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 Grenzfluss

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Schnee
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BeitragThema: Grenzfluss   Do Jan 19, 2017 4:19 pm

das Eingangsposting lautete :



Wer aus den nördlichen Berggebiet kommt, muss zuerst den breiten Grenzfluss überqueren. Er ist relativ flach und die Strömung ist schwach, außer zur Blattfrische wenn der Schnee aus den Bergen schmilzt und der Fluss ansteigt. Ein Narr würde dann versuchen den Fluss ungeübt zu durchqueren. An einigen Stellen gibt es Trittsteine, die man zur Überquerung nutzen kann. Entlang des Ufers befinden sich hohe Eichen und Weiden, deren Blätter den Boden und Fluss zieren. Einfache Beute wie auch Vögel oder Mäuse können hier gefangen werden. Nichtsdestotrotz hat sich nicht schon öfters eine gierige Bergkatze an den sonst so friedlichen Ort verirrt und blieb eine Gefahr für die dort lebenden Tiere.
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Eiserner Schweif

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Sa Feb 25, 2017 10:05 pm

Eisen beobachtete Rotkehlchens Reaktion, die aufrichtig und mitfühlend wirkte. Sie selber erzählte von ihrer Vergangenheit und ihrem Bruder, Kobra, der in einem Fluss ertrunken war. Kurz darauf pausierte sie und Schmerz blitzte in ihren blassgrünen Augen auf. Gibt sie sich etwa die Schuld an seinem Tod? schoss es Eisen durch den Kopf, doch er lehnte den Gedanken ab. Niemand hätte ihn retten können außer er selber - wenn überhaupt. Die Graue endete damit, dass sie auf die Katzengruppe stieß und ein neues, besseres Leben beginnen wollte. "Ich denke das wollen alle, die mit uns mitgekommen sind. Keine Sorge, zusammen bauen wir uns etwas großes auf und nie wieder wird jemand verhungern oder Angst vor Raubvögeln haben müssen." Eisen schenkte der Kätzin ein aufmunterndes Lächeln, als Lotus sagte sie sollen anfangen sich ins Wasser zu begeben. "Auf geht's." Eisen folgte seiner Schwester zu einer geeigneten Stelle an der flache Steine teilweise aus dem Wasser ragten. Er glitt ohne zu zögern in das kalte Wasser und kurz stellte sein Fell sich gegen die plötzliche Kälte auf, glättete sich aber wieder schnell. Er schwamm gen Mitte des Flusses und wartete, auf der Stelle schwimmend, bei einem flachen Stein. Die Strömung zog leicht an seinem Körper, doch er konnte ihr mit ein paar kräftigen Pfotenschlägen entgegen treten. "Bereit!" rief er laut und wartete auf die ersten Katzen.

[angesprochen: Lotus, Rotkehlchen]
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Bernstein

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   So Feb 26, 2017 5:56 pm

Lotus Stimme schreckte Bernstein aus dem Schlaf. Sie hasste es unsanft geweckt zu werden, aber daran musste sie sich wohl oder übel dran gewöhnen. Gähnend setzte sie sich auf, streckte die steifen Glieder und bemerkte Wolfs Geruch. Der Kater schien die Nacht bei ihnen geschlafen zu haben, denn neben Monds zusammengerolltem Körper erkannte man nach Wolf riechende, platt gedrückte Farne. Bernsteins Aufmerksamkeit wanderte wieder zurück zu Lotus, die alle Schwimmer aufforderte, eine geeignete Stelle im Fluss zu finden, wo alle Nichtschwimmer gefahrlos an das andere Ufer kommen konnten. Da die Graue gut schwimmen konnte und ihr nach einem erfrischendem Bad war, beschloss sie sich Lotus anzuschließen. Nach einer kurzen Fellwäsche stieß sie Mond etwas unsanft eine Pfote in die Flanke. "He Mond, wach auf! Lust auf ein kleines Bad?",fragte sie und sah, wie sich Rotkehlchen und Eisen bereits zu Lotus begaben. Ungeduldig blickte sie auf Mond hinab, die langsam wach wurde. Sie kann ja nachkommen, falls sie mit möchte., dachte Bernstein und lief an Ahorn und den anderen vorbei zum Fluss. Eisen und Lotus hatten sich bereits positioniert, um den Katzen zu helfen, die nicht schwimmen konnten. Mit einem knappen Morgengruß an alle, glitt auch sie in den Fluss. Die kühle Nässe tat gut und ließ Bernstein alle Müdigkeit vergessen. Da sie nicht so kräftig wie Eisen war, der auf einer Stelle schwimmend gegen die Strömung antrat, machte sie es wie Lotus und suchte sich einen flachen Trittstein ein paar Schwanzlängen neben Eisen. Elegant kletterte sie darauf, schüttelte ein paar Wassertropfen ab und bedeutete Ahorn ebenfalls, dass sie bereit war.

[angesprochen: Mond]
[erwähnt: Wolf, Lotus, Eisen, Rotkehlchen, Ahorn]
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Sturm

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   So Feb 26, 2017 6:24 pm

Erschrocken fuhr ich aus dem Schlaf, als ich eine unsanfte Pfote spürte und eine vertraut klingende, aber laute Stimme vernahm. Kurz klärte ich meine Gedanken und stellte fest, dass ich gestern wohl einfach eingeschlafen sein musste, als ich auf Wolf gewartet hatte. Mein Bruder stand nun überraschenderweise  vor mir. Schwimmunterricht? Immer noch vom Schlaf benommen, hörte ich Lotus letzte Worte und verstand. "Ich und schwimmen? Da kannst du gleich versuchen mich in ein Nest voller Nattern zu stecken!", meinte ich schmunzelnd, wusste aber, dass es heute keinen andere Weg gab, wenn wir den Fluss überqueren wollten. Es tat gut wieder mit meinem Bruder zu reden und gerade überlegte ich, wie ich meine nächsten Worte wählen sollte. Ich wollte den Streit aus dem Weg schaffen. Jetzt. Aber gerade öffnete ich den Mund, als Ahorn zu uns kam und verkündete, dass es losgehen konnte. Als ich einen Blick auf die Katzen warf, die schon schwimmend im Fluss warteten, lief mir ein Schauer über den Rücken. Mit meinem längeren Fell wird es garantiert nicht leicht sein, trotzdem überlegte ich eines der Jungen zu übernehmen, die sicherlich hilfloser waren als ich. Vielleicht ist es ja wie laufen, nur ohne Boden., versuchte ich mir Mut zu machen und nickte, um Ahorn zu signalisieren, dass ich verstanden hatte. Da ich wusste, dass Wolf auch nicht sehr begeistert von der Vorstellung zu schwimmen war, warf ich ihm einen aufmunternden Blick zu und meinte sarkastisch: "Du hast doch ein Augen auf mich, nicht wahr, Brüderchen?"

