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 Der Ahnenbaum (Heilertreffen)

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BeitragThema: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Di Apr 22, 2014 3:21 pm

das Eingangsposting lautete :

Der Ahnenbaum ist eine gewaltige, weiße Weide die hinter einem hohen Abhang wächst. Gut versteckt in der Senke vegetiert dieses Relikt seit geraumer Zeiten und wurde, so erzählen es die Ältesten, von keiner Zweibeinerhand je berührt. Die große Weide besitzt in ihrem inneren eine Aushöhlung in der die Heiler und Anführer mit dem SternenClan kommunizieren können. Dafür müssen sie mit ihrer Nase die großen Wurzeln des Baumes mit ihrer Nase berühren und dann anfangen zu träumen. Die Aushöhlung ist größer, als man es erwartet und hin und wieder versteckt sich ein hinterlistiger Gegner in diesen und benutzt es als Schlafhöhle.




Zuletzt von Flussstern am Sa Aug 08, 2015 9:14 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 12:36 pm

Blaubeerpfote hatte den Dachs die ganze Zeit über im Auge behalten und ihn mit angelegten Ohren leise angezischt. Er war kein gutes Omen für dieses Heilertreffen. Lag es vielleicht sogar an ihr? Immerhin hatte sie das Gesetz gebrochen. Als der Dachs schließlich das Weite suchte entspannte sich Blaubeerpfote sichtlich und spitzte ihre Ohren. Erst jetzt wo die Gefahr vorbei war begrüßte sie Himbeernase und deren Schülerin Waldpfote mit einem leichten Lächeln und einem nicken. Dann drehte sie sich zu Rotbeere welche meinte noch ihre letzte Aufgabe zu erfüllen. Bedeutete das etwa?
Blaubeerpfote traute ihren Ohren nicht als Rotbeere mit ihrer Ernennung zur Heilerin begann, hatte sie soetwas überhaupt verdient? Konnte sie je so gut wie Rotbeere werden? Bei Rotbeeres Worten betrachtete sie die Kätzin aufmerksam und hielt kurz Inne. Wenn sie jetzt das Versprechen ablegte war es besiegelt. Doch diese Entscheidung viel ihr trotz ihres Gesetzbruches nicht schwer also hauchte schließlich. "Ich verspreche es."
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 12:48 pm

Ich nickte als meine Schülerin ihr letztes Versprechen gab und ich nun die letzten Worte sprechen durfte. "Dann gebe ich dir mit der Kraft der Ahnen deinen Heilernamen. Blaubeerpfote, von diesem Augenblick an wirst du als Blaubeersprenkel bekannt sein. Die Ahnen ehren deine Willensstärke und deine Entschlossenheit und wir heißen dich als vollwertigen Heiler des AhornClan  willkommen." miaute ich stolz und legte meine Schnauze auf ihren grazilen Kopf, um dann einen Schritt zurückzugehen. Ich sah lächelnd zu den anderen Heilern und begann mit dem Rufen ihres neuen Namens. "Blaubeersprenkel, Blaubeersprenkel!" miaute ich laut und fuhr fort, "So wie es Tradition ist, steht es dir heute als erste zu den Ahnenbaum zu betreten und die Träume mit den Ahnen zu teilen. Mögen sie dich als Blaubeersprenkel willkommen heißen." Mit meinem Schweif deutete ich ihren Vortritt an, doch mein Lächeln blieb. Noch nie war ich so stolz gewesen über meine Schülerin, die mir ans Herz gewachsen war. SternenClan, nimm sie in deine Pfoten auf und leite sie so gut wie du mich geleitet hast  betete ich für Blaubeersprenkel und wartete ab.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 1:30 pm

Blaubeersprenkel blickte zu ihrer Mentorin und lächelte diese aufrichtig an. Die pure Freude über ihre eigene Ernennung zu einer vollwertigen Heilerin ließ sie für einige Zeit ihre Aktion vergessen.
Geduldig wartete sie bis Rotbeere fertig gesprochen hatte und trat dann zögernd vor. Immer noch übergrlücklich warf sie kurz einen Blick zurück über ihre Schulter um sich zu vergewissern das ihr die anderen Katzen folgten. Dann lief sie weiter und betrat den Ahnenbaum. Dies würde das erstemal sein das sie dem SternenClan als vollwertige Heilerin gegenübertrat. Ehrfürchtig kauerte sich Blaubeersprenkel neben die Wurzeln des großen Baumes und drückte ihre Nase gegen diese, dann schloss sie ihre Augen und sank augenblicklich in einen tiefen Schlaf.

Blaubeersprenkel wurde unsanft aus ihrem Schlaf gerissen und öffnete ihre  blauen Augen. Als sie sich umschaute erkannte sie die Blumenwiese sofort wieder, hier war sie schon einmal gewesen. Nur waren diesesmal bei weitem weniger Blumen welche wunderschön blühten, langsam stand Blaubeersprenkel auf und schaute sich um, hier war niemand. "Hallo?", rief sie leise. Ihre Stimme zitterte leicht. Vorsichtig schritt sie zu dem Teich aus welchem Salbeischweif damals getrunken hatte als sie die schneeweiße Heilerin das erste Mal kennengelernt hatte. Mit zusammengekniffenen Augen musterte sie den Teich und beugte sich schließlich vor. Vorsichtig berührte sie das Wasser mit ihrer Pfote und schauderte da es so kalt war. Als sie wieder einen Schritt zurückmachte hörte sie mehrere Pfotenschritte. Sofort drehte sie sich um und entdeckte Mandelauge, sowie Salbeischweif, doch beide schienen sie nicht zu erkennen. Ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen schritten sie zum Teich und setzten sich, als wären sie eine Katze begann sie gleichzeitig vom Wasser zu trinken. "Salbeischweif, Rotbeere hat gerade Blaubeerpfote ernannt.", miaute Mandelauge als er schließlich genug getrunken hatte und blickte zu der schneeweißen Heilerin. Diese leiß ebenso vom Wasser ab und blickte zu dem Kater neben sich. "Ich weiß Mandelauge, ich weiß. Sie ist eine begabte Kätzin die ihren Namen eigentlich verdient hat. Doch der SternenClan sieht alles, dennoch will ich sie irgendwie als Heilerin begrüßen.", miaute Salbeischweif mit sanfter Stimme und lächelte beschwichtigend. "Aber Salbeischweif, hast du vergessen was sie heute getan hat?", fragte dieser und schüttelte ungläubig seinen Kopf über die Aussage der Weißen. "Ich bin erstaunt das du so über Rotbeeres Schülerin urteilst wo deine Schülerin doch genauso ihre Fehler gemacht hat.", miaute die weiße Heilerin und lächelte milde. So plötzlich wie die beiden Katzen gekommen sind waren sie auch wieder verschwunden und Blaubeersprenkel stand wieder alleine auf der Blumenwiese am Teich. Was hatte das alles zu beudeten? War der SternenClan wirklich dabei sie zu verstoßen. Blaubeersprenkel wollte nur noch aufwachen und ihre Ruhe haben. Doch das war ihr nicht vergönnt. Denn plötzlich schnappte sie den rauchigen Gestank von Feuer auf. "Lauf Blaubeersprenkel!", hauchte eine ihr ebenso bekannte Stimme. "Finsternacht?", fragte die frisch ernannte Heilerin und musterte die Blumenwiese, doch sie konnte die pechschwarze Kätzin nicht entdecken. Wie angewurzelt blieb die Gescheckte stehen und versuchte aus dem Ganzen schlau zu werden. Schließlich wurde der Geruch von verbrenntem Holz sowie Gras stärker und Blaubeersprenkel wurde aus ihren Gedanken gerissen. Rund um sie hatte sich ein Kreis aus Flammen gebildet welcher stetig enger wurde. "Helft mir!", jaulte die junge Kätzin und drehte sich panisch im Kreis. Die Hitze war so unerträglich und es wurde immer weniger Platz bis schließlich alles rund um Blaubeerpfote schwarz wurde und ein stechender Schmerz durch ihre Glieder fuhr. Abermals stieß die Kätzin ein lautes Jaulen aus, doch keiner schien sie zu hören. "Blaubeersprenkel. Ich gratuliere dir zu deinem Posten als Heilerin, doch du musst dir den Segen des SternenClans erst wieder verdienen, dein Gesetzesbruch wird nicht vergessen.", drang die leise Stimme von Finsternacht an ihr Ohr. Gerade als Blaubeersprenkel dachte der Traum sei vorbei kam sie wieder langsam zu sich, der Schmerz war vergangen und sie war nicht mehr auf der brennenden Blumenwiese. Sie befand sich auf einer kahlen Ebene die sie nicht kannte rund um sie standen einige ihr unbekannte SternenClan Katzen, darunter auch Salbeischweif und Mandelauge, sowie Finsternacht. Allesamt starrten sie die Getupfte an und verzogen keine Miene. Bis sie schließlich von Salbeischweif ein leichtes Lächeln vernahm welches ganz alleine ihr galt, dann legte diese ihren Kopf in den Nacken und stieß ein grausames Jaulen aus ehe  abermals alles rund um die SternenClan Katzen in Flammen aufging. 

