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 Grenzfluss

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Schnee
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BeitragThema: Grenzfluss   Do Jan 19, 2017 4:19 pm

das Eingangsposting lautete :



Wer aus den nördlichen Berggebiet kommt, muss zuerst den breiten Grenzfluss überqueren. Er ist relativ flach und die Strömung ist schwach, außer zur Blattfrische wenn der Schnee aus den Bergen schmilzt und der Fluss ansteigt. Ein Narr würde dann versuchen den Fluss ungeübt zu durchqueren. An einigen Stellen gibt es Trittsteine, die man zur Überquerung nutzen kann. Entlang des Ufers befinden sich hohe Eichen und Weiden, deren Blätter den Boden und Fluss zieren. Einfache Beute wie auch Vögel oder Mäuse können hier gefangen werden. Nichtsdestotrotz hat sich nicht schon öfters eine gierige Bergkatze an den sonst so friedlichen Ort verirrt und blieb eine Gefahr für die dort lebenden Tiere.
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Ahorn
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Sa Feb 18, 2017 4:53 pm

Ahorn erschreckte sich gleich mit, als Lotus plötzlich die Krallen ausfuhr und ihr kurzes Fell sich alarmiert aufstellte. Er machte einen Schritt zurück und legte beschwichtigend die Ohren flach. "Alles Gut, ich bin es nur. Entschuldige für das unsanft wecken aber du hast geschlafen wie ein Stein." Seine Schnurrhaare zuckten bei der Bemerkung amüsiert, doch der Rote wurde schnell wieder ernst: "Wolf und Nebel kamen zu mir und berichteten von frischem Dachsgeruch, als sie in der Nähe jagen waren. Ich denke wir sollten die Orte mit dem strengen Geruch besser meiden und weiter Richtung Süden gehen. Außerdem müssen wir besprechen, wie wir alle Katze sicher über den Fluss bringen." Ahorn schlug einen besorgten Ton an. Allein der Gedanke durch das kalte Wasser zu schwimmen ließ seine Krallen voller Unbehagen ausfahren. "Theoretisch könnten wir auch hier bleiben - es gibt viel Beute und mit etwas Arbeit könnten Unterschlüpfe gebaut werden..."
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Eiserner Schweif

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Sa Feb 18, 2017 7:50 pm

Eisen hatte diese Nacht zusammen mit Traum wie abgemacht Wache gehalten. Die fremden Geräusche machten den großen Grauen nicht mehr nervös, denn irgendwie hatte er sich ein Stück weit daran gewöhnt in den letzten Monden. Eule, Grillen, Blätter im Wind, Knacken von Unterholz, Insekten .... Um sich nicht zu langweilen oder besser gesagt nicht einzuschlafen, machte er eine Art spiel daraus und ließ Traum teilhaben. Jedes Mal wenn ein fremdes Geräusch erklang, diskutierten sie darüber, zu welchem Tier oder Gegenstand der Laut gehörte. Als der Himmel sich bereits lila färbte waren Eisens Glieder schon ganz steif und kalt. Sehnsüchtig blickte er zu den von Lotus selbstgemachten Nestern, die nun verführerisch gemütlich aussahen. "Die Nacht war ruhig, ich lege mich jetzt schlafen. Versuch dich etwas zu erholen Traum," sagte er zu der bunten Königin und verkniff sich dabei ein lautes Gähnen. Müde tappte er zu Lotus und rollte sich neben ihr zu einer großen, grauen Kugel zusammen. Leider hielt die Ruhe nicht lange an, als die ersten Katzen wach wurden. "Seid leiser oder geht woanders hin," grunzte er im Halbschlaf, als Ahorn und seine Schwester anfingen sich zu unterhalten. "Danke." Es dauerte nur wenige Herzschläge bis Eisen wieder einschlief und flach atmete.
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Wolf

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mo Feb 20, 2017 7:11 am

Nachdem Nebel und ich Ahorn von unserer Jagd und der Erkundung der neuen Gebiete erzählt hatten, führte ich Nebel wieder weg von dem roten Kater. Die ersten Katzen um uns herum legten sich bereits zum Schlafen nieder, sodass auch ich mich umzublicken begann. Kurz starrte ich zu meinem Bruder Sturm, verwarf den Gedanken jedoch beinahe sofort wieder. Morgen müssen wir auf jeden Fall reden. Vielleicht können wir ja zusammen jagen gehen. Schnell ließ ich meinen Blick weiter schweifen und blieb schließlich bei Mond hängen. Die bunte Kätzin saß bei Bernstein, vor ihren Pfoten einen Fisch. Ich drehte mich noch einmal zu Nebel um und miaute: "Das hast du vorhin gut gemacht. Du hast nicht wichtiges ausgelassen und nichts überflüssiges eingebaut. Ich werde gleich mal mit Mond reden, vielleicht kann sie dich morgen mitnehmen." Daraufhin drehte ich mich wieder zu Mond um und lief zielsicher auf die beiden Kätzinnen zu. Ich hörte noch gerade die letzten Worte von Bernstein, worauf ich frech meinte: "Ich würde gerne etwas abhaben, Mond." Daraufhin ließ ich mich einfach nieder und biss einmal in den Fisch, nur um ihn ihr direkt danach zuzuschieben. Mond und ich hatten uns während der Reise angefreundet und ich war mir sicher, dass sie mir diese Aktion nicht übel nehmen würde. Kurz blickte ich zwischen den Kätzinnen hin und her, Bernstein legte sich bereits schlafen und auch mich überwältigte die Müdigkeit. Bin ich froh, dass ich heute Nacht keine Wache halten muss. Schnell rollte ich mich neben der grauen Kätzin zusammen. Bernstein war zwar meist schlecht gelaunt, doch waren wir alle für ein wenig Wärme in der Nacht dankbar. Mit einem letzten Gedanken an meinen Bruder schlief ich schließlich ein.

Nächster Morgen

Als die frühe Sonne den Himmel bereits rot färbte, öffnete ich meine Augen und blinzelte ein wenig schlaftrunken vor mich hin. Es waren noch lange nicht alle Katzen wach, jedoch sah ich Ahorn schon bei Lotus sitzen und Eisens gegrunzte Worte konnte ich bis hier hin hören. Noch etwas steif von der Nacht auf dem harten Boden setzte ich mich auf und warf einen vernichtenden Blick auf mein graues Fell. Es war zerzaust wie immer und hier und da hatte ich Zweige und Gras im Fell hängen. Dennoch, schüttelte ich mich schließlich nur aus. Fellpflege war noch nie meine Lieblingsbeschäftigung, allerdings gab es auch da eine Grenze. Sobald sich Knoten in meinem Fell bildeten, putzte ich sie akribisch heraus. Das war selbst mir zu unangenehm. Nach meiner provisorischen Wäsche warf ich einen schnellen Blick auf die schlafende Mond. Ich wollte mit ihr noch über Nebel reden und so blieb ich einfach neben ihr sitzen und wartete darauf, dass sie aufwachen würde.

