtete sich auf und beugte sich über den Schwarzen, dann ließ sie den Saft aus ihrem Maul auf dessen offene Wunden tropfen. Sie spürte wie er zusammenzuckte, was sie sogar ein Stück weit amüsierte. "Tut mir Leid, dass ich so schnell gerannt bin aber ich fühle mich nicht wohl unter so vielen Fremden." Die Kätzin beendete die provisorische Behandlung und verließ kurz ihren Bau, um die bitteren Pflanzenreste auszuspucken. Ich wünschte ich könnte den ekelhaften Geschmack mit ein wenig Frischbeute loswerden! dachte sie und spürte ihren Magen erneut knurren. Die schmale Elster hatte nach den Tagen ohne Nahrung nicht viel bewirkt. Sie zwängte sich wieder durch den engen Felsspalt und legte sich hin. "Bis deine Wunden weitestgehend verheilt sind wird es ungefähr zwei Tage dauern," teilte sie ihre Erfahrung mit. "Wenn du dich davor zu viel bewegst reißen sie wieder auf und entzünden sich."
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Do Jul 06, 2017 10:25 am

Die Fremde schien sogar glücklich zu sein, dass ich zurück gekommen war. Sie sagte mir dass sie Nessel heißt während sie mir den Kerbel aus der Pfote nahm und ihn zerkaute. "Freut mich Nessel. Ich bin Asche." sagte ich und zuckte leicht zusammen als der Kerbelsaft auf meine Wunde tropfte. "Verdammt das brennt ja mehr als die Wunde selbst." fluchte ich, aber es schien die Schwarz-Weiße zu amüsieren. Sie entschuldigte sich dafür dass sie so schnell gerannt war. Ich wusste doch, dass irgendetwas nicht stimmt. "Hast du schlechte Erfahrungen gemacht mit Fremden?" fragte ich interessiert. Vor mir schien sie keine Angst zu haben, jedenfalls ist es mir nicht aufgefallen. Als sie ihre Behandlung beendet hat inspizierte ich meine Wunden und stellte fest, dass der Schmerz langsam zurück ging. Dann kann ich ja bald wieder losziehen und die mir immer noch unbekannte Gegend erkunden. Diese Illusion nahm mir Nessel aber gleich wieder, wie sie wieder in ihren Bau kam. "Zwei Tage? Ich soll zwei Tage hier liegen und nichts tun?" schnaubte ich leicht. Was soll ich denn zwei Tage hier in einer dunklen Höhle? So schlimm waren die Wunden nun auch nicht.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Do Jul 06, 2017 10:35 am

Der schwarze Kater stellte sich als Asche, was irgendwie unpassend war, da er schwarz und nicht grau war, vor. Vielleicht war er als Junges dunkelgrau, überlegte sie und verwarf diesen unwichtigen Gedanken gleich darauf wieder. Nesseln sind ja auch nicht schwarz-weiß aber sie wurde eher nach ihrem Charakter benannt als nach ihrem Aussehen. Zumindest glaubte sie das. Als Asche fragte, ob sie schlechte Erfahrungen mit Fremden gemacht hatte, schluckte sie schwer und nickte leicht. Ihre Worte blieben ihr im Hals stecken und es dauerte eine Weile, bis sie etwas gescheites sagen konnte. "Ich hatte mal einen Gefährten, er hieß Birke," begann sie zögerlich. "Er... wurde brutal getötet von ein paar Streunern. Anfangs wirkten sie nett und teilten Beute mit uns aber..." Nessel verstummte. Sie war noch nicht soweit ihre ganze Geschichte zu erzählen. "Tut mir Leid, ich kann nicht," hauchte sie und starrte betreten auf ihre weiße Pfoten.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Do Jul 06, 2017 10:57 pm