[angesprochen: Wolf]
[erwähnt: Ahorn, Lotus]
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Wolf

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi März 01, 2017 7:50 am

Zufrieden stellte ich fest, dass ich es tatsächlich geschafft hatte, meinen Bruder zu erschrecken. Er schien erst ein wenig verwirrt zu sein, doch auf seine darauf felgende Bemerkung musste ich genau so wie er schmunzeln. Sturm schien noch etwas sagen zu wollen und auch ich hatte das dringende Bedürfnis, endlich unseren Streit beizulegen, doch kamen wir beide nicht zum reden. Ahorn tauchte bei uns auf, erklärte uns den Plan und fragte auch, ob einige den Jungen von Blatt und Traum helfen könnten. Ich zuckte bestätigend mit den Ohren, um ihm zu zeigen, dass ich alles verstanden hatte. Dennoch setzte ich wieder einen grimmigen Gesichtsausdruck auf und meinte zu Sturm: "Eigentlich hatte ich gehofft, dass wir uns nicht das Fell nass machen müssten." Sturm schien ebenfalls nicht begeistert zu sein und mit seinem langen Fell würde er es auch nicht einfach haben. Bin ich froh, dass ich so ein kurzes Fell habe! Auf die Bemerkung meines Bruders, boxte ich ihm kurz spielerisch in die Seite, eher ich antwortete: "Nur, wenn ich gerade nicht selber mit ertrinken beschäftigt bin." Zwar sollte das ganze ein Scherz sein, doch trotzdem machte ich mir insgeheim Sorgen um die Jungen in der Gruppe. Wir würden sie eines Tages gut gebrauchen können, da wäre es nicht vom Vorteil, wenn sie ertrinken würden. "Lass uns zum Fluss gehen.Vielleicht können wir da den Jungen ein wenig helfen, schließlich hat Ahorn danach gefragt", knurrte ich daher zu Sturm und versuchte mir nicht anmerken zu lassen, dass ich ihnen aus freien Stücken helfen wollte. Selbstsicher stapfte ich also zum Flussufer, nur um kurz darauf einen skeptischen Blick auf das Wasser zu werfen. Die Strömung schien nicht besonders stark zu sein, doch wer wusste schon, wie es unter der Oberfläche aussah. Eisen befand sich bereits im Wasser, während Lotus und Bernstein auf etwas weit voneinander entfernt stehenden Trittsteinen saßen. Schnell warf ich einen Blick auf Ahorn. Auch er schien leicht nervös zu sein. Abwartend blieb ich am Flussufer stehen um auf die Kätzinnen mit Jungen zu warten. Wenn sie Hilfe brauchen, dann sollen sie sie auch bekommen.

[angesprochen: Sturm]
[erwähnt: Junge, Ahorn, Eisen, Lotus, Bernstein]
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Nebel

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Do März 02, 2017 4:49 pm

[- 1 Maus]

Nachdem sich Ahorn bei uns für unseren Bericht bedankt hatte, folgte ich meinem Mentor an eine etwas von diesem abgelegene Stelle. Kurz beobachtete ich Wolf dabei, wie er seinen Blick schweifen ließ, ehe er sich nochmal zu mir umdrehte und meinte, dass ich es vorhin gut gemacht hätte und er gleich mal mit Mond reden würde, ob sie mich morgen vielleicht mitnehme. „D-danke Wolf,“ miaute ich überrascht, lächelte dann aber erfreut,“ dann wünsche ich dir noch eine gute Nacht!“ Während der graue Kater sich zu meiner Cousine Mond aufmachte, nahm ich meine Beute wieder auf und begann nach meinem Bruder zu suchen, da ich mir ziemliche Sorgen um ihn machte und Mond gerade ehe in guter Gesellschaft war. Außerdem beschlich mich wieder das Gefühl, dass sie gegen ihren Willen und nur für uns mitgekommen war und wollte ihr deshalb nicht noch mehr zur Last fallen. Sie hatte in unserer alten Heimat sich sehr gut mit einen Kater namens Reh verstanden und auch wenn weder zu unserer Familie gehörte noch gestorben war, so hatte sie ihn doch verlassen müssen und ist traurig? Wäre das in etwa so, wenn Wolf verschwinden würde? Fragte ich mich nachdenklich, wischte dann aber den Gedanken beiseite als ich endlich das vertraute Fell von Maus erblickte. Ich gesellte mich zu ihm und suchte nach seiner verletzten Pfote, aber er hatte sich so zusammengerollt, dass ich sie nicht sah, dafür bemerkte ich aber, das er geweint hatte. Ich legte meine Frischbeute neben ihn und leckte ihm tröstend über den Kopf, während ich dazwischen leise miaute:“He, Maus. Wir sind vermutlich fast am Ziel angekommen, es könnte schon hinter diesem Fluss sein. Bitte sei nicht traurig, wenn du wieder fit bist und wir unseren neuen Lebensort gefunden haben, gehen wir nocheinmal zurück in die Berge und holen Mama, dann wird alles wieder gut.“ In meiner Stimme schwang Überzeugung mit und ich versuchte wirklich selbst daran zu glauben. Ich drehte mich einmal halb und wählte von den zwei Beutestücken die Maus aus und begann sie zu teilen, ehe ich die eine Hälfte meinem Bruder hinschob. „Komm iss ein wenig, das ist meine erste Frischbeute gewesen und ich möchte das du davon kostest“, miaute ich mit aufmunterndem Lächeln. Und widmete mich meinem Teil zu. Hungrig, aber ohne zu Schlingen verspeiste ich ihn und merkte langsam, wie mich die Müdigkeit überfiel. Also kuschelte ich nach einem Letzten Gute Nacht Wort an meinem Bruder mich an ihm und rollte mich zu einer Kugel zusammen, bevor ich nach wenigen Atemzügen auch schon einschlief.

[angesprochen: Wolf, Maus]

Nächster Morgen
[- 1 Elster]

Am nächsten Morgen wurde ich durch die Ankündigungen von Lotus und Ahorn geweckt, blieb aber noch ein bisschen schlaftrunken liegen, bis die Gespräche immer mehr und lauter wurden. Solange ich alles mitkriege mache ich nichts falsch, dachte ich, richtete mich dann aber schlussendlich auf, putzte mein heute besonders stark abstehendes Fell und schaute mich mit einer Mischung aus Nervosität und Aufregung um. Die meisten Katzen waren schon da, aber Mond sowie Maus und einige andere Katzen schliefen noch. Da meine Cousine aber gerade von Bernstein geweckt wurde, rüttelte ich mit meiner Pfote sacht an der Schulter meines Bruders und miaute enthusiastisch:“Guten Morgen, Maus. Los, steh bitte auf, es geht bald weiter.“ Dann ließ ich ihm Zeit zum Aufstehen, während ich mir die Elster von gestern vornahm und in vier Stücke teilte. Zwei behielt ich bei Maus, damit er sich vor der Flussüberquerung stärken konnte und auch ich einen kleinen Happen bekam. Nun nahm ich die restlichen Teile eines legte ich auf dem Weg zum Flussufer vor Mond ab, bevor ich mir begann am Fluss nachträglich die Pfoten zu waschen. Da sie nicht mehr schmerzten sondern nur unempfindlich anfühlten, ging ich zwar davon aus das sie sich nicht entzünden würden, aber sicher ist sicher. Schließlich brachte ich auch das letzte Teil der Elster zu Wolf, welcher nicht weit entfernt ebenfalls am Flussufer abwartend stand. Lächelnd gesellte ich mich zu ihm und begrüßte ihn freundlich:“Guten Morgen, Wolf! Denkst du wir werden heute finden wonach wir suchen?“ Ich schaute kurz neugierig über den Fluss und bekam wieder einen Anflug von nervöser Aufregung zu spüren, wodurch sich mein Fell noch mehr sträubte. In diesen Moment bemerkte ich warum ich überhaupt hier war und schob Wolf die Frischbeute hin. „Hier, das ist übrigens für dich. Gestärkt kannst du den anderen sicher besser helfen und vielleicht kannst du Sturm ja auch ein bisschen davon abgeben,“ ich leckte mir verlegen über das Brustfell, da ich nicht wusste, ob er es als negativ betrachten würde, wenn ich jedem von meiner Beute abgab, aber inzwischen fühlte es sich fast so an als wäre unsere Gruppe eine große Familie. Ich wendete meinem Blick wieder dem Fluss zu und wartete darauf, dass die Flussüberquerung beginnen würde, während ich darüber nachdachte ob und wie ich Maus auf die andere Seite hinüber helfen könnte.

