Forest Cats

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Alles über Silence

Weiblich
 
Anzahl der Beiträge :
37
 
Geburtstag :
28.12.99
 
Anmeldedatum :
06.12.15
 
Alter :
17
 
Clan :
Streunerin
 
Skillung :
Jäger

Glück
Flinkheit
Kälteresistenz
Jäger

Krieger

Ausweichen
Blutung
 
Death-Mode :
Nein
 
Familie :
Familie

Mutter / Ziehmutter
unbekannt / Marně - Verbleib unbekannt

Vater
unbekannt

Schwester
Muffin x verstorben

Bekanntschaften

Katzen die ihr sympatisch sind

Scáth (nicht nur freundschaftliches Interesse)

Katzen mit denen sie befreundet ist

Katzen die sie nicht mag

Douleur
 
Vorgeschichte :
Silence weiß nicht mehr, wo sie geboren wurde, da sie keine Erinnerungen an diese Zeit hat. Sie weiß auch nicht, wer sie geboren hat. Natürlich weiß sie, dass er eine Kätzin gewesen sein muss, doch Silence ist ihr nie begegnet. Sie weiß nicht, wer ihre Mutter ist, lernte ihren Vater nie kennen. Nur ihre Schwester war ihr Anfangs bekannt. Die beiden Kätzininnen wurden Muffin und Cupcake getauft, da sie einander so gleich waren, und nur den Unterschied hatten, dass sie halt zwei verschiedene Katzen waren. Die beiden Jungen wuchsen ganz normal auf, spielten zusammen, waren immer fröhlich und guter Dinge. Als sie jedoch älter wurden, merkten sie, dass sie irgendwie anders waren, als die anderen Jungen, mit denen sie aufwuchsen. Sie hatten zwar eine Mutter, diese wirkte allerdings kühl auf die Jungen und nicht wirklich erfreut über ihren Wurf. Muffin war die erste der beiden, die sie darauf ansprach. Ihre Ziehmutter allerdings sagte ihr nichts, nur das die Besitzer bei ihnen ganz sicher gehen wollten, dass sie sich zu unabhängigen Katzen entwickeln sollten. Muffin gab sich mit dieser Erklärung zufrieden und prahlte fortan vor den anderen Katzen mit ihrer „Besonderheit". Cupcake hingegen, war die ganze Sache nicht geheuer und auch sehr unangenehm. Als sie jedoch nach 12 Wochen in ihr neues Zuhause umzog, vergas sie die Sache ganz schnell wieder. Hier war sie allein auf sich gestellt und dachte, hier würde alles normal werden. Doch dies sollte nicht der Fall sein, es sollte sogar noch schlimmer werden.
Cupcake wurde das Gefühl nicht los anders zu sein und suchte deswegen, wann immer sie kamen, Rat bei ihrer Ziehmutter. Diese jedoch verweigerte jegliche Aussage zu den Umständen ihrer Geburt. Die anderen Katzen, die bei den Züchtern lebten, bekamen dies mit und eine alte Katze namens Charlotte, brachte es schließlich übers Herz Cupcake die Wahrheit zu sagen. Sie erzählte ihr, dass sie keine Mutter hatten und das niemand auf der ganzen Zuchtstation wusste, woher die beiden eigentlich kamen. Es war ein Schock für die junge Kätzin. Zudem teilte ihr Charlotte mit, dass Muffin diese Botschaft nicht überstanden habe. Sie war so geschockt gewesen, das sie jegliches Futter verweigert hatte. Sie sei daraufhin zum Tierarzt gebracht worden, doch dieser hatte nichts mehr für sie tun können. Sie kehrte nicht zurück, was nur bedeuten konnte, dass sie eingeschläfert worden war. Cupcake war vor Schock starr, konnte an nichts anderes mehr denken, als an das Bild ihrer Schwester. Dann einen Moment später, nickte sie nur stumm und ging. Dies war der letzte Tag von Cupcake, denn von da an trug sie einen neuen Namen.

Silence

Mit ihrem neuen Namen, in Versuch ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, lief sie von Zuhause weg. Sie wollte so viel Distanz zwischen sich und ihre Ziehmutter, ihre Besitzer, ihr altes Leben, bringen, wie es nur irgend ging. Und dies ist ihr mit Bravour gelungen. Sie reiste mehrere hundert Kilometer, einen ganzen Blattwechsel lang, immer gen Norden. Völlig erschöpft fand man sie dort im Frühling in einem Garten. Ihre Finder nahmen sich der völlig verwahrlosten Kätzin an und päppelten sie wieder auf. Doch langsam merkt die Kätzin, dass das Hauskätzchenleben nichts für sie ist. Immer öfter treibt sie sich allein in der Stadt herum, wobei allein, auch wirklich allein bedeutet. Doch die Einsamkeit, ist eigentlich das, was die Kätzin so macht, wie sie ist. Denn sie macht sich keine Hoffnung mehr, irgendwo dazuzugehören und das macht sie still, vor Trauer und Leid...

