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 Waldquelle

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Schnee
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BeitragThema: Waldquelle   Do Jan 19, 2017 4:32 pm

das Eingangsposting lautete :

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Der kleine Fluss, der aus den Bergen kommt und später in den Grenzfluss hineinfließt, durchquert auch den tiefen Wald. Entlang seines Ufers liegen große Steine, mit Moos besetzt. Auch Äste oder tote Baumstämme liegen dort. Die Waldquelle ändert ihr immergrünes Aussehen nie und bietet so auch in der Blattleere Beute an, da sich kleine Nager zwischen den engen Felsspalten zu verstecken versuchen. Auch Bäume wachsen hier sind aber deutlich kleiner und schmaler, verglichen zu den hohen Bäumen.
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Schatten

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BeitragThema: Re: Waldquelle   So Jul 02, 2017 9:57 pm

Wie erwartet drehte sich die Kätzin überrascht, zu meiner Freude aber nicht total schockiert um. Ich mochte einfach keine Katzen, welche sich nicht ihrer Stärke bewusst waren oder sich trotz dieser wie kleine Junge benahmen. Zudem entgegnete sie lächelnd, dass sie nicht von hier wäre. Ihrer Musterung bewusst nickte ich beiläufig und erwiderte mit verschmitzten Lächeln:“Gut so, denn entweder wärst du mir schon aufgefallen oder überraschenderweise eine Eigenbrötlerin, welche hier herumgeistert.“ Währendessen tastete ich mich innerlich langsam an ihren Charakter heran, was bei ihr irgendwie schwieriger war, als bei den meisten sonstigen, egoistischen Streunern welche ich angetroffen hatte und welche fast alle die gleichen Hintergründe, Vergangenheiten und Gedanken teilten. Wenigstens kann ich sagen, dass sie nicht sehr misstrauisch erscheint, ansonsten hätte sie die Tatsache, dass sie nicht von hier ist, vermutlich nicht zugegeben. Vermutlich ist sie eher jemand von der ehrlichen, selbstbewussten Sorte, grübelte ich und musterte sie kurz wie ein Rätsel, welches man nur knacken musste. Im nächsten Moment jedoch fragte sie mich in einem mir ähnlich herausfordernden Ton, ob ich hier wäre um ihr nach zu spionieren oder aus einem anderen Grund. Kurz runzelte ich irritiert die Stirn, ließ es dann aber sofort. Sie dachte wohl ich hätte sie vorhin schon gesehen, ging mir auf und ich schüttelte als friedfertige Geste den Kopf. „Ich muss dich in diesem Sinne enttäuschen, auch wenn man es mir zu trauen könnte. Aber eigentlich bin ich hergekommen, um mir zeigen zu lassen, wie man fischt. Jedoch hast du mir ja schon eine beeindruckende Vorstellung demonstriert,“ ich lächelte leicht und imitierte präzise ihre Hiebbewegung von vorhin, ehe ich mich gelassen setzte,“dann war ich natürlich neugierig und den Rest kennst du ja. Ich heiße übrigens Schatten.“ Ich nickte ihr erneut zu und begann dann entspannt meine Pfote zu putzen, wandte jedoch als Zeichen meines leichten Misstrauens meinen Blick nicht von der noch namenlosen Kätzin ab.

[angesprochen: Lotus]
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Asche
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mo Jul 03, 2017 11:28 am

Eine ganze Weile durchstreifte ich den Wald auf der Suche nach der Pflanze, die die Fremde mir beschrieben hatte. Ich hatte viel Zeit nachzudenken. Was sollte ich tun nachdem ich meine Wunden versorgt und wieder zu Kräften gekommen war? Entweder ich zog weiter und versuchte mein Glück woanders. Oder ich blieb noch etwas hier und wartete was die Zukunft für mich geplant hat. Ich will nicht komplett alleine sein. überlegte ich mir. Seit ich denken kann war mein Bruder immer an meiner Seite gewesen. Ich musste nicht viele andere um mich herum haben, aber zu zweit ist das Leben viel einfacher, wenn man sich blind vertrauen kann. Ich spürte wie eine einzelne Träme meine Wange herunter lief. Bleib stark Asche! Du schaffst das! munterte ich mich selbst ein bisschen auf. Ich riss mich zusammen und mein Blick wurde wieder klarer. Kurz darauf sah ich hinter einem Gebüsch ein paar kleine weiße Blüten. Das muss dieses Kerbel sein, welches die Fremde meinte. Ich lief darauf zu und fand zwei Stängel davon die ich pflückte. Daraufhin entschied ich mich wieder zu unserem Treffpunkte zurück zu kehren, mehr würde ich hier nicht mehr finden. Hoffentlich hatte die Schwarz-Weiße genauso viel Glück wie ich.
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Nessel

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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mo Jul 03, 2017 11:40 am

Etwas Niedergeschlagen kehrte Nessel zurück, wobei sie dazu eigentlich gar keinen Grund hatte. Immerhin war der Kerbel nicht für sie selber. Kann mir doch egal sein, ob der Kater an seinen Wunden krepiert, überlegte sie still und war kurz über ihre Gleichgültigkeit erschrocken. Früher warst du nicht so kaltherzig. Sie entdeckte den schwarzen Kater mit einem Halm Kerbel im Maul auf sie zukommen und nickte ihm anerkennend zu. "Gut gemacht. Ich konnte leider nur vertrockneten -" ein plötzliches Platschen in der Nähe ließ die Schwarz-Weiße verstummen. Sie zuckte nervös mit dem Ohr und deutete dem Kater ebenfalls still zu sein. Mit ihrem Schweif peitschte sie in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war und schob sich langsam in das hohe Schilf. Auf der anderen Seite der Quelle entdeckte sie eine helle Kätzin, die gerade am Fischen war. Erleichtert seufzte Nessel auf. "Es ist nur eine Kätzin, Glück gehabt," flüsterte sie und sah nun fragend zu dem Schwarzen. Wie sollten sie darauf reagieren?