[Angesprochen: Nebel, Mond]


Zuletzt von Wolf am Mo Feb 20, 2017 1:18 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mo Feb 20, 2017 10:36 am

Ahorns Bemerkung ließ die Kätzin kurz schmunzeln und schuldig zuckte sie mit den Schultern. "Mein Nest war eben sehr gemütlich.", erwiderte sie lächelnd und sah auf, als sie Eisens Stimme hörte. "Sei nicht so unfreundlich.", meinte sie und gab ihm mit der Pfote einen leichten Klaps auf sein Ohr. "Danke, dass du Wache gehalten hast.", fügte sie dann jedoch noch hinzu, bevor sie Ahorn deutete mit ihr etwas weiter weg von den schlafenden Katzen zu gehen. Sie wollten schließlich nicht alle mit ihrem Gespräch aufwecken. Aufmerksam lauschte sie nun dem Kater und legte bei der Erwähnung des Daches kurz die Ohren an. "Du hast Recht, in unserer Verfassung sollten wir uns nicht mit einem Dachs anlegen. Die Meisten sind noch erschöpft von der schwierigen und anstrengenden Reise.", stimmte Lotus Ahorn zu und blickte nun in Richtung der Katzengruppe. "Natürlich könnten wir auch hier bleiben, doch nichts deutet darauf hin, dass dies der Platz aus der Prophezeiung ist. Ich denke, dass wir noch weiterziehen sollten, bis wir ein Zeichen bekommen." Die Helle glaubte fest an die Worte ihres Sehers und dass diese sie zu dem gewünschten Ort führen würden. "Nun, die Katzen, die schwimmen können, tun dies natürlich auch und die anderen müssen es mit den Trittsteinen probieren. Anders haben wir keine Chance. Ich schlage vor, dass die Schwimmer neben den Trittsteinen den Fluss überqueren, so dass sie denen helfen können, die vielleicht ausrutschen und ins Wasser fliegen.", schlug sie nachdenklich vor. "Vielleicht gibt es auch irgendwo entlang des Flusses eine Stelle, die so flach ist, dass wir durchwaten können. Aber es kostet Zeit den Fluss abzusuchen und es könnte auch erfolglos sein."

[Angesprochen: Ahorn, Eisen]
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Frost

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Di Feb 21, 2017 10:24 pm

Die Gedanken waren finster, mein Sohn welcher an Hunger verstorben war spuckte in meinen Gedanken umher. Die letzten Bilder welche mir in den Sinn kamen waren der kleine abgemagerte Körper... Ein Schmerz fuhr mir durchs Herz, und stumm sah ich auf meine Maus hinab "Wie viel ich dafür geben würde sie ihm zu geben... aber ich muss weiter machen, ich will weiter machen. Und da wo er jetzt ist geht es ihm besser" dachte ich zuversichtlich und schob die deprimierenden Gedanken von mir. Ich zögerte nicht weiter und biss in meine Maus, verschlang sie nach und nach mit hungrigen Bissen und leckte mir schlussendlich die Schnauze als der Nager verspeist war. Müdigkeit brach über mich herein, meine Ballen schmerzten und vorsichtig putzte ich diese ein wenig ehe ich mich zusammen rollte. Die Dunkelheit begrüßte mich, die anderen waren ganz in der Nähe und die Luft war angefüllt von der Wärme der Katzenkörper welche mich schon bald in den Schlaf sinken ließ.

-----Nächster Morgen

Helle strahlen trafen auf mein Gesicht und ich verzog leicht das Gesicht ehe ich mir eine Vorderpfote leicht über die Schnauze und mit über das Gesicht legte. Leise murrte ich, war der nächste Tag etwas wirklich schon angebrochen? Die Müdigkeit zog an meinen Gliedern, doch an einschlafen war nicht mehr wirklich zu denken. Leise seufzte ich ehe ich die Pfoten von meiner Schnauze herunter nahm und mich langsam aufsetzte, ich konnte gerade noch sehen wie Ahorn sich zu Lotus auf machte und sah kurz zu den beiden. Sie schienen ein Gespräch zu beginnen und mit Sicherheit ging mich dies nichts an weswegen ich die Aufmerksamkeit nicht weiter auf die beiden richtete sondern im stillen mit einer Fellwäsche begann. Über mein Brustfell leckend glättete ich den Pelz dort und machte mich dann an meine Flanken um sie vom Staub des Boden´s zu befreien. Ich wusste nicht wie es heute weiter gehen würde, doch ich befürchtete dass wir noch viel weiter wandern würden weswegen ich mich wieder nieder ließ. Ich blieb wach, suchte mit wachsamen Augen die Umgebung ab doch so konnte ich meine Pfoten einfach am besten ein wenig ausruhen ehe ich sie wieder belasten musste.
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Ahorn
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Feb 22, 2017 2:37 pm

Ahorn erwiderte Lotus Lächeln, als sie behauptete, dass ihr Nest eben sehr gemütlich war. "Stimmt, es sieht wirklich sehr einladend aus, vielleicht solltest du dich darauf spezialisieren ausgefallene Nester zu bauen," scherzte der Braunrote frech, verstummte aber schnell wieder, als Eisen sich über die Lautstärke ihres Gespräch beschwerte. Seine Schwester gab ihm einen leichten Klaps auf den Ohr, was Ahorn schmerzhaft an seinen Bruder Fuchs erinnerte. Die beiden hatten schon unzählige Rangeleien und Auseinandersetzungen gehabt, trotzdem hatten sie einander immer lieb. Hoffentlich haben wir die Gelegenheit noch einmal dazu, dachte er leicht betrübt und entfernte sich ein Stück von dem schlafenden, Grau-weißen Kater. "Danke, Eisen," fügte er leise an und widmete sich nun wieder seiner Gesprächspartnerin. Lotus blaue, herausfordernden Augen wirkten nachdenklich und sie stimmte letztendlich dafür weiter zu ziehen. "In Ordnung. Ich schlage vor du trommelst alle Katzen, die schwimmen können, zusammen und suchst nach einer geeigneten Stelle zum Überqueren. Ich sehe zu, dass ich die Jungen von Blatt irgendwie verteilt kriege und komme dann mit dem Rest zu euch, wenn alle auf ihrer Position sind," schlug der Kater vor und wartete geduldig auf eine Zustimmung der hübschen weißen Kätzin. Wenn sie diese Reise überleben wollten, mussten sie zusammen arbeiten und sich einig sein.