Es macht sie zu Silence.

Sie schloss sich der Streunerbande des Katers Douleur an, in der Hoffnung dort eine neue Heimat zwischen den Katzen zu finden, selbst wenn dies bedeutete, dass sie an einem Angriff teilnehmen musste. Dort lernte sie den Kater Scáth kennen, welcher der weißen Kätzin mit einer Freundschaft begegnete, welche diese bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannte. Nach dem Kampf mit dem EfeuClan, den Silence ohne größere Verletzungen überstand, im Gegensatz zu einigen ihrer Kameraden, trennten sich die Wege der Streuner jedoch wieder.

In den folgenden Blattwechseln führte die Weiße ein sehr wechselhaftes Leben, mal war die Streunerin, mal schloss sie sich einer kleinen Gruppe von Streunern an, aber es kam auch vor, dass sie liebe Menschen fand, die sie bei sich aufnahmen, und sie über den Winter brachten. Doch jedes Mal wurde die Kätzin mit den türkisen Augen immer wieder von der Freiheit angezogen, welche sie sich nicht nehmen lassen wollte. Und so wurde sie immer wieder zur Einzelgängerin, welche keine anderen brauchte, um zu überleben.

Auch den letzten Winter verbrachte sie als Hauskatze, bei einer freundlichen Familie, welche sie in den Frühlingsmonaten auch wieder gehen ließ. Inzwischen ist Silence wieder auf sich gestellt, doch der Sommer verspricht mild zu werden, weswegen die Kätzin keine Sorgen um ihre Versorgung machen muss. Doch als sie durch die Häuserschluchten streift, bemerkt sie, dass ihr etwas fehlt, aber was das ist, vermag sie nicht zu sagen. Und so schweigt sie weiter still.

So bleibt sie weiter Silence.
 
Aussehen :
Silence ist eine große, grazile Kätzin. Mit ihrer Größe überragt sie die durchschnittliche Katze etwa um einen Kopf, meist sogar noch mehr. Ihre Schultern sind ziemlich schmal, aber dafür sehr beweglich. Ihre Flanken haben ebenfalls die schmale und scharfgeschnittene Kontur. Die sich an den Rumpf anschließenden Beine, sind lang und man kann sie auch als knochig bezeichnen, dennoch bedeutet das nicht das sie schwach sind. Die Pfoten haben eine kantige Form, auch gehen sie ein wenig mehr in die Länge, als die Pfoten der meisten anderen Katzen. Kommen wir von den Pfoten zum Gesicht der Kätzin. Wie man unschwer erkennen kann, ist auch ihr Kopf schmal und besitzt eine leicht dreieckige Form. Die Wangen wirken, wenn sie im Schatten steht, eingefallen, dem ist jedoch nicht so, zumindest sind die Wangen nicht so stark eingefallen, wie man in diesem Licht denken mag. Die Schnauze der Kätzin ist spitz und macht beim Ansatz, wo sie von ihrem flachen Gesicht abgeht, einen ziemlichen Knick. Die darauf sitzende Nase hat einen dunklen Grauton, ihre Form gleicht der Kopfform, ist also auch dreieckig geformt. Ihre Augen sind, entgegen der vorherrschenden Kantigkeit ihres Körpers, rund und fallen, in ihrer Formgebung sowieso, sehr in ihrem Gesicht auf. Die Ohren sind spitz geformt und weisen ebenfalls die dreieckige Grundform auf, was sich gut an das Gesicht der Kätzin anpasst.

Das Fell ist mittellang, besitzt allerdings kaum Unterwolle. So gesehen ist das Fell also dünn, allerdings hat es dafür eine erstaunliche Länge. Am Schweif hängt es herunter, was ein wenig an die Form einer Feder erinnert. Die Ohren haben auf der Oberseite kleine Haarbüschel, die sich gut ihrem Fell anpassen. Die Fellfarbe der Kätzin ist mit nur einem Wort beschrieben, weiß. Sie besitzt vom Schweif bis zur Schnauze keine andere Farbe in ihren Pelz.

Die Augenfarbe der Kätzin ist etwas ganz besonderes. Während sie sich in den ersten Lebensmonaten noch durch ein dunkeles Blau auszeichnete, wie das bei allen Jungen der Fall ist, nahmen sie als Silence älter wurde einen türkisfarbenen Ton an.