Blaubeersprenkel zuckte zusammen, ihre Flanken bebten. Was war das? Der SternenClan hatte sie nicht verlassen, das wusste sie, doch er war wütend über ihre Tat. Doch was hatte das Feuer zu bedeuten. War es aufgrund ihres Gesetzesbruches? Keuchend blieb Blaubeersprenkel noch eine weile Liegen um wieder zu Atem zu kommen und über ihren Traum nachzudenken.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 1:54 pm

Blaubeersprenkel schritt als Erste in den Ahnenbaum und schweigend folgte ich ihr. Es fiel mir schwer hochzuklettern, obwohl ich doch eine AhornClan-Katze war. Das Alter ruft erinnerte ich mich und biss die Zähne zusammen. So oder so würde ich den SternenClan noch treffen. Etwas langsamer folgte ich meiner Schülerin und als diese ihre Nase an einen der vielen Wurzeln drückte, legte ich mich ebenfalls hin und atmete ruhig aus. Ich schloss meine Augen und verfiel in einen ruhigen und tiefen Schlaf, den ich seit vielen Blattwechseln nicht mehr erlebt hatte.

Der Duft einer frischen Blumenwiese weckte mich und ich hörte eine Nachtigall singen, deren Stimme hell und klar war. Vorsichtig schloss ich meine Augen auf und sah den Himmel, der voller Sterne war. Noch nie im meinem gesamten Leben hatte ich so viele Sterne gesehen! Erstaunt über deren Masse und Schönheit stand ich auf und blinzelte als sich die Sterne bewegten. Sie wurden zu Lichtpunkte und sammelten sich zu Gestalten von Katzen...die ich kannte. In der ersten Reihe liefen meine Eltern, jung und kräftig. Auch mein Bruder Flammenherz und seine Gefährtin, die an seiner Seite stand, waren da und sahen mir lächelnd entgegen. Und vor ihnen allen stand Mandelauge mit Sternen im Fell und leuchtenden Augen.
"Mandelauge...ihr alle!" flüsterte ich sprachlos. Solch einen Traum hatte ich nie erlebt. Mein ehemaliger Mentor kam auf mich und sah mich mit wissendem Blick an. "Meine Schülerin, du bist heimgekehrt. Dein Leben hast du dem Clan gegeben, entgegen deines Herzens. Dies...hatte ich erst verstanden nachdem ich zum SternenClan gegangen war. Und nun ist es Zeit, dass deine Pfoten auch hier wandeln. Es ist Zeit los zulassen, Rotbeere." miaute er sanft und ich zuckte zusammen. Ich starb. Ich würde Blaubeersprenkel nicht dem Clan vorstellen können, zusehen wie sie zu einer hervorragenden Heilerin wurde. Sie leiten und lieben...wie eine Mutter zu ihrer Tochter. "Du hast lange und erfüllt gelebt, Rotbeere. Und nun kannst du sie vom SternenClan aus leiten, sie wird dich brauchen." miaute Mandelauge und ich sah ihn mit trauerumwölkten Augen. "Sie braucht mich jetzt. Der AhornClan..." miaute ich verzweifelt auf, doch mein Mentor endete meinen Satz. "...hat Blaubeersprenkel und mir ihr wird der Clan überleben. Du musst dich nicht länger sorgen." Ich schluckte und atmete tief aus. Dies war das Ende...doch ein Ende konnte auch einen Neuanfang bedeuten. Dies hatte ich in meinem langen Leben gelernt. Ich schloss meine Augen und als ich sie wieder öffnete fühlte ich mich verändert, da ich meine Entscheidung getroffen hatte.
Jung und stark war ich wieder, mit Sternen im Fell. Eine Katze des SternenClans. "Ich werden den AhornClan niemals im Stich lassen. Von nun an werde ich in den Sternen wandeln und über ihr Geschick wachen." miaute ich entschlossen und Mandelauge drückte sich an meine Flanke. "Endlich wieder vereint." flüsterte er rau und ich schnurrte vor Glück. Meine Familie kam nun näher und ich lief ihnen entgegen mit Sternen unter meinen Pfoten.
"Wir haben dich vermisst, Rotbeere. Willkommen zuhause." flüsterten sie alle und ich spürte die Traurigkeit nicht mehr, den nur noch Liebe umgab mich. Mehr hatte ich mir nie in meinem Leben gewünscht.


- Ende von Rotbeere -
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 2:45 pm

"Sie sind sehr groß und stark und können unerfahrene Katzen leicht verletzten, aber ob sie Bäume entwurzeln können, bezweifle ich.", miaute Himbeernase und warf einen Blick auf den Ahnenbaum. Als sich dort plötzlich etwas regte, stellte sich die Heilerin schützend vor Waldpfote, doch glücklicherweise schien der Dachs heute nicht auf einen Kampf aus zu sein. "SternenClan sei Dank.", sprach die Weiße zu den anderen Fünf. "Der Ahnenbaum wird jetzt sicher fürchterlich riechen.", miaute sie naserümpfend. Rotbeere verkündete nun jedoch noch, dass Blaubeerpfote heute ernannt werden sollte und mit einem Lächeln verfolgte Himbeernase die Zeremonie. Am Ende stimmte sie in Rotbeeres Worte ein und sprach laut den neuen Namen der gemusterten Kätzin. "Blaubeersprenkel, Blaubeersprenkel! Herzlichen Glückwunsch, du hast dir das redlich verdient.", meinte sie freundlich zu ihr und wartete schließlich bis beide AhornClan Katzen in den Ahnenbaum geschritten waren. Lagsam folgte sie ihnen und legte schließlich ebenfalls ihre Nase an die kühle Rinde des alten Baumes.

