Forest Cats

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 Hohe Bäume

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Schnee
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BeitragThema: Hohe Bäume   Do Jan 19, 2017 4:24 pm

das Eingangsposting lautete :



In diesem Gebiet wachsen die höchsten Bäume im gesamten Wald. Selten hat ein Bewohner des Waldes es geschafft bis zu den Wipfeln des Baumes zu klettern. Doch es ist ein lohnender Anblick, den man überblickt übers gesamte Tal und noch weiter. Die Berge wirken näher als sonst. Auch ohne die Bäume bietet der Ort hohen Farn an mit starken Unterholz, um sich zu verstecken. Totes Holz ziert den Boden und mit ihm Blätter der hohen Bäume. Seltene Kräuter können hin und wieder auch hier wachsen, obwohl es an diesem Gebiet mehr Schnee gibt als sonst wo im Tal oder Wald.
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Tiger
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Do Jul 06, 2017 1:35 pm

[versteckt]

← Grenzfluss

Den Fremden zu folgen war ein Kinderspiel denn sie ließen ihre Spuren im Wald zurück wie eine Schnecke ihre Schleimspur. Unterwegs hatte Tiger sich noch mehrmals in Bärlauch gewälzt, langsam konnte man ihn selbst für eine Bärlauchpflanze halten. Schnell kristallisierte sich für Tiger ein rotbrauner Kater als Anführer der Gruppe heraus und er beschloss ihn näher im Auge zu behalten. Es war mehr als ungewöhnlich dass Katzen sich in so großen Verbänden aufhielten, aber dass sie von jemanden angeführt wurden widerstrebte dem Tigerkater. Als sie an den hohen Bäumen Halt machten setzte Tiger seine Krallen in die raue Borkenschicht einer Pappel und ließ sich in der ersten Astgabelung geduckt nieder, den Schweif nah um die Pfoten gerollt. Die Pappel war zwar groß, doch im Gegensatz zu den hohen Bäumen war sie einfach nur winzig. Schweigend starrte er auf die Bergkatzen, beobachtete jede noch so winzige Bewegung von ihnen - sie waren.. seltsam. Manche begannen damit Stöcker und Zweige zu sammeln, andere zogen in kleinen Gruppen in entgegengesetzte Richtungen. "Was haben sie vor?" Tiger blickte mit aufgestellten Ohren auf die Katzen herab, als der Rotbraune verschwand riss es ihn geradezu dem Kater zu folgen doch kaum war er mit seinem Anhang verschwunden tauchten zwei braune Katzen auf welche offensichtlich nicht zu der Gruppe gehörten. Beinahe lautlos hangelte Tiger sich von seinem Posten und kam sanft auf dem weichen Waldboden auf. Geduckt schlich er sich in ein nahes Wacholdergebüsch, aber das einzige was er hören konnte waren Gesprächsfetzen des Grauen. Verärgert darüber dass er sich nicht schon eher genähert hatte peitschte er mit dem Schweif und beschloss nun endlich dem Rotbraunen zu folgen. "Vermutlich ist er einer dieser Anführer, doch wer ist der Zweite? Der Graue wohl kaum.", grübelte Tiger während er unbemerkt davon schlich.

→ Blätterteich
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Krähe

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Besondere Merkmale : sehr groß, zerzaustes Fell, blassgrüne Augen

