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 Hohe Bäume

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Schnee
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BeitragThema: Hohe Bäume   Do Jan 19, 2017 4:24 pm

das Eingangsposting lautete :

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In diesem Gebiet wachsen die höchsten Bäume im gesamten Wald. Selten hat ein Bewohner des Waldes es geschafft bis zu den Wipfeln des Baumes zu klettern. Doch es ist ein lohnender Anblick, den man überblickt übers gesamte Tal und noch weiter. Die Berge wirken näher als sonst. Auch ohne die Bäume bietet der Ort hohen Farn an mit starken Unterholz, um sich zu verstecken. Totes Holz ziert den Boden und mit ihm Blätter der hohen Bäume. Seltene Kräuter können hin und wieder auch hier wachsen, obwohl es an diesem Gebiet mehr Schnee gibt als sonst wo im Tal oder Wald.
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Tiger
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Do Jul 06, 2017 1:35 pm

[versteckt]

← Grenzfluss

Den Fremden zu folgen war ein Kinderspiel denn sie ließen ihre Spuren im Wald zurück wie eine Schnecke ihre Schleimspur. Unterwegs hatte Tiger sich noch mehrmals in Bärlauch gewälzt, langsam konnte man ihn selbst für eine Bärlauchpflanze halten. Schnell kristallisierte sich für Tiger ein rotbrauner Kater als Anführer der Gruppe heraus und er beschloss ihn näher im Auge zu behalten. Es war mehr als ungewöhnlich dass Katzen sich in so großen Verbänden aufhielten, aber dass sie von jemanden angeführt wurden widerstrebte dem Tigerkater. Als sie an den hohen Bäumen Halt machten setzte Tiger seine Krallen in die raue Borkenschicht einer Pappel und ließ sich in der ersten Astgabelung geduckt nieder, den Schweif nah um die Pfoten gerollt. Die Pappel war zwar groß, doch im Gegensatz zu den hohen Bäumen war sie einfach nur winzig. Schweigend starrte er auf die Bergkatzen, beobachtete jede noch so winzige Bewegung von ihnen - sie waren.. seltsam. Manche begannen damit Stöcker und Zweige zu sammeln, andere zogen in kleinen Gruppen in entgegengesetzte Richtungen. "Was haben sie vor?" Tiger blickte mit aufgestellten Ohren auf die Katzen herab, als der Rotbraune verschwand riss es ihn geradezu dem Kater zu folgen doch kaum war er mit seinem Anhang verschwunden tauchten zwei braune Katzen auf welche offensichtlich nicht zu der Gruppe gehörten. Beinahe lautlos hangelte Tiger sich von seinem Posten und kam sanft auf dem weichen Waldboden auf. Geduckt schlich er sich in ein nahes Wacholdergebüsch, aber das einzige was er hören konnte waren Gesprächsfetzen des Grauen. Verärgert darüber dass er sich nicht schon eher genähert hatte peitschte er mit dem Schweif und beschloss nun endlich dem Rotbraunen zu folgen. "Vermutlich ist er einer dieser Anführer, doch wer ist der Zweite? Der Graue wohl kaum.", grübelte Tiger während er unbemerkt davon schlich.

→ Blätterteich
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Krähe

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Do Jul 06, 2017 1:54 pm

Der große Schildpattfarbene setzte seine Pfote wieder erleichtert auf dem Boden ab, anscheinend waren seine klugen Aussagen gut genug gewesen. Glücklicherweise - wenn das nicht so gewesen wäre hätte er wirklich an der Intelligenz der Katzen gezweifelt. Er seufzte kurz und nickte dann nur. "Ich kann verstehen das ihr recht ruppig mit Fremden umgeht.", miaute er und schaute dann kurz auf seine Pfote, auf die der Kater angespielt hatte. Er lächelte kurz wissend und schaute dann in die Runde. "Das war ein kleines Missverständnis mit einer recht zickigen Kätzin, welche meinen Humor nicht verstanden hat. Anstatt zu reden hat sie mich angegriffen. Jedem das seine, auch wenn ich eine verbale Auseinandersetzung besser gefunden hätte. Naja.. auf jeden Fall habe ich in meiner Kindheit gelernt Kräuter einzusetzen. Sie sind ganz nützlich bei der Wundversorgung, in diesem Fall war Ampfer ganz praktisch und die Spinnenweben sind dazu da um das ganze Zeug auf der Wunde zu halten und das Ganze dann auch noch zu verschließen, sodass kein Dreck dazukommt.", fuhr er schließlich fort und blickte abermals in die Runde. Anscheinend war er einer der Wenigen, wenn nich sogar der Einzige, der sich mit Kräutern auskannte, was er wirklich faszinierend fand. Trotzdem hatte er einen Großteil seier Geschichte verschwiegen und das würde er auch weiterhin tun, er würde sich nicht für diese Katzen öffnen. Sie würden erfahren was nötig war und das reichte dann auch. "Ich komme von weiter her, meine Mutter hat mir den Umgang mit Kräutern geleert um mich auf die Wildniss vorzubereiten. Es gibt nämlich nichts praktischeres als sich selbst nach einer Auseinandersetzung mit einem Hund oder irgendetwas anderem helfen zu können, glaubt mir.", fügte er auf die Frage hinzu und nickte kurz. Ja das waren vorerst genug Informationen gewesen, vielleicht würde er den Anführern mehr erzählen wenn es darauf ankam, ob sie bleiben durften oder gehen mussten. Doch Krähe war so selbstüberzeugt, das er sich ziemlich sicher war, das er der Gruppe von Nutzen sein konnte, geauso wie sie ihm helfen konnten. Im Punkt Selbstverteidigung war er zwar nicht schlecht, aber er war jetzt nicht der ultimative Kämpfer.
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Frost