[angesprochen: Asche]
[erwähnt: Lotus]
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mo Jul 03, 2017 1:01 pm

"Warum wäre ich dir denn aufgefallen? Sieht man denn andere Katzen hier nicht so oft, oder bin ich einfach besonders?", hakte sie leicht verschmitzt nach und meinte es natürlich nicht ernst. Der Kater schien offenbar genauso an ihr interessiert zu sein, wie sie an ihm. Lotus hatte schon lange keine neuen Katzen mehr getroffen und war sehr froh über die Abwechslung. Seine Erklärung schien plausibel und bei dem Kompliment nickte sie dankend mit dem Kopf. "Ich fische und jage seit ich klein bin, mein Vater hat meine Geschwister und mich sehr gefordert. Heute bin ich darüber froh, doch damals war es sehr anstrengend.", sprach die Kätzin und kurz hing sie ihren Gedanken an früher nach, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Kater schenkte. Dieser stellte sich gerade vor und mit einem Lächeln tat die Helle das nun auch: "Ich heiße Lotus, erfeut dich kennenzulernen, Schatten." Kurz überlegend blickte sie nun den Anderen an und wusste nicht ganz, wie viel sie ihm von ihren Reisegefährten und ihrem Ziel erzählen konnte. Doch vielleicht konnte er ihnen helfen, da er sich wahrscheinlich in der Umgebung gut auskannte und unter Umständen sogar etwas von dem 'flüsternden Schnee' wusste. Bevor sie jedoch darauf zu sprechen kam, wollte sie den Schwarzen etwas mehr kennenlernen. "Wie lange lebst du eigentlich schon hier?", fing sie schließlich mit einer harmlosen Frage an und erinnerte sich zugleich an die Katzen von vorhin. "Und wer waren die anderen, bei denen du vorher warst?" Möglicherweise bildeten diese Katzen auch eine Gruppe und jagten und lebten gemeinsam.

[angesprochen: Schatten]
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mo Jul 03, 2017 9:31 pm

„Hallo!", grüßte Minze die weiße Kätzin mit dem Namen Glanz freundlich zurück, als diese sich dazu gesellte. Es war wirklich eine Ewigkeit her, als sie das Trio zu Letzt gesehen hatte, da waren Schatten und Glanz etwas kleiner und jünger gewesen. Aus Schatten ist ein selbstbewusster junger Kater geworden und Glanz wurde auch immer hübscher. Minze war auf jeden Fall froh darüber, dass Schatten das Interesse daran verlor hier mit ihr kämpfen zu wollen, denn es war nicht ihre Art sich aus Spaß auf dem Boden zu wälzen, sie bekam dann immer den Dreck so schwer aus dem Fell. Jedoch würde sie das Fischen als super Training bevorzugen, da wird man ja nur nass und dies würde von allein wieder trocknen. „Das ist eine super Idee, Glanz!“ Miaute die Getigerte. Sie schaute Schatten noch schmunzelnd hinterher, als der Richtung Fluss verschwand und drehte sich dann zu Falke, „ist er immer so?“ Fragte sie lachend.
Plötzlich bemerkte sie die anderen Katzengerüche und schaute in die Richtung aus der sie kamen.

[Erwähnt: Glanz, Schatten, Falke]
[Angesprochen: Glanz, Falke]
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mo Jul 03, 2017 11:34 pm

Als ich zu unserem Treffpunkt zurück kehrte war die schwarz-Weiße bereits da, leider sah es so aus als hätte sie keinen Kerbel gefunden. Dafür hatte ich ja zwei Halme gefunden, einen für sofort und den anderen für eventuelle spätere Verletzungen. Sie wollte wohl sagen, dass sie nur vertrockneten gefunden hatte hielt aber inne. Ein leises Platschen war in der Nähe zu hören. Was könnte das sein? Ich wollte wenigstens meine Wunden versorgen bevor ich mich wieder in den Kampf stürze. Die Fremde deutete mir die Richtung an aus der das Geräusch gekommen war. Bevor ich etwas sagen konnte schlich sie bereits durchs Schilf. Ich folgte ihr also leise bis sie wieder stehen blieb. Durch das Schilf konnte ich eine helle Kätzin sehen die im Wasser nach Fischen suchte. Es scheint hier also noch mehr Katzen zu geben. Vielleicht kann ich mich ja einer Gruppe anschließen. Das würde meine Überlebens-Chancen um ein vielfaches steigern. überlegte ich. Meine Nackenhaare, die sich unbewusst aufgestellt hatten, glätteten sich wieder und ich beruhigte mich. Die Schwarz-Weiße sah mich fragend an, als wollte sie eine Entscheidung von mir was wir tun sollten. "Sie sieht nicht gefährlich aus. Vielleicht sollten wir sie fragen ob hier in der Gegend noch mehr Katzen sind. Ich würde es aber vorziehen zuerst meine Wunden zu versorgen, nur für alle Fälle. teilte ich ihr meine Meinung mit. Ich wollte nicht schon wieder einen Schlag einstecken, zumindest nicht ohne mich wehren zu können.

[angesprochen: Nessel]
[erwähnt: Lotus]
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Di Jul 04, 2017 8:31 am

Nessel bemerkte, dass sich die Nackenhaare des schwarzen Katers aufgestellt hatten. Er war offensichtlich immer noch Willens sich zu verteidigen, sollte es zu einem Kampf kommen. Dann allerdings sagte er wieder mal etwas dummes. "Oh ja natürlich, lass uns einfach zu der Kätzin gehen und ihr erzählen, dass du schwer verletzt bist und gerne noch mehr fremde Katzen um dich herum hättest," zischte sie sarkastisch und rollte dabei mit den gelben Augen. Plötzlich kam ein dunkler Kater zu der Hellen und sie begannen sich zu unterhalten. Misstrauisch wanderte Nessels Blick weiter und sie erspähte noch mehr Fremde. "Okay ich habe genug gesehen, lass uns abhauen!" meinte sie und bohrte voller Unbehagen die schwarzen Krallen in den Boden. Das waren ihr viel zu viele fremde Katzen und dem Schwarzen traute sie zu, dass er sich gegen sie wenden würde, sollte sich eine passende Gelegenheit dazu ergeben.

[angesprochen: Asche]
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Di Jul 04, 2017 7:39 pm