[angesprochen: Wolf, Maus]
[erwähnt: Sturm]
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Wild

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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mo März 06, 2017 3:35 pm

Maus zuckte mit den großen, hellgrauen Ohren, als vertraute Pfotenschritte sich näherten. Es war seine Schwester Nebel, die endlich zu ihm kam. Der Geruch von Frischbeute verriet, dass sie etwas zu Fressen dabei haben musste. Hoffnungsvoll drehte der junge Kater seinen Kopf und versteckte schnell die angeschwollene Wunde unter seinem Brustfell. "Du meinst wir könnten bald ein richtiges zu Hause haben?" fragte er misstrauisch nach. Sie waren nun schon so lange unterwegs gewesen und suchten diesen dummen, flüsternden Schnee. Welcher Schnee flüsterte überhaupt? Also Maus kannte keinen. "Und wieso sollte hinter dem Fluss Schnee zu finden sein? Der liegt nur oben auf den Bergen oder fällt in der Blattleere vom Himmel." Missmutig kickte der Getigerte einen kleinen Kieselstein mit seiner Schweifspitze weg, doch seine Laune wurde merklich besser, als er von Nebel eine halbe Maus zugeschoben bekam. "Wirklich? Du hast sie gefangen? Glückwunsch..." miaute er und versuchte dabei aufrichtig zu klingen. Hätte ich eine ältere Katze wie Wolf, die mich alles lehrt, hätte ich auch schon etwas gejagt. Stattdessen sitze ich hier rum und jammere über meinen blöden Knöchel. Er aß gierig seinen Teil und sein Magen schrie nach mehr aber mehr war nicht da. Nebel kuschelte sich an ihn und rollte sich zu einer warmen, flauschigen Kugel zusammen. Auch Maus versuchte seine negativen Gedanken zu vergraben und schloss seine Augen, doch Bilder von im Wasser gefangenen und ertrinkenden Katzen ließen ihm keine Ruhe.

Am nächsten Tag weckte ihn die hohe Stimme seiner Schwester. Sie klang aufgeregt und fröhlich, was der Getigerte nicht nachvollziehen konnte. Müde öffnete er die schweren Augen und versuchte sich zu strecken, was in einem zischenden Schmerzlaut endete. Erschrocken stellte der junge Kater fest, dass sich an seinem verstauchten Knöchel eine Beule gebildet hatte, die in einem seltsamen Winkel ab stand. Es brannte und schmerzte bei jeder kleinen Bewegung und erneut packte ihn die Angst. Niemand darf das sehen! Sie lassen mich sonst hier! dachte er panisch und merkte wie er plötzlich unter dem dünnen Fell anfing zu schwitzen. Nebel hatte ihm ein Stück Elster gebracht und war dann zu Wolf gegangen. Maus schob das Stück Frischbeute bei Seite, ihm war gerade nicht nach fressen. Stattdessen humpelte er möglichst unauffällig zum Flussufer und suchte eine Stelle mit dickem, braunem Schlamm. Vorsichtig bestrich er seinen verletzten Knöchel damit und musste die Zähne schmerzhaft zusammenbeißen, um nicht laut aufzuschreien. Als seine beiden Vorderbeide komplett mit einer dicken Schlammschicht bedeckt waren, ließ er sie in der Sonne trocknen und wagte sich dann erst zu der Stelle, wo schon einige Katzen standen und auf die Überquerung des Flusses warteten. Maus setzte sich ein Stück abseits und wollte zuletzt gehen, um es soweit wie Möglich vor sich auf zu schieben.
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Lavendel

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3/3  (3/3)
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi März 08, 2017 6:27 pm

Lavendel knurrte verärgert, als sie mitbekam wie Schleier während sie sprach Grimassen zog und sie nicht für voll nahm. Am liebsten hätte sich die Kätzin auf ihre Schwester gestürtzt für ihr freches Verhalten, doch sie beruhigte sich schnell.
"Wenn ihr geht, werde ich es den anderen sagen und Dorn bleibt hier", mit diesen Worten drehte sich die Graue von Schleier und Moos weg und lief zu ihrer Mutter. Sie hatte keine Lust sich über das alberne Verhalten aufzuregen und beschloss stattdessen die Anderen aus der Ferne im Auge zu behalten.
Sie kam bei ihrer Mutter an und bekam noch mit was Ahorn zu den Königinnen sagte, bevor er wieder verschwand. Es geht schon los? Lavendel schaute mit großen ängstlichen Augen zum Fluss und bekam leichte panik. "Seid ihr bereit?" Hörte sie Lotus fragen und sah wie die Kätzin mit Leichtigkeit ins Wasser glitt. Lavendel schüttelte den Kopf. "Nein, ich bin nicht bereit!" Jaulte sie.
"Ich will das nicht, Mama", maunzte sie und kauerte sich hin.

[Angesprochen: Schleier, Moos, Blatt]
[Erwähnt: Ahorn, Lotus]
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Ahorn
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Zustand: leichte Kratzer und Abschürfungen an Flanke und im Gesicht

BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mo März 27, 2017 11:56 am

Nachdem alle Katzen auf ihrer Position waren, schob Ahorn seine Angst beiseite und atmete tief durch. Er vertraute den Schwimmern und hatte keine Bedenken, dass sie ihm helfen würden, wenn er den halt verlieren würde. Also trat er vor und ging als erster von der Katzengruppe an Land zum Ufer. Mit einem kräftigen Satz sprang er auf die ersten Trittsteine und balancierte ihn grob mit Hilfe seines breitem Schweifs. Ahorn Krallen klammerten sich an den rutschigen Stein und sein Nackenfell sträubte sich vor Unbehagen, doch es hatte geklappt. Nur noch ein paar Steine, dann bist du drüben, ermutigte der Rote sich und atmete wieder langsam aus, ehe er weiter sprang. Er hatte inzwischen Lotus und Bernstein ohne Zwischenfall passiert, jetzt kamen nur noch Rotkehlchen und Eisen. Er blickte zu der grauen Kätzin und wartete bis sich ihre Blicke trafen, ehe er los sprang. Doch dieser Trittstein war von einer leichten Moosschicht überzogen und Ahorn verlor mit seinen Hinterbeinen den Halt. Sie rutschten unter ihm seitlich weg, so dass der große Kater links überkippte und genau auf Rotkehlchen stürzte. Die beiden zog es kurz unter Wasser und panisch strampelte Ahorn um sich, bis er unter seinen Krallen den glitschigen Stein spürte und sich daran festklammerte. Sein Schweif hatte Halt am zierlichen Körper der grauen Kätzin gefunden und so konnten sie es bewerkstelligen den roten Kater wieder auf den Stein zu manövrieren. "E-entschuldige," stammelte Ahorn und lächelte schief, ehe er nun etwas langsam zum nächsten Trittstein bei Eisen sprang. Nun war er endlich am Ufer angekommen - nass aber unverletzt - und wartete dort auf den Rest der Katzengruppe. "Passt auf die Steine mit Moos auf!" rief er abschließend hinüber und schüttelte sein nasses Fell kräftig aus.