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Fr Jul 07, 2017 4:59 am

Ich versuchte zuversichtlich zu wirken als ich auf die Worte von Blatt reagierte. Immerhin wollte ich meiner Freundin helfen und sie beruhigen und fand es ja auch immer wieder schön Zeit mit der Königin und ihren Jungen zu verbringen. Vor allem seid mein eigener Gefährte und mein einziger Sohn verstorben waren. So machte ich nun also den Vorschlag dass Blatt die Jungen ja her rufen könnte und sie dann einfach mit halfen die Materialien zum bauen zu sammeln. Sie wären in unserer Nähe und ich würde nochmal extra gut aufpassen! Ich konnte sehen dass die Hinterläufe von Blatt leicht zitterten, es war wohl alles etwas viel. Dennoch stimmte sie mir nun zu und sagte dass sie sich so hilflos fühlte seid Glut von uns gegangen war, sie fühlte sich schlapp und jeden Tag sogar ein wenig schwächer. Besorgt legte ich die Ohren leicht zurück, wurde Blatt krank wenn sie sich von Tag zu Tag schwächer fühlte? Oder lag es wirklich nur an dem Verlust des Partner´s? Als sie mir schließlich beichtete dass sie es kaputt machen würde zu wissen dass sie ihre Jungen in einem Kampf wohl nicht verteidigen könnte berührte ich sie mit dem Schweif an der Schulter. Zu guter Letzt leckte mit Blatt sogar ein Ohr und bedankte sich dafür dass ich acht auf die Jungen gab, kurz zeigte sich ein sanftes Lächeln auf meinen Lippen "Das tue ich wirklich sehr gerne und helfe dir wo ich kann. Ich weiß wie es ist den Gefährten zu verlieren und auch... den einzigen Sohn. Aber man darf nie aufgeben" miaute ich verständnisvoll, klang gegen Ende hin aber gewollt Mut machend.
Doch plötzlich machten Geräusche mich aufmerksam und auch Blatt hatte diese bemerkt. Als ich mich zu dem Quelle der Geräusche herum drehte tauchten zwei Katzen auf, ein Kater und eine Kätzin wovon der Kater eine Wunde aufwies die jedoch mit einem Brei beschmiert war. Kurz musterte ich seine Pfote, vernahm Blatts misstrauische Frage und sah wie auch Eisen nun sofort verteidigend reagierte. Leicht spannte ich mich an, war bereit sofort zu reagieren sollte was vorfallen. Doch einige Worten wurden gewechselt, so trug der Kater den Namen Krähe und die Katze den Namen Apfel. Sie wollten sich der Gruppe anscheinend anschließen, dies gaben sie auch offen zu und so reagierte auch Eisen dann ruhiger. Er erklärte die feindseligen Reaktionen, erwähnte wie man ja auch sehen konnte, dass sich Jungen und Königinnen unter uns befanden. Aufmerksam musterte ich die beiden Fremden, war unsicher was ich von ihnen halten sollte und zuckte leicht mit dem Schweif. Doch Eisen bat die beiden Streuner nun darum von sich zu erzählen und winkte Blatt und mich heran, kurz wandte ich mich an meine Freundin "Ich traue ihnen nicht ganz" gab ich zu ihr flüsternd zu und sah kurz zu Blatts Jungen. Sollten es sich diese Streuner wagen zu lügen und diesen Jungen zu schaden gäbe es großen Ärger mit mir! Ruhig setzte ich mich dann jedoch in Bewegung und ließ mich mit leichtem Abstand neben Eisen nieder, einfach um höflich zu wirken. Den Schweif legte ich leicht um meine Pfoten und betrachtete Krähe welcher begann zu erzählen. Mit Kräutern kannte er sich also aus, wertvolles Wissen, das musste ich zugeben. Doch wollte er sich nur anschließen um eine Hilfe zu sein? Er forderte nichts? Irgendwie kam mir das bisher noch komisch vor, doch ich verhielt mich ruhig und hörte bloß zu. Nachher würde ich nur etwas falsches sagen und es käme zu einer Auseinandersetzung, dafür wollte ich dann auf keinen Fall verantwortlich sein sollte jemand deswegen verletzt werden.
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Apfel

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Fr Jul 07, 2017 8:30 am

Apfel blieb die ganze Zeit dicht hinter Krähe und ihre grünen Augen waren weit aufgerissen vor Anspannung. Die fremden Katzen wirkten nicht besonders einladend , wobei sie sich sicher war, dass beide Gruppen gleich viel Angst voreinander hatten. Krähe gab sein bestes um sie zu überzeugen, dass sie ihnen nichts tun wollten und langsam entspannte sich die Situation. Ein Grau-Weißer Kater übernahm die Kontrolle und lud sie ein; bat sie, von sich zu erzählen. Noch etwas unsicher aber weniger ängstlich folgte Apfel ihrem Freund und setzte sich direkt neben ihn. Ihren Schweif legte sie sanft an und musterte die Fremden. Der Grau-Weiße war ein attraktiver, muskulöser Kater mit einem gezacktem Schweif. Ich wünschte ich wüsste die Geschichte dazu! dachte de Tigerkätzin still und sah nun hinüber zu der Braun-Weißen, die offensichtlich Angst um ihre Jungen hatte. "Sie sind wunderschön und kräftig. Aus ihnen werden eines Tages sicherlich tolle, gesunde Katzen," miaute Apfel etwas schüchtern aber ehrlich. Die Mutter der Jungen hingegen wirkte kränklich. Ihr Fell war matt und die Rippen schienen durch die dünne Haut. Ob Krähe weiss was ihr fehlt? überlegte sie und blickte nun zu der letzten Kätzin in der Runde. Sie war recht klein aber hatte extrem blaue Augen und einige Kampfnarben. Vermutlich unterschätzten ihre Gegner sie oft. Krähe begann von seiner verletzten Pfote zu erzählen und erwähnte mit keinem Wort Apfels Hilfe, was der jungen Kätzin einen Stich versetzte. Als der Schildpattfarbene ausgeredet hatte, erzählte sie ruhig: "Ich habe Krähe erst vor kurzem kennengelernt und seine Arbeit mit Kräutern und Verletzten fasziniert mich. Abgesehen davon bin ich eine ganz passable Jägerin und kenne das Territorium. Ich wuchs hier auf aber von meiner Familie bin nur noch ich übrig." Zum Schluss wurde sie immer leiser und verstummte schließlich ganz. Sie wollte den Fremden nicht ihre komplette Geschichte erzählen, zumindest nicht jetzt. "Oh und ich heiße übrigens Apfel, freut mich eure Bekanntschaft zu machen," fügte sie schnell und mit einem Lächeln an.

[angesprochen: Eisen, Blatt, Frost]
[erwähnt: Die Jungen, Krähe]
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Schattiges Moos

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Fr Jul 07, 2017 8:56 am

Moos war traurig, dass ihr bester Freund Dorn immer noch kein Wort mit ihr gewechselt hatte und langsam hatte sie das Gefühl, dass er sie nicht mehr mochte. "Schön, dann sprich mal demnächst mit Steinen!" protzte die Schildpattfarbene und suchte nach ihrer Mutter, die allerdings nur wieder mal in der Gegend rumstand und vor sich hin träumte. Typisch! Es ist sooo langweilig! Nichts passiert hier! Genau in diesem Moment raschelte es extrem Laut im Dickicht und Moos fürchtete schon, dass der Fuchs zurückgekommen war. Oh nein! Hätte ich doch bloß nichts gesagt! dachte sie und bereute sofort ihre Aufmüpfigkeit. Doch statt dem Fuchs traten zwei fremde Katzen aus dem Geäst, die auf Moos einen harmlosen Eindruck machten. Kurz sprachen Eisen und der Schildpattfarbene, der sich als Krähe vorstellte miteinander, ehe die Situation sich entspannte. Neugierig hüpfte Moos auf die beiden Fremden zu und kam schlitternd vor Krähe zum Stehen. "Du hast ja lustiges Fell!" miaute die junge Kätzin und berührte es mit ihrer Pfote. "Es sieht aus wie gerupfte Federn aber es fühlt sich an wie Kletten!" Ihre Pfote blieb in dem zotteligen Fell des Katers hängen und Moos brauchte eine Weile, um sich wieder zu befreien. Die zweite Katze stellte sich nun als Apfel vor und meinte, sie sei eine ganz gute Jägerin. Ich mag den Zottel trotzdem lieber! dachte die Schildpattfarbene und schnüffelte interessiert an seiner Pfote. "Das schaut echt ekelig aus, Krähe! Wieso hat diese Kätzin von der du erzählt hast deinen Humor nicht verstanden? Du schaust doch schon so lustig aus!" plapperte sie frei heraus und betrachtete ihn neugierig mit großen Augen.
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Sprießendes Blatt