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Do Jul 06, 2017 1:54 pm

Der große Schildpattfarbene setzte seine Pfote wieder erleichtert auf dem Boden ab, anscheinend waren seine klugen Aussagen gut genug gewesen. Glücklicherweise - wenn das nicht so gewesen wäre hätte er wirklich an der Intelligenz der Katzen gezweifelt. Er seufzte kurz und nickte dann nur. "Ich kann verstehen das ihr recht ruppig mit Fremden umgeht.", miaute er und schaute dann kurz auf seine Pfote, auf die der Kater angespielt hatte. Er lächelte kurz wissend und schaute dann in die Runde. "Das war ein kleines Missverständnis mit einer recht zickigen Kätzin, welche meinen Humor nicht verstanden hat. Anstatt zu reden hat sie mich angegriffen. Jedem das seine, auch wenn ich eine verbale Auseinandersetzung besser gefunden hätte. Naja.. auf jeden Fall habe ich in meiner Kindheit gelernt Kräuter einzusetzen. Sie sind ganz nützlich bei der Wundversorgung, in diesem Fall war Ampfer ganz praktisch und die Spinnenweben sind dazu da um das ganze Zeug auf der Wunde zu halten und das Ganze dann auch noch zu verschließen, sodass kein Dreck dazukommt.", fuhr er schließlich fort und blickte abermals in die Runde. Anscheinend war er einer der Wenigen, wenn nich sogar der Einzige, der sich mit Kräutern auskannte, was er wirklich faszinierend fand. Trotzdem hatte er einen Großteil seier Geschichte verschwiegen und das würde er auch weiterhin tun, er würde sich nicht für diese Katzen öffnen. Sie würden erfahren was nötig war und das reichte dann auch. "Ich komme von weiter her, meine Mutter hat mir den Umgang mit Kräutern geleert um mich auf die Wildniss vorzubereiten. Es gibt nämlich nichts praktischeres als sich selbst nach einer Auseinandersetzung mit einem Hund oder irgendetwas anderem helfen zu können, glaubt mir.", fügte er auf die Frage hinzu und nickte kurz. Ja das waren vorerst genug Informationen gewesen, vielleicht würde er den Anführern mehr erzählen wenn es darauf ankam, ob sie bleiben durften oder gehen mussten. Doch Krähe war so selbstüberzeugt, das er sich ziemlich sicher war, das er der Gruppe von Nutzen sein konnte, geauso wie sie ihm helfen konnten. Im Punkt Selbstverteidigung war er zwar nicht schlecht, aber er war jetzt nicht der ultimative Kämpfer.
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Frost

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Besondere Merkmale : Gletscherblaue Augen, langer Schweif, V-Riss im linken Ohr, Narben im Nacken

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Fr Jul 07, 2017 4:59 am

Ich versuchte zuversichtlich zu wirken als ich auf die Worte von Blatt reagierte. Immerhin wollte ich meiner Freundin helfen und sie beruhigen und fand es ja auch immer wieder schön Zeit mit der Königin und ihren Jungen zu verbringen. Vor allem seid mein eigener Gefährte und mein einziger Sohn verstorben waren. So machte ich nun also den Vorschlag dass Blatt die Jungen ja her rufen könnte und sie dann einfach mit halfen die Materialien zum bauen zu sammeln. Sie wären in unserer Nähe und ich würde nochmal extra gut aufpassen! Ich konnte sehen dass die Hinterläufe von Blatt leicht zitterten, es war wohl alles etwas viel. Dennoch stimmte sie mir nun zu und sagte dass sie sich so hilflos fühlte seid Glut von uns gegangen war, sie fühlte sich schlapp und jeden Tag sogar ein wenig schwächer. Besorgt legte ich die Ohren leicht zurück, wurde Blatt krank wenn sie sich von Tag zu Tag schwächer fühlte? Oder lag es wirklich nur an dem Verlust des Partner´s? Als sie mir schließlich beichtete dass sie es kaputt machen würde zu wissen dass sie ihre Jungen in einem Kampf wohl nicht verteidigen könnte berührte ich sie mit dem Schweif an der Schulter. Zu guter Letzt leckte mit Blatt sogar ein Ohr und bedankte sich dafür dass ich acht auf die Jungen gab, kurz zeigte sich ein sanftes Lächeln auf meinen Lippen "Das tue ich wirklich sehr gerne und helfe dir wo ich kann. Ich weiß wie es ist den Gefährten zu verlieren und auch... den einzigen Sohn. Aber man darf nie aufgeben" miaute ich verständnisvoll, klang gegen Ende hin aber gewollt Mut machend.
Doch plötzlich machten Geräusche mich aufmerksam und auch Blatt hatte diese bemerkt. Als ich mich zu dem Quelle der Geräusche herum drehte tauchten zwei Katzen auf, ein Kater und eine Kätzin wovon der Kater eine Wunde aufwies die jedoch mit einem Brei beschmiert war. Kurz musterte ich seine Pfote, vernahm Blatts misstrauische Frage und sah wie auch Eisen nun sofort verteidigend reagierte. Leicht spannte ich mich an, war bereit sofort zu reagieren sollte was vorfallen. Doch einige Worten wurden gewechselt, so trug der Kater den Namen Krähe und die Katze den Namen Apfel. Sie wollten sich der Gruppe anscheinend anschließen, dies gaben sie auch offen zu und so reagierte auch Eisen dann ruhiger. Er erklärte die feindseligen Reaktionen, erwähnte wie man ja auch sehen konnte, dass sich Jungen und Königinnen unter uns befanden. Aufmerksam musterte ich die beiden Fremden, war unsicher was ich von ihnen halten sollte und zuckte leicht mit dem Schweif. Doch Eisen bat die beiden Streuner nun darum von sich zu erzählen und winkte Blatt und mich heran, kurz wandte ich mich an meine Freundin "Ich traue ihnen nicht ganz" gab ich zu ihr flüsternd zu und sah kurz zu Blatts Jungen. Sollten es sich diese Streuner wagen zu lügen und diesen Jungen zu schaden gäbe es großen Ärger mit mir! Ruhig setzte ich mich dann jedoch in Bewegung und ließ mich mit leichtem Abstand neben Eisen nieder, einfach um höflich zu wirken. Den Schweif legte ich leicht um meine Pfoten und betrachtete Krähe welcher begann zu erzählen. Mit Kräutern kannte er sich also aus, wertvolles Wissen, das musste ich zugeben. Doch wollte er sich nur anschließen um eine Hilfe zu sein? Er forderte nichts? Irgendwie kam mir das bisher noch komisch vor, doch ich verhielt mich ruhig und hörte bloß zu. Nachher würde ich nur etwas falsches sagen und es käme zu einer Auseinandersetzung, dafür wollte ich dann auf keinen Fall verantwortlich sein sollte jemand deswegen verletzt werden.
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Apfel