[angesprochen: Rotkehlchen, Katzengruppe]
[erwähnt: Lotus, Eisen, Bernstein, Rotkehlchen]
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3/3  (3/3)
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mo März 27, 2017 6:48 pm

Eisens und Lotus' Reaktionen auf ihre Vergangenheit wirkten sehr ehrlich und das schätzte die Graue sehr. Als Lotus schließlich ihren Aufbruch ankündigte, war die Kätzin sehr motiviert und folgte den Anderen mit federnden Schritten. "Hoffentlich schaffen es alle heil rüber.", dachte sie besorgt, war jedoch auch zuversichtlich. Ohne lange zu warten glitt Rotkehlchen ebenfalls ins Wasser und schwamm zu einem der Trittsteine nach Lotus, auf dem sie sich positionerte und wartete. Lange tat sich nichts, bevor Ahorn als einer der ersten seinen Mut fasste und auf den beim Ufer liegenden Stein sprang. Ohne Zwischenfälle passierte er auch die folgenden, bis er zu ihr kam. Sie erwiderte seinen Blickkontakt und deutete ihm kurz, als Zeichen, dass sie bereit war. Sein Sprung war präzise und er schien heil angekommen zu sein, bis er plötzlich seinen Halt verlor. Bevor sie wusste wie ihr geschah, spürte sie schon das Gewicht des Katers auf sich und wurde mit ins Wasser gezogen. Da sie sofort das panische Gestrampel von Ahorn spürte, versuchte sie ihm, gleichmäßig mit den Pfoten paddelnd, Halt zu geben, den er zum Glück auch fand. Gemeinsam mit ihm kletterte sie wieder auf den Stein und atmete kurz tief durch. Seine Entschuldigung nahm sie mit einem kurzen Nicken an und erwiderte das Lächeln halbherzig. "War ja nicht deine Schuld.", antwortete sie ihm schulterzuckend. Unauffällig beobachtete sie ihn, bis er am Ufer angelangt war und seinen Ratschlag den anderen Katzen zurief. "Vielleicht ist er ja doch ganz okay." Eigentlich war Ahorn ihr immer sehr unnahbar und als Besserwisser vorgekommen, aber wenigstens konnte er sich Entschuldigen. "Selbst wenn er ja eigentlich nichts dafür konnte." Damit sie sich jedoch nicht in Gedanken verlor, konzentrierte sich die Graue wieder auf das Ufer und wartete auf die Nächsten.

[angesprochen: Ahorn]
[erwähnt: Eisen, Lotus]
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Splitterndes Eis

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3/3  (3/3)
Zustand: aufgerissener Bauch, blutige Kratzer am Rücken und der Flanke

BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi März 29, 2017 2:20 pm

Als die Katzen begannen sich am Ufer zu sammeln, stand Brand auf und winkte der kleinen Gruppe, bei der er stand, mit dem Schweif zu. "Blatt, ich werde Dorn nehmen. Wir sehen uns auf der anderen Seite," sagte der große, rote Kater und lief hinüber zu den Jungen. "Es geht los, wir werden euch über den Fluss helfen also zappelt nicht rum dabei," mahnte Brand und nahm Dorn am Nackenfell hoch. Er war erstaunt über das stolze Gewicht des jungen Katers und prophezeihte ihm insgeheim ein sehr starker Kater zu werden. Er lief weiter zum Ufer und passierte Lotus, ehe er mit gesträubtem Fell begann über die ersten Trittsteine zu springen. Das Gewicht Dorns brachte ihm beim Landen aus dem Gleichgewicht und er musste es arg ausbalancieren, um nicht ins Wasser zu fallen. Beim Absprung brauchte er mehr Kraft, das merkte er schnell, als er beim zweiten Trittstein - der etwas weiter entfernt war als der erste - mit den Hinterbeinen im kalten Wasser landete. "Mäusedreck!" zischte der Rote und schüttelte sein kurzes Fell, ehe er weiter sprang. Langsam aber beständig kam er schließlich am anderen Ufer an und ließ seinen Neffen neben Ahorn plumpsen. Brand legte den Kopf in den Nacken und bewegte ihn leicht hin und her, damit dieser sich dehnen konnte. "Hoffentlich war das der letzte Fluss," grummelte er und begann sein Fell sauber zu lecken.

[angesprochen: Blatt, die Jungen, Ahorn]
[erwähnt: Lotus]
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3/3  (3/3)
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Do März 30, 2017 3:30 pm

Mittlerweile kamen immer mehr Katzen der Gruppe zum Fluss. So auch Nebel, die mir zu meiner Überraschung ein Stück Elster zuschob. Einen kurzen Moment lang zweifelte ich, ob sie heute überhaupt selber schon gefressen hatte, doch ich wusste auch, dass sie wahrscheinlich traurig wäre, wenn ich ihr Geschenk ablehnen würde. So nickte ich ihr nur kurz zu eher ich einen prüfenden Blick auf meinen Bruder warf: "Danke. Mit Sturm muss ich wohl teilen, sonst beißt der mir vor hunger noch den Schwanz ab." Mit vor Belustigung funkelnden Augen teilte ich das Stück Frischbeute erneut, schob ihm etwas zu und verschlang den Rest gierig selbst. Schließlich wandte ich mich wieder an Nebel: "Ich weiß nicht, ob wir unser Ziel heute schon erreichen. Langsam bin ich es leid, durch die Gegend zu ziehen." Irgendwie hatte ich selber keine große Hoffnung mehr und mich schon beinahe an den Gedanken gewöhnt, immer weiter ziehen zu müssen. Schließlich zog Ahorn meine Aufmerksamkeit auf sich, als er als erstes den Fluss zu überqueren begann. Nach ihm kam schon Brand mit Dorn im Maul. Beide Kater schafften es nicht trocken über die Trittsteine und mir lief schon ein eiskalter Schauer den Rücken runter, als ich an die schäumende Flut dachte. Da fiel mir Maus ins Auge. Der kleine Junge Kater war der Bruder von Nebel und in den letzten Tagen nicht gut zu Fuß. Zwar versuchte er sich nichts anmerken zu lassen, doch war ich mir ziemlich sicher, dass er den Fluss nicht alleine überqueren konnte. Mit wenigen Schritten war ich bei ihm und grummelte gewohnt ruppig: "Komm, jetzt bist du an der Reihe und ich helfe dir." Es war für mich kein Problem, ihn über den Fluss zu tragen. Er war nicht viel größer als ein Junges und für Nebel tat ich es gerne. Auch wenn ich das nie zugeben würde. Ungeduldig zuckte ich mit dem Schwanz hin und her und wartete auf eine Antwort von Maus.