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Di Jul 11, 2017 6:43 pm

Blatts aufgestelltes Fell entspannte sich, als die Fremden ihre friedlichen Absichten deutlich machten. Sie sagten, sie seien Kundig in diversen Heilkräutern und die graue Tigerkätzin sagte sogar, dass Blatt wunderschöne und gesunde Junge habe. "Danke, sie sind mein ganzer Stolz," schnurrte die Königin und berührte Schleier mit ihrer Schweifspitze an der Schulter. "Nur schade, dass ihr Vater das nicht mehr erleben konnte." Blatt hörte Frost's Stimme, dass sie den Fremden noch nicht ganz traue. "Ich glaube jetzt doch, dass sie vertrauenswürdig sind. Zumindest machen die zwei einen harmlosen Eindruck," miaute sie und musste schmunzeln, als Moos sich in dem zotteligen Fell des Schildpattfarbenen verhedderte. "So einen Blödsinn macht ihr aber nicht!" warnte sie ihre drei Jungen und bemerkte, dass Kiesel nun an ihrer Seite stand. Sie erklärte dem Grauen, was gerade passiert war und wer diese zwei fremden Katzen waren. "Was meinst du dazu? Sollten wir sie in die Gruppe mit aufnehmen? Immerhin kennen sie sich mit Pflanzen aus und früher oder später werden wir einige Verletzte haben," miaute die Königin nachdenklich und blickte besorgt zu ihren drei Jungen.
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Schleier

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Di Jul 11, 2017 7:07 pm

[ steige mit Blatts letztem Beitrag wieder ein ]
Schleier hielt einige Schwanzlängen Abstand, während ihre Mutter mit den fremden Katzen redete, die Augen groß vor Sorge. Ihr war das alles ganz und garnicht geheuer, was wenn die Fremden nichts gutes im Sinn hatten? Obwohl es kaum noch möglich war, wurden die Augen der Hellen noch größer, als nun Moos einfach an Blatt vorbei auf die Fremden zusprang und mit einem der beiden, einem großen Kater mit zerzaustem Fell, ein Gespräch anfing. Bitte mach das ihm nichts passiert, schoss es der Kätzin durch den Kopf und sie ging einen halben Schritt nach vorne, nur um dann wieder zurückzuweichen. Wäre sie doch mutig! Sie könnte Moos zur Seite stehen, wenn die Katzen sich doch als böse entpuppten! Aber Schleier war nicht mutig und ihr Herz war nicht so tapfer wie das von Ahorn oder den Katzen, von denen Mama immer Geschichten erzählte. Stattdessen war sie vorsichtig und scheu und still. Also blieb sie mit kritschem Blick stehenund sah zwischen Moos, den fremden Katzen und Blatt hin und her und wartete. Wartete darauf, dass irgendwer sich um die Fremden kümmerte, der ihr nicht wichtig war.
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Aufblitzender Dorn

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Di Jul 18, 2017 4:23 pm

--> Grenzfluss

Alles weißt eindeutig darauf hin, dass dies nicht mein Tag ist, dachte ich seufzend und ungewöhnlich betrübt. Es begann alles damit, das ich am Abend deutlich zu viel gegessen hatte und somit bis tief in die Nacht hinein kein Auge zu kriegte. Als mich endlich der Schlaf überkam, dämmerte es bereits, sodass ich fest wie ein Stein weiter schlief, während die Lautstärke der Stimmen um mich herum immer weiter anschwoll. Danach folgte mein Aufwachen - und zwar unter großem Schrecken - weil ich mit allen Vieren über einem der Trittsteine am Fluss baumelte. Einen entsetzten Aufschrei unterdrückend, bemerkte ich das wir wohl weiter zogen, ehe ich mit meinem Träger und Onkel Brand mehr recht als schlecht auf der anderen Seite ankamen. Etwas nass, immer noch erschrocken und mit einer schmerzenden Schulter, als hätte sie jemand die ganze Zeit gerüttelt, wartete ich unter Hochspannung auf die sichere Überquerung meiner restlichen Familie und Moos, wobei ich mich um letzterer am meisten sorgte. Das Maus aber dabei starb, sorgte bei mir für einen zweiten Schock und ich bekam jedes Mal ein mulmiges Gefühl in der Magengrube, wenn ich daran dachte, dass es jeden von uns hätte treffen können. Unsicher und zaghaft, wie ich mit dieser ernsten, traurigen Stimmung umgehen sollte, verschanzte ich mich in meinen Gedanken und machte es mir lediglich zur Aufgabe, so dich wie möglich bei Moos zu bleiben, bis wir ankamen. Wo wir gerade dabei sind, wo ist sie? fragte ich mich und machte meinen Kopf wieder für die Umwelt frei, wo ich gerade die Aufgabenverteilung mitbekam und Moos mich anprotzte, dass ich demnächst doch mit den Steinen sprechen konnte. "Warte, ich-", versuchte ich ihr hinterher zu rufen, doch ich wusste, dass ich sie vernachlässigt hatte und das mit Worten allein nicht wieder gut zu machen war. Ich sollte mich mehr anstrengen, damit ich der beste Freund bin, den es für sie geben kann! dachte ich schuldig fühlend, ehe ich die zwei Fremden bemerkte - eine hübsche zurückhaltende Kätzin und einen zotteligen, interessant riechenden Kater - die sich uns ihrem Worten nach anschließen wollten. Moos hüpfte zu letzterem und begann ihn und sein Fell zu kommentieren, was mich zum ersten Mal heute laut lachen ließ. Mit neuer Energie schoss ich an ihre Seite hinzu, nachdem ich mir versichert hatte das Blatt mit Frost sprach, und stellte fröhlich zu ihrer Frage Vermutungen an:"Vielleicht dachte sie ja er wäre ein Tier und war wütend, als sie merkte dass ihre Beute doch nicht essbar war. Oder sie hat sich in seinem Fell so sehr verheddert, dass sie nicht mehr rauskam und es nicht so lustig wie er fand. Oder vielleicht reagiert sie auf einem der Pflanzen, nach dem er riecht empfindlich und musste die ganze Zeit niesen?" Ich zwinkerte der schildpattfarbenen Kätzin mit einem frechen Grinsen zu und schaute von ihr zum erwähnten Kater hin und zurück, ehe ich mich nun der Kätzin mit unschuldig Gesicht umdrehte. "Warum heißt du eigentlich Apfel? Du bist doch ganz schlank!", miaute ich verwirrt und dachte kurz einen Augenblick nach, ehe sich mein Gesicht aufhellte. Ich wandte mich wieder beiden Katzen zu und fragte mit einem breiten Lächeln:"Oh und möchtet ihr uns vielleicht beim Nester bauen helfen? Desto mehr Katzen mitmachen, umso schneller werden wir fertig." Gespannt wartete ich auf deren Antworten und stellte mich Flanke an Flanke neben Moos und fuhr mit dem Schweif einmal in einer Mischung aus beschützender Geste und Necken über ihren Rücken.
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Eiserner Schweif

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mi Jul 19, 2017 12:45 pm

Viele unterschiedliche Eindrücke prasselten auf Eisen ein. Frost und Blatt wirkten nicht sehr überzeugt, während Kiesel und Nadel noch gar nichts zu den Fremden gesagt hatten. Erst als Krähe und Apfel mehr von sich erzählten, wurde die Situation langsam entspannter. Die Jungen hingegen stürzten sich direkt auf den zottigen Fremden und spielten mit seinem Fell. Eisen warf einen belustigten Blick zu Traum, die keine Anstalten machte Moos von Krähe fernzuhalten. Auch der bisher eher zurückhaltende Dorn traute sich nun an die Fremden, während Schleier und Lavendel sich zurückhielten. Man lernt so viel aus dem Verhalten der jungen Katzen, überlegte der Graue und schaute nachdenklich zu den anderen, als Dorn plötzlich vorschlug, dass sie beim Nest bauen helfen sollten. Irgendwie hat er ja Recht, überlegte Eisen und zuckte schließlich mit den Schnurrhaaren. "Gute Idee, Dorn," lobte er den kleinen Kater und winkte Krähe und Apfel heran. "Es macht sicherlich einen guten Eindruck auf Lotus und Ahorn," fügte er etwas leiser an, so dass nur die beiden Fremden ihn hören konnten. Eisen nahm seine Tätigkeit wieder auf und begann mit Mond die fertigen Nester zusammen zu schieben. Er ließ trotzdem weder Krähe noch Apfel aus den Augen, obwohl er keine ernste Gefahr von beiden erwartete.