Mit einem abtuenden Schulterzucken nahm der Goldbraune hin, dass er die Anspielung seines Sohnes missverstanden hatte. Irgendwie hätte klar sein können, dass Schatten Minze als interessanten Fang betitelt hatte, doch was machte das schon? Ebenso tat Falke die Arroganz des Schwarzen ab. Wer arrogant sein konnte, hatte Selbstbewusstsein, und wer selbstbewusst war, wusste sich in der Welt zu behaupten.
Perfekt zu diesem Stichpunkt tauchte auch Glanz wieder auf, und begrüßte uns lächelnd. "Ja, er lebt seine Freiheit", antwortete der Goldbraune Minze und lächelte ebenso vergnügt zurück, ehe sein Blick zu seiner Tochter wanderte, als er abwägte. Da Schatten sich verabschiedet hatte, fiel der Plan mit dem Übungskampf ins Wasser, also war der Vorschlag der Weißen einwandfrei. "Na gut, dann also Fischen", stimmte der Goldbraune zu und überprüfte dabei unauffällig, was eigentlich so interessant war, dass Schatten sich von ihnen entfernt hatte. Als Falke die fremden Katzengerüche von mindestens drei Katzen, davon zwei aus einer anderen Richtung, aufspürte, und schließlich Schatten, der mit einer hellen Getigerten sprach, in sein Blickfeld geriet, verengte er die Augen. Die Katze war allein, und wenn sie seinen Sohn angriff, hätte sie keine Chance gegen bis zu vier Katzen. So, die anderen beiden noch. Diese waren weiter entfernt, Falke konnte sie nicht erspähen, dafür zogen ihre Gerüche mit dem sanften Wind direkt zu der kleinen Katzengruppe, die eigentlich Fischen wollte. Es mussten ein Kater und eine Katze sein, einer von ihnen hatte Wundgeruch im Pelz. Falke zuckte unbeeindruckt mit dem linken Ohr, als er sich wieder Glanz und Minze zuwandte, die beiden Fremden waren keine Bedrohung.
Bedacht trat Falke an den kleinen Bach heran, der sich durch das Gebiet schlängelte, und winkte die beiden Weibchen heran. "Achtet darauf, dass euer Schatten nicht aufs Wasser fällt", erklärte er in normaler Lautstärke, "dann wartet ihr, bis ein Fisch in die Reichweite eurer Pfoten gelangt, schlagt ihn raus und tötet ihn an Land." Da gab es nicht viel mehr zu sagen. Außer vielleicht, dass die Fische ganz schön zappelten, sobald sie außerhalb des Wassers waren, und dass man sehr schnell sein musste, sie zu töten, weil sie sonst in ihre Freiheit zurückkehrten. Und dass das Fischen in fließenden Gewässern um einiges schwieriger war, als in stehenden, weil man sehr viel schneller sein musste. Aber das sollten die beiden schön selbst herausfinden. Wenn Falke ihnen alles vorkaute, nahm er ihnen ja die Chance, selber Lösungen zu finden. Und Kreativität war wichtig für heranwachsende Katzen.


Zuletzt von Falke am Mo Jul 31, 2017 1:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mi Jul 05, 2017 11:22 pm

Die schwarz-weiße Kätzin antwortete mir mal wieder nur sarkastisch und rollte mit den Augen. Langsam wurde es mir echt zu viel wie sie mit mir umging. Denkt sie ich bin dumm oder noch ein Junges das auf ihre Hilfe angewiesen ist? Ich wurde etwas grimmig und knurrte leise. "Ich will nicht noch mehr fremde Katzen um mich herum haben sondern erfahren wie viele es hier in der Umgebung noch gibt, damit ich vorbereitet sein kann. Und außerdem bin ich nicht schwer verletzt, sondern habe nur ein paar Kratzer." zischte ich der Fremden zu. Mir was sehr wohl bewusst, dass es nicht klug ist blindlings in eine andere Katze hinein zu laufen, aber nichts würde gegen eine normale Konversation sprechen um Informationen über ein Gebiet zu erhalten, welches ich nicht kenne. Als plötzlich ein anderer schwarzer Kater zu der fischenden Kätzin kam war das für mich das Zeichen doch nicht zu ihr zu gehen. Die Schwarz-Weiße hat es wohl auch bemerkt, denn sie sagte sofort dass wir besser abhauen sollten. Ich witterte noch weitere Katzen, die auf dem Weg zu uns waren und so stimmte ich zu. "Lass uns zurück zu der Ebene gehen." schlug ich vor und schlich mich durch das Schilf zurück bis ich in sicherer Entfernung war. Mit dem Kerbel im Maul machte ich mich auf den Weg zurück zu der Höhle der Fremden.

---> Die weite Ebene

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BeitragThema: Re: Waldquelle   Do Jul 06, 2017 9:10 am

Nessel war wütend, dass der Fremde offensichtlich nicht erkannte, dass er tatsächlich verletzt war und seine Verletzungen noch viel, viel schlimmer werden würden, wenn er sich nicht endlich schonte. Sie ignorierte seine Ausrede und folgte ihm stattdessen zurück aus dem hohen Schilf. Der Kater schlug vor zurück zur Ebene zu gehen, was sie lediglich mit einem angespannten Nicken bestätigte. Man kann Fremden nicht trauen! Sie nehmen einem alles, was einem wichtig ist! Nessel hatte wirklich Angst. Sie konnte oder wollte es nicht zeigen, wobei das Zittern ihrer Hinterläufe und das unruhige Peitschen ihres Schweifes eindeutige Anzeichen dafür waren. Erleichtert dieses Gebiet endlich zu verlassen lief sie hinter dem Schwarzen her und begann zu rennen, als sie außer Hörweite der anderen Katzen war.

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BeitragThema: Re: Waldquelle   Fr Jul 07, 2017 11:17 am

Out: Entschuldige, aber irgendwie werden in letzter Zeit die Texte immer so lang^^...

In:
Als die Kätzin leicht verschmitzt nachhakte, warum sie mir denn aufgefallen wäre, unterdrückte ich mühsam ein amüsiertes Schnurren. Dabei fiel mir auf, dass meine Spannung langsam nach ließ und ich mich regelrecht dazu aufrappelte, wieder wachsamer zu sein. Doch die Streunerin schien freundlich und nun kamen auch Vater, Glanz und Minze zum Fischen an die Waldquelle nach, weshalb ich eigentlich keine Befürchtungen einging. Unauffällig warf ich Falke einen beruhigenden Blick mit einem leichten Lächeln zu, um zu signalisieren das alles ok war, ehe ich mich wieder an Lotus wandte. „Also um ehrlich zu sein treiben sich in dieser Umgebung sehr selten hübsche Kätzinnen allein rum, besonders solche die einem nicht gleich, bevor die ersten Worte gesprochen sind, die Krallen zeigen,“ erklärte ich und blickte sie faustisch an. Als die Cremefarbene nun erklärte, dass sie schon fischte und jagte seit sie klein war und ihr Vater sie wohl einem strengen Training unterzogen hatte, nickte ich verstehend, aber gleichzeitig stellte sich mir die Frage, ob das wohl Auswirkungen auf ihren Charakter gehabt hat. Ein Glück habe ich Falke als Vater, er kann einen so viel beibringen, würde einen aber auch nie dazu drängen, sodass sich jeder nach seiner eigenen Natur entfalten kann, dachte ich mich glücklich schätzend und warf meiner Familie kurz einen warmen Blick zu. Als sich mein Gegenüber daraufhin als Lotus vorstellte, schenkte ich ihr ein blendendes Lächeln und miaute:“Die Freude liegt ganz meinerseits, Lotus. Schöner Name übrigens, passt irgendwie gut zu dir.“ Da danach kurz Stille herrschte, fragte ich mich, was Lotus wohl gerade dachte und ob ich die freundliche, attraktive Kätzin nicht falsch einschätzte. Doch ich kam nicht dazu, weiter darüber nachzudenken, da sie mich nun fragte, wie lange ich hier schon lebte und wer die Anderen waren, bei denen ich vorhin war. „In diesem Gebiet wohne ich nun schon so lange, wie ich mich erinnern kann. Also nicht genau hier, sondern hier an den meisten Orten jenseits der Berge, je nach dem wo es passt. Und bei den Katzen von vorhin handelt es sich einmal um meinen Vater, meine Schwester, sowie um eine gute Bekannte, mit der wir manchmal, wenn wir uns begegnen, Jagen oder Neuigkeiten austauschen,“ antwortete ich und versuchte meine Stimme so gleichgültig wie möglich klingen zu lassen, um Lotus, auch wenn sie das pure Gegenteil zu den mürrischen, protzigen und vor allem listigen Streunern zu sein schien, nicht merkte wie viel mir diese Katzen bedeuteten oder das ich sie mit meinem Leben verteidigen würde. Dabei bemerkte ich den Geruch von zwei weiteren fremden Katzen, empfand ihn aber nicht für relevant, da dieser schon wieder langsam verblasste. Um nun aber die Aufmerksamkeit von meinem Gesagten abzulenken, aber auch aus Neugier, wandte ich mich nun fragend an Lotus zu. „Aber was ist mit dir? Von wo kommst du? Du hast vorhin deine Familie erwähnt, wie kommt es dann dass du jetzt allein hier umher streifst?,“ ich hielt kurz inne, bevor ich mit einem schelmischen Grinsen hinzufügte,“ oder irre ich mich, was das allein umherstreifen angeht?“ Meine Trägheit war wie weggewischt und mit hellwacher Miene wartete ich erwartungsvoll auf die Antwort der Kätzin, an fischen war gar nicht mehr zu denken. Es tut mir leid Falke, aber heute ist das hier tausend mal spannender, als jeder Fisch in dieser Quelle.
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Di Jul 11, 2017 5:41 pm