[angesprochen: Nebel, Sturm, Maus]
[erwähnt: Ahorn, Brand, Dorn]
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Sprießendes Blatt

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Zustand: noch sehr geschwächt, Schmerzen in der Brust und im Kopf

BeitragThema: Re: Grenzfluss   Di Apr 04, 2017 1:02 pm

Nachdem Ahorn zu ihnen gekommen war, um ihnen mitzuteilen, dass sie aufbrechen mussten, lief Blatt zu ihrer Tochter Schleier hinüber. Sie war die Leichteste aus dem Wurf und die Königin würde sie noch gerade so tragen können. "Hab' keine Angst, ich pass auf, dass du nicht nass wirst," beruhigte sie die Weiße und blickte hinüber zu Lavendel: "Und auch du wirst heil über den Fluss kommen, versprochen." Blatt nahm also ihre Tochter am Nackenfell auf und lief hinüber zum Ufer, wo sie die Katzen im Wasser zweifelnd beäugte. Ob sie mich und Schleier fangen, wenn wir stürzen? überlegte sie kurz, verwarf dann aber schnell wieder den Gedanken und sprang mutig los. Das Flusswasser spritzte gegen die Trittsteine und machte die weißen Pfoten der Kätzin nass, was sie aber überraschenderweise nicht sonderlich störte. Sie ließ sich von Lotus ein wenig stützen und sprang dann immer selbstsicherer werdend weiter. Das Gewicht Schleiers' zog zwar an ihrem zierlichen Nacken, doch nach wenigen Sprüngen landeten sie schließlich bei Ahorn und Brand, die ihr das Junge abnahmen. "Danke," keuchte sie und musste sich erst einmal hinsetzen. Erleichtert darüber, dass zwei ihrer drei Jungen bisher ohne Verletzungen über den Fluss gekommen sind, atmete sie tief aus.

[angesprochen: Schleier, Lavendel, Brand, Ahorn]
[erwähnt: Lotus, die schwimmenden Katzen]
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15/15  (15/15)
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3/3  (3/3)
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mo Apr 17, 2017 1:37 pm

Ohje ich hatte total verschlafen und die Aktion mit den Katzen über den Fluss helfen, war schon in vollen Gange, wie konnte ich mich noch nützlich machen? Rasch rabelte ich mich auf und lief zum Fluss. „Braucht noch jemand Hilfe?“ rief ich in die Runde und machte mich innerlich bereit drauf ins Nasse Wasser zu gehen. Trotzdem freute ich mich schon ins Wasser zukommen, das war einfach toll für mich. Schwimmen war schon immer mein Ding gewesen statt sonst wo zu sein. Ich hielt ausschau nach Katzen die Hilfe brauchten.
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Fr Apr 28, 2017 4:02 pm

"Vielen Dank!", lachte ich bei Wolfs Bemerkung und verschlang ebenfalls die Beute, die Nebel mitgebracht hatte. "Wahrscheinlich hätte ich dich wirklich vor Hunger anknabbern müssen"Belustigt wandte ich mich dem Wasser zu, als ich Ahorns Fehltritt bei der Flussüberquerung mitbekam. Ein eisiger Schauer lief mir über den Rücken, doch der Kater erreichte sicher das andere Ufer. Ihm folgten weitere Katzen und zu meiner Befürchtung waren wir bald ebenfalls an der Reihe. Ich blickte zu Wolf, der gerade Maus seine Hilfe anbot und sah, dass auch er angespannt war. Als ich mich umsah entdeckte ich Blatts Tochter Lavendel, die ziemlich verängstigt dreinschaute. Ihre Mutter sowie ihre Geschwister hatten den Fluss schon sicher überquert, weshalb ich Wolf noch einen ermunternden Blick zuwarf und dann zu der kleinen Grauen trottete. "Hey Lavendel!", begrüßte ich sie freundlich. "Magst du, dass ich dir beim Überqueren des Flusses helfe?"

[angesprochen: Wolf, Lavendel]
[erwähnt: Nebel, Maus, Ahorn, Blatt und ihre Jungen]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mo Mai 01, 2017 10:53 am

Der junge Kater war völlig in seine Gedanken vertieft, als er plötzlich Wolfs dunkle Stimme neben sich hörte. Der große Kater bot ihm seine Hilfe an den Fluss zu überqueren, was Maus aber gleich vehement ablehnte. Wenn Wolf mich wie ein Junges über den Fluss trägt nimmt mich doch niemand mehr hier ernst! dachte er bitter und biss die Zähne aufeinander. "Ich schaffe das auch alleine, danke," sagte er schließlich etwas beleidigt und trat mit hoch erhobenem Schweif ans Ufer. Als sein Blick jedoch auf die schnellende Strömung fiel, ließ er seinen Schweif wieder sinken. Schäumend spritzte das Wasser gegen die Trittsteine in der Mitte, an denen sich die schwimmenden Katzen festhielten. Traum und Frost sprangen gerade über die letzten Etappen zum sicheren Ufer auf der anderen Seite. Maus blickte ein letztes Mal über seine Schulter zu Nebel und auf seine Pfote, ehe er kräftig absprang und auf dem ersten Stein bei Bernstein landete. Keuchend und mit aufgestelltem Fell krallte er sich in den nackten Stein und verharrte dort, bis er sein Gleichgewicht gefunden hatte. Der Schmerz im Knöchel kam erst viel später durch das Adrenalin in seinem Körper an. "Mäusedreck!" zischte er und nahm die Pfote in Schonhaltung, bis der schlimmste Schmerz langsam verebbte. Erneut begab er sich in Kauerstellung und sprang kräftig mit den Hinterläufen ab. Der nächste Stein war weiter weg und er schaffte es gerade mit den Vorderpfoten an den glitschigen Rand, doch ihm fehlte die Kraft sich hoch zu ziehen. Plötzlich überrollte ihn das Wasser und er sah wie Lotus sich los riss und nach ihm griff, doch ihre Pfoten verpassten sich um eine Mäuselänge. Maus wurde von der Strömung mitgerissen und sein Kopf schlug gegen einen spitzen Stein im Wasser. Der Schmerz war nur kurz da, ehe alles schwarz wurde und er das Bewusstsein verlor.

