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 altes japanisches Haus mit großem Garten

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Ahorn
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Männlich Clan : //
Rang : Bergkatze
Gefährte : //
Besondere Merkmale : groß, breitschultrig, ehrenhaft, einige Kampfnarben im Genick und an der Flanke

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Zustand: leichte Kratzer und Abschürfungen an Flanke und im Gesicht

BeitragThema: altes japanisches Haus mit großem Garten   Mi Apr 23, 2014 11:13 am

das Eingangsposting lautete :

Hier ist das RPG für das alte japanische Haus.

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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Do Mai 05, 2016 5:38 pm

'Danny' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 3
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Do Jun 02, 2016 4:48 pm

<---EC-Lager

Mit schnellen Schritten rannte ich zum vereinbarten Treffpunkt und sah schon von Weitem, dass Danny am Jagen war. Mein Herz machte bei den eleganten Bewegungen des Katers einen Satz und ich schlich mich von hinten an ihn heran. Der Wind trug mir seinen süßen Duft entgegen, weshalb er mich nicht riechen konnte. Schnurrend stürzte ich mich auf den Streuner und nagelte ihn mit eingezogenen Krallen am Boden fest, sodass er sich nicht mehr rühren konnte. "Hallo, Danny!", schnurrte ich leise und blickte ihm in die dunkelbraunen Augen. "Hab ich dich erschreckt?" Vorsichtig stieg ich von ihm herunter und setzte mich neben den Kater, sodass sich unsere Felle berührten. "Ich habe nicht sehr viel Zeit. Tut mir leid, dass ich etwas später bin!"
Sanft leckte ich ihm über die Ohren und vergaß für einen Moment unsere verschiedene Herkunft. Wie schön es wäre, wenn er in meinem Clan leben würde. Seufzend blickte ich gen Himmel und genoss die Wärme, die Danny jedes mal ausstrahlte, wenn wir zusammen waren.
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   So Jun 05, 2016 4:57 pm

Ich hatte kein Glück und meine Beute konnte entwischen. Ungeduldig schaute ich in den Himmel. Es war schon sehr spät und nur die Tatsache, dass Rehblick bald kommen würde lies mich nicht einschlafen. Plötzlich rief eine vertraute Stimme meinen Namen und ich zuckte zusammen, als etwas Schweres auf mir Landete. Dann aber musste ich grinsen und drehte mich zu der braunen Katze um. In der Dunkelheit konnte man ihre Musterung gut erkennen, aber wahrscheinlich lag das daran, dass ich gute Augen hatte. "Ein bisschen vielleicht!" gab ich zu und genoss ihre Nähe die sie mir schenkte. Als sie mir dann übers Ohr leckte und sich entschuldigte, weil sie so spät war, kribbelte es in meinem ganzen Körper. "Ach was, ist doch nicht schlimm! Ich hatte heute eh nicht viel zu tun." Eigentlich hatte ich nichts gemacht. Nur rumgesessen und gejagt. "Wie war dein Tag denn so? Hast du irgendetwas spannendes gemacht?"
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Mo Jun 06, 2016 5:30 pm

Ich schnurrte bei Dannys Worten laut und drückte mich eng an die Flanke des Katers. Wie gut es tut, ein mal nicht unter meinen Clangefährten zu sein!, dachte ich und ein leiser Seufzer entglitt meiner Kehle. "Als Streuner hat man bestimmt öfters Langeweile, oder?", meinte ich belustigt, als mein Freund sagte, er habe heute nicht sehr viel zu tun gehabt. Wie anders es doch im Clan ist! Kopfschüttelnd, um die Gedanken an zu Hause wenigstens einen Moment zu verbannen, wandte ich mich Danny zu und vertiefte mich in seine dunkelbraunen Augen, was ich nur allzu gerne tat. Als dieser mit seiner angenehmen Stimme fragte, ob ich heute etwas Spannendes erlebt hatte, schüttelte ich nur verträumt den Kopf, welchen ich entspannt auf seiner breiten Schulter ruhen ließ. Schon wieder schlichen sich bei dieser Frage Bilder aus der heutigen Patrouille in meine Gedanken, weshalb ich nur kurz erklärte: "Heute ist nichts Besonderes vorgefallen. Nur die regelmäßigen Patrouillen." Ich atmete noch ein weiteres mal seinen süßen Duft ein, ehe ich seufzend aufstand, um mich zu verabschieden. Der Morgen graute schon wieder und ich war tatsächlich fast eingeschlafen. Es darf doch niemand merken, dass ich nicht wie gewohnt in meinem Nest liege. "Na gut Danny, ich muss dann mal wieder!", erklärte ich mit echtem Bedauern in der Stimme. "Aber morgen komme ich erneut, versprochen!" Ich drehte mich um und lief Richtung Lager. Doch bevor ich schon ganz von den üppigen Farnwedeln verschluckt wurde, rannte ich zurück, rieb meine Wange an die von Danny und stürmte geschwind nach Hause.