[angesprochen: Lotus, Eisen]
[erwähnt: Blatt & ihre Jungen]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Feb 22, 2017 3:51 pm

"Das wäre sicher eine gute Aufgabe, man könnte mich dann Lotus, die Nestbauerin nennen.", ergänzte sie amüsiert. Es tat gut wieder scherzen zu können und nicht nur verbissen auf die Reise fixiert zu sein. Man brauchte ab und zu etwas Ablenkung, besonders sie. Bei seinem Vorschlag nickte die Helle zustimmend und verabschiedte sich schließlich mit einem Lächeln. Sie war froh, dass der verantwortungsvolle Braunrote sie teilweise anführte und sich um alle kümmerte. Entschlossen stand sie nun auf und schritt zu dem Platz, wo die meisten Katzen schliefen. "Guten Morgen euch allen!", fing sie mit erhobener Stimme an und wartete bis die meisten aus ihrem Schlaf halbwegs aufgewacht waren. "Es tut mir leid euch so aufzuwecken, aber wir möchten nun gerne weiterziehen und das geht nur, indem wir den Fluss überqueren. Die Katzen, die schwimmen können, kommen bitte mit mir. Wir suchen eine Stelle, die einfach zu überqueren ist und wo die anderen, die nicht schwimmen, den Fluss mithilfe von Trittsteinen überqueren können." Geduldig wartete sie darauf, bis die Schwimmer zu ihr kamen. In Gedanken ging sie das Flussufer durch und glaubte von gestern noch eine Stelle zu kennen, die halbwegs passen müsste. "Ich hoffe, dass das alles reibungslos verläuft. Wir haben schon genug Katzen verloren."

[angesprochen: Ahorn, alle Katzen]
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Schleier

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Feb 22, 2017 4:03 pm

Schleier konnte sich gar nicht mehr daran erinnern, wann sie eingeschlafen war, jetzt jedoch wusste sie definitiv, warum sie aufwachte. Moos' drängelnde Stimme war schuldig. Mit ernstem Blick hob die kleine Kätzin den Kopf aus dem Fell ihrer Mutter und sah Moos einen Moment lang finster an. "Was hast du vor?", fragte sie spitz, aber ebenfalls leise, damit sie Blatt nicht wecken würde. Sie hatte sich mit Moos noch nicht wirklich anfreunden können, dafür war sie wohl zu wenig aufgedreht und impulsiv, aber neugierig und abenteuerlustig war sie ja trotzdem. Manchmal zumindest. Einmal alle paar Tage vielleicht. Gerade zumindest war einer der Tage, an dem sie etwas wagen wollte! Vorsichtig richtete sie sich auf und streckte sich, den Blick weiter auf Moos gerichtet. "Ich will mit", stellte sie schließlich nach langem Nachdenken fest, glaube ich, fügte sie in Gedanken hinzu, aber sprach es natürlich nicht aus. Bevor Moos eine Chance hatte zu antworten hob Lotus die Stimme und wünschte allen Katzen einen guten Morgen. Schleier spürte, wie ihre Mutter sich bewegte und kniff die Augen zusammen. Chance verpasst. Als sie hörte, dass Lotus den Fluss überqueren wollte, sah sie einen Moment lang zum rauschenden Wasser und dann wieder zu der hellen Kätzin, die irgendwie mittlerweile zusammen mit Ahorn die Führung über die Gruppe übernommen hatte. "Ich will nicht", murmelte sie schließlich halb entschlossen und setzte sich wieder an Blatt gelehnt hin, "Können wir nicht hier bleiben?"

[Angesprochen: Moos ]


Zuletzt von Schleier am Mi Feb 22, 2017 4:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rotkehlchen

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Feb 22, 2017 4:04 pm

Schlaftrunken hörte sie das 'Guten Morgen' von Lotus und erblickte die Kätzin eine Fuchslänge von ihr entfernt. Gähnend streckte sie sich in ihrer Kuhle und verpasste ihrem Fell eine kurze Wäsche, bevor sie schließlich aufstand und richtete ihre sandbraunen Augen auf die Helle. Diese verkündete, dass sie weiterziehen wollten und dabei den Fluss überqueren mussten. Für Rotkehlchen, als Schwimmerin kein Problem. Gestern, als sie jagen war, war sie dort schon schwimmen und hatte festgestellt, dass die Strömung nicht allzu stark war. Früher waren sie und ihre Familie schon mit wesentlich stärkeren Strömungen konfrontiert, die sie alle gemeistert hatten. Nachdenklich ließ sie ihren Blick schweifen und musterte die verschiedenen Katzen. "Wie viele von ihnen können wohl schwimmen?", fragte sie sich und musste sich eingestehen, dass sie immer noch nicht sehr viel über die Katzen wusste, obwohl sie schon seit Beginn der Reise dabei war. Sie hatte sich erst kurz vorher angeschlossen und erst einige näher kennengelernt. Ohne weiter zu Warten ging sie schließlich zu Lotus hinüber und begrüßte diese mit einem Lächeln. "Guten Morgen.", miaute Rotkehlchen ihr zu und knetete nun ungeduldig mit den Pfoten den Boden. Von den beiden, die die Gruppe irgendwie anführten, war ihr Lotus lieber. Ahorn war ihr einfach unsympathisch mit seiner Art, sie konnte nicht einmal genau sagen wieso, doch es war einfach so. "Denkst du die anderen schaffen es über den Fluss ohne Probleme?", fragte sie die Kätzin neben ihr, um die Stille zu brechen.

[angesprochen: Lotus]
[erwähnt: Ahorn]
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Traum

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Feb 22, 2017 4:21 pm

Traum gähnte am frühen Morgen herzhaft, bevor sie sich umsah. Einige der Katzen waren schon wach, die meisten aber schliefen noch, der Tag hatte schließlich gerade erst begonnen. Moos war scheinbar auch schon wach, denn sie stand neben Dorn, dem Sohn von Blatt, und redete leise mit Schleier. "Guten Morgen ihr beiden", lächelte Traum den beiden Jungen zu, die sich trotz des ähnlichen Alters noch nicht wirklich hatten anfreunden können, was wahrscheinlich auch daran lag, dass Schleier unfassbar schüchtern und zurückhaltend war. Traum stand auf und lockerte ihre müden Pfoten ein wenig, indem sie ihre Krallen in den Baum schlug, an dem sie geschlafen hatte, und sich streckte. "Ich kann nicht schwimmen, also müssen wir warten, bis die anderen Katzen einen sicheren Weg gefunden haben", erklärte sie Moos, nachdem Lotus ihre kurze Rede beendet hatte. Innerlich hoffte sie, dass der Weg wirklich sicher war. Wenn ihrer kleinen Moos etwas zustoßen würde.. Traum schüttelte den Kopf um den Gedanken zu vertreiben. "Du kannst ja noch mit Dorn und Schleier spielen, bis es soweit ist, Aber geht nicht zu weit weg," ermahnte sie ihre Tochter, während sie sich auf den Weg zu Frost machte. Sie hatte in letzter Zeit kaum eine Chance gehabt mit ihr zu sprechen, Moos alleine hielt sie ordentlich in Schach. "Guten Morgen", begrüßte sie die Getigerte schließlich lächelnd und setzte sich zu ihr, "Die Nacht war mal wieder viel zu kurz, oder? Mir tun die Pfoten noch von gestern weh.."