[angesprochen: Wolf;
erwähnt: Nebel, Wolf, Bernstein, Lotus, Frost, Traum]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Mai 03, 2017 4:44 pm

Aufmerksam beobachtete Lotus die Katzen und war erleichtert, dass bisher alles glatt lief. Ab und zu stützte sie einige, doch die meisten kamen ohne große Hindernisse über den Fluss. Erst als Maus alleine auf den ersten Trittstein sprang, machte sich ein mulmiges Gefühl in der Kätzin breit. Doch zum Glück fand er ausreichend Halt und machte sich zum nächsten Sprung bereit, der ihn direkt zu ihr führen würde. Doch bevor sie wirklich realisierte was geschah, war Maus losgesprungen und stürzte ins Wasser. Geistesgegenwärtig streckte die Helle ihre Pfoten aus und wollte ihn hochziehen, doch sie verpasste ihn um Sekundenbruchteile. Ohne einen Moment zu Zögern sprang Lotus in den kalten Fluss und versuchte mit schnellen Paddelschlägen Maus zu erreichen. Aber die Strömung riss seinen kleinen Körper mit und ließ ihn hinabtreiben. "Reiß dich zusammen.", spornte sich Lotus in Gedanken selber an und tatsächlich schaffte sie es an Tempo zuzulegen. Einige Sekunden später hatte sie Maus endlich erreicht und nahm ihn vorsichtig am Genick, bevor sie schließlich Richtung Ufer schwamm. Ihre Muskeln waren erschöpft, doch verbissen schaffte sie es an Land und legte den Kater sanft nieder. "Bitte wach auf!" Verzweifelt sah sie den bewusstlosen Maus an und wusste nicht was sie tun sollte: seine Atmung setzte immer wieder aus und er wirkte noch kleiner als sonst. Fieberhaft dachte sie nach und erst jetzt fiel ihr ein, dass Rotkehlchen schon einmal genau das selbe durchgemacht hatte. Vielleicht wusste sie was zu tun war? "Rotkehlchen, schnell!", rief sie der grauen Kätzin von einiger Entfernung bittend zu und streifte kurz mit ihrem Blick Ahorn und Blatt.

[angesprochen: Rotkehlchen, Maus]
[erwähnt: Ahorn, Blatt]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Do Mai 04, 2017 2:21 pm

Ich konnte ein leises Knurren nicht unterdrücken, als Maus mir mitteilte, dass er alleine über den Fluss wollte. "Versuchs doch." grunzte ich daher nur unzufrieden und stellte mich hinter ihm ans Ufer, um den Fluss als nächstes zu überqueren und gleichzeitig ein Auge auf den kleinen Kater zu haben. Der erste Sprung gelang ihm noch ganz gut, auch wenn er sich nasse Pfoten holte. Den zweiten Stein konnte er jedoch nicht richtig packen. Erschrocken musste ich mit ansehen, wie die Strömung den kleinen Kater mit sich riss. Sofort sprang ich auf den ersten Trittstein, um Maus zur Hilfe zu eilen, doch das war gar nicht nötig. Während ich noch mein Gleichgewicht auf dem glitschigen Stein suchte, hatte Lotus Maus bereits gepackt und schwamm mit ihm ans rettende Ufer. Kurz verharrte ich auf dem Stein, starrte besorgt zu dem jungen Kater, der sich nicht mehr bewegte. Lotus rief auch gleich nach Rotkehlchen. Hoffentlich können sie Nebels Bruder retten. Mit einer schnellen Bewegung, drängte ich die Gedanken zur Seite. Erst muss ich hier rüber kommen. Ich kann ja nicht ewig auf dem Stein hocken bleiben. Sorgfältig fixierte ich den nächsten Stein und sprang mit einer kräftigen Bewegung ab. Bei der Landung jedoch, rutschten meine Vorderbeine auf dem glatten Stein weg und mein Oberkörper fiel ins Wasser. Sofort schlug ich panisch mit den Vorderbeinen um mich, während ich mich mit meinen Hinterbeinen zurück auf den Stein zog. Keuchend und mit weit aufgerissenen Augen holte ich ein paar mal tief Luft. Ein Großteil meines Fells war nass und die Kälte kroch mir bereits in die Knochen. Ausschütteln konnte ich mich auf so engem raum nicht, sodass ich stattdessen meine Kräfte erneut sammelte und die restlichen Trittsteine ohne große Probleme überwandt. Erleichtert seufzte ich auf, als ich Gras unter meinen Pfoten spürte, dabei warf ich einen weiteren besorgten Blick auf Maus, setzte mich jedoch ein wenig Abseits in die Sonne, um niemanden im Weg zu stehen. Kurz glitten meine Gedanken zu Nebel. Hoffentlich können sie Maus helfen, Nebel wäre sonst am Boden zerstört.

[angesprochen: Maus]
[erwähnt: Lotus, Maus, Nebel, Rotkehlchen]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Di Mai 16, 2017 2:26 pm

Die kleine Graue sah den anderen Katzen bei der Flussüberquerung zu und musste immer mal wieder die Luft anhalten, da die starke Strömung zu gefährlich war und jeder Schritt der Letzte sein konnte. Sie hoffte nur, dass es alle sicher auf die andere Seite schaffen. Sie sah wie es Ahorn schwer fiel sein Gleichgewicht auf den Steinen zu halten und dieser beim nächsten Sprung auf dem einen Stein ausrutschte, dabei Rotkehlchen mit ins Wasser schmiss, da stellten sich bei ihr die Nackenhaare auf.
Doch Beide kamen aus dem Wasser und erreichten noch unversehrt das andere Ufer.
Lavendel sah zu Blatt und konnte sich ein wenig entspannen, da die Stimme ihrer Mutter beruhigend auf sie wirkte.
Lavendel fasste Mut und ging auf den Fluss zu, da kam Sturm auf sie zu. „Hallo Sturm“, grüßte sie freundlich zurück. Der Graue Kater mit den hellblauen Augen bot seine Hilfe an und Lavendel nickte, „das wäre nett, danke“.
Die graue Kätzin schaute dann zu Maus, der die Hilfe von Wolf beleidigt ablehnte und den Fluss allein überqueren wollte. Lavendel spürte ein Unbehagen in der Magengegend, als sie beobachtete wie Maus von einem Stein auf den anderen sprang und letztendlich von der Strömung unter Wasser gerissen wurde. Sie hatte Maus aus den Augen verloren und suchte den Fluss nach dem Kater ab, doch Lotus sprang hinterher und zog den Kater aus dem Nassen ans Ufer. Sie hoffte, dass der Kater aufsteht und sich trocken schüttelte, doch er lag einfach da und rührte sich nicht.