---->EC-Lager
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Do Jun 09, 2016 10:01 pm

Ihre Berührungen hauten mich um. Ein Kribbeln im Bauch, Herz rasen und unklares Denken waren nicht selten Nebenwirkungen ihrer Nähe. Allerdings machte es süchtig und wenn ich einmal bei ihr war wollte ich nicht mehr weg, nur leider lebte sie nicht mit mir als Streuner, sondern als Clankatze in einem Clan. Genauer gesagt im Efeuclan. Viel wusste ich nicht über die verschiedenen Katzensippen, aber klar war, dass ich niemals mit ihr zusammen leben konnte. Und ja diese Gedanken verfolgen mich schon seit ich sie kennen gelernt hatte. In der letzten Nacht war ich immer mal wieder aufgewacht, weil sie mich schon in meinen Träumen verfolgt. Mal waren kleine jungen um uns herum, mal entfaltete sich aus einer kleinen Idee ein riesen Drama. Es war kaum auszuhalten und trotzdem so unfassbar schön, so unbeschreiblich. Und umso mehr genoss ich die Zeit, mit ihr, ihre vorsichtigen Berührungen und das leise Schnurren. Doch alles geht irgendwann einmal vorbei und so auch diese Nacht. Als der morgen graute mussten wir uns verabschieden, aber sie versprach mir auf alle fälle morgen wieder zu kommen. Nicht sonderlich aufmunternd, aber es hielt mich davon ab, sie hier zu behalten und nie wieder gehen zu lassen. Die zierliche Katze, mit ihren wunderschön braunen Augen und dem hellen Fell. Das, das ist Rehblick. Die Clan-Katze, die mein Herz stiehl und jedes mal aufs neue damit verschwindet. Die Clan-Katze mit der ich keine Zukunft haben kann.
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Mo Sep 05, 2016 3:16 pm

5 Jahre später...

Durch lautes Vogelgezwitscher geweckt, öffnete ich meine Augen einen Spalt breit, musste sie aber sofort wieder schließen, da mich die Sonne stark blendete. Bei meinem zweiten versuch klappte es schon besser. Vorsichtig suchte ich die Gegend um das Zweibeinernest mit meinen grünen Augen ab. Dann, als ich keine Gefahr entdecken konnte, gähnte ich ausgiebig und streckte mich. Ich saß etwas erhöht vor dem Eingang des Nestes. Von weitem konnte man mich hier nicht sehen, doch ich hatte immer alles im Blick und konnte bei Gefahr sofort reagieren. Natürlich hätte ich auch drinnen schlafen können, doch wollte ich das nicht. Die Mauern würden mich zu sehr einengen. Nach einem weiteren prüfenden Blick begann ich mein Fell zu waschen. Es waren jetzt schon 5 Blattwechsel vergangen, seit dem Angriff auf den EfeuClan und das hatte Spuren hinterlassen. Auf meinem Rücken zeichneten sich einige Narben ab, doch auch innerlich hatte ich mich seit dem verändert. Knapp war es damals gewesen, doch der EfeuClan hatte gewonnen und Douleur starb im Kampf. Unweigerlich musste ich an eine bestimmte Kätzin denken. Sie schlich sich immer heimlich in meinen Kopf und ich konnte es einfach nicht verhindern. Auch heute noch sehe ich ihr silbernes Fell in der Sonne glänzen. Sehe dieses freche Funkeln in ihren Augen und das spiel der Muskeln, wenn sie sich bewegt. Six. Sie hatte den Kampf damals mit ihrem Bruder überstanden. Mir selbst fiel zu dem Zeitpunkt ein riesiger Stein vom Herzen, doch war dies auch der letzte Tag, an dem ich sie sah. Schnell schüttelte ich meinen Kopf. "Für solche Gedanken habe ich jetzt keine Zeit. Ich muss jagen gehen." sprach ich zu mir selbst und warf einen Blick in den wolkenlosen Himmel. Es würde heute sehr heiß werden, da war ich mir sicher. Hoffentlich geht es dir gut, Six. Mit einem erneuten Schütteln vertrieb ich die Gedanken endgültig, zumindest für erste, und bewegte mich lauschend fort vom Nest. Hier gibt es sicher was zu fangen. Tatsächlich brauchte ich nicht lange suchen, denn schon landete ein Spatz vor mir. Weiterhin äußerst leise nahm ich den Vogel ins Visier.
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Mo Sep 05, 2016 3:16 pm