Nessel erzählte mir ihre Geschichte und ich war tief betroffen. Es erging ihr wohl genauso wie mir. Sie sah die Katze, mit der sie die meiste Zeit ihres Lebens verbracht hatte, vor ihren Augen sterben. Das war für niemanden leicht und ich wünschte es auch niemandem diese Erfahrung machen zu müssen. "Das tut mir Leid. Wirklich." versuchte ich die Schwarz-Weiße zu trösten, doch ich wusste, dass solche Worte mehr so dahin gesagt waren, als dass sie wirklich etwas bewirken würden. "Du musst mir nicht alles erzählen. Mach es wenn du dich bereit dazu fühlst." Es war schwer über so ein Thema zu sprechen und ich wollte sie zu nichts zwingen. Ich stupste sie leicht mit der Pfote an, "Aber Kopf hoch. Es kommen auch wieder bessere Tage. An denen du auch wieder lachen kannst und dir keine Sorgen machen musst." Ich hoffe meine aufmunternden Worte halfen wenigstens etwas. Ich konnte nicht mit ansehen wie sie da vor mir saß und in Trauer versank. "Apropos Sorgen. Ich finde es süß wie du dir Sorgen über meine kleinen Kratzer machst." versuchte ich das Thema auf etwas anderes zu lenken.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Mi Jul 12, 2017 4:33 pm

Nessel seufzte schwer. Irgendwie spürte sie eine große Erleichterung, nachdem sie ihre Geschichte mit Asche geteilt hatte. Auf der anderen Seite kam sie sich etwas dumm und angreifbar vor, da der Schwarze nun so viel persönliches von ihr wusste. Er selber hatte etwas schreckliches erlebt, den Verlust seines Bruders, und trotzdem war sein Gemüt sonnig. Wie macht er das nur? fragte sich die Kätzin und betrachtete ihn argwöhnisch. Als er dann meinte, er fände es süß, wie sie sich über seine Kratzer sorgte, stellte sich Nessels Nackenfell auf. "Ach sei ruhig, du hast doch keine Ahnung," brummte sie verlegen und begann ihre Pfoten nebenher zu waschen. "Wenn die Wunden eitern und schmerzen, als würde sich ein Schwarm Bienen unter deiner Haut tummeln - dann reden wir nochmal." Ihre gelben Augen blickten kurz auf, dann wandte sie sich wieder ihrer Wäsche und fragte leise: "Wie ist dein Bruder gestorben?"
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Sa Jul 15, 2017 12:05 am