Als Himbeernase ihre Augen wieder öffnete, hielt sie erschrocken inne. Um sie herum befanden sich viele Zweibeiner und deren Nester, jedoch schienen sie diese glücklicherweise nicht zu bemerken. "Sei gegrüßt, Himbeernase. Es ist schon viel zu lange her. Der EfeuClan gedeiht gut wie ich sehe.", vernahm sie plötzlich eine vertraute Stimme hinter ihr und erleichtert drehte sich die Heilerin um. "Eulenblick! Was machen wir hier im Zweibeinerort?", stellte sie ihre Frage und zuckte kurz zusammen, als ein Zweibeinerjunges neben sie trat und laut zu schreien anfing, dann aber wieder davonlief. Erst als sie ihre Augen wieder auf den braunen Kater richtete, bemerkte sie die Sorge in seinem Blick und unwillkürlich wurde auch die Helle unruhig. "Dem EfeuClan steht eine schwere und gefährliche Zeit bevor. Es sind nicht die Zweibeiner, die hier die Gefahr sind...Haltet Augen und Ohren offen und seid vorbereitet.", sprach der braune Kater, doch bevor Himbeernase weiter fragen konnte, deutete er der Kätzin still zu sein. Laute Rufe waren zu hören, gefolgt von einer Art Kampfgeschrei, die Himbeernase einen Schauer über den Rücken jagte. "Was meinst du genau? Was lauert hier?", forschte sie nach, doch bekam nur ein leichtes Kopfschütteln als Antwort. "Auch du musst gewappnet sein, Himbeernase."Eulenblick wandte sich schon zum Gehen, doch Himbeernase  setzte noch eines nach. "Was ist mit Falkenpfote? Wird sein Bein wieder wie früher? Und was ist mit Mausejunges und Windjunges? Sie sind doch noch so jung!", wollte sie vom SternenClan wissen und sah fest in die gelben Augen ihres ehemaligen Mentors. "Ich weiß. Sie sind alle Drei noch jung und haben ein langes Leben als Clanmitglieder verdient. Doch der SternenClan hat bereits seine Entscheidung getroffen und du kannst daran nichts mehr ändern. Weder bei dem was Falkenpfote betrifft, noch was die zwei Jungen angeht. Aber gib dein Bestes und dann wird auch das Beste aus der Situation herauskommen. " Mit dem Ende seiner Worte begann die Umgebung langsam zu verblassen und nur noch das Wispern von Katzen war zu hören. "Rache…"

Schwer atmend wachte die Heilerin nun auf und warf einen kurzen Blick auf die anderen Heiler, bis auf Blaubeersprenkel schien noch jeder mit dem SternenClan in Kontakt zu sein. Doch als ihr Blick auf Rotbeere fiel, stockte der Hellen kurz der Atem. "Nein, das kann nicht sein!", dachte Himbeernase und schritt zu der Roten hinüber und musste voller Trauer feststellen, dass es wahr war. "Du warst eine großartige Heilerin und hast den Frieden verdient.", flüsterte sie leise und verabschiedete sich von ihrer Freundin, indem sie ihre Nase kurz in deren Fell vergrub. "Es tut mir leid, Blaubeersprenkel.", sprach sie mit leicht brüchiger Stimme und senkte den Kopf.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 3:20 pm

Ich grinste über Farnpfotes Antwort. "Aber nur, wenn er genauso schreckliche Zähne hat wie die Dachse aus den Legenden." erwiderte ich fröhlich und sah auf als Rotbeere das Wort ergriff. Blaubeerpfote wurde ernannt! Die hübsche Kätzin wurde zu Blaubeersprenkel und glücklich über ihre Ernennung rief ich ihren Namen. "Blaubeersprenkel, Blaubeersprenkel!" miaute ich und sah Farnpfote mit leuchtenden Augen an. "Irgendwann werden wir auch unsere vollen Heilername bekommen. Wird das nicht toll werden?" fragte ich und sah wie Himbeernase bereits den Heilerinnen aus dem AhornClan nachging. Schnell folgte ich ihr und sah kurz zu Farnpfote, bevor ich mich geradezu an den Baum warf und versuchte Schritt zu halten. Der SternenClan hätte mir größere Beine schenken können! Wie die anderen Heiler legte ich mich zu einen der Wurzeln hin und berührte meine Nase mit der Wurzel.Doch nieste ich kurz auf, da die Wurzel kitzelte und ich sah entschuldigend zu Himbeernase. Schnell schloss ich meine Augen und versuchte zu schlafen, bevor es zu peinlich wurde.

Ein schmerzerfüllter Schrei weckte mich. Geschockt sprang ich auf und sah mich gehetzt um. Was passiert hier? fragte ich mich, doch nur der blutrote Himmel blieb als Antwort übrig. Der Schrei kam erneut und verzweifelt lief ich ihm hinterher, während Dunkelheit sich an meine Pfoten klebte. Ich atmete schwer, doch der Schrei blieb weit entfernt. "Rache, Blutrote Rache. Zum Überleben werden sie sterben..." flüsterten hunderte Katzenstimmen. Sie kamen von weit her und waren doch wieder nah. Ich verstand es nicht. Verzweifelt blieb ich stehen und drehte mich um, doch die Dunkelheit überrollte mich.
Als ich meine Augen wieder öffnete war ich wieder auf der Sternenwiese und erblickte Himmelsstürumer, der vor mir stand und mich betrachtete. "Sollte das so sein? Wieso wollen die Katzen Rache nehmen?" miaute ich verwirrt und stand auf. Er seufzte laut auf und schüttelte den Kopf. "Du stellst mehr Fragen als für eine junge Katze gut ist. Dennoch musst du dich eines fragen Waldpfote. Nicht was die Rache ist, sondern wer dahinter steckt." miaute er streng und ich zuckte zusammen. Himbeernase war nie so unfreundlich! "Aber ich bin nicht der SternenClan! Woher soll ich das alles wissen?" fragte ich verwirrt, doch Himmelsstürmer drehte sich um. "Dies ist die Aufgabe der Lebenden. Ihr seid gewarnt, Waldpfote." Mit ihm verschwand die Wiese und die Dunkelheit überrollte mich erneut.