[Angesprochen: Moos, Frost]


Zuletzt von Traum am Mi Feb 22, 2017 8:24 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Splitterndes Eis

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3/3  (3/3)
Zustand: aufgerissener Bauch, blutige Kratzer am Rücken und der Flanke

BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Feb 22, 2017 8:20 pm

~ first post~

Brand hatte die Nacht nicht viel schlafen können, sowie fast jede Nacht. Albträume von fliegenden Schatten und kläffenden Monstern hielten ihn wach. In seinem unruhigen Schlaf zuckte er unkontrolliert und wurde direkt wach, als Frost sich neben ihm rührte. "Schon wach?" fragte er die hellgraue Kätzin und blickte sie aus müden Augen an. Die linke Seite seiner Sicht war wie immer verschwommen, als ob er Wassertropfen im Auge hätte. Der Kater hatte sich inzwischen daran gewöhnt, trotzdem gab es den ein oder anderen morgen an dem er aufwachte und das Gefühl hatte blind zu sein. Frost sah wie immer betrübt aus aber sie machte weiter und das war die Hauptsache. Der Rote setzte sich auf und streckte seine steifen Pfoten, ehe er mit einer dezenten Fellwäsche begann. Kurz darauf rief Lotus alle Katzen zusammen, die schwimmen konnten. "Die Idee mit dem Fluss gefällt mir ganz und gar nicht," kommentierte Brand grummelig und beendete seine knappe Wäsche. Er rechnete eh damit nass zu werden, also wofür jetzt die Mühe machen sich zu putzen? "Hey Frost, du hast da was übersehen," sagte er zu der Kätzin und stupste ihr grinsend mit dem Ballen auf die rosa Nase. "Ups."

[angesprochen: Frost]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Feb 22, 2017 8:55 pm

Blatt wachte erst am nächsten Morgen auf, als Schleier sie weckte. "Was willst du nicht mein Liebes?" murmelte die Königin schlaftrunken und zwang sich die vom Schlaf verklebten Augen zu öffnen. Lotus verkündete gerade, dass sich alle Katzen, die schwimmen konnten, bei ihr einfinden sollten. Ich kann zwar ein wenig schwimmen aber die Strömung würde mich von den Pfoten reißen ... und Schleier und Dorn müssen auch sicher rüberkommen, ich will sie nicht alleine lassen, dachte die zierliche Tigerkätzin besorgt. Ihr Blick wanderte zu Traum, die schon wach war und Moos aufforderte mit ihren Jungen zu spielen. "Geht ruhig spielen aber bleibt in der Nähe! Wenn ich einen von euch beim Fluss erwische gibt es großen Ärger!" mahnte sie die beiden und seufzte erschöpft auf, als Schleier fragte, warum sie nicht hier bleiben konnten. "Wir sind hier noch nicht zu Hause aber wir sind nahe dran. Sobald wir einen passenden Ort gefunden haben, bleiben wir auch dort, versprochen." Die Königin versuchte zuversichtlich zu klingen und schenkte ihrer hübschen Tochter ein sanftes Lächeln. "Und jetzt geh spielen, ich möchte mich ein wenig mit den anderen unterhalten," miaute sie und stand auf. Sie folgte Traum zu Frost und Brand, die sie nun schon seit Ewigkeiten kannte und bei denen sie sich gut aufgehoben fühlte. Sie grüßte die Gruppe mit einem leichten Nicken und begann ihre weiße Brust sauber zu lecken. Zwischendrin fragte sie in die Runde: "Kann einer von euch nachher Dorn nehmen, wenn wir den Fluss überqueren? Er ist schon so groß, dass ich ihn kaum noch tragen kann." In ihrer Stimme schwang ein stolzer Tonfall mit. Glut wäre so begeistert von seinen Jungen, wenn er sie noch erlebt hätte!

[angesprochen: Schleier, Traum, Frost, Brand]
[erwähnt: Dorn, Moos]
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Frost

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Feb 22, 2017 10:10 pm

Noch halb in meiner Wäsche vertieft suchten mich übliche Gedanken heim. Die Bilder von Habicht und Finke, wie sie sterben mussten in den grausamen Bergen. Ja, die Berge waren mein Geburtsort und ewige Zeiten war dies unsere Heimat, doch ich verfluchte sie im inneren, wären die Blattleere dort nicht so unglaublich erbarmungslos würde Finke noch leben! Und das mit Habicht, ich legte die Ohren an, was für ein schrecklicher Unfall. Leider ein zu häufiger Todesgrund in den Bergen, die schrecklichen Raubvögel. Innerlich seufzte ich, manchmal begannen diese Gedanken einfach mich herunter zu ziehen, doch ich machte weiter, so wie ich es immer getan hatte und auch nicht anders gelernt hatte.
Meine Ballen brannten noch immer von den weiten Märchen die wir die letzten Tage hinter uns gebracht hatten und es schien noch immer kein Ende in Sicht. Die Pfoten schmerzten einfach und so blieb ich trotz wachem Zustand liegen, beobachtete bloß die Umgebung und hatte die Ohren gespitzt. Ahorn und Lotus schienen sich in einer Beratung zu befinden und so wollte ich es einfach mit bekommen und nicht verpassen falls das Signal zum weiterlaufen kommen würde. Neben mir regte sich plötzlich der Körper von Brand, der Kater war seid dem Tod von Habicht ein enger Freund für mich und als er mich mit müdem Blick fragte ob ich schon wach war lächelte ich ihm leicht entgegen "wie man sieht ja" miaute ich ihm freundlich zu und sah zu wie er sich nach dem aufwachen erst einmal streckte. Meine Ohren zuckten und ich hob den Kopf mit erwachter Aufmerksamkeit als Lotus die Katzen zusammen rief und alle gemeinsam ansprach. Der Plan zu schwimmen gefiel mir überhaupt nicht und ich vernahm die gegrummelten Worte meines Freundes Brand "mir auch nicht, das kann doch nur schief gehen" murmelte ich und als er auf einmal meinte ich habe da was übersehen sah ich ihn fragend an "Was denn? Wo denn?" fragte ich und wusste nicht auf Anhieb was er meinte. Doch dann stupste er mir mit einem grinsen mit dem Ballen auf die Nase und kommentierte dies mit einem "Ups". Meine Schnurrhaarze zuckten amüsiert "Achja?" raunte ich und setzte mich auf "Du da auch" fügte ich noch hinzu und schnippte ihm mit dem Schweif ans rechte Ohr ehe ich ihm kurz darauf frech die Zunge zeigte. Meine Aufmerksamkeit wurde jedoch erregt als ich erneut angesprochen wurde, dieses mal von Traum. Mit wachem Blick sah ich die Königin freundlich an "Guten Morgen Traum" miaute ich gut gelaunt und lauschte ihren Worten "Ja, es kommt mir vor als habe ich meine Augen erst vor wenigen Augenblicken geschlossen, und meine Pfoten schmerzen auch, ich weiß wie du dich fühlst" miaute ich und sah Brand kurz an, lächelte ihn an ehe ich Traum wieder ansah "Du hast Lotus ja gehört, was hälst du von dieser Idee?" fragte ich die Königin und  wollte gern ihre Meinung dazu hören. Außerdem konnte ich sie wie auch ihre Tochter Moos schon immer gut leiden, hatte sie ins Herz geschlossen und vielleicht benötigte sie ja auch Hilfe. Eine weitere Katze gesellte sich dazu, Blatt, eine weitere Königin der Gruppe welche die Jungen von Brand´s Bruder Glut zur Welt gebracht hatte. Ich konnte eigentlich jede Königin aus unsere Gruppe leiden und dazu gehörte auch Blatt. Als sie sich nach Hilfe erkundigte ob jemand ihren Sohn Dorn über den Fluss tragen könnte, stolz schwang in ihrer Stimme mit, sah ich beide Königinnen hilfsbereit an "Also auf meine Hilfe könnt ihr zählen Traum und Blatt. Ich kann eines der Jungen über den Fluss tragen" miaute ich den beiden Königinnen zu. Auch hatte ich eine kleine Idee die ich gerne mit den Katzen besprechen würde die mir am wichtigsten waren und diese waren gerade hier "Ich würde sowieso sagen dass sich jeder einen Partner sucht mit dem er herüber geht oder besser gesagt der speziell ein Auge auf jemanden hat. In der Masse kann man schnell mal untergehen, vor allem wenn man einfach aus dem Sichtfeld verschwindet und im Wasser landet" sprach ich in aller Ruhe weiter und sah abwechselnd zwischen Traum, Blatt und Brand hin und her, teilten sie meine Meinung vielleicht?
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Schattiges Moos