Ich hörte Nessel seufzten, als sie mir ihre Geschichte erzählt hatte. Anscheinend hatte sie noch mit niemanden darüber gesprochen, sie schien aber erleichtert zu sein mit jemandem reden zu können. Was sie sich wohl denkt. Sie sieht mich so komisch an. fragte ich mich und legte den Kopf leicht schief. Auf meine Bemerkung, dass ich es süß fand wie sie sich um mich kümmert bekam ich wieder eine pampige Antwort, ich hatte aber auch mit nichts anderem gerechnet. Sie ließ niemanden zu nahe an sich heran um nicht angreifbar zu sein, eine gesunde Einstellung. Eigentlich verhielt ich mich auch so, aber bei der Schwarz-Weißen hatte ich das Gefühl ihr mehr erzählen zu müssen. Warum wusste ich nicht, sei es um meine Sorgen loszuwerden oder um ihr einfach zu sagen, dass sie es garnicht so schlecht hat und es Katzen gibt die ein viel schlimmeres Schicksal hatten. "Ich hatte schon viele Wunden und es hatte sich noch nicht eine entzündet. Ich glaube nicht, dass es ausgerechnet jetzt damit anfängt." versuchte ich gegenzuhalten. Auf einmal wurde sie ganz still und fragte dann leise wie mein Bruder gestorben sei. Auch ich wurde still und schluckte schwer. Mit einem Mal war meine gute Laune wieder weg und Wut, Trauer und Unverständnis kamen auf. "Wir... wir waren oben in den Bergen unterwegs..." fing ich langsam an, die Bilder waren klar vor mir, als könnte ich sie greifen, aber ich wusste nicht wie ich es in Worte fassen sollte, "Wir waren auf der Suche nach etwas zu fressen, als wir ein Rascheln neben uns hörten. Wir dachten wir wären fündig geworden und machten uns bereit zum jagen. Aber wir lagen falsch... Plötzlich kam etwas aus dem Gebüsch gesprungen und innerhalb von einer Sekunde wurden wir vom Jäger zum Gejagten." Mir lief es kalt den Rücken herunter wenn ich alleine daran zurück dachte."Ich weiß nicht was das war. Es war riesig, bestimmt dreimal so groß wie ich, mit messerscharfen Krallen und spitzen Zähnen. Wir liefen weg, hatten aber keine Chance. Das Monster war viel schneller. Es sprang auf meinen Bruder und riss ihn runter." Ich wollte diese Bilder nicht mehr in meinem Kopf haben, ich wollte es vergessen, verdrängen, irgendwas. Langsam senkte ich meinen Kopf. "Ich hörte meinen Bruder schreien aber es war zu spät. Mit einem einzigen Biss war sein Genick gebrochen und ich konnte nur noch laufen." Das wars. Ich hatte es erzählt und Nessel würde mich für einen Feigling halten, weil ich nicht an der Seite meines Bruders gekämpft habe. Aber was hätte ich tun sollen. Alleine hätte ich es nie mit diesem.. Ding aufnehmen können. Beschämt drehte ich mich weg von der Schwarz-Weißen und fing langsam an meine Pfoten zu waschen. Warum habe ich das alles erzählt. Ich kenne sie doch fast nicht.
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BeitragThema: Re: Die weite Ebene   Sa Jul 15, 2017 2:56 pm

Bei Asches erster Aussage verdrehte die Schwarz-Weiße ihre gelben Augen. Er hat doch offensichtlich keine Ahnung von der Behandlung von Verletzungen, wieso muss er also ständig wieder anfangen darüber zu diskutieren? Nessel behielt diesmal ihre Gedanken aber für sich und peitschte lediglich genervt mit der schwarzen Schwanzspitze. Dann begann der Kater von seinem Bruder zu erzählen und dass sie oben in den Bergen waren. Nessels Augen weiteten sich vor entsetzen, als Asche von einem Ungeheuer sprach, dreimal so groß wie er und mit messerscharfen Krallen und Zähnen. Die Kätzin schluckte schwer und spannte ihre Muskeln an. Ihre Mutter hatte ihr von dieser Kreatur erzählt wenn sie unartig war. Nessel dachte bis heute, dass es sich dabei nur um eine schlechte Geschichte handelte. Sie konnte sich auch nicht vorstellen, dass Asche sie anlügen würde. Seine Wunden und seine Trauer waren definitiv echt. Nachdem der Kater sein Erlebnis zu ende erzählt hatte, drehte er sich offensichtlich beschämt weg und begann seine Pfote zu waschen. Nessel spürte das ungeheure Verlangen den Kater zu trösten, doch sie fand einfach keine passenden Worte. Stattdessen streckte sie ihre Pfote aus und berührte damit seine. Sie blickte dem gelben Mitfühlend in die Augen und ein seltsames Kribbeln entstand, wo sie den Kater berührte. Nach einer Weile der Stille zog sie ihre Pfote zurück und räusperte sich. "Wenn du willst kannst du etwas länger bleiben als zwei Tage. Wir haben beide unsere Familie verloren und wer weiss? Vielleicht war es Schicksal, dass du vor meinem Bau zusammengebrochen bist." Ein zaghaftes Lächeln huschte über ihre Lippen. "Aber vorher müssen wir ein paar Dinge klären, solltest du hier einziehen wollen. Ich mag nämlich keine Unordnung in meinem Bau und brauche auch Privatsphäre!"
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