'Kiba' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 7
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Do Okt 13, 2016 3:16 pm

<--- Zweibeinerdorf

Als ich merkte wie der Boden sandiger und die Luft frischer wurde, hob ich meinen Blick und erkannte, das meine Pfoten mich zum komisch gestalteten Zweibeinernest mit dem riesigen Garten geführt hatten. "Ha, kann mir nur recht sein. Hier war ich Ewigkeiten nicht mehr," murmelte ich motiviert und bewegte mich in Richtung weg vom Häuschen, falls dort wieder Zweibeiner wohnten. Dicht an den Boden gepresst schlich ich vorwärts, als ein roter Blitz an mir vorbeizischte. Mein Blick huschte hinterher und ich erkannte ein Eichhörnchen, welches auf einen hohen, schattigen Baum vor der drückenden Sonne flüchtete. Das würde eine saftige Beute abgeben. Was solls, ich jage auf Bäumen ehe besser, dachte ich und folgte dem Nager fast lautlos auf dem Baum, während ich ebenfalls nach weiteren Beutetieren Ausschau hielt.
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Do Okt 13, 2016 3:16 pm

'Solas' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


'Jagd-Würfel (1-10)' : 6, 8
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Do Okt 13, 2016 3:43 pm

[+ 1 Eichhörnchen (da "Jäger", +1 Elster]