[angesprochen: Krähe, Apfel, Dorn]
[erwähnt: Blatt, Frost, Kiesel, Nadel, Lavendel, Schleier, Moos, Traum]
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Nadel

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mi Jul 19, 2017 8:44 pm

[ First Post ]

Hmm. Nadels Blick schnellte von den beiden Fremden - Krähe und Apfel, wie es sich herausgestellt hatte zwei Einzelläufer - zu den vertrauten Pelzen um sie herum. Was wollten die beiden hier? Eisen schien im Namen aller zu sprechen, doch wirklich Vertrauen schenkte er den Fremden nicht. Fragend blickte die Dunkle zu ihrem Bruder Kiesel, der in diesem Augenblick von Blatt gefragt wurde, was er von Krähe und Apfel halte. Darauf war Nadel auch gespannt, also plapperte sie neugierig drauf los: "Stimmt, auch auf der Reise hätten wir unseren Seher gut gebrauchen können, der kannte sich toll mit Kräutern aus." Ob dieser Krähe wohl genauso gut war wie ihr ehemaliger Kräuterkundige? Aber was noch nicht war, konnte ja noch werden. Nadel freute sich über die neuen Bekanntschaften, und besonders das Weibchen, Apfel, war ihr auf Anhieb sympathisch, denn diese freute sich über Blatts gesunde Jungen und wünschte ihnen Gesundheit für die Zukunft. "Wer solche lieben Sachen sagt, kann keine schlechte Katze sein", strahlte Nadel die Weiße mit dem dunklen Tigermuster an.

[ Angesprochen: Blatt, Kiesel, Apfel ]
[ Erwähnt: Krähe, Eisen ]
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Fr Jul 21, 2017 3:10 pm

Apfel wartete gespannt auf die Reaktion der anderen Katzen. Die dünne, braun-weiße Tigerkätzin hatte ihr Misstrauen gleich abgelegt, nachdem sie sie auf ihre Jungen angesprochen hatte. Die kleine Graue, mit den unnatürlich blauen Augen, neben ihr dagegen schien nicht besonders beeindruckt. Plötzlich kam ein schildpattfarbenes Junges angelaufen und drückte sich in Krähes langen Pelz. Sie verschwand beinahe darin und verhedderte sich gleich. Apfel kicherte und warf Krähe einen amüsierten Blick zu. "Ich glaube es gibt kein deutlicheres Zeichen dafür, dass du dein Fell mal wieder waschen solltest," grinste die junge Grau-Weiße. Ein zweites Junges kam dazu, es war ein Kater mit goldenem, langen Fell. Er und die schildpattfarbene belagerten gleich den armen Krähe und und stellten ihm lauter Fragen. Kurz darauf wandte das goldene Junge sich Apfel zu und fragte, warum sie so hieß. Sie wäre ja offensichtlich nicht dick. "Du bist ja ein kleiner Spaßvogel," miaute Apfel belustigt und tippte dem jungen Kater mit der Schweifspitze auf die Nase. "Meine Eltern gaben mir diesen Namen weil das Grün meiner Augen sie an die jungen Äpfel in der Blattfrische erinnerte," erklärte sie ruhig. Sie war stolz auf ihren Namen und wollte ihn den Rest ihres Lebens tragen. Er steht für Reife und Frische. Zu der Gruppe kam nun eine mittelgroße Kätzin mit dunkelbraunem Fell und grünen Augen. Sie war Apfel gleich sympathisch und machte sich sogar für sie stark. Die Tigerkätzin warf der Fremden im Gegenzug einen dankbaren Blick zu und bekam den Vorschlag des goldenen Jungen mit, dass sie und Krähe beim Nesterbauen helfen könnten. "Wie heißt ihr eigentlich alle?" miaute Apfel zaghaft und sah den Grau-Weißen Kater auf sie zukommen. Er sagte leise, dass Ahorn und Lotus es gut heißen würden, wenn sie anpacken würden. "Ehm, klar doch! Was meinst du Krähe?"

[angesprochen: Krähe, Dorn, Eisen]
[erwähnt: Blatt, Frost, Nadel, Moos]
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Schattiges Moos

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Sa Jul 22, 2017 10:56 am

Krähe hatte noch nichts gesagt, da stolperte plötzlich Dorn zu ihr herüber und plapperte munter drauf los, als wäre nie etwas gewesen. Überrascht starrte Moos ihren Freund für ein paar Herzschläge an, dann schüttelte sie sich und lief kichernd auf ihn zu. "Stimmt! Krähe könnte auch als Igel durchgehen aber welche Katze frisst freiwillig Igel?" miaute sie nachdenklich. Moos konnte Dorn nicht lange böse sein, trotzdem brannte es ihr unter den Krallen zu erfahren, weshalb er so müde und still den ganzen Tag gewesen war. Der goldene schlug plötzlich vor, dass Apfel und Krähe beim Nestbau helfen könnten und Eisen stimmte dem ganzen sogar zu! Er lobte Dorn und Apfel schien ebenfalls einverstanden. "Boah, Eisen hat dich gerade gelobt!" miaute sie aufgeregt und ihre grünen Augen leuchteten bewundernd auf. Wann stimmte schon mal eine ältere Katze einer so jungen zu? Ihr Blick wanderte zu Schleier und Lavendel, die noch gar nichts gesagt hatten. "Was ist denn mit deinen Schwestern? Sie sehen aus als ob ein Eule sie gerade erschreckt hätte." Ohne auf eine Antwort zu warten, lief sie zu der kleinen Getigerten und der Weißen. "Hey," miaute sie freundlich und forderte sie mit einem Schweifzucken auf ihr zu folgen. "Kommt, wir helfen den anderen beim Nestbauen. Ich wette mein Nest wird das bequemste von allen! Und wie wär's wenn wir in Wolf's ein paar Kletten verstecken?" Ein breites Grinsen schlich sich über ihr Gesicht, als die Schildpattfarbene sich den massigen Tigerkater vorstellte, wie er versuchte sich von einem Haufen Kletten am Po zu befreien.