Aufgrund des Kampfes mit dem EfeuClan besitzt die weiße Kätzin einige Narben, welche jedoch unter dem Pelz nicht sichtbar sind. Die einzige offensichtliche dieser Narben trägt sie auf der linken Wange, wo diese eine Fellteilung hinterlassen hat.
 
Charakter :
Wie man aus ihrer Vergangenheit schließen kann, ist Silence eine Katze, die schon vom Grund auf anders ist, als sie anderen, was sich auch in ihrem Verhalten äußert. Das erste was einem auffällt, wenn man ihr begegnet und wohl das herausstechenste Merkmal an ihr, ist die Stille. Eine frostige Stille, die der Kätzin ihren Namen gab, die sich wie eine Aura umgibt. Doch diese Stille ist anderes, als die kalte Stille, die man von Katzen kennt, die herabschauend sind, vielleicht sogar arrogant. Sie ist voller Trauer und Einsamkeit und erfüllt von erdrückend viel Leid, wie ein tonloser Schmerzensschrei, den niemand hört.
Bei dieser Aura, würde man nicht glauben, dass Silence eine Kätzin mit starken Emotionen ist, die sie jedoch nicht auslebt. Wüssten die anderen, wie stark diese Gefühle manchmal sind, die sie hinter ihrer Stille verbirgt, sähen sie sie vielleicht in einem ganz anderen Licht.
Anderen Katzen gegenüber ist Silence scheu und zurückhaltend. Spricht die Weiße dennoch, wählt sie ihre Worte mit Bedacht, da sie niemanden reizen oder, viel schlimmer für sie, jemand verletzen will. Diese Tatsache macht sie im Umgang mit anderen sehr unsicher und führt oft dazu, dass sie in einigen Situationen schnell überfordert ist. Steht Silence unter Druck, wird sie sehr nervös und kann sich nicht mehr richtig konzentrieren, in den schlimmsten Fällen ist sogar mit einer Panikattake zu rechnen. Diese äußern sich oft in Atemnot und der Angst vor dem Ersticken. Aus diesen kann sie nur durch die Flucht aus der Situation, was recht häufig vorkommt, oder dem guten Zuspruch einer nahe stehenden Person befreit werden. Die meisten Katzen meinen deshalb, Silence wäre schwach, doch dem ist nicht so. Allerdings scheint sie im Kampf den Druck von außen zu brauchen, damit sie Höchstleistungen erzielen kann. Dennoch siegt bei ihr meist der friedfertig Gedanke über die Kampfeslust.
Die weiße Kätzin hat einen starken Willen und kann führ ihre Freunde, oder eine Sache die sich vertritt, stark und beständig sein. Doch diese Eigenschaft tritt bei der Kätzin leider nur selten zutage.
Dadurch, dass sie ihre Mutter nie kennengelernt hat, kann sie mit ihrer Vergangenheit nicht abschließen und wird immer wieder in Albträumen von ihrer Ziehmutter oder von ihrer Schwester heimgesucht, was man ihr jedoch höchstens durch eine gesteigerte Aufmerksamkeit anmerkt, wenn sie einen solchen Traum hatte.
Eine Sache, die in ihrer Persönlichkeit oft untergeht, ist ihre Neugier. Ja, Silence ist wirklich neugierig, auf alles um sie herum. Die Natur, andere Katzen, all dies betrachtet sie mit größtem Interesse. Und manchmal in sehr raren Momenten, kommt in ihr die kleine, verspielte Kätzin hervor, die sie einst war. Dann schafft sie es ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, ein ganz kleines. Diese Momente sind jedoch so selten, dass sie kaum eine Katze so gesehen hat, wohl keine mehr, seit dem Tod ihrer Schwester.
Eine weitere Sache die Silence ausmacht, sie wohl auch sehr geprägt hat, ist ihr Talent für das dichten und erfinden von Geschichten, was für eine Katze ja schon wirklich ungewöhnlich ist. Die Kätzin tut noch etwas, was man ihr bei ihrem Namen wohl nie zutrauen würde. Silence dichtet und erzählt, beziehungsweise erfindet Geschichten. Nur wenn sie allein ist natürlich. Ihre Erzählstimme ist weich, voll und tragend, was man sich bei ihrer normalen Sprechstimme irgendwie im ersten Moment nicht vorstellen kann. Sie ist auch immer sehr darauf bedacht, dass dieses „Talent“ geheim bleibt. Sie will nicht anders sein als die anderen, also, nicht noch verschiedener…
 
Besondere Merkmale :
ihre türkisfarbenen Augen; ihre Größe
 
Aussehen als Schüler :
Silence kurz nachdem sie in ihr neues Zuhause kam - etwa 7 Monde
 
Silence
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