Als Lotus plötzlich ein Rascheln hörte und die Katzen von vorhin auftauchten, verfolgte sie deren Bewegungen mit wachem Blick. Doch diese interessierten sich offenbar nicht für sie und so glättete sie ihr Fell wieder. Auch wenn Schatten scheinbar freundlich gesinnt war, so wusste sie nichts über seine Gefährten. Der Kater ergriff sogleich wieder das Wort und bei seinem Kompliment entfuhr der Kätzin ein helles Lachen. "Du bist aber auch ein Charmeur. und danke, dein Name ist auch sehr passend.", stellte sie belustigt fest und ihre blauen Augen sahen ihn aufmerksam an, als er von sich zu erzählen begann. Seine Stimme war dabei sehr gleichgültig, doch Cremefarbene war sich nicht sicher, ob es ihm wirklich so egal war. Doch sie hakte nicht weiter nach - sie hatte nicht vor diese Verwandten zu treffen und war mehr an seinem Lebensstil interessiert. "Dein Leben scheint sehr spannend zu sein, ich wette du hast schon viel erlebt.", miaute Lotus und zuckte kurz mit dem Ohr, als er nach ihrer derzeitigen Situation fragte. Ein Zeichen, dass sie leicht unsicher war, was sie antworten sollte. Glücklicherweise wusste Schatten noch nichts über ihre verräterische Körpersprache und so begann sie vorsichtig zu sprechen. "Nunja, ich komme aus einem Stamm von einem Tal weit weg von hier, genauer gesagt aus den Nordbergen. Doch vor einiger Zeit hat ein Feuer unsere Heimat zerstört und die überlebenden Katzen mussten in die Berge flüchten. Da das aber kein Dauerzustand sein konnte - schließlich gibt es dort viele Gefahren - wurde eine Gruppe ausgesandt, um ein neues Zuhause zu finden. Ich meldete mich freiwillig und nun bin ich hier. Ich wollte für die anderen jagen und so habe ich dich getroffen, Schatten.", beendte die Kätzin ihre Geschichte und sah kurz auf ihre Beute, die sie eigentlich so bald wie möglich zu den Anderen bringen sollte. Doch irgendwie wollte sie noch nicht zurück, etwas hielt sie noch davon ab und ihr war nicht bewusst was.

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BeitragThema: Re: Waldquelle   Do Jul 27, 2017 11:03 am

Ich legte meinen Kopf ein bisschen schief, als Lotus mich mit einem niedlichen Lachen einen Charmeur nannte. Die Wahrheit ist also nicht immer hässlich, sondern auch charmant, wenn man sie einfach so dreht, dass es einem in den Kragen passt? fragte ich mich und nickte mit einem amüsierten Grinsen, als die Helle meinte mein Name wäre auch sehr passend und mein Lebensstil spannend zu sein schien. "Wie man es nimmt. Ich habe ja nie eine andere Art zu leben als mit den gleichen Katzen und in der gleichen Umgebung kennengelernt, da kann ich das nicht so recht beurteilen," erwiderte ich schlichthin, aber mit einer kleinen Spur Sehnsucht. Herausforderungen, das Anpassen und das Umgehen mit dem Neuen hatte ich schon immer geliebt. Deshalb schaute ich umso interessierter mein Gegenüber an, als sie scheinbar bedacht von sich zu erzählen zu begann. Aufmerksam saugte ich jede Information auf, die sie mir gab und versuchte ihre Situation einzuschätzen. Das bedeutet, es gibt noch viel, viel mehr neue Katzen, die in einer großen Gemeinschaft zusammenleben? Wie sie das wohl regeln? Das Steuern einer riesigen Menge verschiedener Individuun und erst mal die Nahrungsbeschaffung..., mir schwirrten allerhand Fragen durch den Kopf und mit jedem Herzschlag wurde ich noch neugieriger. Seit dem Tod von Stern habe ich kein klares Ziel vor Augen. Ich weiss nicht was ich erreichen möchte und treibe von einem Tag zum anderen, es ist als liefe ich im Kreis. Und heute laufe ich einer Kätzin über dem Weg, die ein Leben lebt, welches Aufregung verspricht, ist dies vielleicht... meine Chance? Ich überlegte noch ein paar Minuten, doch als Lotus offensichtlich zum gehen neigte, war es Zeit zu handeln. Ich entgegnete entschlossen geradewegs den Blick von der Kätzin. "Lotus, ich will deine Gruppe kennenlernen. Ich möchte euch einen Teil meiner Frischbeute abgeben, da ihr vermutlich viele Mäuler zu stopfen habt und ich kann dir und den Katzen die guten Jagdstellen hier zeigen. Im Gegenzug dazu," ich überlegte und schaute kurz zu meiner Familie, ehe mir noch ein Licht aufging. Eine Übermacht an Katzen könnte für die nicht dazugehörigen ein Problem darstellen. Deshalb ist es logisch in dessen Aktivitäten einzusehen und ob das Eintreten dahin eine Möglichkeit bietet, obwohl ich das natürlich noch mit Schwester und Vater absprechen müsste. Aber wenn Falke wieder auf Reisen geht, brauche ich eine Absicherung für Glanz´ Schutz,"möchte ich deine Art zu leben kennenlernen.Bevor ich vielleicht mit meiner Familie eintreten möchte, fügte ich in Gedanken hinzu und ein leichtes Lächeln umspielte meine Lippen. "Sieh es als eine Art Angebot." Abwartend schob ich ihr von meinen zwei Mäusen und der Amsel, den Vogel und einen Nager ein bisschen näher heran und versuchte die Reaktion der attraktiven Kätzin zu deuten. Einen Augenblick herrschte eine angespannte Stille und ich bemerkte die hohe Intelligenz, welche sich in den nachdenklichen Augen der Kätzin verbarg. Doch dann war der Moment vorbei, Lotus nickte und nahm die Frischbeute dankend an. Danach vereinbahrten wir noch, dass ich am morgigen Tag zu deren derzeitigen Lagerplatz kommen durfte, was ich mit einem Lächeln quittierte. Schließlich kehrte die adrette Kätzin mit der Beute heim, sodass ich mich mit meiner nun einzigen Maus zu Falke gesellte und Glanz und Minze beim Fische fangen üben zuschaute, ich selbst wollte das lieber später für mich allein üben. Deshalb miaute ich meinem Vater leise zu:"Falke, ich denke wir haben etwas zu bereden."