[angesprochen: Dorn, Schleier, Lavendel]
[erwähnt: Krähe, Apfel, Eisen, Wolf]
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mo Jul 24, 2017 4:51 pm

Die Fremden machten wirklich keinen aggressiven oder böswilligen Eindruck. Doch es fiel mir eben einfach schwer Katzen zu vertrauen die einfach aus dem Nichts auftauchten und uns mit ihrem Kräuterwissen helfen wollten. Keinesfalls war dieses Angebot zu verurteilen oder zu unterschätzen, eine Katze mit Kräuterkenntnissen könnte für die Gruppe von sehr großer Bedeutung sein, keine Frage. Aber trotzdem konnte ich ihnen nicht auf Anhieb vertrauen auch wenn es anscheinend alle anderen bereits taten. Mit einem lobenden Kommentar an ihre Jungen schien auch Blatt sich sofort überzeugen zu lassen und als ich ihr mein Misstrauen gestand meinte diese dass sie nun doch glaubte dass sie vertrauenswürdig waren. Zumindest würden sie einen harmlosen Eindruck machen. Ich quittierte ihre Worte mit einem leichten Zucken meines Ohres "Ich bin einfach etwas vorsichtig" murmelte ich und sah wie die Jungen sich begeistert auf den Kater stürzten welcher sich mit dem Namen Krähe vorgestellt hatte. Der junge Kater Dorn unterbreitete doch sogleich den Vorschlag dass Krähe und Apfel beim Nester bauen helfen könnten, ich wusste nicht genau was ich davon halten sollte, doch Eisen segnete diese Sache bereits ab. Innerlich seufzte ich, blieb nach außen hin ruhig "Was soll das denn jetzt? Eben noch am Fluss wurde der Fremde Kater wild angefaucht und vertrieben und diese hier laden wir einfach direkt ein unsere Freunde zu werden? Dass sie beim Nester bauen helfen? Wieso?" fragte ich mich still für mich selber und sah wie Nadel sich nun stark für die beiden machte "Also wenn ich eine Mörderin bin und ein paar nette Worte sage bin ich nett? Gut zu wissen!" Leicht genervt rollte ich mit den Augen. Ich nickte Blatt zu und bewegte mich dann auf Eisen zu "Ich werde mich etwas umsehen. Tut mir leid, aber dieses... freundliche Gehabe mit den Fremden sagt mir einfach nicht zu und ehe ich Streit verursache gehe ich lieber eine Runde spazieren. Ist das in Ordnung?" miaute ich extra so leise dass nur Eisen meine Worte vernahm. Ich wollte ja eben keine Unruhe stiften, dies wäre aber wohl kaum gut gegangen wenn ich meine Absicht nun laut rum posaunt hätte. So wartete ich nun im stillen auf eine Antwort von Eisen, eigentlich würde ich ja einfach abziehen, aber vor Krähe und Apfel wollte ich dies nicht. Ich wollte nicht dass der Eindruck entstand dass hier jeder einfach machen könnte was er wollte und da Eisen der Bruder von Lotus war dachte ich mir einfach dass er hier momentan wohl am meisten zu sagen hatte von den hier anwesenden. In aller Ruhe musterte ich die anderen Katzen, die Jungen die so voller Frohsinn waren, so unbeschwert und sorgenfrei. Krähe und Apfel wirkten wirklich nicht gefährlich aber so ganz traute ich dem ganzen einfach noch nicht im Gegensatz zu all den anderen die sich mit ein paar netten Worten wohl überzeugen ließen.
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mo Jul 24, 2017 8:42 pm

Der zottige große Kater wollte sich eigentlich auf die Antworten der ausgewachsenen Katzen konzentrieren, ebenso wollte er ihre Mimik genau im Auge behalten, man übersah viel zu viel wenn man seinem Gebenüber nicht die volle Aufmerksamkeit schenkte. Ein genervtes Ohrenzucken oder ein Augenzusammenkneifen entgingen einem schon einmal schnell. Dennoch konnte er sein Vorhaben nicht durchziehen, da eines der Jungen zu ihm lief und sein Fell extrem unterhaltend fand. Der große Kater legte seinen Kopf leicht schief und lachte kurz. "Egal wie es sich auch anfühlt. Mein Fell erfüllt seinen Zweck.", miaute er und schüttelte demonstrativ sein zottiges Fell nachdem das Junge wieder von seinem Fell abgelassen hatte. "Wenn ich das wüsste, hätte ich mir meine Verletzung wahrscheinlich erspart.", antwortete er schließlich auf die Frage, wieso die Kätzin seinen Humor nicht verstanden hatte.
Bei den Worten des grauen Katers nickte er. "Natürlich helfen wir.", sagte er schließlich und machte sich auf um den anderen Katzen zu helfen. Er war sich noch nicht ganz sicher was genau von ihm erwartet wurde, dennoch hoffte er das sie vielleicht in der Gruppe aufgenommen werden würden. Es wäre auf jeden Fall recht hinterhältig von den anderen Katzen, wenn sie ihn und Apfel jetzt dazu brachten ihnen zu helfen, um sie dann wieder zu vertreiben. Doch Krähe sah ein das er sowieso die Zeit überbrücken musste, bis die beiden Anführer wieder da waren. Erst dann würde sich herausstellen ob sie ihren Pelz behalten durften oder lieber um ihr Leben rennen sollten. Kurz musterte er die anderen Katzen und begann dann nach Moos ausschau zu halten um es zum Polstern der Nester zu verwenden. Zumindest erschien ihm das als logisch. Moos war weich und sicher ideal für Nester.
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mo Jul 24, 2017 9:36 pm

Nadel blinzelte Apfel freundlich an und war erstaunt darüber, wie viele Gedanken sich deren Eltern bei der Namensvergabe gemacht hatten. Ihr Bruder Kiesel wurde nach seiner Fellfarbe benannt, und Nadel nach ihren Augen. Da gab es keine geheimen Bedeutungen, die einem Ratschläge fürs Leben gaben... Irgendwie war das schon traurig. Aber ihre Eltern waren tot, ihre Mutter Fang sicher, ihr Vater Aragon vermutlich, also würde Nadel nicht nachfragen können. Kann man nichts machen, überlegte die große dunkle schulterzuckend und sah zu Frost, die ihr einen Blick zugeworfen hatte. Wen das mal keine Aufforderung war, zu lauschen! Die ersten Worte der kleinen Graugetigerten verstand Nadel nicht, aber sie waren an Eisen gerichtet, also mussten sie eine Art Höflichkeitsfloskel sein. Damit kannte Nadel sich nicht wirklich aus. Die wichtige Info, nämlich, dass Frost spazieren gehen würde, kam ja erst am Ende. Mit einem verspielten Grinsen stellte sie sich "unauffällig" zu Frost, und beugte sich ein wenig zu dem selbstbewussten Weibchen hinüber. "Spazieren klingt toll, da komm ich dann mit. Weißt du schon, wo es hingehen wird?" Erst jetzt kam ihr in den Sinn, dass Frost das Gelände hier sicher genauso schlecht kannte, wie Nadel selbst, aber das machte ja nichts. Vielleicht konnte Frost ihr ja so eine grobe Richtung geben. "To-holl, tohoho-holl, ...", summte sie leise vor sich hin und strahlte dabei über beide Backen.

[ Angesprochen: Frost ]
[ Erwähnt: Kiesel, Eisen, Apfel ]
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Di Jul 25, 2017 8:40 am

Eisen schnaubte zufrieden, als Krähe und Apfel einwilligten ihnen zu helfen. Er würde die beiden Fremden trotzdem im Auge behalten allerdings glaubte er nicht, dass von ihnen eine Gefahr ausging. Die Jungen schienen die beiden direkt in ihr kleines Herz geschlossen zu haben, was einen positiven Eindruck hinterließ. Junge Katzen wissen ganz genau zu wem sie gehen und zu wem nicht. Ihre Intuition ist noch stärker ausgeprägt als bei uns älteren. Wir sind zu Kopflastig, überlegte Eisen still, als Frost ihn plötzlich aus seinen Gedanken riss. Die kleine Kätzin meinte, dass ihr dieses freundliche Gehabe nicht zusage und sie deshalb spazieren gehen möchte. Eisen warf ihr einen enttäuschten Blick zu. Die zwei Neuen wirkten jung und unerfahren aber nicht böswillig oder gar hinterhältig. Und selbst wenn sie etwas vor hätten - dann würde Frost ihre Freunde jetzt alleine in der Situation lassen, was in Eisens Augen schlimmer wäre. "Überleg dir gut, ob du jetzt noch im unbekannten Terrain spazieren gehen willst, die Sonne geht bereits unter." Er deutete zu den gezackten Wipfeln der Berge, die über die dichten Baumkronen ragten. Die Sonne hatte sich bereits hinter ihnen eingenistet, wie ein Vogelei in einem Nest, und war nur noch halb zu sehen. Nadel hatte offensichtlich gelauscht und sprach einfach dazwischen, als hätte sie keine Kinderstube genossen. Eisen warf ihr einen warnenden Blick zu, dann wandte er sich wieder an Frost. "Inwiefern freundliches Gehabe? Denkst du nicht, dass fremde Katzen uns stärker machen? Wenn wir niemandem vertrauen außer uns selbst, führt uns das zu nichts. Wir sind neu hier und können für jede Unterstützung dankbar sein." Sein Blick wanderte zu Krähe und Apfel. Ob sie es wert schätzten, dass er sich für sie aussprach?