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Schüler/Mentor : Krähe
Besondere Merkmale : lange Beine, stets freundlich und optimistisch, naiv, keine Narben

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Fr Jul 07, 2017 8:30 am

Apfel blieb die ganze Zeit dicht hinter Krähe und ihre grünen Augen waren weit aufgerissen vor Anspannung. Die fremden Katzen wirkten nicht besonders einladend , wobei sie sich sicher war, dass beide Gruppen gleich viel Angst voreinander hatten. Krähe gab sein bestes um sie zu überzeugen, dass sie ihnen nichts tun wollten und langsam entspannte sich die Situation. Ein Grau-Weißer Kater übernahm die Kontrolle und lud sie ein; bat sie, von sich zu erzählen. Noch etwas unsicher aber weniger ängstlich folgte Apfel ihrem Freund und setzte sich direkt neben ihn. Ihren Schweif legte sie sanft an und musterte die Fremden. Der Grau-Weiße war ein attraktiver, muskulöser Kater mit einem gezacktem Schweif. Ich wünschte ich wüsste die Geschichte dazu! dachte de Tigerkätzin still und sah nun hinüber zu der Braun-Weißen, die offensichtlich Angst um ihre Jungen hatte. "Sie sind wunderschön und kräftig. Aus ihnen werden eines Tages sicherlich tolle, gesunde Katzen," miaute Apfel etwas schüchtern aber ehrlich. Die Mutter der Jungen hingegen wirkte kränklich. Ihr Fell war matt und die Rippen schienen durch die dünne Haut. Ob Krähe weiss was ihr fehlt? überlegte sie und blickte nun zu der letzten Kätzin in der Runde. Sie war recht klein aber hatte extrem blaue Augen und einige Kampfnarben. Vermutlich unterschätzten ihre Gegner sie oft. Krähe begann von seiner verletzten Pfote zu erzählen und erwähnte mit keinem Wort Apfels Hilfe, was der jungen Kätzin einen Stich versetzte. Als der Schildpattfarbene ausgeredet hatte, erzählte sie ruhig: "Ich habe Krähe erst vor kurzem kennengelernt und seine Arbeit mit Kräutern und Verletzten fasziniert mich. Abgesehen davon bin ich eine ganz passable Jägerin und kenne das Territorium. Ich wuchs hier auf aber von meiner Familie bin nur noch ich übrig." Zum Schluss wurde sie immer leiser und verstummte schließlich ganz. Sie wollte den Fremden nicht ihre komplette Geschichte erzählen, zumindest nicht jetzt. "Oh und ich heiße übrigens Apfel, freut mich eure Bekanntschaft zu machen," fügte sie schnell und mit einem Lächeln an.