Schwer atmend riss ich mich aus dem Schlaf und ich war noch immer verwirrt. Als ich mich umblickte entdeckte ich noch einige schlafende Katzen, doch meine Mentorin war schon wach. Sie lag bei Rotbeere, die seltsam ruhig war. Kein Atemzug...nichts. Ich ging auf meine Mentorin zu und hörte ihre letzten Worte. Ich kannte die rote alte Kätzin nicht gut, doch war sie immer freundlich zu mir gewesen und sie galt auch als weise. "Ruhe in Frieden, Rotbeere." verabschiedete ich mich flüsternd bei der Heilerin und sah zu meiner Freundin Blaubeersprenkel auf, die nun alleine war. Was ist wenn Himbeernase sterben würde? Könnte ich so mutig sein wie Blaubeersprenkel und weitermachen? fragte ich mich und war dankbar, dass meine Mentorin bei mir. Hoffentlich auch für eine lange Zeit 
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 5:23 pm

Mehr Heiler kamen hinzu und mein Schüler unterhielt sich mit Waldpfote, der Heilerschülerin aus dem EfeuClan. Sie freunden sich an und das kann ihm nur gut tun überlegte ich. Mir war aufgefallen, dass durch meinen Einfluss mein kleiner Helfer auch etwas grummliger wurde. Solange er nicht quirllig wird! dachte ich schaudernd nach und empfand Respekt gegenüber Himbeernase, die sich mit ihrem Energiebündel recht wacker schlug. Rotbeere ernannte Blaubeerpfote zu Blaubeersprenkel und ich nickte respektvoll. "Blaubeersprenkel, Blaubeersprenkel!" rief ich ihren Namen mit. Sie war lange Schülerin gewesen und musste wohl viel von Rotbeere gelernt haben. Irgendwann werde ich Farnpfote ernennen stellte ich erstaunt fest und schüttelte kurz den Kopf. Es würden noch einige Blattwechsel vergehen und die anderen Katzen gingen bereits in den Ahnenbaum, den ich spaßeshalber Mordesfalle nannte. Ich hasste es zu klettern! Ungeschickt kämpfte ich mich dem Baum hoch und folgte den anderen Heilern in das Innere des Baumes, dessen gewaltige Wurzeln alles überschatteten. Nur leider nicht den Dachsgeruch. Seufzend legte ich mich nieder und sah mich kurz nach meinen Schüler um. Was mache ich mir Sorgen? Die Wurzel werden ihn schon nicht fressen beruhigte ich mich und setzte meine Nase an die kalten Wurzeln, um dann in einen Schlaf zu verfallen.

Rauch stieg mir in die Nase und blitzschnell öffnete ich meine Augen. Hohe Bäume brannten und mit ihnen ein Wald, voller Erinnerungen und Sterne. Das Knacken des Feuers war viel zu laut, doch wenn man sich konzertierte hörte man das Geschrei von kämpfenden Katzen. Wie konnte man nur so mäusehirnig sein und bei einem Brand kämpfen? fragte ich mich wütend. Ich versuchte den Flammen zu entkommen, doch plötzlich umzingelten sie mich. Ich stand in einem Kreis und es gab keinen Ausweg. Auch konnte ich nicht drüber springen, außer selbst zu verbrennen. Wütend drehte ich mich um, doch es gab keine Möglichkeiten zu fliehen. "In Zeiten der größten Hoffnungslosigkeit müssen Bände geschmiedet werden, um zu überleben. Feindschaft führt zur Auslöschung" flüsterte die Stimme Schwanenfeders, die ich kannte. Plötzlich verschwanden alle Flammen und saß am Flussufer. Vor mir Schwanenfeder, die junge und hübsche Heilerin des LotusClans bevor Nachtglanz und ich kamen. "Schwanenfeder, was bedeuten die Flammen?" fragte ich beunruhigt. Es stimmte, dass ich oft an den SternenClan zweifelte, doch solche Träume konnten einen fürchten lassen. "Dies musst du selber ergründen, Federfall." erwiderte sie sanft und lächelte dabei. Ich seufzte genervt auf und sah die Heilerin fest an. "In Ordnung. Du kannst wieder nichts sagen. Was soll aber nun mit Gewitterstern passieren? Und dem Clan? Ihr habt sie oft genug im Stich gelassen." miaute ich scharf und Schwanenfeder schaute weg. "Der SternenClan ist unergründlich. Über Gewitterstern und den LotusClan wurde entschieden." antwortete sie neutral und löste sich langsam auf. Wie der Nebel am frühen Morgen. Mit ihrem Auflösen verschwand auch mein Traum-Ich.


Langsam kam ich wieder zu mir und konnte es nicht fassen, dass der SternenClan so rätselhaft war. Der Clan brauchte sie und sie antworteten mit Prophezeiungen, die niemand verstand! Enttäuscht setzte ich mich auf und erblickte wie die Heiler des EfeuClans Blattsprenkel umkreisten. In der Mitte der leblose Leichnam Rotbeeres. SternenClan ihr habt wieder hervorragende Arbeit geleistet! Nehmt eine der weisesten Katzen aus ihrem Leben, damit wir auch eine Chance haben zu überleben dachte ich sarkastisch nach und stand auf. Wäre ich in Blattsprenkels Position wären mir die vielen Beileidsbekundungen unangenehm, doch ihre Mentorin verdiente Respekt. "Möge sie über dich wachen, Blaubeersprenkel." miaute ich ernst und ging einen Schritt zurück. Sie würde wahrscheinlich Ruhe brauchen und mein Schüler ebenfalls, da er noch schlief. Mit hoffentlich angenehmeren Träumen, als meinen
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 8:36 pm

Auf Waldpfotes Antwort hin konnte Farnpfote nichts mehr erwidern, denn Rotbeere ergriff das Wort um Blaubeerpfote zur Heilerin zu ernennen. Als Rotbeere meinte dass dies ihre letzte Aufgabe sein würde wurde Farnpfote hellhörig. Was meint sie damit?, fragte der kleine Heilschüler sich, machte sich aber keine weiteren Gedanken und schritt zu Blaubeersprenkel. "Glückwunsch, Blaubeersprenkel," miaute er bloß knapp und stieß ihr freundschaftlich in die Seite. Es überraschte ihn, dass selbst Federfall in die Rufe mit einstimmte, denn im Lager tat er dies nie. Nach und nach betraten die Heiler den Ahnenbaum, Farnpfote folgte ihnen als Letzter und legte sich neben Waldpfote, drückte seine Nase sanft gegen die Rinde der Wurzeln.