[angesprochen: Frost]
[erwähnt: Krähe, Apfel, Nadel, die Jungen]
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Di Jul 25, 2017 9:00 am

Blatt spürte wie Schleier sich an ihre Flanke drückte und leckte ihrer Tochter mit rauer Zunge beruhigend über Ohren und Kopf. "Meine kleine, süße Schleier," miaute sie sanft versuchte ihren ängstlichen Blick aufzufangen. "Alles ist gut, schau nur wie Moos mit Krähe herumalbert. Sie scheinen nett zu sein," versuchte Blatt sie zu beruhigen. Aber auch Lavendel wirkte distanziert, im gegenteil zu Dorn, der nun endlich wieder aufblühte und zu Moos rannte. Blatts Nackenfell stellte sich für einen Herzschlag auf, als ihr einziger Sohn sich so nah zu Krähe begab, legte sich jedoch gleich wieder als sie sah, wie herzlich die Katzen miteinander umgingen. "Dorn, erzähl nicht so einen Blödsinn," miaute die Tigerkätzin und schüttelte dabei den schmalen Kopf. Frost meinte, dass sie lieber vorsichtig wäre, was Blatt mit einem leichten Nicken bestätigte. "Ich weiss und das ist auch gut so aber -" plötzlich verengte sich die Brust der dünnen Kätzin und sie rang nach Luft. Panik machte sich in ihr breit, als ihre Beine unter ihr plötzlich nachgaben und sie mit einem dumpfen Aufprall zu Boden fiel. Ihr Herz raste und schmerzte, als würde jemand seine Krallen um es schließen und zudrücken. Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn und ein qualvolles Stöhnen drang aus ihrer Kehle.
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Di Jul 25, 2017 9:03 pm

Ich beobachtete die ganze Szenerie und auch wenn Apfel und Krähe wirklich nicht den Eindruck machten irgendwie böswillige Absichten zu haben schaffte ich es nicht mein Misstrauen ab zu legen. Es war eben eine Art Charakterzug bei mir und auch wenn die Jungen anscheinend voller Freude mit dem Kater welcher das zottelige Fell trug spielten wollte ich nicht daran glauben dass sie einfach herkamen um zu helfen. Alles deutete darauf hin, aber mein Misstrauen ab zu legen fiel mir schwer und so tappte ich zu Eisen welchen ich leise ansprach. Ich bat ihn darum dass ich mit etwas von der Gruppe entfernte, spazieren oder jagen ginge denn dieses freundliche Gehabe konnte ich wirklich nicht leiden. Auch erwähnte ich dass ich damit bloß verhindern wollte dass ich mit meiner eventuell unfreundlichen Art gegenüber den Fremden für Streit sorgte, dies wollte ich wirklich nicht und hoffte einfach dass Eisen mir zustimmte. Bevor dieser jedoch auf meine Frage genauer einging meinte dieser dass ich mir gut überlegen sollte ob ich in fremden Terrain in der Dunkelheit spazieren gehen wollte, immerhin ging die Sonne bereits unter. Leicht hob ich den Kopf und stellte fest dass der Kater recht hatte. Ich hatte bisher nicht wirklich auf die Tageszeit geachtet und musste Eisen leider Recht geben, es wäre nicht all zu klug in der Dunkelheit fremde Orte zu durchstöbern. Doch wegen des Misstrauens gegenüber Krähe und Apfel fiel es mir schwer dem zu zu stimmen und ehe ich etwas sagen konnte schaltete sich plötzlich Nadel von der Seite ein. Anscheinend hatte sie uns belauscht, denn sie sprach den Spaziergang an und meinte sie würde mitkommen, fragte gleich hinten dran ob ich denn schon wusste wohin es gehen sollte. Sie begann leise vor sich hin zu summen und am liebsten wollte ich sofort los knurren, doch ich dachte nach, vielleicht war Nadel ja gerade genau richtig gekommen. Mit ihr wäre ich nicht allein unterwegs. Eisen wandte sich nun jedoch wieder an mich, sprach meine Aussage des freundlichen Gehabes an und fragte ob uns fremde Katzen nicht stärker machten. Wenn wir niemandem vertrauen würden außer uns selbst würden wir nicht weiterkommen und wir könnten für jede Unterstützung dankbar sein, ich nickte "Damit hast du auch vollkommen Recht Eisen, das will ich keinesfalls in Frage stellen. Aber mir persönlich fällt es einfach wirklich schwer ihnen zu vertrauen, sie sind direkt im Herzen unserer Gruppe und ich kann das im Moment nicht ganz mit mir vereinbaren und will Unruhe vermeiden mit meinem dadurch eventuell unfreundlichem Auftreten" sprach ich dem grauen mit wahrheitsgetreuen Angaben zu. Mein Blick fiel kurz auf Nadel, dann wieder auf Eisen "Mit Nadel wäre ich nicht allein unterwegs. Ich glaube nicht dass Krähe oder Apfel die Absicht haben hier jemanden zu verletzen, aber trotzdem kann ich nicht wirklich über meinen Schatten springen, zumindest nicht in diesem Augenblick" Ein plötzlicher dumpfer Aufprall ließ mich sofort herum fahren, Blatt war einfach zusammen gebrochen und ich legte die Ohren erschrocken an. Eilig sprang ich an die Seite meiner Freundin "Blatt!" miaute ich aufgeregt, ein qualvolles Stöhnen kam aus ihrer Kehle. Was hatte sie?! Mein Blick richtete sich auf Krähe "Du hast doch Ahnung von Kräuterzeugs oder so, hilf ihr! Bitte..." fuhr ich den Streuner an in der Aufregung, fügte aber zum Ende hin dass etwas leisere Bitte hinzu. Wenn er Blatt nicht helfen konnte, dann war er mit Sicherheit ein Lügner und so fuhr ich die Krallen in die Erde unter mir während sich mein Blick wieder auf Blatt richtete. Ich spürte Angst in meiner Brust aufkommen, Angst davor dass Blatt gerade etwas schreckliches geschah wobei ihr niemand helfen konnte.
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mi Jul 26, 2017 10:36 am