[angesprochen: Eisen, Blatt, Frost]
[erwähnt: Die Jungen, Krähe]
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Moos

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Weiblich Rang : Junges
Besondere Merkmale : Wagemutig, ihre stechend grünen Augen, heller Strich auf dem Nasenrücken

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Fr Jul 07, 2017 8:56 am

Moos war traurig, dass ihr bester Freund Dorn immer noch kein Wort mit ihr gewechselt hatte und langsam hatte sie das Gefühl, dass er sie nicht mehr mochte. "Schön, dann sprich mal demnächst mit Steinen!" protzte die Schildpattfarbene und suchte nach ihrer Mutter, die allerdings nur wieder mal in der Gegend rumstand und vor sich hin träumte. Typisch! Es ist sooo langweilig! Nichts passiert hier! Genau in diesem Moment raschelte es extrem Laut im Dickicht und Moos fürchtete schon, dass der Fuchs zurückgekommen war. Oh nein! Hätte ich doch bloß nichts gesagt! dachte sie und bereute sofort ihre Aufmüpfigkeit. Doch statt dem Fuchs traten zwei fremde Katzen aus dem Geäst, die auf Moos einen harmlosen Eindruck machten. Kurz sprachen Eisen und der Schildpattfarbene, der sich als Krähe vorstellte miteinander, ehe die Situation sich entspannte. Neugierig hüpfte Moos auf die beiden Fremden zu und kam schlitternd vor Krähe zum Stehen. "Du hast ja lustiges Fell!" miaute die junge Kätzin und berührte es mit ihrer Pfote. "Es sieht aus wie gerupfte Federn aber es fühlt sich an wie Kletten!" Ihre Pfote blieb in dem zotteligen Fell des Katers hängen und Moos brauchte eine Weile, um sich wieder zu befreien. Die zweite Katze stellte sich nun als Apfel vor und meinte, sie sei eine ganz gute Jägerin. Ich mag den Zottel trotzdem lieber! dachte die Schildpattfarbene und schnüffelte interessiert an seiner Pfote. "Das schaut echt ekelig aus, Krähe! Wieso hat diese Kätzin von der du erzählt hast deinen Humor nicht verstanden? Du schaust doch schon so lustig aus!" plapperte sie frei heraus und betrachtete ihn neugierig mit großen Augen.
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Blatt

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Weiblich Clan : Keiner
Rang : Königin
Gefährte : Glut ✝
Besondere Merkmale : sehr dünn, Immunschwäche, lange Beine, flauschiges Fell

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12/15  (12/15)

BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Di Jul 11, 2017 6:43 pm

Blatts aufgestelltes Fell entspannte sich, als die Fremden ihre friedlichen Absichten deutlich machten. Sie sagten, sie seien Kundig in diversen Heilkräutern und die graue Tigerkätzin sagte sogar, dass Blatt wunderschöne und gesunde Junge habe. "Danke, sie sind mein ganzer Stolz," schnurrte die Königin und berührte Schleier mit ihrer Schweifspitze an der Schulter. "Nur schade, dass ihr Vater das nicht mehr erleben konnte." Blatt hörte Frost's Stimme, dass sie den Fremden noch nicht ganz traue. "Ich glaube jetzt doch, dass sie vertrauenswürdig sind. Zumindest machen die zwei einen harmlosen Eindruck," miaute sie und musste schmunzeln, als Moos sich in dem zotteligen Fell des Schildpattfarbenen verhedderte. "So einen Blödsinn macht ihr aber nicht!" warnte sie ihre drei Jungen und bemerkte, dass Kiesel nun an ihrer Seite stand. Sie erklärte dem Grauen, was gerade passiert war und wer diese zwei fremden Katzen waren. "Was meinst du dazu? Sollten wir sie in die Gruppe mit aufnehmen? Immerhin kennen sie sich mit Pflanzen aus und früher oder später werden wir einige Verletzte haben," miaute die Königin nachdenklich und blickte besorgt zu ihren drei Jungen.
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Schleier

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Besondere Merkmale : Zarte Figur, blaue Augen, schüchtern