Auf halben Wege merkte ich erst, wie riskant der Versuch war, das Eichhörnchen zu fangen. Noch dazu, weil ich dem Wind zu gewandt war und es jeden Moment meine Anwesenheit riechen konnte. Was bin ich doch blöd! dachte ich voller Scham, als sich der Wind drehte. Nun voller Zuversicht kraxelte ich weiter den Baum hoch und kletterte hinterm Eichhörnchen her. Als es in die Enge getrieben war und wegspringen wollte, krallte ich mich mit den Hinterläufen fest und ließ meinen Oberkörper vorschnellen, sodass ich es noch zwischen die Krallen bekam. Schnell zog ich mich zurück und erledigte das geschockte Tier, sodass ich mich erst mal kurz erholen konnte. Dabei bemerkte ich einen weiteren Geruch, welcher vertraut wirkte, aber den ich nicht zu ordnen könnte. Neugierig hangelte ich mich vom Ast und folgte ihn. Dabei schreckte ich eine Elster auf, die eine Katzenlänge von mir entfernt mich nicht als Feind wahrgenommen hatte, bis sie es realisierte. Ich war aber schneller und tötete auch sie mit einem gezielten Biss. "Zum Himmel, das wird ein richtiges Festmahl. Wem oder was auch immer dieser Geruch gehört, er bringt mir Glück!" miaute ich grinsend zu mir selbst und ich hob das heruntergefallene Eichhörnchen, sowie die Elster auf, trug sie in den Schatten meines Ausgangspunktes und scharrte ein bisschen Erde drüber, bevor ich wieder begann der Spur zu folgen. Da mir es ein bisschen an Sicherheit mangelte, schlug ich den Weg über die Bäume ein, und obwohl ich den Geruch bald einer Katze zu ordnen konnte, kletterte ich tiefer, blieb aber auf den Bäumen. Und als ich mich auf den Ästen um den letzten Baum hangelte erblickte ich IHN. "Kiba?!,"entfuhr es mir überrascht und biss mir sofort auf die Zunge. Plötzlich machte ich mir so sehr einen Kopf, dass es regelrecht wehtat. Es war einfach nicht möglich, die Realität dieses Augenblicks zu erfassen. Erstens, weil Kiba eines mit Trouble gemeinsam hatte: Er wirkte beeindruckend, nicht ganz real und passte irgendwie nicht in das kleine, reuelose Leben eines Streuners hinein. Zweitens: Kiba war ein Mitglied der ehemaligen Streunerbande Douleurs. Ich wusste nicht, ob ich mich freuen sollte, ihn zu sehen, oder Angst haben. Es war nicht mal fünf Blattwechsel her, dass er sich als reumütiger Verräter vor mir enttarnt hatte, dass ich mich ihm in der Schlacht gegenüber gesehen hatte und dass er mir vertraute, obwohl ihn einen Betrüger nannte. Und drittens: Er hat mich Weinen sehen. Seinetwegen. Ich wusste nicht, ob ich mit diesen Wissen weiterleben konnte. Doch während ich auf dem Ast verharrte, versuchte ich, mich zu beruhigen, mir einzureden, dass seine Anwesenheit hier nichts zu bedeuten hatte, nichts änderte, nichts, nichts. Nichts. Mit schnell klopfenden Herzen starrte ich aus dem Schutz des Blätterdaches zu ihn hinunter und wurde Zuschauer, wie er gekonnt einen Spatz erlegte. Sein sandbrauner Pelz gläntzte dabei in der Sonne, seine moosgrünen Augen blitzten auf und seine Muskeln streckten sich beeindruckend, verwirrend. Mich überkam eine zittrige Unruhe, ich hatte das Verlangen wegzulaufen, doch ich konnte mich nicht abwenden, beugte mich sogar noch weiter über den Ast zu ihm hin. Letztendlich entschied der Baum für mich und ich hörte das gefährliche Knacken erst, als es zu spät war. Ein Glück war ich nicht zu weit oben gewesen, musste jedoch feststellen wie nur einige Fuchslängen von Kiba entfernt unüberhörbar ins Gebüsch krachte. Benommen sammelte ich mich und merkte wie ich vermutlich nur ein paar blaue Flecken abbekommen hatte, blieb nach dieser erfreudigen Erkenntniss dann aber still in Kampfposition im Busch kauern. Angespannt wartete ich auf Schritte Kibas, ein Zeichen das er vielleicht zu sehr mit der Jagd beschäftigt war oder reißaus genommen hatte, dann konnte ich mich nach hause schleichen und so tun, als wäre nie etwas geschehen. Es war ja auch nichts geschehen. Einen Moment überlegte ich, ihn einfach anzugreifen und zur Strecke zu bringen, für all den Schmerz den er verursacht hatte, aber das wäre feige und leider war Kiba auch ein ebenbürtiger Kämpfer und kein verweichtliches Hauskätzchen.
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Fr Okt 14, 2016 11:49 am

Mit meinen grünen Augen fixierte ich den Spatz vor mir und kroch langsam eine Mauselänge nach der anderen näher. Nur noch ein kleines Stück, dann gehörst du mir." In diesem Moment wehte mir der Wind um die Ohren und ich verharrte regungslos, als er meinen Namen flüsterte. Was war das? Ein ungutes Gefühl kam in mir hoch und mein Pelz stellte sich auf. Ich ließ meinen Blick kurz über das Gras huschen, eher ich beschloss, dass ich erst den Vogel fangen sollte. Mit einem eleganten Sprung landete ich auf den Spatz und tötete ihn mit einem schnellen Biss. Zeit um mich über meinen Fang zu freuen gönnte ich mir nicht. Die letzten Blattwechsel hatten mir klar gemacht, dass eine unaufmerksame Katze ein tote Katze ist. Erneut prüfte ich mit meinen Augen die Gegend und sog auch tief die Luft in meine Lungen. "Da ist nichts." flüsterte ich zu mir selbst und dachte schon, dass ich mir die Stimme eingebildet hatte, als ich ein lautes Knacken hörte und gerade noch sah, wie etwas Silbernes samt Ast von einem Baum in meiner Nähe in ein Gebüsch fiel. Erschrocken machte ich einen Satz in die Luft, blieb jedoch an Ort und Stelle. Genau in diesem Moment drehte sich der Wind und warf mir einen bekannten, ja sogar schon vertrauten Geruch entgegen. "Das kann nicht sein!" hauchte ich ungläubig und bewegte mich auf den seltsam stillen Busch zu. Dort angekommen lugte ich durch die Blätter und erhaschte tatsächlich einen Blick auf dieses einzigartig silber getigerte Fell. Als hätte ich einen Schlag abbekommen, taumelte ich ein Stück vom Gebüsch weg. Erinnerungen an den Kampf überfluteten mich, doch auch welche an die Zeit davor. Ein Bild leuchtete vor meinen Augen auf. Ich, wie ich Six von meinem Verrat erzählte und ihre traurigen und verletzten Augen. Wieder breiteten sich Schuldgefühle schwer in meinem Bauch aus und ich musste einige male schlucken, eher ich meine Stimme wiederfand: "Six, bist du das?" Ich wusste nicht, wie ich auf sie reagieren sollte. Neben den Schuldgefühlen machte sich nun auch Freude breit. Freude darüber, dass uns das Schicksal erneut zusammen geführt hat und auch Freude darüber, dass ich die vergangenen Fehler vielleicht wieder gut machen könnte.
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Mo Okt 24, 2016 3:39 pm