[angesprochen: Sturm]
[erwähnt: Blatt, Ahorn, Schleier, Maus, Wolf, Lotus, Rotkehlchen]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Di Mai 16, 2017 5:17 pm

Traum war, wie ihr Name schon verriet, wieder einmal in einem Tagtraum gefangen, während sie zwischen ihren Freunden saß, die sich über Junge und ihre verstorbenen Gefährten und Verwandtschaft unterhielten. Manchmal überkam es die bunte Kätzin einfach und Erinnerungen an die Vergangenheit oder Visionen der nahen Zukunft ereilten sie und tänzelten wie ein milchiger Schleier vor ihren Augen. Erst als Brand, Frost und Blatt an ihr vorbeigingen, um sich am Ufer aufzustellen, konnte die Bunte sich losreißen und eilte ihnen verlegen hinterher. Ahorn und Brand waren schon auf der anderen Seite, wenn auch mit nassen Pfoten. "Moos komm her und zappel nicht herum," miaute sie ihrer Tochter streng aber liebevoll und versuchte sich ihre eigene Nervosität von Außen nicht anmerken zu lassen. Sie nahm das Junge fest am Nackenfell und stellte sich an den Rand der Wiese, bis sie nach Frost dran war. Mit laut schlagendem Herz machte Traum ihren ersten Satz und landete sicher aber mit wackeligen Pfoten auf dem ersten Trittstein. Himmel sei Dank, sagte sie sich leise in Gedanken und fokussierte den nächsten Trittstein. Auch diesen erreichte sie sicher aber mit Nassen Hinterpfoten. Ganz zu letzt war Eisen, der im Wasser trieb und auf ihren Sprung wartete. Die Königin atmete tief durch, da dies der längste Sprung war und machte dann einen großen Satz. Das Gewicht ihrer Tochter brachte sie beim Springen außer Gleichgewicht und Traum merkte, dass sie im Wasser landen würde. Mit einer schnellen, ruckartigen Ausgleichbewegung schleuderte sie Moos in Eisens Richtung und fiel kurz darauf mit einem lauten Platscher ins kalte Wasser. Es raubte ihr für einen Moment den Atem, doch dann strampelte sie hoch und rief nach Hilfe.

[bitte auf Eisens Post warten]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Mai 17, 2017 10:46 am

Eisen paddelte noch immer mit kräftigen Beinschlägen im Wasser und wartete darauf die ersten Katzen in Empfang zu nehmen. Ahorn war der erste, der es wagte den Fluss zu überqueren und machte sich ganz gut bis auf die nassen Pfoten. Als zweiter sprang Brand mit Dorn im Maul über die Steine und Eisen stützte ihn, als er an seinem Stein landete. Das Junge im Maul brachte den großen Kater schwer zum schaukeln, aber beide schafften es schließlich sicher über den Fluss. Auch Blatt und Frost hatten keine großen Probleme, wobei erstere mehr als erschöpft aussah nach der Überquerung. Von weitem sah Eisen nun Traum mit ihrer Tochter Moos näher kommen und der graue machte sich bereit ihr bei Bedarf zu Helfen. Plötzlich aber landete die Bunte im Wasser und schleuderte ihr kleines Fellbündel in Eisens Richtung. Er hörte das kleine Junge vor Schreck aufquieken und hechtete sofort zu der Stelle, in der Moos aufs Wasser aufgeschlagen war. Die kleine Kätzin ging sofort unter unter, weshalb Eisen hinabtauchte und sie schnell am Nackenfell packte, ehe die Strömung das leichte Junge forttreiben würde. Sie durchbrachen die Wasseroberfläche und Eise hörte laute Stimmen vom Ufer kommen. Ahorn und Brand eilten ihm entgegen und nahmen Moos, als sie in Reichweite waren. Hektisch blickte Eisen sich nach Traum um, die noch immer im Wasser war und gegen die Strömung kämpfte. Zeitgleich hörte er ein weiteres lautes Platschen und stellte erschrocken fest, dass Maus ebenfalls ins Wasser gefallen war. Panik kam in ihm auf. Wen soll ich retten? Traum ist schon länger im Wasser aber Maus ist jünger. Traum hat ein Junges, dass eine Mutter braucht, was wenn sie das nicht überlebt? Maus hat aber eine Schwester! Eisen musste nun sofort eine schwere Entscheidung treffen und entschied sich dafür Traum zu retten. Aus dem Augenwinkel bemerkte er Lotus, die sich vom Trittstein abstieß und in Maus Richtung paddelte. "Ganz ruhig," wies er die Bunte an, nachdem er sie erreicht hatte und drückte seine Schulter gegen ihre Flanke, um sie zu stützen. "Einfach mit den Pfoten paddeln, das machst du gut," wies er sie an und zusammen erreichten sie das rettende Ufer.
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mo Mai 22, 2017 9:01 am

Maus bekam nichts davon mit, dass Lotus ihn aus der Strömung befreite und ans sichere Ufer schleppte. Zusammengekauert lag er da im harten Kies, aufgeweicht bis auf die deutlich sichtbaren Knochen. Wasser lief aus seinem Maul und tropfte auf die flachen Steine. Erst jetzt dröhnten dumpfe Geräusche an seine kleine Ohren, die aufgebracht klangen. Er vernahm Lotus, Rotkehlchens, Wolfs, Ahorns und Nebels Stimme. Nebel! Was passiert mit mir? Ich kann dich nicht sehen! Ein gurgelndes Geräusch drang aus seiner Kehle, doch Maus konnte keine klaren Worte fassen. Das Wasser in seinen Augen, die er vor Erschöpfung kaum aufhalten konnte, verlieh dem jungen Kater eine schwammige Sicht. Er erkannte noch farbige Umrisse der Katzen um ihn herum, ehe er wieder erschöpft die Augen schloss. Plötzlich wurde ihm ganz warm unter dem Pelz und eine ihm unbekannte Stimme rief seinen Namen. Langsam öffnete Maus die Augen und stellte mit Erschrecken fest, dass er seinen alten Körper verlassen hatte. Sein Fell war trocken und weich, seine Pfote vollständig verheilt und er fühlte sich wie neu geboren. Um ihn herum war Wald und hohes Gras zu sehen, dass unentwegt raschelte und Beute versprach, doch sein Hunger war weg. Die Stimme führte ihn zu einer Pfütze, deren Wasser kristallklar im Licht der Sonne schimmerte. Maus verspürte zunächst Angst, denn von Wasser hatte er definitiv nun erst einmal genug. Doch das Bedürfnis hineinzusehen war un umwindbar. Er riskierte also einen Blick und sah plötzlich alle seine Gefährten, die um seinen leblosen Körper kauerten. Nun wusste er es ganz sicher, er war tot. Sein Blick wanderte zu Nebel, die ganz besonders niedergeschlagen aussah und trauerte. "Sei nicht traurig, Schwester," miaute er mit leiser Stimme. "Ich werde von hier oben auf dich Acht geben und in deinem Herzen stets bei dir sein." Seine Pfote berührte die Oberfläche der Pfütze und kleine Wellen begannen sich kreisförmig auszubreiten, ehe sie langsam wieder verschwanden.

[Ende von Maus]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Fr Jun 02, 2017 8:27 am

Ahorn war immer noch sehr erleichtert darüber mit allen vier Pfoten heil über den Fluss gekommen zu sein. Gespannt beobachtete er wie Brand mit Dorn im Maul als nächster über die Trittsteine sprang und ebenfalls unversehrt neben ihm landete. Der große Kater dehnte seinen Nacken und brummte dabei vor sich hin, was Ahorn zum Schmunzeln brachte. Nach und nach gelangten die Katzen auf der anderen Seite zu ihnen, mal mehr oder weniger mit nassen Pfoten. Gegen Ende passierte es dann, dass zwei Katzen im Fluss landeten und Hilfe brauchten. Sowohl Traum, als auch Maus waren der starken Strömung erlegen. Eisen sprang zuerst ins Wasser und konnte die bunte Königin mühevoll an Land ziehen. Ahorn und Brand halfen dem Grauen dabei und beobachteten, wie Lotus mit der Strömung kämpfte, um an Maus heranzukommen. Gespannt standen die Katzen am Ufer und Laute des Entsetzen waren deutlich zu hören. Ahorns Blick viel zu Nebel, die kreidebleich geworden war und mit ihren blauen Augen nach ihrem Bruder Maus suchte. Endlich hatte Lotus ihn erreicht und zog ihn ans rettende Ufer. Der kleine Kater sah noch kleiner und abgemagerter aus als er eh schon war und Wasser lief in einem kleinen Rinnsal aus seinem Maul. Lotus rief nach Rotkehlchen - warum auch immer - und hilflos wartete alle auf ein Wunder.