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Do Feb 23, 2017 4:21 pm

Ungeduldig wartete Moos darauf, dass Dorn endlich aufwachen würde, doch der Goldene schlief fest wie ein Stein. Außerdem konnte sie ihn nicht zu offensichtlich wecken, sonst würden Blatt und Traum noch vorher wach werden. Stattdessen weckte sie versehentlich Schleier, Dorns Schwester. Na toll, jetzt geht sie bestimmt gleich petzen! Dachte Moos genervt, doch zu ihrer Überraschung wollte die Helle stattdessen mitgehen. Moos freute sich über diesen überraschenden Wandel, doch leider wachte ihre Mutter auf, denn Lotus richtete ihre Stimme an alle Katzen. "Mäusedreck!" flüsterte die Schildpattfarbene und warf Schleier einen entschuldigenden Blick zu, den sie mit einem Schulterzucken unterstreichte. Sie schnappte den Rest von Lotus Ansprache auf und sofort stellten sich alle Nackenhaare bei ihr auf. "Mama ich will nicht nass werden! Ich hasse Wasser!" protestierte sie lautstark, doch Traum war schon weg. Empört und mit hoch erhobenem Schweif ging sie zu Schleier und Dorn. "Kommt mit, wir suchen unseren eigenen Weg über den Fluss, ganz ohne Wasser!" schlug sie mit neuem Enthusiasmus vor.

[angesprochen: Schleier, Dorn, Moos]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Do Feb 23, 2017 7:05 pm

Brand war über Frosts positive Reaktion erleichtert. Sie lächelt viel zu selten ... leider. Er spürte ihre Schweifspitze an seinem Ohr und grinste, ehe ihre Spielerei von Traum und Blatt beendet wurden, die sich in der Zwischenzeit zu ihnen gesellt hatten. Etwas peinlich berührt räusperte sich der Kater und stand auf. Er presste seine Nase als Begrüßung gegen die von Blatt, da die beiden ein enges  familiäres Verhältnis zueinander hatten und miaute der anderen Königin, Traum, ein freundliches Guten Morgen zu. Die zierliche Tigerkätzin neben ihm erwiderte den Nasengruß und bat um Hilfe, bei der Überquerung des Flusses mit Dorn und Schleier. Stolz berichtete sie, dass Dorn schon fast zu schwer zum Tragen für sie sei, was Brand ebenfalls freute. "Glut wäre sehr stolz," sagte er leise und lächelte betrübt. "Sobald wir einen Ort zum Bleiben gefunden haben werde ich den beiden alles beibringen, was sie wissen müssen, um zu überleben." Er warf einen Blick über die Schulter zu seinem Neffen und seiner Nichte. Ersterer schlief noch und zweitere spielte bereits mit Moos, Traums Tochter. Als Frost den Vorschlag machte, dass jeder sich einen Partner zum Überqueren des Flusses suchen sollte, drehte er sich zurück und warf der Grauen einen gespielt tadelnden Blick zu. "Partner?  Du weisst doch, dass ich immer auf dich Acht gebe. Wozu brauchst du einen Partner?"

[angesprochen: Frost, Blatt, Traum]
[erwähnt: Dorn, Schleier, Moos]
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Wolf

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Fr Feb 24, 2017 7:07 am

Ich seufzte genervt auf, als auch nach einiger Zeit des Wartens weder Mond noch Bernstein reagierten und aufwachten. Schließlich war es jedoch Lotus Stimme, die mich aufschauen ließ. Die Kätzin trommelte alle anderen Katzen zusammen, die schwimmen konnten, um einen Weg über den Fluss zu finden. Das traf nicht auf mich zu. Weder konnte ich schwimmen, noch war ich scharf drauf mein Fell nass zu bekommen. Stattdessen erhob ich mich und suchte mit meinen Augen die wach werdende Katzengruppe ab. Schließlich blieb ich bei meinem Bruder hängen. Sturm lag immer noch zusammen gerollt da. Belustigung machte sich in mir breit, als ich auf ihn zuschritt. Vielleicht möchte er heute Nebel übernehmen. Ihm kann ich sie anvertrauen. Bei Sturm angekommen, stieß ich ihm etwas grob die Pfote in die Seite und miaute laut: "Aufwachen Fellkugel, Lotus will dir Schwimmunterricht geben." Ich wusste, dass er auch nicht gerade eine Wasserratte war. Gleichzeitig beschloss ich, dass wir nun endlich mal wieder miteinander reden sollten.