<----- Blätterteich

Ahorns Gedanken wirbelten in seinem Kopf wie ein Strudel im Wasser. War er mit seiner Einladung zu schnell gewesen, was Schnee anging? Hätte er es anders formulieren sollen? Er spürte, dass die weisse Kätzin eine größere Bedeutung für ihn hatte, er konnte es lediglich nicht in klare Worte fassen. Hatte sie tatsächlich etwas mit der Prophezeiung des Sehers zu tun? Oder war er auf der völlig falschen Spur und es handelte sich beim flüsternden Schnee tatsächlich um realen Schnee? Rotkehlchen schien bemerkt zu haben, dass er in seinen Gedanken versunken war und schnippte ihm mit der Schweifspitze gegen das braunrote Ohr. Irritiert zuckte der Kater zusammen und schaute sie mit großen, gelben Augen an. "Danke, das habe ich gebraucht." Er schenkte der Grauen ein Lächeln und schärfte seine Sinne, da sie kurz vorm Nachtlager waren. Nebel und Rotkehlchen hatten großartige Beute gemacht, die für einige Katzen reichen würde. Es ist so anders als in den Bergen, dachte Ahorn still. Hier gibt es so viel Beute, dass jeder satt oder sogar fett werden kann! Es ist als wären wir in einem Paradies! Die Graue mit der roten Brust trug zwei Fische im Maul, während Nebel stolz eine Maus und ein Eichhörnchen zwischen ihren Fängen hielt. Bernstein trug einen Spatz, den aber Rotkehlchen und nicht sie selber gefangen hatte. Ihr ging es offensichtlich wie mir, nur dass sie nicht von einem riesigen Baum gefallen ist... Ahorn drehte seinen massigen Kopf über die Schulter und betrachtete die Kratzer, die er sich beim Fall zugezogen hatte. Außerdem schmerzten seine Hinterläufe, die den Aufprall auf den Waldboden abgefedert hatten.
Endlich erreichten sie die hohen Bäume und der Geruch seiner Katzengruppe wehte ihm entgegen. Plötzlich hörte der rotbraune ein langgezogenes, qualvolles Stöhnen. War das etwa Blatt? Ahorn sah kurz zu seiner Patrouille und rannte sofort los. Er fuhr im Lauf bereits die Krallen aus und beschleunigte sein Tempo. Seine Beine protestierten gegen die Anstrengung, doch er musste seine Katzen beschützen. War der Fuchs etwa zurück gekehrt? Hatten Streuner sie gefunden und angegriffen? Ahorns Herz raste und Adrenalin rauschte in seinen Ohren. Er war bereit zu kämpfen, doch als er lautstark durch das Unterholz brach und auf die kleine Lichtung blickte, war kein Fuchs zu sehen. Blatt lag am Boden und krümmte sich vor Schmerzen, während Eisen, Nadel, Traum, Mond und die Jungen geschockt um sie herum standen. Frost stand neben Blatt und fauchte zwei fremde Katzen an, die Ahorn erst jetzt bemerkt hatte. Sie wirkten genauso geschockt wie der Rest der Gruppe. "Was ist hier los? Wer seid ihr?" rief Ahorn und peitschte wütend mit dem Schweif. Hatten sie das Blatt angetan?

[angesprochen: Rotkehlchen, die Gruppe, Krähe, Apfel]
[erwähnt: Schnee, Tiger, Nebel, Bernstein, Blatt]
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mi Jul 26, 2017 11:40 am

Auf Apfel's Frage hatte bisher niemand geantwortet. Stattdessen begannen die Katzen ihre Arbeiten wieder aufzunehmen und die Getigerte half Krähe dabei ein paar Nester mit Moos auszupolstern. Sie fühlte sich zwar relativ wohl unter den Fremden, blickte jedoch zwischendurch immer wieder auf und versuchte die Gesichtsaudrücke und Stimmung der anderen zu lesen. Viele wirkten entspannt, bis auf die kleine graue mit den blauen Augen. Sie ging zu dem anderen Grauen, der hier momentan offensichtlich das Sagen hatte und sprach sehr leise mit ihm. Ein plötzlicher dumpfer Aufprall und das entsetzte Aufschreien einiger Katzen, ließ Apfel aufschrecken. Sie riss ihren Kopf hoch und entdeckte, dass die kränkliche braun-weiße Kätzin zusammengebrochen war. "Krähe, schnell!" miaute Apfel und stupste den Kater in die Seite. Sie eilte mit etwas gesammeltem Moos der Katzengruppe hinüber und beugte sich zu nach Luft ringenden Kätzin. Die kleine Graue war schon dort und hatte den Namen ihrer Freundin gerufen. Blatt heißt sie also, dachte Apfel still und begann mit dem Moos die Schweißperlen auf ihrer Stirn abzuwischen. "Blatt, wo genau hast du Schmerzen?" fragte sie die Kätzin hektisch, doch diese krümmte sich und konnte nicht sprechen. Verzweifelt blickte Apfel zu Krähe und wartete auf seine Hilfe, als plötzlich ein großer, rotbrauner Kater aus dem Unterholz brach und fragte was hier los sei und wer sie und Krähe waren. Sie spürte seine hohe Autorität, die wie eine Welle über sie schwappte. Er muss einer der Anführer sein! "I-ich bin Apfel und das ist Krähe," miaute die Kätzin nervös und deutete auf den Schildpattfarbenen. "Wir wollen uns euch anschließen und sollten warten, bis jemand namens Ahorn und Lotus kommen, als plötzlich Blatt zusammengebrochen ist." Ihre grünen Augen blitzten ängstlich auf und ihr Fell hatte sich voller Unbehagen aufgestellt. Ich weiss wie es von außen ausschaut aber das waren wir nicht! schrie sie innerlich. Bitte zieh uns nicht das Fell über die Ohren!

[angesprochen: Krähe, Blatt, Ahorn]
[erwähnt: Frost, Eisen]

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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mi Jul 26, 2017 2:27 pm

Mit aufmerksam gespitzten Ohren blickte Nadel von Eisen und Frost hin und her. Sie fühlte sich weder überflüssig neben den beiden ernsten Katzen, noch merkte sie, wie sie den beiden mit ihrem Verhalten auf den Geist ging. Stattdessen freute sie sich noch darüber, dass Frost sie in ihrem Gespräch mit Eisen erwähnte und Nadel so das Recht zusprach, mit ihr zusammen spazieren zu gehen. "Warum sollten wir den Fremden nicht vertrauen können?", warf die Dunkle mit einem fragenden Blick in den Raum und runzelte die Stirn. Apfel war nett, Krähe schien auch interessant - und sie sollten böse sein, nur, weil sie neu waren? Das leuchtete ihr nicht ein.
Antworten konnte ihr leider niemand, denn plötzlich war da ein dumpfer Aufprall zu hören, und als Nadel sich erschrocken umdrehte, musste sie überfordert mitansehen, wie Blatt schwer atmend auf dem Boden lag und mit jedem Herzschlag fertiger aussah. Frost war sofort zu der Mutter gestürmt und fauchte den kräuterkundigen Krähe an, Blatt zu helfen. Und zu allem Überfluss tauchte in diesem Augenblick auch noch Ahorn auf, der die beiden Einzelläufer sofort verdächtigte, schuld an Blatts Zustand zu sein. "Aber sie haben doch gar nichts gemacht...", miaute Nadel leise und verwirrt und sah Ahorn dabei an. Der Anführer war gar nicht mal viel größer als Nadel, lustig. Er wirkte nur immer so bedrohlich, eigentlich war Ahorn aber lieb. So wie Lotus, obwohl Nadel Lotus weniger traute. Lotus hatte auf sie einen zu berechnenden Eindruck, der ihr immer das Gefühl gab, die Schwester von Eisen könne die Dunkle nicht leiden.
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mi Jul 26, 2017 9:34 pm