[- 1 Maus, -1 Amsel]
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[erwähnt: Lotus, Glanz, Falke, Stern, Katzengruppe]
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mo Jul 31, 2017 1:29 pm

Falke beobachtete die beiden Jüngeren nachdem er ihnen gezeigt hatte, wie man fischte, wurde bei dieser Tätigkeit jedoch von Schatten unterbrochen, der ihm leise und ernst ins Ohr flüsterte. Stirnrunzelnd wandte der Goldbraune sich ab. Warum trug Schatten nur noch eine einzige Maus in seinen Pfoten? Wo war die zweite Maus und die Amsel abgeblieben? Und was der Schwarze wohl zu berichten hatte? Falke vermutete ja, beides hatte mit der schlanken Einzelläuferin zu tun, mit der sein Sohn gesprochen hatte. Vielleicht hatte es ein Angebot gegeben, dem Schatten zugestimmt hatte, denn wie eine Räuberin hatte die Fremde nun wirklich nicht ausgesehen. Wobei die besten Diebe natürlich den freundlichsten Eindruck machten. Nein, Schatten ist zu ruhig, um wirklich beraubt worden zu sein. Und außerdem, dachte der Goldbraune, viel zu intelligent. "Wir reden morgen, jetzt ist es schon zu spät." Falke blickte zur untergehenden Sonne und runzelte erneut die Stirn. Irgendetwas war da noch gewesen... Aber was nur? "Fuchsdung!" Seine Beute! Eilig hastete er los, auf der Suche nach dem Busch, an dessen Wurzelwerk die beiden Stücke lagen, doch seine Suche blieb erfolglos. Schlecht gelaunt, aber dennoch im Herzen optimistisch, dass die Beute wieder auftauchen würde, kehrte er zu Schatten, Glanz und Minze zurück und teilte ihnen mit seiner sonoren Stimme mit: "Es ist spät, jeder sucht sich einen Platz für die Nacht.". Denn um zum Moor zurückzukehren war es jetzt schon zu dunkel. Und hier waren die drei wenigstens zusammen. Falke trottete einige Schritte flussaufwärts, wo er sich an einem auffälligen Busch niederließ. Ein auffälliger Busch...? Als Falke die Maus und das Eichörnchen, seine Beute, erblickte, musste er auflachen. So wendet sich alles zum Guten, schmunzelte er in Gedanken und schüttelte dabei leicht den Kopf. Er fraß das Eichhörnchen, behielt sich die Maus für den nächsten Morgen und legte seinen Kopf auf die Pranken. Schließlich schlief der massige Goldbraune fest ein, auf seinen Lippen ein zufriedenes Lächeln.

Nächster Morgen:
Mit den ersten Sonnenstrahlen, die ihn durch das lichte Blattwerk des Strauches berührten, schlug Falke seine Augen auf und war kaum einen Augenblick später schon auf den Beinen. Es ging doch nichts über einen angenehmen Sommermorgen! Der Goldbraune verschwendete keine Zeit damit, sich zu fragen, wo seine Jungen und deren Freundin waren, immerhin waren die drei schon groß und konnten auf sich selbst aufpassen. Stattdessen wandte Falke sich seiner Maus zu, die er genüsslich verspeiste und sich dabei alle Zeit der Welt ließ.

[ Angesprochen: Schatten, Glanz, Minze ]
[ Erwähnt: Lotus ]
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Do Aug 03, 2017 7:18 pm

<------ hohe Bäume

gemütlichen Schrittes lief ich durch die fremde Umgebung und sah mich aufmerksam in dem Gebiet um in welchem ich mich befand. Das Gestrüpp und die Bäume um mich herum wirkten so friedlich und während ich weiter lief fiel mir auf das viele Steine die hier herum lagen voller Moos waren. Dies deutete auf eine Wasserquelle in der Nähe hin wenn ich mich gerade richtig erinnerte und so lief ich weiter bis mir ein kleiner Rinnsal auffiel der zwischen den Steinen entlang floss. Aufmerksam spitzte ich die Ohren und folgte diesem dann entgegen der Richtung in die das Wasser floss nur um dann bald auf die Quelle von diesem zu treffen. Zufrieden lächelte ich und tappte an diese, trank durstig ein paar Schlücke und schüttelte mich danach um mich um zu sehen. Eine Wasserquelle konnte auch andere Katzen sowie Raubtiere anlocken weswegen ich die Umgebung aufmerksam musterte. Bisher aber konnte ich nichts gefährliches ausfindig machen weswegen ich den Kopf nochmal herab senkte und ein wenig trank um mich danach auf die Jagd zu machen.
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Do Aug 03, 2017 8:44 pm

Die Eule wollte sich für den Schlaf bereits zurückziehen, doch als sie ein Geräusch vernahm, drehte sie ihren Kopf sorgsam um. Selten waren Beutetiere töricht genug, sich so nah an seine Baumhöhle zu wagen. Doch das Glück schien wohl mit ihm und die Jagd in der Nacht war wenig ertragreich gewesen, sodass der Hunger noch immer an ihm nagte. Selbst wenn das Beutetier, was vor sich trank, relativ groß war, schüchterte es die Eule nicht ein. Nein, es bestätigte ihn in seinen Instinkten sein Jagdrevier zu nutzen. Zum anderen war die Eule im Vorteil, da sie ungesehen in den Wipfeln der Bäume alles sehen konnte. Ohne länger zu zögern spannte die Eule seine weiten Flügel aus und flog lautlos in die Tiefe. Die Unruhe des Waldes wurde durch ein lautes: "Uhuuuuu", durchbrochen. Alles wurde still und mit der Stille fand doch der Jäger seine Beute.
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Do Aug 03, 2017 8:44 pm