[angesprochen: Sturm]
[erwähnt: Lotus]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Fr Feb 24, 2017 12:00 pm

- first post -

Lavendel hatte tief und fest geschlafen, es störte sie nicht wo sie schliefen, hauptsache sie würde ihren Schlaf bekommen und war bei Mutter. Doch auch Lavendel öffnete langsam die Augen und hörte einigen Gesprächen zu. Das Quaken, so hörte sich das für sie an, von Schleier ließ Lavendel  grimmig knurren, "jammer doch nicht so", zischte die Graue und hielt sich die Ohren mit den Pfoten zu und seufzte gleichzeitig. Als Lavendel hörte wie Traum vorschlug Schleier könnte ja mit Moos spielen gehen, verdrehte Lavendel die Augen. Traum verschwand und Moos schlug vor einen Weg über den Fluss ohne Wasser zu suchen, da sprang die Kätzin auf und sprang auf Moos zu, "das ist ein dumme Idee!" Fauchte sie und schüttelte den Kopf, "ihr sollt in der Nähe spielen gehen und nicht weit wandern. Wollt ihr euch unnötig in Gefahr bringen und der Gruppe Probleme bereiten?" Sie schaute Moos durchdringend an. Sie wollte nicht, dass sich Moos und ihre Geschwister in Gefahr bringen, also überlegte sie wie sie den Jungen einen harmlosen Schreck einjagen könnte. Nehmen wir mal an ihr geht los und sucht nach diesem Weg über den Fluss, ohne Wasser, was denkt ihr wie lange ihr wandern müsst und vor allem wie weit ihr euch der Gruppe entfernt, bis ihr diesen 'Weg' endlich gefunden habt?" fragte sie Moos und ihre Geschwister  ohne auf eine Antwort zu warten.Und was ist, wenn euch plötzlich etwas angreift? Was ist wenn es davon mehr in der Nähe gibt, habt ihr vor weg zu laufen?" Fragte sie in die Runde und lachte laut. Es wird sicher schneller sein als ihr und euch verspeisen, während die Gruppe euch sucht wird es zu spät sein, denn ihr seid ja nur einen Weg über den Fluss suchen gegangen. Lavendel setzte sich und schaute Moos und ihre Geschwister an, sie hoffte das sie jetzt nur spielen wollten. "Was ihr machen könnt, ist, das den größeren Katzen vorzuschlagen, die werden sich sicher freuen über so einen Einfall, da nicht alle schwimmen können, aber für kleine Katzen ist sowas nichts."

[Angesprochen: Moos, Schleier, Dorn]
[Erwähnt: Traum, Blatt, Ahorn]
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Eiserner Schweif

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Fr Feb 24, 2017 9:47 pm

Inzwischen waren alle Katzen aus der Gruppe wach und machten so einen Lärm, fast wie zwitschernde Vögel in der Blatttfrische. Genervt legte Eisen die Pfoten schützend über seine grauen Ohren aber selbst das half nichts mehr. Müde verabschiedete er sich von dem Gedanken an einen friedlichen Schlaf und stand auf. Lotus war gerade dabei ihren Plan zu verkünden, den sie und Ahorn vorhin lautstark ausdiskutiert hatten und mit schweren Pfoten ging er zu seiner Schwester hinüber. "Hier bin ich," verkündete er mit falschem Enthusiasmus und gähnte herzhaft. Erst jetzt bemerkte der Graue Rotkehlchen, die neben Lotus stand und eine besorgte Miene aufgesetzt hatte. Er war der noch etwas fremden Kätzin sehr zugetan und wollte mit ihr ins Gespräch kommen. "Keine Sorge, wir werden die Trockenschwimmer schon irgendwie über den Fluss bekommen," versuchte er die hübsche Graue zu beruhigen und begann über sein noch vom Schlaf zerzaustes Brustfell zu lecken. Unauffällig zog er dabei die Muskeln an seinen Schulter und der Brust an, um Rotkehlchen zu imponieren.  

[angesprochen: Lotus, Rotkehlchen]
[erwähnt: Ahorn]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Fr Feb 24, 2017 10:00 pm

Schleier sah ihre Mutter an, als diese aufwachte und verschlafen fragte, was Erstere nicht wollte. "Ich will nicht schwimmen", wiederholte sie also mit leiser Stimme und sah den moosbewachsenen Boden zu ihren kleinen, runden Pfoten mit angelegten Ohren an. Alleine der Gedanke behagte ihr schon ganz und gar nicht. Seufzend folgte sie Blatt mit dem Blick, als diese sich entfernte. Wir sind noch nicht zuhause. Manchmal wusste Schleier nicht einmal, ob sie jemals zuhause ankommen würden. Frust machte sich in ihr breit und zu allem Überfluss wachte jetzt auch noch Lavendel auf und fauchte Schleier sofort an. Die weiße Kätzin sah zu Moos und rollte mit den Augen. Und schon ist die größte Spaßbremse aufgewacht. "Ich jammer wann ich will und so laut wie ich will", murmelte sie in ihr weißes, fluffiges Fell und hoffte innerlich, dass Lavendel es vielleicht sogar hörte. Normalerweise hatte Schleier kaum Reibungspunkte mit ihrer Schwester, so still und ruhig wie sie sonst war, aber ausgerechnet heute, wo Schleier endlich mal wieder den Mut für ein Abenteuer hatte, musste Lavendel natürlich von der ersten Sekunde an den Moralapostel spielen. Während ihre Schwester ihre Predigt hielt, sah Schleier also zu Moos und zog eine Grimasse nach der anderen, bis sie schließlich lachen musste. Lavendel hatte mittlerweile aufgehört ihren Monolog zu führen und Schleier trat näher zu Moos heran. "Wenn Dorn wach ist, laufen wir einfach los", flüsterte sie der Bunten so leise ins Ohr, dass nur diese es hören konnte, "Wenn sie mitkommt.. mitgehangen, mit gefangen."  

[Angesprochen: Blatt, Moos, (Lavendel)
Erwähnt: Dorn ]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Fr Feb 24, 2017 10:24 pm

Ein genervtes Fauchen ließ die beiden jungen Kätzinnen plötzlich aufschauen. Moos war völlig irritiert als Lavendel plötzlich erst Schleier und dann sie selbst anfauchte. Mit großen Augen sah sie die beiden Schwestern an und verstand kaum, was die Graugetigerte von ihr wollte. Es könnte aber auch daran gelegen haben, dass Schleier während der Ansprache ihrer Schwester die ganze Zeit Grimassen gezogen hatte. Moos musste sich schwer zusammenreißen so zu tun, als ob sie Lavendel weiter zuhört, konnte aber ein Grinsen oder Kichern zwischendurch nicht vermeiden. Als sie fertig mit reden war, sammelte die junge Kätzin sich wieder und wurde ernster. "Wer sagt denn was von wandern? Was soll uns angreifen? Und wo bleibt der Spaß, wenn wir den Erwachsenen alles erzählen?" fragte die Schildpattfarbene verwirrt nach, "das soll doch ein Abenteuer werden!" Verständnislos schüttelte sie mit dem kleinen Kopf und sah Schleier auf sie zu kommen. Die Weiße flüsterte ihr ins Ohr, dass wir trotzdem gehen würden, wenn Dorn endlich wach sei. "Dann lenk deine Schwester irgendwie ab, dass sie uns nicht verpetzt!" zischte Moos zurück und sah sich dabei unschuldig in der Gegend um.