Eine Weile lang war es schon ziemlich still und ich fragte mich, ob ich mich hier umsonst versteckte. Das ich mich überhaupt verstecken muss, ist schon schwachsinnig! dachte ich verärgert und machte Anstalten aus dem Busch herauszutreten, als ich plötzlich innehielt. Es waren Schritte zu hören, welche genau auf mich zu kamen. „Warum kann ich nicht einmal Glück haben? Aber was solls, vielleicht kann ich mich immer noch schnell fort stehlen,“ murmelte ich leise und schlich leise rückwärts. Jedoch war ich nicht schnell genug. Gerade als ich schon fast das andere Ende erreicht hatte, erblickte ich leuchtend grüne Augen, wessen Blick auf meinen Fell brannte. Kurz darauf waren sie wieder außer Sichtweite und mir blieb Zeit um durch zu atmen, während sich eine nagende Panik in mir breitmachte. Wie erstarrt stand ich da und es dauerte scheinbar eine Ewigkeit, ehe ich Kibas Stimme hörte, welche fragte, ob ich es bin, Six. Ein paar Sekunden lang kämpfte ich mit mir, ehe ich mich wieder fasste und nach vorn trat, gerade so weit das meine Augen zwischen den Gebüsch ihn fixieren konnten. „Nein,“ erwiderte ich mit brüchiger Stimme und Augen, welche sicher den Schmerz und die Wut ausdrückten, aber auch die Wärme und Sehnsucht die mich innerlich zerissen,“ Die Kätzin für die du mich hälst existiert nicht mehr.“ Frustriert wie jämmerlich ich wirkte, zwang ich mich die altbekannte Maske aufzusetzen, meine Augen wurden ausdruckslos und ich spürte wie meine Stimme wieder normal wurde. Langsam trat ich nach vorn und musterte den Streuner kurz, bevor mein durchdringender Blick wieder den seinen fand. Trotz der vielen Jahre hat er sich kaum verändert, fuhr es mir durch den Kopf. „Hab keine Angst. Kiba der Name, richtig? Mein Name ist Solas," miaute ich und kurz blitzte in meinen Gesicht ein Lächeln auf, innerlich von mir selbst überrascht, das ich die selben Worte wie bei unserer ersten Begegnung benutzte, zumindest fast die selben. Ob er sich erinnert?
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Mo Okt 24, 2016 10:04 pm