'Eule' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Schaden-Würfel (1-6)' : 5
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Fr Aug 04, 2017 5:06 pm

Aufmerksam hatte ich die Umgebung auf Gefahren gemustert. Doch nichts schien in der Nähe zu sein, etwas was mich zwar etwas beruhigte doch keinesfalls weniger vorsichtig sein ließ. Den Kopf herab senkend um etwas zu trinken ließ ich die Ohren dennoch aufmerksam gespitzt und drehte diese leicht um Geräusche früh genug aus zu machen. Nach einigen Schlücken war mein Durst gestillt und kaum hatte ich den Kopf gehoben schallte der Ruf einer Eule durch die Lüfte. Sofort war ich bereit, wirbelte herum und sah den Raubvogel aus der Luft direkt auf mich herab stürzen "Tja du dummes Federvieh. Das nächste mal solltest du leise angreifen" dachte ich siegreich grinsend, wartete noch kurz ab und sprang dann flink zur Seite und außerhalb der Reichweite des Greifvogels. Dumm genug um mich allein mit diesem Tier an zu legen war ich jedoch keinesfalls! Auf rasenden Pfoten schoss ich auf das schützende Dickicht zu und verschwand in diesem. Jedoch blieb ich hier nicht stehen! Ich rannte weiter, schlug mehrere Kurven ein und drang immer tiefer in das fremde Territorium ein bis ich unter ein paar Wurzeln an einem alt wirkendem Baum eine Art kleine Höhle entdeckte. Keine wirkliche Höhle, eher ein Unterschlupf unter dem mich die Eule auf keinen Fall sehen würde und an mich heran kommen könnte sie dort auch nicht. So rannte ich direkt auf diesen zu, achtete darauf so gut es ging in Deckung zu bleiben und erreichte dann den schützenden Ort wo ich erst einmal Luft holen musste "Was für ein Sprint! Aber besser das als wenn ich mich auf einen Todeskampf mit diesem Greifvogel einlasse. Ne ziemlich große Eule, zum Glück bin ich ihren Krallen ausgewichen und konnte hierher abhauen. Doch wie komme ich zurück?" fragte ich mich schließlich am Ende meiner Gedanken und kauerte mich in den kleinen schützenden Unterschlupf. Eine Frage die nicht unbedingt sofort beantwortet werden müsste, erst einmal hieß es abwarten ob das Raubtier verschwand oder ich in Deckung einen Weg zurück zur Gruppe finden musste. Ein Grinsen aber konnte ich mir nicht verkneifen "Was für eine dumme Eule. Wenn ich mir vorstelle ich würde jedesmal bei der Jagd erst einmal einen Schrei ablassen würde ich verhungern. Naja, Eulen sind anscheinend ziemlich dumme Tiere, besser für mich und schlecht für sie!"
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Di Aug 08, 2017 10:37 pm

Die Eule stürzte sich siegessicher auf das graue Beutetier, doch dieses wich aus. Anstatt zurückzuschlagen verkroch es sich wie eine Waldmaus im Unterholz des Waldes, außerhalb der Reichweite der Eule. Enttäuscht flog die Eule wieder hinauf, zu einem höher gelegenen Gipfel. Der Greifvogel spürte, dass es bald gewittern würde und eine erneute Jagd sich nicht lohnen würde. Die Beutetiere würden sich nun verkriechen, so wie das Tier davor. Schläfrig kehrte der Jäger in seine Baumhöhle zurück und machte sich für seine Übernachtung bereit, den beim nächsten Mondaufgang würde es wieder erwachen und nach Beute suchen. Sicherlich mit mehr Erfolg gekrönt und einem vollen Magen endend.
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mo Aug 14, 2017 7:19 pm

Tiefe Zufriedenheit durchströmte mich als ich bemerkte dass die Eule ihre Jagd aufgab und von mir abließ nachdem ich mich gekonnt aus ihrem Blickfeld geschlängelt hatte "Pah! Dummes Federvieh, denkt es könnte mich erwischen! Nicht mit mir!" dachte siegreich und streckte dann die Pfoten. Einige Augenblicke wartete ich noch, lauschte der Umgebung doch vernahm keine Geräusche mehr. Kein Flügelschlagen, kein Geschreie, nichts. Also wagte ich mich vorsichtig aus meiner Deckung, suchte nochmal den Himmel ab und eilte dann los durch das Dickicht, immer bedacht darauf ein schützendes Dach über dem Kopf zu haben. Nochmal würde mich diese Eule nicht überraschen und finden! Als ich ein gutes Stück weit gelaufen war verspürte ich doch so langsam eine gähnende Leere in meinem Magen, Hunger machte sich deutlich bemerkbar. Und wenn ich doch schon einmal unterwegs war konnte ich genau so gut etwas jagen für mich wie auch für die Gruppe. Blatt konnte nach gestern sicher warme Beute vertragen und Dank war ich dem Kater Krähe wohl auch schuldig dafür dass er meine Freundin gerettet hatte. Auch wenn sie mir dennoch noch leicht suspekt waren. Die Nase in den Wind hebend prüfte ich also die Luft, verschiedenste Gerüche erfüllten meine Nase, darunter Pflanzen und Kräuter sowie auch frisches Wasser. Auch der leichte Geruch anderer Katzen war zu vernehmen, doch nun konzentrierte ich mich erst einmal auf die Spuren von Beutetieren.
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mo Aug 14, 2017 7:19 pm

'Frost' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 7, 5, 9
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Mo Aug 14, 2017 7:33 pm