[angesprochen: Lavendel, Schleier]
[erwähnt: Dorn]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Sa Feb 25, 2017 9:23 am

Bevor Lotus noch antworten konnte, tauchte Eisen neben seiner Schwester auf und schien dabei sehr enthusiastisch - zumindest bis er gähnte. Mit einem Schmunzeln quittierte Rotkehlchen dies und sah ihn interessiert an, als er sich an sie wandte. "Nun, das hoffe ich doch. Wir wollen schließlich nicht hier feststecken.", erwiderte die Graue mit einem Lächeln und beobachtete wie er sich das Fell kurz putzte. Die Kätzin hatte noch nicht sehr viel mit Eisen zu tun gehabt, jedoch schien er ihr sehr sympathisch, was wohl in der Familie lag. Schließlich legte sie den Kopf leicht schief und blickte ihn mit ihren hellgrünen Augen aufmerksam an. Während sie warteten, konnten sie genauso gut miteinander reden, beschloss sie nun. "Ein Kater wie du hat sicher schon viel in seinem Leben gesehen, oder? Was war die gefährlichste Situation, der du je gegenübergestanden bist?", fragte sie den attraktiven Grau-Weißen nun. "Wie war es eigentlich bei euch im Tal, bevor dieses Unglück passiert ist?", fügte Rotkehlchen noch hinzu und blickte in seine auffällig gelben Augen. Sie hatte zwar schon ein wenig über deren Leben früher gehört, doch nicht allzu viel. Nachdem ihre Lebensweise sich doch sehr von der Eisens unterschied, faszinierte sie das wirklich. Sie wusste bloß, dass viele Katzen miteinander gelebt hatten, aber nicht, ob es Rangordnung gab oder ob einer das Sagen hatte. Denn egal wie es damals im Tal war - so ähnlich würde es sicher auch hier werden, wenn sie den Platz der "Prophezeiung" gefunden hatten. So oder so, die Graue wusste nicht genau, was es mit dieser genau auf sich hatte.

[Angesprochen: Eisen]
[Erwähnt: Lotus]
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Eiserner Schweif

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Sa Feb 25, 2017 1:01 pm

Eisen spürte Rotkehlchens Blick auf sich ruhen, weshalb ihm schlagartig heiß wurde unter dem dichten, grauen Pelz. Die Kätzin begann ihm zu schmeicheln und fragte, was die gefährlichste Situation gewesen sei, der er je gegenüber gestanden hatte. Er brauchte nicht lange zu überlegen und antwortete mit ruhiger, ernster Stimme: "In den Bergen gab es zu Hauf gefährliche Situationen aber meine größte Angst war es Lotus zu verlieren, nachdem wir nur noch einander hatten." Eisen blickte zu seiner Schwester und schenkte ihr ein kurzes, warmes Lächeln, ehe er sich wieder an Rotkehlchen wandte. "Es gab einen kleinen Bachlauf in den Bergen, der in einem halbrunden Teich zwischen ein paar Felswänden endete. Zwei Mal im Jahr konnte man dort Fische vorfinden, die sich zum Laichen sammelten. Allerdings wussten die Raubvögel das auch. Lotus und ich hatten uns hinter einem Felsvorsprung versteckt und warteten auf unsere Chance. Dutzende Vögel kreisten mit ihrem ausgebreiteten Schwingen und scharfen Krallen über den Teich; stürzten gelegentlich herab und holten den ein oder anderen Fisch aus dem Wasser. Sie stritten teilweise in der Luft um die Beute, wobei sie einige Beutestücke wieder fallen ließen. Als ein noch zappelnder Fisch eine Schwanzlänge vor uns landete, sprang Lotus ohne zu zögern los und griff ihn sich. Sofort stürzten zwei der Vögel hinab und jagten sie. Ich hockte immer noch hinter dem Vorsprung, hatte vor Angst geweitete Augen und konnte mich nicht rühren. Erst als einer der Vögel mit seinen Krallen Lotus Nackenfell packte und sie schrie, rannte ich los. Ich dachte nicht groß nach und sprang das Tier mit ausgefahrenen Krallen an. Ich riss ihm jede Menge Federn heraus und biss ihm in die Beine, bis er meine Schwester endlich los lies. Der andere Vogel jedoch packte mich am Schweif und hackte mehrmals auf mich ein. Nun war es Lotus, die mich gerade rechtzeitig aus den Fängen des Raubvogels befreite, doch ein Teil meines Schweifes blieb zurück." Eisen drehte sich ein Stück und winkte mit seinem gezackten Schweif, der nie wieder ganz verheilt war. "Ganz ehrlich? Lieber ein Stück Schweif als meine Schwester," sagte er mit amüsiertem Unterton und ging zu Lotus, um seine Wange gegen ihre zu reiben. Fast hätte Eisen Rotkelchens zweite Frage vergessen und überlegte kurz, ehe er ihr antwortete: "Im Vergleich zu den Bergen oder der Reise glich das Tal einem Paradies. Es gab immer genug Beute und wenig Feinde. Wir waren eine große Katzengemeinde, viel größer als die jetzige und hatten einen Rat, der über wichtige Dinge entschied. Außerdem gab es einen Seher, der die Heilkunst und das Sehen beherrschte. Ich denke wir alle wussten damals nicht zu schätzen was wir im Tal hatten," schlussfolgerte er und seufzte auf. "Aber egal. Was ist mit dir? Wieso hast du dich uns angeschlossen? Immerhin lebtest du ja nicht im Tal oder?" fragte Eisen interessiert nach.