Das kleine Kätzchen wackelte etwas mit seinem Hintern, als es sich in die Jagdkauerhaltung fallen ließ. Dass seine Pfoten völlig falsch standen und es mit dem Hintern eigentlich noch weiter runter musste, sagte ihm keiner. Die grünen Augen waren völlig auf eine Meise konzentriert, die am Boden in einer sandigen Kuhle ein Bad nahm. Tal hatte noch nie verstanden, warum Vögel so etwas machten. Damit machten sie sich doch nur dreckiger wie vorher! Die kleine Kätzin atmete nochmal tief ein, bevor sie noch einen Schritt machte, die Meise bemerkte sie nicht, war viel zu sehr mit ihrem Bad beschäftigt. Noch einen kleinen Schritt, seitens der Meise noch immer keine Reaktion. Ein kurzes Zögern und dann...zack!
Die Rote mit dem flauschigen Fell stieß sich ab. Doch wenn eine Katze noch klein ist, sind ihre Sprünge ebenso kurz, wie ihre Schnauze und so landete Tal viel zu weit von der Meise entfernt, die sofort erstreckt aufflogt. "Fuchsdung!", fauchte sie dem Vogel hinterher, der zwischen den Bäumen verschwand. "Nächstes Mal kriege ich dich du, du..." Sie wollte noch etwas sagen, als sie plötzlich stolperte.
Die junge Kätzin war rückwärts gelaufen und mit der Hinterpfote an einer Wurzel hängen geblieben. Der kleine rote Fellball taumelte ein paar Schritte, als sie plötzlich etwas spürte, gegen das sie gestoßen war. Etwas weiches. Das Fell des Kätzchens stellte sich auf, als es herum fuhr, nur um einen großen, braunen Kater die Stirn zu bieten.
Tal's Augen weiteten sich schockiert, als sie so schnell wie es ging weglaufen wollte, jedoch wieder, diesmal über ihre eigenen Pfoten, stolperte. Es legte sie der Länge nach hin, was vor allem an der Schnauze ziemlich weh tat, doch die Angst vor den unbekannten Katzen war größer, als die vor den Schmerzen. Sie rappelte sich auf, ihr gesträubtes Fell sah aus, als hätte sie einmal in die Steckdose gegriffen, als ihre grünen Augen die beide Fremden musterten.
"Bleibt bloß weg!", drohte sie, ihre Stimme war jedoch viel zu ängstlich, um wirklich ernst genommen zu werden. "Ich kann...ich kann..." Sie überlegte fieberhaft, mit was sie noch drohen könnte, während ihr Blick zwischen den beiden anderen hin und her huschte. "Ich kann Karate!", brachte Tal schließlich über die Lippen und versuchte dabei möglichst gefährlich auszusehen, obwohl gefährlich niedlich, in diesem Fall sehr viel passender war.
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BeitragThema: Re: altes japanisches Haus mit großem Garten   Fr Okt 28, 2016 7:40 am

Ein paar Herzschläge lang stand ich nur wie erstarrt da und blickte in Six bernsteinfarbene Augen. Ein leises "Nein erklang schließlich und nacheinander wechselte der Ausdruck in ihren Augen über Schmerz und Wut, schließlich zu Wärme, eher sie emotionslos wurden. Es überraschte mich selbst, wie gut ich sie nach all der Zeit noch lesen konnte. Ihr Antwort allerdings verwirrte mich ein wenig. Ihr Geruch war gleich geblieben und nur eine Katz die ich kannte, hatte diese außergewöhnlichen Streifen auf ihrem silbernen Fell und diese leuchtenden Augen. Was ist nur passiert? Als sie schließlich nach vorne trat, machte ich ihr bereitwillig Platz, konnte es aber nicht lassen, ihr mit dem Schwanz einmal kurz an der Flanke entlang zu streichen. Ich sah das spiel ihrer starken Muskeln unter ihrem Fell und meine Augen leuchteten voller Wärme für diese Kätzin. Als sie sich mir als Solas vorstellte, schüttelte ich kurz den Kopf um mich wieder auf ihre Worte zu konzentrieren. Diese Worte, die mir so vertraut vorkamen. Beinahe automatisch antwortete ich ihr: "Ich habe keine Angst vor andere Katzen, da sei mal unbesorgt. Ich freue mich immer darüber starke Katzen kennen zu lernen." Ein Bild blitzte vor meinen Augen auf. Six, nein Solas, hoch oben in den Ästen eines Baumes. Ein tiefes rumpelndes Schnurren rollte in meine Kehle, als ich mich an unsere erste Begegnung erinnerte. Ich machte gerade das Maul auf um ihr zu sagen, wie sehr sie mir gefehlt hatte, als mich von der Seite etwas ansteiß. Überrascht riss ich meinen Kopf herum und mein Schnurren von eben wandelte sich in ein bedrohliches Knurren um. Eine recht kleine rote Kätzin blickte mir verschreckt in die Augen und stolperte über ihre eigenen Pfoten, als sie sich hastig von mir zurück zog. Sie versuchte mir mit einem lächerlichen Spruch zu drohen, doch ich richtete mich daraufhin nur etwas auf und starrte von oben auf das Fellbündel hinab. Ich zwinkerte Solas kurz zu, damit sie verstand, dass das nicht ernst gemeint war. Zwar ärgerte mich meine Unaufmerksamkeit, da ich die Kätzin schon viel früher hätte bemerken müssen, doch wollte ich sie jetzt nur ein wenig erschrecken. "Wie passend, rote Katzen fresse ich am liebsten!" miaute ich mit tiefer Stimme und wartete auf irgendeine Reaktion.
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