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Di Jul 11, 2017 7:07 pm

[ steige mit Blatts letztem Beitrag wieder ein ]
Schleier hielt einige Schwanzlängen Abstand, während ihre Mutter mit den fremden Katzen redete, die Augen groß vor Sorge. Ihr war das alles ganz und garnicht geheuer, was wenn die Fremden nichts gutes im Sinn hatten? Obwohl es kaum noch möglich war, wurden die Augen der Hellen noch größer, als nun Moos einfach an Blatt vorbei auf die Fremden zusprang und mit einem der beiden, einem großen Kater mit zerzaustem Fell, ein Gespräch anfing. Bitte mach das ihm nichts passiert, schoss es der Kätzin durch den Kopf und sie ging einen halben Schritt nach vorne, nur um dann wieder zurückzuweichen. Wäre sie doch mutig! Sie könnte Moos zur Seite stehen, wenn die Katzen sich doch als böse entpuppten! Aber Schleier war nicht mutig und ihr Herz war nicht so tapfer wie das von Ahorn oder den Katzen, von denen Mama immer Geschichten erzählte. Stattdessen war sie vorsichtig und scheu und still. Also blieb sie mit kritschem Blick stehenund sah zwischen Moos, den fremden Katzen und Blatt hin und her und wartete. Wartete darauf, dass irgendwer sich um die Fremden kümmerte, der ihr nicht wichtig war.
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Dorn

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Männlich Besondere Merkmale : heiter, muskulös, langes, lohfarbenes Fell

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Di Jul 18, 2017 4:23 pm

--> Grenzfluss

Alles weißt eindeutig darauf hin, dass dies nicht mein Tag ist, dachte ich seufzend und ungewöhnlich betrübt. Es begann alles damit, das ich am Abend deutlich zu viel gegessen hatte und somit bis tief in die Nacht hinein kein Auge zu kriegte. Als mich endlich der Schlaf überkam, dämmerte es bereits, sodass ich fest wie ein Stein weiter schlief, während die Lautstärke der Stimmen um mich herum immer weiter anschwoll. Danach folgte mein Aufwachen - und zwar unter großem Schrecken - weil ich mit allen Vieren über einem der Trittsteine am Fluss baumelte. Einen entsetzten Aufschrei unterdrückend, bemerkte ich das wir wohl weiter zogen, ehe ich mit meinem Träger und Onkel Brand mehr recht als schlecht auf der anderen Seite ankamen. Etwas nass, immer noch erschrocken und mit einer schmerzenden Schulter, als hätte sie jemand die ganze Zeit gerüttelt, wartete ich unter Hochspannung auf die sichere Überquerung meiner restlichen Familie und Moos, wobei ich mich um letzterer am meisten sorgte. Das Maus aber dabei starb, sorgte bei mir für einen zweiten Schock und ich bekam jedes Mal ein mulmiges Gefühl in der Magengrube, wenn ich daran dachte, dass es jeden von uns hätte treffen können. Unsicher und zaghaft, wie ich mit dieser ernsten, traurigen Stimmung umgehen sollte, verschanzte ich mich in meinen Gedanken und machte es mir lediglich zur Aufgabe, so dich wie möglich bei Moos zu bleiben, bis wir ankamen. Wo wir gerade dabei sind, wo ist sie? fragte ich mich und machte meinen Kopf wieder für die Umwelt frei, wo ich gerade die Aufgabenverteilung mitbekam und Moos mich anprotzte, dass ich demnächst doch mit den Steinen sprechen konnte. "Warte, ich-", versuchte ich ihr hinterher zu rufen, doch ich wusste, dass ich sie vernachlässigt hatte und das mit Worten allein nicht wieder gut zu machen war. Ich sollte mich mehr anstrengen, damit ich der beste Freund bin, den es für sie geben kann! dachte ich schuldig fühlend, ehe ich die zwei Fremden bemerkte - eine hübsche zurückhaltende Kätzin und einen zotteligen, interessant riechenden Kater - die sich uns ihrem Worten nach anschließen wollten. Moos hüpfte zu letzterem und begann ihn und sein Fell zu kommentieren, was mich zum ersten Mal heute laut lachen ließ. Mit neuer Energie schoss ich an ihre Seite hinzu, nachdem ich mir versichert hatte das Blatt mit Frost sprach, und stellte fröhlich zu ihrer Frage Vermutungen an:"Vielleicht dachte sie ja er wäre ein Tier und war wütend, als sie merkte dass ihre Beute doch nicht essbar war. Oder sie hat sich in seinem Fell so sehr verheddert, dass sie nicht mehr rauskam und es nicht so lustig wie er fand. Oder vielleicht reagiert sie auf einem der Pflanzen, nach dem er riecht empfindlich und musste die ganze Zeit niesen?" Ich zwinkerte der schildpattfarbenen Kätzin mit einem frechen Grinsen zu und schaute von ihr zum erwähnten Kater hin und zurück, ehe ich mich nun der Kätzin mit unschuldig Gesicht umdrehte. "Warum heißt du eigentlich Apfel? Du bist doch ganz schlank!", miaute ich verwirrt und dachte kurz einen Augenblick nach, ehe sich mein Gesicht aufhellte. Ich wandte mich wieder beiden Katzen zu und fragte mit einem breiten Lächeln:"Oh und möchtet ihr uns vielleicht beim Nester bauen helfen? Desto mehr Katzen mitmachen, umso schneller werden wir fertig." Gespannt wartete ich auf deren Antworten und stellte mich Flanke an Flanke neben Moos und fuhr mit dem Schweif einmal in einer Mischung aus beschützender Geste und Necken über ihren Rücken.
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Eisen