[erwähnt: Rotkehlchen, Lotus, Maus, Nebel, Brand, Dorn, Traum, Eisen]
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5/5  (5/5)
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3/3  (3/3)
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Di Jun 06, 2017 8:38 am

[first post]

Aesop hatte sich die ganze Zeit ruhig verhalten und vom Dickicht aus die fremde Katzengruppe beobachtet. Seine guten Ohren und scharfen Augen hatten einige Details aufgeschnappt, die es nun mit Bedacht einzusetzen bedurfte. Normalerweise war diese Flussseite sein Territorium, doch er war nicht dumm. Gegen solch eine große Katzenmenge konnte er nichts ausrichten. Einige der Katzen waren muskulös und schienen viel durchgemacht zu haben. Der riesige Kater namens Wolf zum Beispiel, dem wollte Aesop nicht gegenüberstehen müssen, wenn es um einen Kampf ginge. Auch der große Rot-Braune, der die Gruppe anzuführen schien war sicherlich kein leichter Gegner. Hingegen die ausgezerrten Kätzinnen mit ihren Jungen leichte Beute wären. Allerdings war Aesop nicht so ein Kater, der die hilflosen und kranken ausraubte. - Gut vielleicht ein oder zweimal aber danach hatte er auch ein schlechtes Gewissen - für mindestens zehn Minuten - gehabt. Der graue, schlanke Kater glitt nun also aus dem Unterholz und gab sich zu erkennen. "Er ist tot," sagte er trocken und stellte sich zwischen Ahorn und der weißen Kätzin namens Lotus, die den jungen Kater aus dem Wasser gefischt hatte. "Ihr solltet ihn am besten zurück in den Fluss schieben, den Rest erledigt die Strömung. Wenn ihr ihn hier liegen lasst, lockt ihr damit nur Raubtiere an und davon gibt es in den Wäldern genug. Die riechen Beute 10 Kilometer gegen den Wind." Aesop war klar, dass er sich gerade höchstwahrscheinlich unbeliebt machte aber es war ein gut gemeinter Rat und wenn diese Fremden das nicht zu schätzen wissen würden, müssten sie die Konsequenzen tragen.

[erwähnt Wolf, Ahorn, Maus, Lotus]
[angesprochen: die Gruppe]
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3/3  (3/3)
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Di Jun 06, 2017 5:48 pm

Während ich mich zu Lavendel setzte, bemerkte ich aus dem Augenwinkel Lotus, die einen schlaffen, kleinen Körper aus dem Wasser holte. Mit einem Blick auf das gestreifte Fell des Katers erkannte ich Maus, der wie tot am anderen Ufer lag. Mitfühlend blickte ich auf die graue Kätzin zu meiner Seite, die sich durch diesen Anblick wahrscheinlich noch unsicherer fühlte. Gerade nahm sie meine Hilfe dankbar an, als ein fremder Geruch von der anderen Flussseite meine Aufmerksamkeit erregte. Erstaunt entdeckte ich einen grauen Kater, der aus den Büschen zu der Katzengruppe gekrochen kam. Besonders freundlich sieht der nicht aus. dachte ich unbehaglich und wandte mich wieder an Lavendel. "Nun, dann wollen wir mal.", meinte ich und lächelte ihr ermutigend zu. Vorsichtig nahm ich die kleine Kätzin am Nackenfell hoch und machte mich zum ersten Sprung bereit. Das dahinströmende, dunkle Wasser ließ mich schaudern, doch ich spannte entschlossen meine Hinterbeine an und sprang ab. Mit meinen Vorderpfoten erhaschte ich den ersten glitschigen Trittstein und bevor ich abrutschen konnte, zog ich meine Hinterbeine nach. Lavendels Gewicht ließ mich ein wenig straucheln, doch auch die nächsten Steine überwand ich dank meiner kräftigen Beine ohne weitere Probleme. Als ich auf den Trittstein bei Bernstein landete, verlor ich beinahe das Gleichgewicht, doch die erfahrene Schwimmerin mit den bernsteinfarbenen Augen stützte mich mit der Flanke. Durch Lavendels Fell hindurch murmelte ich ein Danke, während ich die letzten Trittsteine fixierte. Als wir am Ufer angelangt waren, setzte ich Lavendel ab und dehnte meinen etwas steifen Nacken. "War doch gar nicht so schwer.", meinte ich freundlich zu ihr und erblickte Wolf etwas abseits von den Katzen, die sich um Maus versammelt hatten. Mit leicht zitternden Beinen tappte ich zu ihm und lächelte ihm etwas steif zu. "Das war ja witzig!", meinte ich sarkastisch und setzte mich neben meinen Bruder. Dann erblickte ich wieder den Fremden bei Maus und da ich nicht stören wollte, warf ich Wolf einen fragenden Blick zu. "Weißt du wie es Maus geht?" Während ich auf Wolfs Reaktion wartete, beobachtete ich besorgt die Katzengruppe um den kleinen Kater.

[angesprochen: Lavendel, Wolf]
[erwähnt: Maus, Lotus, Aesop]
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BeitragThema: Re: Grenzfluss   Mi Jun 07, 2017 3:45 pm

Besorgt lag mein Blick weiterhin auf Maus, der immer noch reglos in einem Kreis aus Katzen lag und sich nicht rührte. Hätte ich ihm doch nur geholfen! Ich wusste, dass Maus meine Hilfe selber abgelehnt hatte, doch fühlte ich mich trotzdem zum Teil für diese Situation verantwortlich. Mein Blick verdüsterte sich und ein tiefes Knurren entwich meiner Kehle, als ich einen fremden, grauen Kater bemerkte. Er stellte sich einfach zu Ahorn und Lotus und redete irgendeinen Schwachsinn darüber, dass Maus tot sei und wir ihn in den Fluss werfen sollten. Ich war drauf und dran aufzuspringen und dem Fremden meine Krallen durchs Fell zu ziehen, als sich Sturm neben mir setzte. Ich hatte meinen Bruder gar nicht bemerkt und bemühte mich nun um Fassung. Ahorn würde dem Fremden schon die Meinung sagen, dennoch wandt ich meinen Blick nicht von dem Fremden ab, als ich auf Sturms Bemerkung antwortete: "Wir können ja in Zukunft öfters Flüsse überqueren, vielleicht werden wir dann zu so einer Wasserkatze wie Eisen." Schließlich sah ich doch zu meinem Bruder und murmelte lässig: "Der Kleine sollte mittlerweile alt genug sein um so etwas zu überstehen." Ich versuchte mir meine Sorgen nicht anmerken zu lassen, doch einen besorgten Blick auf Nebel konnte ich nicht verhindern.

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