[angesprochen: Lotus, Rotkehlchen]
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3/3  (3/3)
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Sa Feb 25, 2017 1:59 pm

Interessiert lauschte die Kätzin seiner Geschichte und schmerzhaft wurde sie dabei unwillkürlich an ihren Bruder erinnert. Leider spiegelte sich das auch in ihrem Blick wieder, den sie schnell senkte, um nicht aufzufallen. "Das hört sich tatsächlich sehr gefährlich an, ich bin froh, dass ihr das überstanden habt.", meinte sie ehrlich. "Es ist schön zu hören, dass ihr euch so gut versteht und alles für einander tun würdet.", sprach die Graue schließlich, nachdem sie sich etwas gefangen hatte und sah die Zwei mit einem Lächeln an. "Geschwister sollten genauso miteinander umgehen, wie ihr es tut.", fügte Rotkehlchen noch hinzu und ihr Blick glitt zu seinem Schweif, der ihn jedoch nichts von seiner Attraktivität einbüßen ließ. Eisens Erzählung über die damalige Situation schien sehr positiv zu sein und die Kätzin hoffte, dass es in Zukunft vielleicht auch wieder so sein würde. "Das ist wohl oft so. Man schätzt etwas erst richtig, wenn man es nicht mehr hat.", miaute sie leicht schulterzuckend, da sie das auch am eigenen Leibe hatte erfahren müssen. "Nein, ich habe nicht im Tal gelebt. Meine Familie und ich lebten ungefähr einen Tagesmarsch entfernt von eurem Tal. Ich habe mich immer sehr gut mit meinen Eltern und meinem Bruder verstanden und eigentlich war unser Leben sehr gut. Ab und zu hatten wir etwas Beuteknappheit, wenn die Blattleere sehr hart war, aber ansonsten konnte ich mich nicht beschweren. Ich hatte auch einen besten Freund mit dem ich viel erlebte, ähnlich so wie du und Lotus.", antwortete sie und musste beim Gedanken an Filus kurz schmunzeln. "Er war immer abenteuerlustig und voller Ideen, aber leider verstanden er und mein Bruder Kobra sich nicht allzu gut. Kobra war eher faul und lag lieber in der Sonne, als die Umgebung zu erforschen. Als ich mit ihm eines Tages aber Jagen war, wollte er einen Fisch fangen, aber der Fluss war durch den geschmolzenen Schnee viel höher als sonst und auch die Strömung war stärker. Als er schließlich auf einen Tritttstein im Wasser springen wollte, rutschte er ab." Kurz pausierte Rotkehlchen, da sie die Erinnerung mit Schuldgefühle erfüllte. "Jedenfalls konnte er sich von selber nicht ans Ufer retten und ich sprang ihm sofort nach, aber als ich schließlich an Land zog, war er schon tot.", fügte sie hinzu und sah nun wieder zu Eisen. "Ich wollte nicht weiter bei meinen Eltern bleiben, weil sie mich daran erinnern, dass ich Kobra habe sterben lassen. Deswegen zog ich weiter und stieß dann auf euch. Das gab mir Hoffnung, dass ich bei euch ein neues, besseres Leben aufbauen kann.", endete die Graue nun und zuckte resigniert mit dem Ohr. "Aber lass uns über etwas anderes sprechen, das Thema ist zu bedrückend.", schlug sie mit einem schwachen Lächeln vor.

[Angesprochen: Eisen, Lotus]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Sa Feb 25, 2017 6:06 pm

Ahorn wartete geduldig auf die Zustimmung der hellen Kätzin und ging dann in die Entgegengesetzte Richtung, als Lotus zum Fluss lief und die Schwimmer ran holte. Der Rote bahnte sich zunächst einen Weg zu Wolf, Sturm und Anhang, da die kleine Gruppe ihm am nächsten war. "Guten morgen. Wir ziehen weiter. Bitte geht zu Lotus und den anderen Katzen am Ufer. Die Schwimmer werden im Fluss positioniert und sollen uns helfen sicher über das Wasser zu kommen," erklärte er ruhig aber bestimmend. "Es wäre gut wenn jemand Blatt und Traum mit den Jungen helfen könnte, damit sie nicht mehrmals den Fluss durchqueren müssen. Wenn wir dann auf der anderen Seite angekommen sind, sammeln wir uns und warten bis jeder da ist, ehe wir weitergehen." Er wartete kurz auf eine Zustimmende Reaktion und lief dann weiter zu der zweiten Gruppe, bestehend aus Frost, Brand, Blatt und Traum. Er sagte ihnen das gleiche und forderte zusätzlich die Königinnen auf ihre Jungen einzusammeln, damit es los gehen konnte. Nun konnte er zurück zu Lotus gehen, die bereits am Ufer stand, zusammen mit Rotkehlchen und Eisen. "Es kann losgehen," verkündete Ahorn leicht aufgeregt und sein Herz schlug zehnmal schneller als er auf die schnelle Strömung des Flusses sah.

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übrige Gesundheit:
22/22  (22/22)
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3/3  (3/3)
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Sa Feb 25, 2017 6:18 pm

Rotkehlchen kam zugleich zu ihr und grüßte sie freundlich, was die Helle lächelnd erwiderte. Sie kannte die Graue nicht sehr gut, doch sie war ihr bisher nur positiv aufgefallen. Als diese schließlich eine Frage stellte, wollte Lotus ihr aufmunternd antworten, doch Eisen kam ihr zuvor. Grinsend quittierte sie sein Auftreten und wie sich sein Verhalten änderte, als er Rotkehlchen bemerkte. "Dieser Charmeur.", dachte sie bloß grinsend und lauschte ihrem Gespräch mit halbem Ohr. Erst als Eisen wieder zu ihr kam, nickte sie lachend zustimmend. "Ich hoffe doch, dass ich dir wichtiger bin." Rotkehlchens Geschichte erweckte ihr Mitleid, weshalb sie ihr einen mitfühlenden Blick schenkte. "Das tut mir ehrlich leid. Ich wüsste nicht, was ich tun würde, wenn ich Eisen nicht mehr an meiner Seite hätte.", gab Lotus zurück und schüttelte bloß den Kopf. "Ich glaube wir brechen auf. Die anderen können nachkommen.", bestimmte die Kätzin nun, da sie schon lange genug gewartet hatten. "Suchen wir eine passende Stelle, damit die Landratten auch heil rüber kommen.", miaute sie amüsiert und gab schließlich den Weg vor. Es dauerte nicht lange, bis sie an der Stelle von gestern angekommen war und tatsächlich war diese für ihre Zwecke genau geeignet. Es war nicht allzu tief und die Tritttsteine waren nicht zu weit voneinander entfernt. Als Lotus wieder aufblickte, sah sie auch schon Ahorn und die restlichen Katzen näher kommen, einige von ihnen wirkten nicht sehr begeistert. "Anders geht es leider nicht." Bei Ahorns Verkündung nickte sie und die Helle blickte Eisen und Rotkehlchen zuversichtlich an. "Seid ihr bereit?" Ohne lange zu Warten glitt sie ins Wasser und fühlte sich sogleich in ihrem Element. Ohne viel Anstrengung schwamm sie zu den Tritttsteinen und suchte den Blickkontakt mit Ahorn, um ihm ein Zeichen zu geben.

[Angesprochen: Eisen, Rotkehlchen]
[Erwähnt: Ahorn]
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