Als Farnpfote seine Augen wieder öffnete fuhr eine eisige Kälte durch seinen sonst so dichten Pelz. Dunkle Schatten umhüllten ihn, sodass er selbst seine eigene Pfote nicht vor Augen sehen konnte. "I-ist da jemand?", rief er verunsichert und legte die Ohren eng an. "Er ist eine Gefahr für den Clan!", wisperte eine tiefe Stimme. "Vergeltung!" Erschrocken fuhr Farnpfote um, doch er konnte nicht sehen wer da zu ihm sprach. "Mord!", erklang es aus der anderen Richtung. "Erlösung!" Der kleine Heilschüler kniff die Augen fest zusammen, als der Boden unter seinen Füßen plötzlich zu schwinden begann. Ein bissiger, beinahe ätzender Geruch fraß sich in seine Nase, gefolgt von einem anderen, den er schon zu oft riechen musste. Der Geruch von Tod umhüllte ihn nun und schaudernd öffnete Farnpfote wieder seine Augen. Vor ihm stand Sternenschweif und der kleine Kater ringte innerlich mit sich selbst, dass ihm jetzt keine Tränen in die Augen stiegen. Er vermisste seine Mutter doch so sehr!  "W-was hat das zu bedeuten?", platzte es aus ihm heraus und sah Sternenschweif erschrocken an. "Farnpfote," begann sie leise und leckte ihrem Sohn über die Wange. "Es kommen schwere Zeiten auf die Clans zu. Zum anderen jedoch auch besonders auf den LotusClan, denn ihr habt ein Unheil mit gebenden Pfoten aufgenommen." Farnpfote legte seinen Kopf schief. "Was meinst du? Gib mir doch keine Rätsel auf!" Verzweiflung schwank in seiner Stimme mit, doch Sternenschweif ging nicht drauf ein. "Der letzte Sohn deines Feindes wird vielen den ewigen Schlaf bescheren, denn selbst im kleinsten Fisch verbergen sich Gräten, auch wenn sie keine zu seien scheinen."

Flüsternde Stimmen ließen Farnpfote erwachen, und er befand sich wieder im Ahnenbaum. Zu seiner Seite war seine Freundin Waldpfote, die Rotbeere Worte zusprach, die der kleine Heiler akustisch nicht verstehen konnte. Als er die rote Heilerin jedoch ansah, ahnte er bereits was los war und sah traurig auf seine Pfoten hinab. Der Dachsgestank hing schwer in der Luft, doch im Moment war er für Farnpfote vergessen. "Meint ihr, sie hat es gewusst..?", fragte er leise nach und schloss die bernsteinfarbenden Augen.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 9:20 pm

Blaubeersprenkel zuckte zusammen. Hatte sie da gerade richtig gehört? Jeder sprach ihr Beileid aus doch Blaubeersprenkel wollte kein Beileid von den anderen Heilern. Mit geschlossenen Augen und angelegten Ohren richtete sie sich auf. Ehe sie zu ihrer Mentorin trat und ihre Nase in deren mittlerweile schon abkühlendes Fell drückte. Wieso verlässt du mich zu dieser Zeit? Leite mich bitte! Als sie schließlich ihren Blick wieder hob lag eine gewisse Distanziert heit in ihrem Blick ehe sie sich zu den anderen Heilern umdrehte. "Ich wünsche euch eine gute Heimreise. Möge der SternenClan über euch wachen bis wir uns zum nächsten Mal sehen.", miaute sie und blickte zu Rotbeeres Körper, ohne lange zu zögern schob sie sich unter Rotbeeres Körper und wuchtete diesen so auf ihre zierlichen Schultern. Rotbeere war nicht schwer und deshalb war es für die frisch ernannte Heilerin kein Problem. Gerade als sie gehen wollte fiel ihr noch ein das ihnen das Gurkenkraut ausgegangen war, aber nein sie würde morgen danach suchen, das war sie ihrer Mentorin schuldig. Langsam klettere sie von den Wurzeln des Ahnenbaums hinab und trat die schwerste Heimreise ins AhornClan Territorium an. Mit der toten Rotbeere auf ihren Schultern und dem schlechten Gewissen das der AhornClan aufgrund ihrer Dummheit nun der Fluch des SternenClans war. Wie sollte sie das alles schaffen? Sie würde nie in die Pfotenstapfte ihrer Mentorin treten können da sie dafür zu unfähig war. Mit hängendem Schweif verließ sie schließlich die Lichtung und lies alles hinter sich.

→ AhornClan Lager
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 9:42 pm

Die anderen Heiler erwachten und gaben Blaubeersprenkel ihr Beileid, diese aber wirkte entschlossen. Sie ist so stark! stellte ich erstaunt fest und bemerkte wie sie sich noch halb verabschiedete und mit Rotbeeres Körper auf der Schulter verschwand. "Pass auf dich auf, Blaubeersprenkel." miaute ich leise hinterher und sah traurig zu Farnpfote. Der Tag hatte so spannend begonnen und nun endete er wiedermal tragisch. Konnte nicht ein Tag ohne Tod vergehen? Ich setzte mich näher zu Farnpfote und drückte mich tröstesuchend an seine Flanke. "Blaubeersprenkel tut mir so Leid. Rotbeere hatte sie wirklich gemocht." miaute ich traurig und seufzte auf. "Und mein Traum war auch nicht besser. Ich dachte der SternenClan sei nett." erzählte ich verwirrt und sah zum schwarzen Kater. "Hast du ein Stück besser geträumt?" fragte ich flüsternd, damit ich die anderen Heiler nicht stören konnte. Sie müssen bestimmt noch ihre Gedanken sammeln!
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 10:08 pm

Farnpfote zuckte innerlich kurz zusammen, als Blaubeersprenkel eher düster als traurig drein blickte während sie sich verabschiedete. Der kleine Heilschüler blickte ihr noch eine Weile nach, bis Waldpfote ihn auf die Kätzin ansprach. "Ich glaube Rotbeere war wie eine zweite Mutter für sie," begann er leise. "Ihre eigene Familie hat sie ja alleine im AhornClan zurückgelassen." Farnpfote zuckte unwissend mit den Schultern, denn mehr als Vermutungen stellen konnte er nicht. "Bei der letzten Versammlung war mein Traum besser gewesen, auch wenn ich bis heute nicht verstehe was Nachtglanz mir sagen wollte," begann er zu erzählen und zuckte wieder mit den Schultern. "Aber er war nicht so.. düster und unverständlich wie heute. Ich frag Federfall nachher ob er Träume deuten kann, kann Himbeernase das? Er meint immer nur erfahrene Heiler können das!", horchte er nach und zuckte interessiert mit den Ohren. Er wusste nicht, ob er Waldpfote davon erzählen durfte, ob es richtig war mit befeindeten Clans darüber zu reden. "Aber ich hab meine Mutter Sternenschweif getroffen, sie ist vor zwei Monden verstorben." Farnpfotes Miene lockerte sich ein wenig, denn es stimmte ihn freudig, dass er von verstorbenen Clanmitgliedern nicht für immer Abschied nehmen musste. Er konnte über den SternenClan mit ihnen sprechen! Für diese Bindung lobte er es immer wieder, Heilschüler geworden zu sein.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 10:23 pm