Als Krähe einen dumpfen aufprall hörte hob er seinen Kopf und drehte sich in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. Eine der Kätzinnen war umgefallen und lag um Atem ringend am Boden.
Kaum hatte Apfel ihn angestupst war er auch schon losgesprungen und wollte gerade seine Pfote auf den Brustkorb der Kätzin legen als ein großer roter Kater durchs Unterholz brach. Krähe konnte sich denken, dass es einer der Anführer war. Er legte seinen Kopf schräg und starrte den Roten eindringlich an. "Für Erklärungen haben wir nachher Zeit. Wir müssen ihr vorher helfen.", zischte er und wandte sich dann wieder der leidenden Kätzin zu. Er legte der Kätzin seine Pfote auf den Brustkorb und knurrte leicht. Er hatte nicht viel Zeit, aber er wusste was er zu tun hatte, er musste ihr Herz wieder beruhgen und etwas für ihre Atemnot finden. Der große Kater nahm seine Pfote wieder vom Brustkorb der Kätzin und schloss kurz seine Augen. Er versuchte sich krankhaft an seine Kindheit zu erinnern und überlegte, was ihm seine Mutter damals gelehrt hatte.  Kamille!, rief er sich die Stimme seiner Mutter in Erinnerung und wirbelte sofort herum. Er war hier mitten im Wald und hatte nicht viel Zeit musste, aber noch etwas Kamille und noch etwas für die Atmung der Kätzin. Ohne lange weiter zu überlegen schoss er los und hielt nach Kamille ausschau, die anderen Katzen las er für diesen Augenblick hinter sich, ebenfalls vergas er den Schmerz in seiner rechten Pfote. Sein Ziel war es gerade der Kätzin zu helfen, koste was es wolle. Während er nach den weißen Blüten suchte, fiel ihm auch ein das er noch nach Fenchel ausschau halten konnte, für die Atmung der Kätzin und wenn das nichts half musste er sein Gedächtnis weiter nach etwas nützlichem durchforsten.
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Mi Jul 26, 2017 9:34 pm

'Krähe' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Kräuter-Würfel (1-6)' : 1, 6
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Do Jul 27, 2017 5:28 pm

Forst wandte sich nun an Eisen und erklärte ihren Standpunkt. Sie meinte, dass er vollkommen Recht habe aber ihr persönliche falle es wirklich schwer den Fremden zu vertrauen. Sie seien im Herze der Gruppe und das könne sie nicht mit sich vereinbaren. "Aber gerade deshalb brauchen wir dich doch hier! Damit sich jeder sicher fühlt," protestierte der Graue und hoffte damit die Kätzin noch überzeugen zu können. Nadel mischte sich schon wieder ein, was Eisen mit einem genervten Ohrzucken quittierte. Er hatte keine Lust sich jetzt mit ausgewachsenen Katzen zu streiten, die sich wie Junge benahmen. Frost fügte an, dass sie mit Nadel zusammen spazieren gehen würde und es deshalb sicherer wäre, als plötzlich Hektik unter der Gruppe ausbrach und einige erschrocken aufschrien. Eisen drehte sich um und sah, dass Blatt schwer atmend am Boden lag. Frost rannte sofort zu ihrer Freundin und schrie Krähe an, dass er etwas tun sollte. Die beiden Kräuterkundigen Katzen begannen sofort Blatt zu helfen aber Eisen selber fühlte sich hilflos. "Kann ich irgendwie helfen?" fragte er zaghaft, doch seine Worte gingen unter, als plötzlich Ahorn mit ausgefahrenen Krallen durch das Unterholz brach. Oh Himmel, wie sollen wir ihm das jetzt erklären? dachte der Graue und schüttelte dabei nachdenklich seinen Kopf. Apfel versuchte dem Rotbraunen etwas zu erklären, doch Krähe war nur kurz angebunden und kümmerte sich hingebungsvoll um Blatt. Eisen trat einen Schritt näher an Ahorn und signalisierte ihm Ruhe zu bewahren, als auch Lotus mit Frischbeute im Maul auftauchte. Eisen lief schnell zu seiner Schwester und drückte seine Nase gegen ihre, erleichtert, dass sie unversehrt zurückgekehrt war. Schnell erklärte er die Situation: "Die beiden kamen gegen Sonnenhoch direkt zu uns und haben gebeten sich uns anschließen zu dürfen. Sie bieten ihr Wissen um Heilkräuter, ähnlich wie der Seher." Der Graue überlegte kurz, hatten Krähe und Apfel eigentlich eine Gegenleistung erwartet? Zumindest hatten sie es nicht klar ausgesprochen. "Ich denke sie wollen dafür ein Leben in der Gemeinschaft ... Sicherheit," sagte er Schulterzuckend.

[angesprochen: Frost, Ahorn, Lotus]
[erwähnt: Nadel, Blatt, Apfel, Krähe]
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BeitragThema: Re: Hohe Bäume   Do Jul 27, 2017 11:10 pm

Ich erklärte Eisen meinen Standpunkt, erklärte wieso ich gehen wollte. Zwar ging in meinen Augen keine wirkliche Gefahr von ihnen aus doch es störte mich gewaltig dass sich diese Fremden im Herzen unserer Gruppe befanden. Ich konnte ihnen nicht vertrauen, so lieb sie auch sein mochten oder wirken wollten. Ausschlaggebend war für mich aber immer noch dass sie uns zu nahe waren aber darauf meinte Eisen bloß dass sie mich genau deswegen hier brauchen würden. Damit sich jeder sicher sicher fühlte "Sie tun doch bereits alle so als wären Apfel und Krähe dicke Freunde. Auf mich wirkt hier niemand unsicher oder ängstlich" kommentierte ich seine Worte ruhig und als Nadel sich erneut einmischte entschied ich mich einfach dazu sie in meine Idee mit ein zu beziehen. Ich sagte dass ich mit Nadel ja nicht alleine wäre doch plötzlich breitete sich Hektik aus. Ein dumpfer Aufprall erklang und als ich Blatt am Boden sah raste ich an die Seite meiner Freundin und fuhr Krähe sofort an dass er ihr helfen sollte. Dann konnte er ja jetzt beweisen wie gut er sich mit Kräutern auskannte! Apfel versuchte ebenfalls irgendwie zu helfen und Eisen bot seine Hilfe an als Ahorn plötzlich aufkreuzte. Er wirkte sehr aggressiv und ich sah in seine Richtung, ich sah mich um, alle wirkten erschrocken. Das Bild musste auf Ahorn so wirken als hätten Krähe und Apfel etwas mit Blatt´s Zustand zu tun, dem war aber nicht so. Niemand jedoch wagte es sich Ahorn zu widersprechen und erst als Lotus ebenfalls zur Gruppe zurück kehrte versuchte zumindest Eisen seiner Schwester die Situation zu erläutern. Blatt litt und um sie nicht ein zu engen erhob ich mich leicht, sah Ahorn an und bemerkte erst dann dass Apfel versuchte sich dem Anführer zu erklären. Innerlich seufzte ich ehe ich dazu kam "Apfel hat Recht. Sie sind unschuldig an Blatt´s Situation und Krähe will ihr helfen da er Kräuter kennt. Sie kamen friedlich zu uns mit dem Willen uns ihr Können an zu bieten und sich uns an zu schließen" miaute ich an Ahorn gewandt in ruhigem aber auch respektvollem Ton. Mein Blick glitt kurz zu Krähe, er sollte sich beeilen! Blatt sah nicht gut aus!
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