Deutlich fluteten vertraute Gerüche meine Nase, die Umgebung hier schien Beutereich und voller Leben zu sein in vielerlei Hinsicht. Lautlos bewegte ich mich auf geübten Pfoten durch die Gräser und Büsche, überstieg Zweige ohne einen Laut von mir zu geben und ein leicht buschiger, roter, zuckender Schweif erhaschte meine Aufmerksamkeit. Ein Eichhörnchen! An den Wurzeln eines Baumes verließ es gerade den schützenden Stamm und begann am Boden herum zu laufen. Aus wachsamen Augen beobachtete ich jede Bewegung des Tieres bis es schließlich stehen blieb und an einer Stelle begann leicht zu scharren. Da dies wohl meine einzige Chance sein würde ehe sich der Nager wieder zurück auf seinen Baum verzog begann ich mich heran zu pirschen und schnitt ihm dabei den Weg zum nächstgelegenem Stamm ab. Zwar gab es noch genügend andere Bäume in der Umgebung auf die das Tier fliehen könnte, doch der kürzeste Weg war ihm verwehrt was meine Chancen deutlich erhöhte. Leise schlich ich immer näher bis meine Deckung endete und ich einen Satz nach vorn machte, fast erwischte ich das Eichhörnchen, doch es schreckte zurück und floh. Aufgeben würde ich jedoch nicht! Schnell nahm ich die Verfolgung auf und vollführte aus dem Sprint heraus einen weiten Sprung wobei ich mit den Vorderpfoten den buschigen Schweif des roten Nager´s zu packen bekam. Damit war dessen Schicksal besiegelt, ich zog es an mich heran und mit einem gezieltem Biss in den Nacken war das Beutetier erlegt. Zufrieden lächelte ich als der schlaffe Körper aus meinem Maul baumelte und ich suchte mir eine große Eiche aus an dessen Wurzeln ich eine kleine Grube scharrte und das Tier für den ersten Moment zurück ließ. Denn bereits auf die nächsten Beutegerüche wurde ich aufmerksam, Mäuse, sie mussten ganz in der Nähe sein. Erneut bewegte ich mich auf lautlosen Pfoten vorwärts und konnte von weitem an einigen Wurzeln viele kleine Bewegungen ausmachen. Winzige graue Körper flitzten umher, während einige aus dem Loch strömten verschwanden andere wiederum in einem anderem Loch und brachten wohl Samen in den Bau. Ein gefundenes Fressen, alleine würde ich zwar nicht sehr viele erwischen, aber ein oder zwei, vielleicht sogar drei sollten doch drin sein oder? Damit mich die kleinen Nage nicht zu früh bemerkten schlich ich gegen den Wind so nahe an den Bau heran wie möglich und als ich sah wie einige Mäuse gerade aus dem ich nenne es nun mal Ausgang strömten hetzte ich vor und packte sofort eines der Tiere. Ein leises Knacken war zu hören und das Tier war erlegt, Panik brach in dem kleinen Gemenge aus und die grauen Körper begannen sich wild zu verstreuen, suchten einen Fluchtweg. Gekonnt schnappte ich erneut zu, jedoch entwischte mit die Maus knapp. Schnell schlug ich mit der Pfote zu und traf eine der letzten die sich gerade in Sicherheit bringen wollten, ich ließ sie liegen, sah mich um, doch der gesamte Rest war weg. Mäuse waren verdammt flink! Aber was soll´s, zwei haben ich erwischt und zusammen mit dem Eichhörnchen macht das drei Beutetiere die ich erlegt hatte. War doch eine gute Leistung. Zufrieden kehrte ich zu dem Versteck meines Eichhörnchens zurück und öffnete die Grube wobei ich die Mäuse dann ebenfalls ablegte. Kurz setzte ich mich, gönnte mir eine kleine Verschnaufpause nach der Flucht vor der Eule und der erfolgreichen Jagd. Der Hunger nagte an meinem Magen, doch ich wollte warten bis ich wieder bei der Gruppe war ehe ich was fraß. Da es hier einigermaßen sicher schien wollte ich hier nur eine Pause einlegen ehe ich den Rückweg antrat, dass sich noch immer fremde Katzen in der Nähe aufhielten witterte ich zwar, doch ich achtete lieber auf meine Beute. Nicht dass irgendein Raubtier vorbei käme was sie mir klauen wollte.
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Di Aug 15, 2017 12:43 am

Falke horchte alarmiert auf, als der Warnschrei einer Eule deren baldige Ankunft verriet. Der Goldbraune verkroch sich ohne zu Zögern bei den Wurzeln eines nahegelegenen Strauches und sah angespannt zu den drei Jüngeren, als der nachtaktive Vogel über ihn hinweg flog. Glanz, Schatten und Minze schienen von der Eule jedoch nicht bemerkt worden zu sein, weshalb Falke seine angespannten Glieder wieder lockerte und unter dem Busch hervor- und der Eule hinterher blickte.
In diesem Augenblick war dann auch klar, warum die kleine Gruppe um Schatten nicht attackiert worden war - das Raubtier jagte einem anderen Besucher hinterher, eine graue Katze, wie ihm schien, jedoch waren Jäger und Gejagter schon im nächsten Moment aus Falkes Sichtweite verschwunden. Der rotgesprenkelte Kater schob sich nun vollends unter dem Busch hervor und schüttelte sein langes, dichtes Fell, um es von der pudrigen Erde zu befreien. Ob die Eule ihre Beute wohl erwischt hatte? Ein kurzer Blick zu seinen Kindern genügte ihm, dann hatte Falles Neugier überhand genommen und er fand sich auf den Spuren des Angreifers. Spuren eines Kampfes ließen sich nicht finden, dafür die Duftspur der Gejagten, der Falke natürlich folgte und die ihn zu einer kleinen Höhle führte. Forsch betrat er das Versteck, an dem die Gejagte den Angreifer abgeschüttelt haben musste, fand jedoch niemanden vor. Die Höhle an sich war von ein toller Fund, angenehm geräumig, nicht groß genug für Füchse, aber gerade groß genug, dass eine durchschnittlich trainierte Katze gut reinpasste. Trotzdem - die Gejagte wollte Falke noch finden. "Wo bist du hin?", murmelte der Goldbraune leise vor sich hin und lief mit vor Neugier prickelnden Pfoten weiter der Duftspur hinterher. Er liebte Suchen! Es gab nichts Besseres, als etwas Neues und Aufregendes zu entdecken! Falke wusste nicht, ob seine Jungen verstanden, warum er so selten lange blieb. Dass er diese kleinen und großen Abenteuer einfach liebte, die er jedoch nicht haben konnte, wenn er an einem Ort blieb. Wenn Stern noch da wäre, wäre vieles einfacher. Er müsste sich weniger um Schatten und Glanz sorgen, weil sie ja noch ihre Mutter hätten... Wobei Stern niemals Mutter gespielt hätte. Sie war viel zu frei und unbändig, liebenswert stur und hatte diese direkte und humorvolle Art, die Falke immer so an ihr geliebt hatte. Für ihn hatte Stern ihre Freiheit aufgeben und Junge bekommen. Wer hätte gedacht, dass sie niemals wieder hatte reisen können danach?
Bei der Erinnerung an ihren Tod ließ der Kater betrübt den Schweif hängen, und blieb schließlich schleppend stehen, als er die Gejagte fand. Sie jagte, paradoxerweise. "Hey Gejagte! Wie läuft die Beute denn?", rief Falke der Grauen zu und versuchte die Traurigkeit aus seiner Stimme zu vertreiben, was ihm jedoch nicht gänzlich gelang.