Mein Freund Farnpfote hatte eine feine Beobachtungsgabe und zustimmend nickte ich ihm zu. "Ich hoffe der SternenClan gibt ihr die Kraft diese Situation zu überstehen." miaute ich abschließend und hörte dem dunklen Kater interessiert zu, als er über seine Träume sprach. Nachtglanz? Hatte er sie nicht bereits das letzte Mal getroffen? erinnerte ich mich mühsam. Wie es aussah leiteten bestimmte Katze und Heiler, nur hatte ich eine unfreundliche Heilerkatze erwischt. "Himbeernase ist sehr gut in Träume deuten. Als Blue seine Prophezeiung erhielt und rastlos war, hatte ihm Himbeernase geholfen." antwortete ich ihm stolz. Ich war immer sehr glücklich darüber gewesen, dass Himbeernase so viel wusste. Insbesondere über diesen verwirrenden SternenClan! Als er über seine Mutter erzählte nickte ich respektvoll. Ich wusste wie es war seine Mutter zu verlieren. "Ich habe meine Mutter leider nicht getroffen. Vielleicht lebt sie ja noch?" miaute ich schulterzuckend und lächelte dann wieder. "Dafür war wieder Himmelsstürmer da und er mag mich noch weniger als letztes Mal." erzählte ich ihm belustigt. Den schrecklichen Traum und die Stimmen davor wollte ich nicht erwähnen. Sie beängstigten mich noch immer und ich wusste nicht wirklich wie ich es  in Worte fassen konnte. "Hast du wenigstens mit Federfall etwas spannendes erlebt?" fragte ich freundlich nach. Über Träume zu sprechen war schon spannend, aber Heilerkräuter!
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 10:40 pm

An Blue erinnerte sich Farnpfote nur vage aus Erzählungen, denn als er Heilschüler wurde war Blue bereits zu seiner Mission aufgebrochen und hatte den EfeuClan verlassen, weshalb Waldpfote Schülerin wurde. "Seit der letzten Versammlung nicht, nein." Farnpfote würde liebendgerne sagen dass er wirklich sehr sehr selten etwas spannendes mit Federfall erlebte, aber da sein Mentor in Hörweite saß beließ er es dabei. "Ich habe mich nur um Saphirkralle und Eishauch gekümmert und war mit Federfall und Knochenpfote Kräuter sammeln," erzählte er und seufzte leicht. Manchmal war es ihm langweilig dass Federfall so ein Faulpelz war, denn schwimmen konnte Farnpfote noch immer nicht - dabei war seine Schwester schon Kriegerin! "Knochenpfote muss uns jetzt helfen und darf nicht trainieren, das ist seine milde Strafe von Gewitterstern wegen der großen Versammlung.. Wie geht es Falkenpfote überhaupt?" Aufmerksam sah er seiner Freundin in die blattgrünen Augen, denn wie es um den Schüler stand wusste niemand aus dem LotusClan.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Sa Dez 26, 2015 10:52 pm

Es tat mir für Farnpfote leid, dass er in letzter Zeit nicht viel tun konnte. Aber diese Phase hatte ich auch gehabt als der halbe Clan beschlossen hatte im Heilerbau zu übernachten, sodass ich über die Kranken wachen durfte und nicht nach Draußen gehen konnte. Als er Knochenpfote erwähnte zuckte ich leicht zusammen, da er immerhin meinen Freund Falkenpfote das Bein schlimm gebrochen hatte. Er muss nur Kräuter sammeln? Wenn dies Luchsstern wissen würde, wäre er noch wütender als er schon ist überlegte ich mulmig und beschloss diese Information nicht weiterzugeben. Dieser Traum hatte Rache bedeutet und einen Kampf. Also sollte man am besten Kämpfe verhindern. Hoffentlich. "Falkenpfote hat gute Laune. Auch nach der Großen Versammlung." miaute ich und schaute dann trauriger auf, wobei ich letzteres leise flüsterte. Ich wusste nicht ob Himbeernase so etwas weitersagen dürfte und Ärger wollte ich nicht bekommen. Vielleicht dürfte ich dann nicht raus! "Der Bruch ist schief verwachsen, aber wir geben nicht auf! Irgendein Kraut wird Falkenpfote helfen." flüsterte ich entschlossen und seufzte auf. "Wir haben in letzter Zeit auch nur Patienten behandelt oder Kräuter gesammelt. Aber letzteres macht immerhin mehr Spaß als im Lager zu sitzen, nicht wahr?" miaute ich lächelnd. "Irgendwann müssen wir zusammen Kräuter sammeln! Das wird bestimmt viel lustiger." schlug ich mit leuchtenden Augen vor.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   So Dez 27, 2015 10:24 am

Als Blaubeersprenkel sehr unterkühlt antwortete, trat Himbeernase einen Schritt zurück und nickte ihr nur zu. "Dir auch eine sichere Heimreise.", miaute sie zu der Gemusterten und blickte ihr kurz nach, als sie den Ahnenbaum verließ. Erst jetzt hatte sie Zeit ihren Traum wirklich zu analysieren und Unbehagen machte sich in ihr breit, als sie innerlich immer noch das geflüsterte 'Rache' der vielen Katzen hörte. "Aber wer will sich an uns rächen? Der EfeuClan hat niemanden etwas angetan, wenn dann würde Luchsstern eher selber Rache am LotsClan ausüben, für das was Knochenpfote getan hat.", dachte Himbeernase still. "Was lauert wohl im Zweibeinerort? Irgendetwas Gefährliches, das unserem Clan schaden will. Vielleicht haben die Suchpatrouillen etwas herausgefunden." Bestimmt stand die Helle nun auf und warf einen Blick auf Waldpfote und Farnpfote, die leise miteinander sprachen. "Waldpfote, wir brechen auf. Federfall, Farnpfote, wir sehen uns spätestens bei der großen Versammlung wieder. Habt einen guten Heimweg.", miaute die Heilerin und kletterte nun aus dem Ahnenbaum hinaus. Als sie schon etwas vom LotusClan Territorium entfernt waren, sprach Himbeernase ernst zu ihrer Schülerin: "Es ist schön, dass du dich so gut mit Farnpfote verstehst, aber ich hoffe, dass du die wichtigen Angelegenheiten des EfeuClans dabei für dich behältst."

tbc.: EfeuClan Lager
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   So Dez 27, 2015 12:42 pm

Blaubeersprenkel antwortete eher reserviert, was ich aber nachvollziehen konnte. Nach Nachtglanz Tod konnte ich mir die Beileidsbekundungen nicht anhören und hatte nur gehofft Ruhe zu finden. Schweigen dachte ich über den Traum nach und die fehlende Aussagekraft hinter dem SternenClan. Als ich ernannt worden war, hatte ich wirklich gehofft, dass diese Ahnen etwas bezwecken könnten, nun stellte sich heraus das sie schwiegen. Es stimmt das Gewitterstern Fehler gemacht hat, aber dafür einen gesamten Clan büßen zu lassen? Feuer ausbrechen zu lassen? fragte ich mich und horchte aus als ich das Flüstern meines Schülers mit Waldpfote bemerkte. Himbeernase sammelte Waldpfote auf und ich nickte ihr knapp zu. "Dir auch, Himbeernase." antwortete ich ihr und sah zu meinem Schüler. "Wenn du bereits bist, können wir los." miaute ich Farnpfote zu und kletterte aus dem Ahnenbaum, wie immer unelegant. Draußen genoss ich die dachsfreie Luft und lief in die Richtung des LotusClan-Lagers. "Hoffentlich waren deine Träume nicht zu unangenehm, Farnpfote. Der SternenClan hüllt sich wie es aussieht oft in Schweigen." erzählte ich meinem dunklen Schüler auf dem Weg und dachte über das Geschehene nach. Was wollen sie nur sagen? fragte ich mich.