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Gestern um 12:45 pm

Viele unterschiedliche Eindrücke prasselten auf Eisen ein. Frost und Blatt wirkten nicht sehr überzeugt, während Kiesel und Nadel noch gar nichts zu den Fremden gesagt hatten. Erst als Krähe und Apfel mehr von sich erzählten, wurde die Situation langsam entspannter. Die Jungen hingegen stürzten sich direkt auf den zottigen Fremden und spielten mit seinem Fell. Eisen warf einen belustigten Blick zu Traum, die keine Anstalten machte Moos von Krähe fernzuhalten. Auch der bisher eher zurückhaltende Dorn traute sich nun an die Fremden, während Schleier und Lavendel sich zurückhielten. Man lernt so viel aus dem Verhalten der jungen Katzen, überlegte der Graue und schaute nachdenklich zu den anderen, als Dorn plötzlich vorschlug, dass sie beim Nest bauen helfen sollten. Irgendwie hat er ja Recht, überlegte Eisen und zuckte schließlich mit den Schnurrhaaren. "Gute Idee, Dorn," lobte er den kleinen Kater und winkte Krähe und Apfel heran. "Es macht sicherlich einen guten Eindruck auf Lotus und Ahorn," fügte er etwas leiser an, so dass nur die beiden Fremden ihn hören konnten. Eisen nahm seine Tätigkeit wieder auf und begann mit Mond die fertigen Nester zusammen zu schieben. Er ließ trotzdem weder Krähe noch Apfel aus den Augen, obwohl er keine ernste Gefahr von beiden erwartete.

[angesprochen: Krähe, Apfel, Dorn]
[erwähnt: Blatt, Frost, Kiesel, Nadel, Lavendel, Schleier, Moos, Traum]
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Nadel

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Weiblich Clan : Mitglied d. Streunergruppe
Rang : Ausgewachsene
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Gestern um 8:44 pm

[ First Post ]

Hmm. Nadels Blick schnellte von den beiden Fremden - Krähe und Apfel, wie es sich herausgestellt hatte zwei Einzelläufer - zu den vertrauten Pelzen um sie herum. Was wollten die beiden hier? Eisen schien im Namen aller zu sprechen, doch wirklich Vertrauen schenkte er den Fremden nicht. Fragend blickte die Dunkle zu ihrem Bruder Kiesel, der in diesem Augenblick von Blatt gefragt wurde, was er von Krähe und Apfel halte. Darauf war Nadel auch gespannt, also plapperte sie neugierig drauf los: "Stimmt, auch auf der Reise hätten wir unseren Seher gut gebrauchen können, der kannte sich toll mit Kräutern aus." Ob dieser Krähe wohl genauso gut war wie ihr ehemaliger Kräuterkundige? Aber was noch nicht war, konnte ja noch werden. Nadel freute sich über die neuen Bekanntschaften, und besonders das Weibchen, Apfel, war ihr auf Anhieb sympathisch, denn diese freute sich über Blatts gesunde Jungen und wünschte ihnen Gesundheit für die Zukunft. "Wer solche lieben Sachen sagt, kann keine schlechte Katze sein", strahlte Nadel die Weiße mit dem dunklen Tigermuster an.

[ Angesprochen: Blatt, Kiesel, Apfel ]
[ Erwähnt: Krähe, Eisen ]
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Hohe Bäume
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