[ Angesprochen: Frost ]
[ Erwähnt: d.Eule, Schatten, Glanz, Minze, Stern ]
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Di Aug 15, 2017 5:24 am

Zwei Mäuse und ein Eichhörnchen waren erlegt. Das Raubtier welches mich gejagt hatte abgehängt und gekonnt ausgetrickst. Na wenn das keine gute Leistung für den heutigen Tag war dann wusste ich auch nicht! Zufrieden war ich allemal, leicht zierte ein dementsprechendes Lächeln mein Gesicht und zeigte meine Zufriedenheit damit auch nach außen hin. Den Geruch fremder Katzen hatte ich schon bei der Flucht vor der Eule wahrgenommen, doch bisher war ja keine Zeit dafür da gewesen darauf zu reagieren und nun nach der erfolgreichen Jagd dachte ich ehrlich gesagt nicht mehr so ganz daran. Ich wollte nur verschnaufen, so war das Ausweichen des Raubvogels wie die Flucht vor ihm und die darauffolgende Jagd auf eigene Beute anstrengend gewesen. Vor allem wenn man sowieso hungrig war und man dazu dass Gefühl hatte dass die eigene gesamte Energie sowieso nach der langen Reise nie wieder zurück kommen würde. Noch immer spürte ich den leichten Schmerz in den Pfoten wenn ich nur an den ewig langen Weg dachte, doch ehrlich gesagt genoss ich deswegen die weiche Wiese und die Gräser unter meinen Pfoten. Kurz sah ich zu Boden, hier konnte man wirklich gut leben! Klar, es gab Feinde aber wo nicht? Aber im Gegensatz zu vielen anderen Orten wo wir entlang gewandert waren wimmelte es hier anscheinend nur so von Beute. In den Bergen hatten wir es mit erstaunlicheren Raubvögeln als Eulen zu tun, mit denen würden wir schon fertig werden! Mehr Sorgen machte ich mir da ehrlich gesagt um Füchse, Dachse oder auch Hunde. Vor denen gab es kein so leichtes entkommen und ihre Kräfte waren eine ganz andere, ob viele von ihnen hier lebten?
Meine Gedanken fanden ihr Ende als ich einen Zweig hörte, ein leises Rascheln. Sofort war ich auf den Pfoten, die entspannte Haltung verlor ich gänzlich und leise begann sich ein knurren in meiner Kehle aus zu breiten. Würde nun tatsächlich ein Raubtier auftauchen?! Die Luft prüfend vernahm ich jedoch keinen stickigen Geruch sondern bloß den einer fremden Katze, eines Kater´s um genau zu sein. Nicht kurz nach dieser Feststellung trat ein großer und stämmig gebauter Streuner auf die Bildfläche. Das Auftreten war keinesfalls feindlich gesinnt und er sprach mich mit Gejagte an, fragte dann wie die Beute lief. Durch das Wort Gejagte schloss ich schnell darauf dass er wohl mitbekommen haben musste dass die Eule mich gejagt hatte, er musste zu den Katzen gehören die ich vorhin kurz gerochen hatte. Dennoch zuckten meine Ohren leicht fragend "Gejagte?" gab ich also ruhig seine Ansprache wieder, wollte damit heraus finden ob ich mit meiner Vermutung wohl richtig lag. Doch die Trauer in seiner Stimme entging mir nicht und leicht neugierig spitzte ich die Ohren, drehte sie ihm zu "Naja ziemlich gut eigentlich wie man denke ich sieht. Kann ich dir helfen?" miaute ich auf seine Frage hin und musterte den Kater etwas um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Er hatte gold bräunliches Fell welches jedoch eine gewisse Musterung aufwies die an eine verwischte Tigerung erinnerte. Hier fand man auch schwarz und rot in dem Fell des Fremden, mächtige Pranken besaß er auf welchen er stand und sein Schweif war buschig und goldbraun und schwarz getigert und das letzte was mir gerade so auffiel auf den ersten Blick waren die bernsteinfarbenen Augen. Ein gewisses Interesse regte sich aufgrund der Trauer die man dem Kater anmerkte "Lief die Beute bei dir nicht so gut oder wieso so traurig?" fragte ich also und entspannte mich ein wenig. Er machte keinesfalls auch nur minimal den Eindruck darauf aus zu sein mich zu attackieren oder mir meine Beute wegnehmen zu wollen. Deswegen wollte ich auch keinen unnötigen Streit herausfordern wenn ich feindlich auftrat und versuchte deswegen nun ruhig zu wirken. Wie würde der Fremde reagieren?
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BeitragThema: Re: Waldquelle   Do Aug 17, 2017 9:21 pm

Falke sah die Graugetigerte aufmerksam an, die sich in seine Richtung drehte, als er sie ansprach. Ziemlich unvorsichtig für diese Gegend, möchte man meinen, doch was störte es ihn? Sie griff ihn ja nicht in seiner Wachsamkeit an. Auf ihre Frage hin schmunzelte er nur wissend. "Ich meine es, wie ich es sage." Dazu sah er seine Gespächspartnerin durchdringend an, weil er wissen wollte, ob sie die Frage, die sie mit diesem Wort gestellt hatte, beantwortet bekommen hatte. Vermutlich schon, die zwei blauen Augen, die ihn neugierig anblickten, sahen intelligent aus. Auf die belanglose Frage, wie die Beute denn laufe, antwortete die Tigerkätzin mit einer ebenso belanglosen Phrase - die Beute lief gut -, fügte jedoch mit an, ob sie ihm irgendwie helfen könne. Falke zuckte die Frage mit dem Ohr weg. Wie sollte diese Fremde ihm helfen können? Und bei was? Er wartete also still ab, ob die Getigerte noch etwas anderes sagen würde, und tatsächlich sprach sie ihn auf die Trauer in seinen Augen an. Was sie aber überhaupt nichts anging. Er wäre der letzte, der sich einer Wildfremden anvertraute. Das ist nicht wahr... Kurz nachdem Stern sich von ihm ´getrennt hatte, hatte er eine furchtbar junge Katze getroffen, höchstens 2 Blattwechsel alt und halb verhungert, der er Beute abgegeben hatte. Brombeere hatte die Kleine gehießen... Ihr hatte er sein Herz ausgeschüttet, weil er den plötzlichen Sinneswechsel seiner Gefährtin nicht hatte verstehen können. Vielleicht hätte Falke anders gehandelt, wenn Stern ihm gesagt hätte, dass sie von ihm schwanger war? Vielleicht hatte sie das ja auch noch vorgehabt, er war ziemlich schnell abgehauen, als sie ihm den Vorschlag unterbreitet hatte, sesshaft zu werden. Genau genommen schon in der nächsten Nacht. Trotzdem - das alles ging die Fremde vor ihm nun wirklich nichts an. "Danke der Nachfrage, es geht mir gut", erklärte er fast schon gelangweilt, mit einem Tonfall, der nicht daran zweifeln ließ, dass dem tatsächlich so war. Die Frage von vorhin kam ihm wieder in den Sinn, woraufhin er verschmitzt lächelte und seine Gesprächspartnerin mit neuem Interesse ansah. "Aber du könntest mir deinen Namen verraten, Gejagte."

[ Angesprochen: Frost ]
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