---> LotusClan - Lager
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Mo Dez 28, 2015 1:55 pm

Himbeernase stand auf und verabschiedete sich bei den verbleibenden Heilern, was mich aufseufzen ließ. "Nun, dann einen schönen Heimweg Farnpfote. Vielleicht sehen wir uns an der Grenze!" miaute ich dem dunkeln Schüler lächelnd zu und folgte meiner Mentorin schnell. Ich sollte ihr über den Traum berichten, denn er ist verwirrend. Himmelsstürmer auch überlegte ich und schreckte auf als Himbeernase mich erinnerte nicht zu viel über den EfeuClan Preis zu geben. Verlegen schaute ich weg und miaute leiser: "Das mache ich, Himbeernase." Ich vertraute Farnpfote, dass er nicht alles sagen würde, genauso wie ich nicht über Knochenpfotes lasche Bestrafung sprechen würde. Das hat der arme Falkenpfote nicht verdient dachte ich traurig nach und lief meiner Mentorin hinterher. Ich war so furchtbar müde!

---> EfeuClan - Lager
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Mi Apr 20, 2016 1:33 pm

<--- LotusClan - Lager

Der kurze Sprint durch das Gebiet hatte mir gut getan, denn ich konnte wieder klarer denken und meine Muskeln fühlten sich nicht mehr so angespannt an als im Lager. Ich habe heute die Grenzpatrouille verpasst. Ich werde mich bei Libellentanz entschuldigen müssen fiel es mir überraschend ein. Am Horizont entdeckte ich die gewaltige Silhouette des Ahnenbaums, welcher sich gen Himmel streckte. Ich war vor langer Zeit hier gewesen und die Erinnerungen waren keine schönen gewesen. Schweigend setzte ich mich am Hügelrand und wartete auf die anderen Anführer, die bald kommen müssten. Ihr Weg war weiter als meiner und sicherlich hatten sie heute Patrouillen geführt. Solange mich Luchsstern nicht nach Knochenpfote fragt und mir Flussstern nicht die gesamte Schuld an der Zerstörung der Sternenlichtung gibt, könnte es konfliktfrei werden überlegte ich kopfschüttelnd. Aber das würde nicht passieren. Was will uns dann der SternenClan sagen? fragte ich mich und wartete weiter.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Do Apr 21, 2016 9:18 pm

<----- AC Lager

Auf dem Weg zum Ahnenbaum machte Flussstern sich einige Gedanken. Er war das letzte Mal an diesem heiligen Ort gewesen, als Abendstern sein letztes Leben verloren hatte und darauf hin er seine 9 bekam. Und Rotbeere war bei mir, dachte der Graue traurig und blickte hoch zum Sternenfließ, das heute deutlich zu sehen war. Hoffentlich ein gutes Zeichen. Der Anführer erreichte schließlich den auffälligen Baum am Flussufer und entdeckte ein aufleuchtendes Augenpaar in der Dunkelheit. "Gewitterstern," grüßte er die LotusClan Anführerin in einem neutralen Tonfall und begab sich zu ihr in die Schatten des Ahnenbaums. Luchsstern war anscheinend noch nicht da. "Der SternenClan scheint entzürnt, Zweibeiner mit Feuerstöcken treiben sich in unseren Wäldern rum." Flussstern wollte es nicht wie eine Anmaßung klingen lassen, immerhin war er ein höflicher Kater - wenn auch öfters sehr direkt dabei. "Ich hoffe euer Schüler hat eine angemessene Bestrafung erhalten, die auch unsere Ahnen zufrieden stimmen würde?"
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Fr Apr 22, 2016 11:16 am

Flussstern kam als nächster Anführer dazu, was mich nicht überraschte. Das Territorium des AhornClans war näher am Ahnenbaum als für den EfeuClan. Als er über Zweibeiner mit Feuerstöckern sprach war ich nur verwundert. So etwas hatten ich im meinem ganzen Leben noch nie gesehen. "Der SternenClan ist immerhin nicht so erzürnt, dass er uns das Monster an den Splitterfelsen zurückschickte. Meine Patrouillen haben keinen Geruch festgestellt." erwiderte ich ebenso ruhig und sah zum Sternenhimmel auf, der noch immer zu sehen war. Keine Wolken verdeckten ihn. Der SternenClan will also wirklich mit uns sprechen? fragte ich mich noch immer zweifelnd. Als er das Thema auf Knochenpfote zurückführte, erstaunte es mich wenig. "Ich maße mir nicht an zu wissen, ob die Bestrafung gut genug war. Doch ihr werdet ihn nie wieder an der Grenze oder in der Großen Versammlung sehen. Der Fehler Fortunas wird nicht wiederholt." erwiderte ich ohne zu Zögern. Wir haben Fortuna verbannt und es gab dennoch Kriege und Verluste. Knochenpfote ist jung und mein Schüler...Er braucht Zeit! dachte ich kopfschüttelnd nach.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Di Apr 26, 2016 6:06 pm

<---- Sturmwiese, EfeuClan Gebiet

Der Weg zum Ahnenbaum war weit gewesen und dass der Kater sich am Libellenbach beim überqueren der Trittsteine beinahe die Pfoten nass gemacht hatte ärgerte ihn ein wenig. Gewitterstern und Flussstern hatten den einfacheren Weg, auch wenn Luchsstern nicht wusste wie die Grenze vom AhornClan zum LotusClan aussah. Der Ahnenbaum streckte sich vor ihm empor und er zwang sich grade durch einen Brombeergebüsch als er Gewittersterns letzten Satz mitbekam. "Wenn du nicht weißt ob die Bestrafung genug war wird sie es nicht gewesen sein," meinte er als er sich aus dem Brombeerstrauch gezwängt hatte. Er setzte sich zu den beiden Anführern und zupfte sich einige Dornen aus dem Pelz. "Entschuldigt mein verspäten, aber es gab noch etwas mit zwei Schülern zu klären." Es war sogar nichtmal gelogen, wenn es auch nur die halbe Wahrheit war. Interessiert ließ der Kater seinen Blick zum Ahnenbaum wandern, wessen Äste bis hoch in den Himmel ragten. "Soeinen Baum habe ich noch nie gesehen.", überlegte er und dachte zurück an seine alte Heimat, denn seine neun Leben hatte er in einer unterirdischen Höhle erhalten und nicht in einem überdimensionierten Baum.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Mi Apr 27, 2016 6:31 pm

Die LotusClan Anführerin lenkte geschickt von der derzeitigen Situation ab und verwies auf das Monster der Splitterfelsen. Tatsächlich hatte Flussstern an die Riesenkatze schon länger nicht mehr gedacht, immerhin gab es derzeit andere Probleme im Wald. Plötzlich raschelte einer der Brombeerbüsche und Luchsstern trat hervor. Der Getigerte entschuldigte seine Verspätung durch zwei seiner Schüler. "Nicht schlimm aber wir sollten uns nun beeilen," sagte der Graue und blickte zurück zu Gewitterstern. "Nach dir." Immerhin war es ihr Territorium und irgendwo ihre Schuld, dass der SternenClan so launisch ist. Daher ließ der AhornClan Anführer ihr nur zu gerne den Vortritt. Er folgte Gewitterstern in die Aushöhling des gewaltigen Baumes und nahm Platz. Mit der Nase berührte er sanft die starke Rinde des Ahnenbaums und hoffte sehr seine alte Freundin Rotbeere zu treffen. Sie hatte immer einen Rat für ihn gehabt!
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   Mi Apr 27, 2016 8:13 pm

Schweigend sah ich zu wie sich die Anführer begegneten und man den Konflikt wie die Uneinigkeit spüren konnte. "Wie können sie sich in dieser schweren Zeit mit solch einer Missgunst begegnen?" fragte Mandelauge, der an meine Seite getreten war. Still schüttelte ich nur den Kopf und beobachtete weiterhin die Anführer, die sich nach einem kurzen Moment des Gespräches zum Schlafen niederlegten. Ich wusste, dass sie jetzt Hilfe brauchten und das der SternenClan sie lenken musste. In eine friedvollere, sichere Zukunft. "Hoffentlich nehmen sie unsere Hilfe an..." wisperte Schwanenfeder, die zu uns gekommen war. "Entweder sie gehen den Weg ins Licht oder sie verlieren sich für immer in der Dunkelheit." erwiderte Eulenblick ruhig und schaute zu mir. Ich hatte noch nichts gesagt, doch die Sorgen die sie aussprachen betrafen uns alle. "Ich, nein Wir, werden ihnen helfen. Die Clans haben eine Zukunft vor sich!" erwiderte ich entschlossen und trat in die Träume der drei schlafenden Anführer hinein.

Der Ort an dem wir uns trafen war friedlich, fast trügerisch. Ein sanfter Sternenhimmel umarmte die ew'ge Wiese, die sich sanft inmitten des Windes wiegte. Doch man konnte keine Geräusche vernehmen, es war still. In diesem Moment ging ich ohne Zögern auf die drei Anführer hinzu und sah sie ruhig an. "Willkommen, Flussstern, Luchsstern und Gewitterstern." begrüßte ich die Anführer lächelnd und es freute mich meinen alten Freund wiederzusehen. Natürlich hatte ich seine Pfotenschritte, die die Zukunft veränderten, beobachtet, aber miteinander zusprechen war...anders. Es war ein schönes Gefühl. "Ich wünschte wir würden uns unter friedlichen Himmel treffen, doch die Zeiten sind dunkel und voll von Schrecken, liebe Anführer , aber das Feuer brennt sie alle fort." erwiderte ich und meine Miene veränderte sich zu einem ernsten Ausdruck. "Wo einst Freundschaft und Liebe herrschte ist jetzt Dunkelheit und Krieg. Doch wir werden euch jetzt nicht in Stich lassen. Das ist unser ewiges Versprechen." erklärte ich und trat näher an eine Pfütze, die zwischen uns lag. Der Sternenhimmel spiegelte sich im Wasser und als ich hineinblickte, auch in meinen Augen. Ich hielt meine Pfote ins Wasser und das Bild veränderte sich. Es war verschwommen, doch es zeigte eine Landschaft, nicht in den Territorien der Clans. "Dies ist euer Ziel. Um eine neue Sternenlichtung zu finden, werden aus jedem Clan zwei Mitglieder fortgeschickt, um gemeinsam eine Zukunft zu finden. Sollte es zu keiner Einigkeit kommen...werdet ihr verloren sein. Sollte stattdessen Frieden aufkommen, werden die Clans überleben." Ich stand wieder auf und verließ die Pfütze voller Sternenwasser, um näher zu den Anführern zu kommen. "Nutzt diese Chance, die wir euch geben! Es ist das Einzige war wir zurzeit vermögen." Mein Blick wurde sanfter und als ich lächelte löste sich der unnatürliche Ort auf und ich entließ die Anführer von ihrem Traum. Schweigend drehte ich mich um und kehrte zu den Anderen zurück, die auf mich warteten. Von nun aus konnten wir nur noch zuschauen. Wir hatten alles getan was wir konnten...
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   So Mai 01, 2016 1:03 pm

Als Rotbeere sich umdrehte, verschwamm die sternenumhüllte Lichtung und Dunkelheit umfasste mich. Ich zuckte zusammen und öffnete reflexartig meine Augen, befand mich aber wieder in der Tiefe des Ahnenbaumes. Seit wie lange habe ich diese Art von Träumen nicht mehr erhalten? fragte ich mich. Der SternenClan hatte uns einen Plan gegeben, aber es blieb die Frage ob wir ihn befolgen würden. Flussstern und Luchsstern würden sicherlich gleich aufstehen, also kletterte ich aus dem Baum ins Freie und genoss die klare Luft, die im Ahnenbaum gefehlt hatte. "Wir müssen zwei Mitglieder fortschicken, um eine neue Sternenlichtung zu finden." hielt ich fest und setzte mich hin. "Ich denke jeder von uns muss selbst überlegen, wer für diese Reise am geeignetsten ist. Doch sechs Katzen ohne Heiler fortzuschicken wirkt fast unverantwortlich. Selbst bei der Großen Reise war Nachtglanz mit dabei." miaute ich besorgt und seufzte wieder. "Wie auch immer unsere Entscheidung sein wird, wir müssen uns festlegen wann und wo sich die ausgewählten Mitglieder treffen, um aufzubrechen. Mit dem Ende der Blattleere haben sie eine gute Chance für ihre Reise." erklärte ich und sah zu Luchsstern und Flussstern. Bestimmt hatten sie eine eigene Meinung dazu.
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BeitragThema: Re: Der Ahnenbaum (Heilertreffen)   So Mai 01, 2016 6:40 pm

Rotbeere verschwandt wieder und Luchsstern öffnete seine Augen. "Frieden? Das glaubt Rotbeere doch selber nicht.", dachte der Getigerte und verengte seine Augen kurz zu Schlitzen, ehe auch er aus dem Ahnenbaum kletterte. "Dem SternenClan scheint es wohl egal zu sein dass der LotusClan die Gesetze bricht, aber der EfeuClan wird das nicht vergessen." Als auch Flussstern aus dem Baum gekrochen kam fing Gewitterstern an zu sprechen und Luchsstern legte die Stirn in Falten. "Himbeernase kann nicht mit, ein Clan ohne Heiler ist dem Untergang geweiht. Ob sie Waldpfote gehen lassen würde weiß ich nicht, da sie aber erst die Hälfte ihrer Ausbildung gemeistert hat bin ich mir nicht sicher ob sie eine große Hilfe wäre." Tatsächlich hatte Waldpfote noch eine Menge zu lernen, doch das Grundwissen besaß sie. Und konnte es sehr gut anwenden. "Ich könnte mich mit Himbeernase beratschlagen, außer ihr wollt einen eurer Heiler auf die Reise schicken. Wir wissen nicht was die Krieger erwartet, aber Himbeernases Schülerin weiß wie man Verletzungen behandelt." Der Kater schüttelt den Kopf und sah zu den beiden Anführern. "Wirklich viel hat der SternenClan uns ja nicht verraten." Wo sollten die Katzen nach dem neuen Gebiet suchen? Was würde sie erwarten?
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